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Anhörung vor dem Familiengericht! Wer hat Erfahrung? Trauriger Fall!!

15. März 2009 um 23:29 Letzte Antwort: 15. März 2009 um 23:35

Guten Abend,
mein Sohn ist inzwischen 5 Jahre (hatte erst Geburtstag). Ich , als alleinerziehnde und Sorgerrechts Mutter, hatte es immer schwer den Vater zu einem regelmäßigerem Umgang zu bringen. Er selbst hat noch 2 ältere Kinder, die Verhaltensauffällig sind. Ich litt darunter sehr, als wir zusammen waren, denn ich hab/hatte die Kinder sehr lieb. Diese sind inzwischen 11 Jahre das Mädchen und 13 Jahre der Sohn. Das Mädchen leidet unter sog. Ticks (das schon seit dem 4. Lebensjahr) und der Sohn wird aggressiver und ist kaum noch ansprechbar von Autoritätspersonen. Hat aber auch,seit ich ihn kenne ein Blasenproblem.
Aber nun zu meinem Sohn: Es gab also unregelmäßigen Kontakt. Von März 08 bis Ende Sept.08 gab es jedoch eine Kontinuität in der Regelmäßigkeit. Im April 08 bin ich schon von einer Nachbarin des Kindesvater angesprochen worden, ich solle auf meinen Kleinen aufpassen, denn wenn der Vater nicht schaut, dann packt er sich ihn am Arm (meinen Kleinen) und droht ihm , wenn er dies oder das jetzt Papa erzählt, dann verhaut er ihn. Ich war entsetzt. Der Vater war dabei, den ich gleich fragte, was hier läuft, wenn ich nicht da bin. Er verharmloste das. Ich blieb also ein ganzes Halbes Jahr immer im Streit, das ich das Gefühl habe und auch selbst beim Dabeisein beobachte, dass der "Große" zudringlich wird und gleichzeitig aggressiv zu meinem Sohn ist und er den Kleinen schützen muss und vorallem seinem Großen klar machen muss dass das so nicht geht. Im Sommer überlegten wir nach langen Diskussionen und einen Rippenstoß vom Großen an mir, ob der Große evtl. Missbraucht worden sein könnte, denn er würde schon von anderen Frauen angsprochen , dass er so aggressiv besonders Frauen gegenüber war. Damals wußte ich ja folgendes noch nicht:
Anfang Oktober sagte also mein Kleiner Sohn zu mir, dass der Große ihm am Puller wehtut...Ich war entsetzt. Sagte gleich, dass er das Papa sagen muss und er erwiderte, dass dann der Große doch sagt, dass er ihn verhauen würde.
Es war schrecklich
Ich rief also gleich am nächsten Morgen den Vater an, der es abtat, mit ich ruf Dich an. Dieser Anruf blieb aus.
Ich habe also alles allein aufgearbeitet. Wir waren schon nach 2 Wochen in einer Beratungsstelle wo mit Kindern gearbeitet wird. Hatten dort 10 Spielsitzungen. 2 Mediationen mit dem Vater, der es negiert und nur über das Sorgerecht sprach. Zum Kind kein Kontakt, nur, wenn alles so läuft wie immer.
Nachdem mein Sohn sich wünschte, dass sein Vater ihn anruft, war nach 2 min. sein Sohn dran (obwohl der Vater von der Angst wußte aus der Beratungsstelle) und mein Sohn sagte hinterher: Laß mich doch zu Papa ist doch egal wenn der Große mir am Puller weh tut. Es gab viele solcher Aussagen. Hinzu kommt, dass seine Erzieherin und ich es immer auffällig fanden, dass der Kleine sich panisch allein umzieht (zum Turnen z.b.) Nun wußten wir warum.
Also, der Vater hatte keinen Kontakt. Inzwischen schon seit einem halben Jahr nicht mehr. Es ist schrecklich.
Ich war inzwischen schon beim Jugendamt
Jetzt mitte Februar kam dann der Schrieb vom Familiengericht, dass der Vater das beschleunigte Verfahren will(seine Anwältin) Das er mind. einmal seinen Sohn in der Woche hatte. Das er nicht weiß was seinem Sohn vorgeworfen wird.
Nun gibt es eine Anhörung
Das Jugendamt sprach mit der Beratungsstelle , mit der Erzieherin, inzwischen auch mit 2x mit dem Vater.
Was wird wirklich Thema der Verhandlung sein? Hat er eine Chance?
Er ist so unglaubwürdig. Ich hab z.b. 06 eine Beratungsstelle aufgesucht, weil ich nicht klarkam mit der Unzuverlässigkeit und Unverbindlichkeit. 13x war ich da. Sie schreibt mir auch einen Brief zur Vorlage. Dann nimmt der Vater auch echt die Dinge so ganz anders wahr. Auch nachweislich.
Wie sieht so eine Anhörung aus? Was ist mit einem Verfahrenspfleger/In? Wissen die, dass mein Sohn alles tun würde, um seinen Vater zu sehen und das er weiß, dass er ihn nur mit Kindern sehen kann und inzwischen sagte er hätte mich ausgetrickst? (Nachdem vor 3 Wochen die Schwester auftauchte bei uns) Aber einen Tag später er in der KiTa wieder einen Rückfall bekam, was die Kleidung anging?
Es geht ihm soviel besser jetzt. Er kaut keine Fingernägel mehr, zieht sich frei und unängstlich um und hat in Konfliktsituationen keinen Stress mehr.
Interessiert es das gericht?

Wer kann mir folgen und antworten und wer hat Erfahrungen? Was bedeutet Gutachten? Von wem? Was ist mit den Kindern von ihm? Werden die jetzt auch mal genauer angesehen?

Hilfesuchende Grüsse Scarlett

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15. März 2009 um 23:35

Pardon
Ich meinte nicht: Kontinuität in der Regelmäßigkeit, sondern in der Unregelmäßigkeit

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