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?? Ab wann muss sich der Arbeitgeber sich an das Muterschutzgesetz halten?

24. Mai 2012 um 18:35 Letzte Antwort: 6. April 2015 um 16:21

Hallo...
Ich bin in der 7. SSW und ich hab mein Arbeitgeber am Montag bescheid gesagt, dass ich schwanger bin, (wegen schwer heben und der starken Überlkeit und so, da konnte ich nicht länger warten)
Ich hab Urlaub, also habe ich gerade angerufen in der Filiale um mein Dienstplan zu erfahren, wie es schein passt es nicht mit dem Mutterschutzgestz über ein, was soll ich da machen?
eine Bescheinigung vom fa wollte mein chef nicht ihm reicht der mutterpass denn ich in 3 wochen bekommen... kann ich mich schon auf den Mutterschutz beruhen?
Wie lange dauert es bis der AG sich darauf einstellen muss?

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31. Mai 2012 um 5:34

Ja im Einzelhandel
bin ich. Ich hab es vor 1,5 Wochen gesagt und es hat sich absolut nichts geändert. Wenn ich eine 8,0h arbeiten soll. Fange ich zb um 11 Uhr (30 min vorarbeitszeit) an und wenn der Laden um 20 Uhr schließt haben wir noch soviel zu tun das wir erst gegen 21uhr spätestens gegen 21.45 Uhr raus sind.
Und wenn ich in die Pause soll, dann heißt es aber eine volle Pause machst du dich nun nicht, oder? Es ist noch sehr viel zu tun. Und dann hab ich wieder Frühschicht am nächsten morgen und fange um 6 Uhr bzw. Wenn wir zu dritt anfangen um 6.30 Uhr an.

nun habe ich erfahren das ich versetzt werde in eine ruhigere filiale, aber auch da stehe ich im Dp schon drin mit länger als 20 uhr.

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4. Juni 2012 um 10:17

Hallo
da muss ich ilovepia zustimmen, der Arbeitgeber hat sich ab bekanntgabe der Schwangerschaft an das Gesetz zu halten. Abgesehen davon bist du NICHT verpflichtet unbezahlte Überstunden zu leisten. Ich würde an deiner Stelle das Gespräch suchen und wenn es nicht fruchtet hast du genug Rechte, die auch die Handelskammer für dich durchsetzen kann. Solltest du dir als letzte Option freihalten. Die Kopie vom Mutterpass besteht auch nur aus Deckblatt und der Seite, wo der errechnete Geburtstermin drauf steht. Auf keinen Fall mehr! Lass dir vom FA eine kurze Bescheinigung über deine Schwangerschaft geben, dann kann der Arbeitgeber nicht sagen er hätte es nicht gewusst.

lg und viel Glück

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8. Juni 2012 um 17:23

Also
Nun ist es mittlerweile so das ich die letzte Woche in eine fremde Filiale arbeiten gehen, die ja nicht mal wissen das ich schwanger bin und die nächsten 3 Wochen darf ich auch nur in anderen Läden arbeiten und in 4 Wochen soll ich dann in eine Filiale in der ich dann wohl bleiben soll, wo noch eine schwangere ist... Ich bin so fertig, immer der Stress in einer neuen Filiale und immer Leute die ich noch nicht mal gesehen hab. Was soll ich bloß machen??

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21. Juli 2012 um 16:00

Hier meine momentane Situation
Arbeitgeber kündigt schriftlich einen unbefristeten Arbeitsvertrag in der Probezeit nach mündlicher Bekanntgabe der Schwangerschaft. Innerhalb der Kündigungsfrist freigestellt vom Arbeitgeber von der Arbeit unter Anrechnung von Urlaubstagen und Freizeitausgleich. Habe meine Arbeitskraft angeboten. Nachdem die Kündigungsschutzklage beim AG vorlag bekam AN eine E-Mail, dass mündlich eine Beschäftigung in einer Filiale von über 400 km Entfernung vom Wohnort angeboten worden wäre, diese hätte der AN abgelehnt.

So ist der vorliegende Fall, der mich betrifft. Mein Rechtsanwalt ist sich unsicher, ob ich mit der Kündigungsschutzklage durchkomme. Die Kündigungsfrist ist seit drei Wochen abgelaufen und die Verhandlung erst in sechs Wochen. Der Anwalt teilte mit, dass ich keine Besorgnis haben solle, wenn ich das Verfahren gewinne, da ich ja bereits von der Arbeit freigestellt wurde. Oder hätte ich trotzdem weiterhin den Arbeitsplatz aufsuchen sollen? Das Angebot in einer anderen Filiale ist eine Lüge. Der Lohn wurde auch zurückbehalten sowie Abrechnung und aller Austrittsunterlagen. Vom Jobcenter bekomme ich keine Unterstützung bis eine letztendliche Klärung vorliegt. Ich kann keine laufenden Kosten zahlen, bin bereits mit Zahlungen wie Miete etc. im Verzug und weiß auch nicht, wie meine Chancen stehen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich seelisch noch in der Lage sein werde bei diesem Arbeitgeber zu arbeiten, da er auch ein Choleriker ist und oft die Kontrolle verliert, abgesehen von den täglichen Bauchschmerzen die ich hätte aufgrund der bisher entstandenen rechtlichen Situation. Öffentliche Einrichtungen sowie Schwangerschaftskonfliktberatu ngen geben mir keine finanzielle Unterstützung zur Überbrückung. Ich weiß nicht mehr weiter und komme zu Hause nicht zur Ruhe bis zur Verhandlung. Habe Angst um das Wohlsein des Ungeborenen, da meine Psyche bereits im Keller ist und ich keine Nacht mehr vernünftig schlafen kann. Diese Situation lässt mir keine Ruhe. Brauche dringend Hilfe! Bitte geben Sie mir einen Rat oder eine Meinung, zu dieser verqueren Situation.

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6. April 2015 um 16:21

Mutterschutzgesetz
Eine Schwangere hat sofort nach der mündlichen Bekanntgabe der Schwangerschaft ein Recht auf mutterschutzgerechte Arbeitsbedingungen. Der mündlichen Bekanntgabe sollte allerdings im eigenen Interesse baldmöglichst ein schriftliches ärztliches Attest folgen!
Wenn der Arbeitgeber sich nicht um die Arbeitsbedingungen kümmert, ist es das beste, ihn daraufhin erst mal anzusprechen. Und dann, wenn er nicht reagiert, die Aufsichtsbehörde zu kontaktieren. Es kann sich um Unwissenheit handeln, es muß nicht immer böse Absicht sein.
Die Behörden kümmern sich dann.
Bei Schwangerschaftsübelkeit sollte man den Frauenarzt konsultieren. Das geht in den meisten Fällen schnell vorüber, aber möglicherweise könnte der Frauenarzt entscheiden, dass die Schwangere für einige Zeit freigestellt wird.

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