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Arbeiten im Beschäftigungsverbot

15. Juli 2011 um 21:35

Hallo,
ich brauch mal eure Tipps,
ich bin in der 26. Woche und von anfang an der Schwangerschaft im Beschäftigungsverbot weil meine Chefin scheinbar keinen geeigneten Arbeitsplatz (bin Krankenschwester) für mich schaffen kann....
So bin ich nun zuhause und langweile mich =)

Um zu meiner Frage zu kommen, ich arbeite seit vielen Jahren an 2 Samstagen im Monat für ca. 5 Stunden im Ordnungsdienst...Ist bei der Minijobzentrale angemeldet (quasi wie babysitten) und es gibt aus Medizinischer Sicht keine Gründe warum ich das nicht machen könnte, bei der Krankenkasse hab ich auch mal angerufen die sagen auch es wäre ok...
Ich hab aber Angst das mir die Chefin (durch die Schwangerschaft sehr schlecht auf mich zu sprechen) einen Strick draus drehen würde wenn ich weiter da arbeite....

Weiß jemand ob ich das rechtlich zu 100% dürfte ohne schwierigkeiten zu bekommen oder an wen ich mich wenden könnte um es rauszufinden???

Danke für eure Hilfe

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19. Juli 2011 um 17:04

Krankenkasse
Krankenkasse sagen ihnen ist das egal, das muss der Frauenarzt entscheiden.
Der Frauenarzt sagt ich muss den Arbeitgeber fragen.
Und der Arbeitgeber würde nein sagen, weil er sauer ist das ich nicht bei ihm weiterarbeite....

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20. Juli 2011 um 11:14

...
Also, wenn dein Hauptarbeitgeber es nicht schafft, dir eine adäquate Stelle für die Zeit der Schwangerschaft zu stellen, dann ist das sein Problem, dass er dich freistellen muss.
Dein FA hat also deinem HauptAG kein Beschäftigungsverbot zukommen lassen für dich. Wenn dein FA sagt es spricht nichts dagegen, wenn du im Ordnungsdienst arbeitest, kannst du es jederzeit machen.

Wenn dein Haupt AG dann ein Problem damit hat, soll der halt zusehen dass er eine Stelle für dich findet - wenn nicht ist er selbst Schuld. Bei zu großen Zweifeln eine Rechtsanwalt zu Rate ziehen, die Beratung kostet meistens nur um die 30 ....

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21. Juli 2011 um 20:26

Erlaubnis!
Hallo,
Also ich weiß das man nebenjobs nur mit erlaubnis des chefs ausführen darf, von daher glaube ich auch nicht das das in der schwangerschaft anders ist. Weil der hauptarbeitgeber muss den nebenjob nicht dulden ich würde das lieber rechtlich mal abklären.

Lg nadine ( selbst arbeitgeber)

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21. Juli 2011 um 21:40

AG sagt es sei egal
Also theoretisch weiß mein Arbeitgeber das ich das mache, aber da das ja wie babysitten ist (max. 50 pro Monat) sagt der es ist ihm egal, nur bei 400basis will er das wissen. (Schriftlich hab ich das natürlich nicht)
Aber da ich dort quasi in der öffentlichkeit arbeite hab ich halt angst das sie mich mal sehen und dann theater machen könnten....
Wichtiger wie jetz in der Schwangerschaft wäre es mir vorallem danach sprich in Elternzeit. Ob man das dort machen darf?

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25. Juli 2011 um 13:42

Lösung des Rätsels
Nachdem ich nun nochmals mit der Krankenkasse gesprochen habe und die sich unsicher waren, sollte ich bei der Knappschaft anrufen.
Auch die Knappschaft wusste nicht sicher was richtig ist, sodass ich nun ganz oben angekommen bin:
Das Bundesministerium für Arbeit!
Da ich kein individuelles Beschäftigungsverbot habe sondern ein "komplettes" ist das rechtlich nicht in Ordnung zu arbeiten, egal wo.
Wenn ich einige Tätigkeiten ausführen dürfte und andere nicht, bräuchte ich ein individuelles.
Das will mein Arbeitgeber nicht, weil er sich dann tätigkeiten für mich überlegen muss und will er nicht =)
Also Arbeiten im BV NEIN!
Danke trotzdem für eure Hilfe

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7. April 2015 um 18:47

Ordnungsdienst als Nebenjob
.. .ist soviel mir bekannt ist, eine polizeiliche Aufgabe. Auch bei dieser Tätigkeit ist eine Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber durchzuführen, und es ist fraglich, ob die Tätigkeit dann mit den Mutterschutzrichtlinien vereinbar wäre.
Es könnten bei den polizeilichen Aufgaben Handgreiflichkeiten/Agressionen auftreten, nicht angeleinte Hunde, deren Halter verwarnt werden müssen, könnten beißen. Nachts geht das ohnehin nicht, und auch Sonntagsarbeit ist für Schwangere tabu. Dann die Witterungsverhältnisse! Alles in allem ist Vorsicht geboten. Man sollte als Schwangere keinen finanziellen Vorteile aus dem BV zu ziehen versuchen.
Zudem hat man doch als angehende Mutter genug mit den Vorbereitungen für Geburt und Elternschaft, und man kann sich sportlich fit halten, Kontakte pflegen und es sich einfach mal gut gehen lassen, wenn man schon ein BV hat, das volle Lohnfortzahlung sichert.

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