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ALG1 nach elternzeit??? hilfeeeeeee

27. September 2010 um 11:40

folgende situation: ich war bis zu meinem mutterschutz und darüber hinaus unbefristet bei einer firma auf vollzeit beschäftigt.
nun war ich schwanger und bin in mutterschutz gegangen. mir war von vorn herein klar, dass ich in den ersten jahren bis mein sohn in den kindergarten geht, nicht vollzeit arbeiten gehen möchte. allerdings gab mein ausbildungsbetrieb mir die möglichkeit, nach meiner elternzeit, also jetzt ab oktober 2010 für einen halben tag in der woche zukommen, um mir ein wenig geld dazu zu verdienen.

da ich dies bereits im dezember 2009 wusste, habe ich im februar 2010 meine alte stelle gekündigt, mit der aussicht auf eben diese teilzeitstelle ab oktober. die werde ich jetzt auch absprachegemäß antreten.

jetzt müsste ich aus finanziellen gründen zusätzlich alg 1 beantragen, da ich von einem halben arbeitstag in der woche verständlicherweise kein kind ernähren kann und mein partner nicht ausreichend verdient.

meine frage ist jetzt: wird das arbeitsamt mich wohl für 3 monate sperren, weil ich meine alte stelle aus eigenen stücken aufgegeben haben? es ist ja nicht so, dass ich völlig arbeitslos in der gegend herum stehe jetzt. ich habe ja einen job, nur eben für einen halben tag in der woche, was meines wissens auch okay ist, da ich ja 3 jahre anspruch auf elternzeit habe. oder habe ich da etwas falsch verstanden???

ich wäre sehr dankbar, wenn der ein oder andere mir da weiterhelfen könnte...vorausgesetzt, ich habe das jetzt nicht zu wirr geschrieben

lg
svenja mit dean (am sonntag 1 jahr )

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28. September 2010 um 8:02

Etwas konfus
Du hast bei Deinem "Alten" AG drei Jahre Elternzeit beantragt? Diese sind jetzt noch nicht um, oder?
Du hättest jetzt die Chance bei Deinem neuen AG die Elternzeit weiter zu führen, und zusätzlich ALG1 zu beantragen (mit einigen Bedingungen): siehe:
"Ist die Arbeitgeberseite mit der Verringerung der Arbeitszeit
nicht einverstanden, kann sie die Zustimmung nur innerhalb
von vier Wochen aus dringenden betrieblichen Gründen
schriftlich ablehnen. In diesen Fällen besteht die Möglichkeit,
Arbeitslosengeld während der Elternzeit zu beziehen, wenn
der Elternteil den Vermittlungsbemühungen des Arbeitsamtes
für eine versicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung
zwischen 15 und 30 Wochenstunden zur Verfügung steht.
Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.
Auch wenn ein Unternehmen nur eine Beschäftigung von
weniger als 15 Stunden wöchentlich anbieten kann, obwohl
der Elternteil mehr arbeiten möchte, sollte dieser sich von der
Agentur für Arbeit über eventuell bestehende Ansprüche auf
Arbeitslosenleistungen informieren lassen. "

Heisst, wenn Dein alter AG dir keine Teilzeitstelle anbieten konnte, Du deshalb in den neuen Betrieb gewechselt hast, dann stehen die Chancen gut. Ansonsten wirst Du wohl eher auf der Sperre sitzen bleiben - vorerst. Aber auch danach müsstest Du für einen Tätigkeit zwischen 15 und 30 Stunden die Woche der Arbeitsagentur zur Verfügung stehen, sonst gibts kein ALG1. Bliebe dan höchstens H4.

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29. September 2010 um 11:08

Leider zu shcnell gekündigt
du hat leider zu schnell gekündigt, dein alter AG hätte dir auch eine teilzeitstelle anbieten können..

und einmal die woche arbeiten ist leider keine teilzeitstelle...

DAss Arbeitsamt hat zu recht 3 monate sperre, du hast schließlich einen sicheren vollzeit gekündigt..und wie du sagst, reicht das geld nicht bei einem tag arbeit.

du hättest echt 3 jahre eltenzeit beanteragen und auf 400 euro jobben können. dein alter AG hat dich "günstig" losbekommen.schade, daß du dich vorher nicht informiert hast.

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