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Arbeitende Mamas

13. Dezember 2006 um 15:26

Hallo, habe in einigen Diskussionen Aussagen gelesen, die ich einfach so nicht stehenlassen kann. Deshalb dachte ich mir, ich schreib mal nen neuen Thread und fange damit vielleicht einige Meinungen ein.
Es geht um das allseits beliebte Thema, ob man die besssere Mutter ist, wenn man zuhause bleibt, den Haushalt schmeisst und Kinder hütet und sich dann ... "Hausweibchen" beschimpfen lassen muss oder ob man trotz Baby arbeiten geht und dann den Stempel "Rabenmutter" oder "karrieregeile Tussi" aufgedrückt bekommt!
Zu meiner Situation: Habe eine 16 Monate alte Tochter und gehe wieder in Vollzeit arbeiten, seit sie 3 Monate alt ist. Nachdem ich anfangs selbst ein bißchen angst davor hatte, muss ich jetzt sagen, dass unsere familiäre Situation sich total klasse entwickelt hat! Mir macht mein Job Spass und nach Feierabend und am Wochendende gehöre ich ganz Kind und Mann.
Wir haben also für uns den richtigen Weg gefunden und ich glaube nicht, dass irgendwer hier in diesem Forum sich auch nur ansatzweise anmaßen könnte, mich ... Rabenmutter oder karrieregeiles Weib zu bezeichnen.
Für andere Mamas, wie viele Freundinnen von mir, passt das andere Modell eben besser. Sie bleiben zuhause, konzenrtrieren sich voll auf ihr Kind , die Familie und eben den Haushalt. Deshalb sind das doch keine Hausmütterchen! Keiner von uns käme der Gedanke, den anderen zu beschimpfen oder seinen Lebensstil zu verunglimpfen, weil wir sehen, dass es allen unseren Kindern gutgeht udn weil wir die Entscheidungen der anderen akzeptieren und tolerieren. Ganz normal, oder? Warum klappt das hier im Forum nicht?

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13. Dezember 2006 um 16:02

Keine Einwände
Hallo!

Vielleicht ist es einfacher, hier loszuposaunen, weil man sich nicht persönlich gegenüber sitzt. Manche schlagen hier in der Anonymität ganz schön über die Stränge. Man beachte nur die Grabenkämpfe zwischen den Verfechterinnen der vaginalen Geburt und denen des Wunschkaiserschnitts. Ein Horror!

Ich persönlich werde den Weg einer längeren beruflichen Auszeit gehen, auch deshalb, weil es im Staatsdienst relativ einfach ist, nach längerer Pause wieder aufgenommen zu werden. Hätte ich ein normales Arbeitsverhältnis in einem Wirtschaftsbetrieb z. B., würde ich mich das nicht trauen.

Ich bewundere Frauen, die kurz nach der Geburt wieder arbeiten gehen, und das so toll gewuppt kriegen. Man kann wirklich nicht sagen, dass Kinder bei Hausfrauen besser aufgehoben sind, ... bei berufstätigen Müttern. Kinder sind bei den Müttern am besten aufgehoben, die mit ihrem Leben zufrieden sind. Meine Kinder hätten nichts davon, wenn ich ... Frau, die gern wieder arbeiten würde, frustriert zu Hause sitze, genauso wenig wie wenn ich arbeite, aber damit auch nicht glücklich bin, weil ich meine Kinder vermisse.

LG Diana

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14. Dezember 2006 um 13:28
In Antwort auf bergfee27

Keine Einwände
Hallo!

Vielleicht ist es einfacher, hier loszuposaunen, weil man sich nicht persönlich gegenüber sitzt. Manche schlagen hier in der Anonymität ganz schön über die Stränge. Man beachte nur die Grabenkämpfe zwischen den Verfechterinnen der vaginalen Geburt und denen des Wunschkaiserschnitts. Ein Horror!

Ich persönlich werde den Weg einer längeren beruflichen Auszeit gehen, auch deshalb, weil es im Staatsdienst relativ einfach ist, nach längerer Pause wieder aufgenommen zu werden. Hätte ich ein normales Arbeitsverhältnis in einem Wirtschaftsbetrieb z. B., würde ich mich das nicht trauen.

Ich bewundere Frauen, die kurz nach der Geburt wieder arbeiten gehen, und das so toll gewuppt kriegen. Man kann wirklich nicht sagen, dass Kinder bei Hausfrauen besser aufgehoben sind, ... bei berufstätigen Müttern. Kinder sind bei den Müttern am besten aufgehoben, die mit ihrem Leben zufrieden sind. Meine Kinder hätten nichts davon, wenn ich ... Frau, die gern wieder arbeiten würde, frustriert zu Hause sitze, genauso wenig wie wenn ich arbeite, aber damit auch nicht glücklich bin, weil ich meine Kinder vermisse.

LG Diana

Schade
vielen dank für deine antwort!

schade dass sich nicht noch mehr gemeldet haben, aber die bösen zungen fühlten sich wohl ins gewissen geredet und haben es tunlichst vermieden, hier pauschalurteile abzugeben.

aber auch schade, dass nicht noch mehr die auffassung haben, dass beide familienkonzepte ihre daseinsberechtigung haben ...

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14. Dezember 2006 um 14:27
In Antwort auf mamahus

Schade
vielen dank für deine antwort!

schade dass sich nicht noch mehr gemeldet haben, aber die bösen zungen fühlten sich wohl ins gewissen geredet und haben es tunlichst vermieden, hier pauschalurteile abzugeben.

aber auch schade, dass nicht noch mehr die auffassung haben, dass beide familienkonzepte ihre daseinsberechtigung haben ...

Menschen sind eben individuell!
hi ihr zwei.

ich bin auch der meinung, das jeder seinen individuellen weg finden muss.

für mich wäre der das ich am anfang zu hause bleiben würde, um meinen und meinen familien rythmus zu finden.
im berufsleben muss ich eben voll da sein und leuten zu hören können und wenn ich mir nicht sicher wäre das es jetzt noch nicht so alles richtig funktioniert was ja durchaus möglich ist, hätte ich keine ruhe.

aber ich möcht auf jeden fall nicht ewig zu hause bleiben, da ich meinen beruf sehr gerne mag.

schauen wir mal, wird mit ner schwangerschaft eh alles schon etwas schwieriger.

lg

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14. Dezember 2006 um 16:01

Beide konzepte...
..haben mit Sicherheit ihre Daseinsberechtigung.

Ehrlich gesagt find ich nur die gegenseitigen Vorwürfe echt total nervig.
Es wird immer pauschalisiert und das kotzt mich an.
Manche Hausfrauen verbringen weniger Zeit intensiv mit ihren Kindern, als manch berufstätige Frau, weil sie lieber beim Frisör hocken oder mit Freundinnen bummeln gehen. Andererseits gibt es auch viele "Karrierefrauen", für die die Kinder so nebenherlaufen und oft nur im Weg sind (sind ja nicht so schick wie ein Bürojob).

Es gibt bei beiden Seiten Leute die ihren Job gut machen und Leute die ihren Job schlecht machen. Ehrlich gesagt kann ich es nur nicht mehr hören, wenn so manche "Kampfemanze" alias Alice Schwarzer o.ä. es so hinstellen als müsste jede Hausfrau befreit werden. Auch das kann ein erfüllter Job sein.
Vor allem von Akademikerinnen wird ja geradezu erwartet dass sie Karriere machen, sonst steht man in der Gesellschaft da wie ein nichts.

Ich denke einfach, daß auch der Job "Hausfrau" (wenn er gut gemacht wird) ein ganz wichtiger Job ist und mehr Anerkennung bekommen sollte hier in D-Land. In anderen Ländern ist das ganz anders.

Ich kann auch keine 10 Jahre zu Hause bleiben. Ich hoffe ich kann die ersten 3 Jahre zuhause bleiben und mein Kind intensiv erleben. Trotzdem werd ich von zu Hause aus ein paar stündchen arbeiten müssen, weil es anders einfach nciht geht. Glücklicherweise konnte ich mir was aufbauen, das ich zum größten Teil von zu Hause aus weiter machen kann.

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14. Dezember 2006 um 16:03
In Antwort auf peajay

Beide konzepte...
..haben mit Sicherheit ihre Daseinsberechtigung.

Ehrlich gesagt find ich nur die gegenseitigen Vorwürfe echt total nervig.
Es wird immer pauschalisiert und das kotzt mich an.
Manche Hausfrauen verbringen weniger Zeit intensiv mit ihren Kindern, als manch berufstätige Frau, weil sie lieber beim Frisör hocken oder mit Freundinnen bummeln gehen. Andererseits gibt es auch viele "Karrierefrauen", für die die Kinder so nebenherlaufen und oft nur im Weg sind (sind ja nicht so schick wie ein Bürojob).

Es gibt bei beiden Seiten Leute die ihren Job gut machen und Leute die ihren Job schlecht machen. Ehrlich gesagt kann ich es nur nicht mehr hören, wenn so manche "Kampfemanze" alias Alice Schwarzer o.ä. es so hinstellen als müsste jede Hausfrau befreit werden. Auch das kann ein erfüllter Job sein.
Vor allem von Akademikerinnen wird ja geradezu erwartet dass sie Karriere machen, sonst steht man in der Gesellschaft da wie ein nichts.

Ich denke einfach, daß auch der Job "Hausfrau" (wenn er gut gemacht wird) ein ganz wichtiger Job ist und mehr Anerkennung bekommen sollte hier in D-Land. In anderen Ländern ist das ganz anders.

Ich kann auch keine 10 Jahre zu Hause bleiben. Ich hoffe ich kann die ersten 3 Jahre zuhause bleiben und mein Kind intensiv erleben. Trotzdem werd ich von zu Hause aus ein paar stündchen arbeiten müssen, weil es anders einfach nciht geht. Glücklicherweise konnte ich mir was aufbauen, das ich zum größten Teil von zu Hause aus weiter machen kann.

...und wenn..
..ich eines Tages im Lotto gewinnen sollte, dann mach ich 10 Kinder und dann hab ich Abwechslung genug

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14. Dezember 2006 um 17:27

Klasse
finde es einfach klasse, wenn man in unserer gesellschaft einfach mal das tun kann, was einem persönlich in den sinn kommt. Ohne auf die meinung unserer Mitmnschen hören zu müssen. Oder was meist viel schlimmer ist, wir werden ja gar nicht gefragt, ob wir deren Meinung hören wollen. Schwups, wird sie uns schon mal eben aufgezwängt. Mit den fadenscheinigen Argumenten, wie.....bei mir war das damals anders...bla bla. Im Grunde ist jeder Mensch ein Individum, und passt eben in keine Schublade. Ich möchte nach der Geburt, wenn alles gut geht, auch wieder arbeiten gehen. eben, weil ich nicht das typische "Hausmütterchen" bin. Ich geh in der arbeitenden, und haushalt schmeissenden Mutterrolle eben viel mehr auf. Verlier mein soziales Umfeld nicht, und das ist eben für mich so okay. Und andere Meinungen hör ich mir schon lang nicht mehr an Liebe Grüsse Julia

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15. Dezember 2006 um 9:39

Schön
dass nun doch noch einige eine klasse meinung haben...
ich hatte ernsthaft schon überlegt, ob ich nicht mehr ins forum komme, weil man hie rimmer gleich so angepöbelt wird. dabei sollte ja toleranz eins der höchsten wertgefühle sein, die wir allen unseren kindern mitgeben möchten.

ich finde, es kommt generell nicht auf die quantität der zeit an, die man mit seinem kind verbringt, sondern auf die qualität der zeit, die man mit einem kind verbringt.

ich bin auch der meinung, dass ein haushalt, gerade noch mit mehreren kindern, ein fulltime job ist. und gerade da lässt es sich nicht vermeiden, dass das kind auch mal einfach so nebenherläuft!

sicher ist unser zeitmanagement etwas straffer, als bei denen, wo ein partner den ganzen tag zuhause ist. aber wir bekommen es gut hin. ich könnte mir nicht vorstellen,w as mein kind glücklicher machen sollte, als sie es jetzt ist. würde ich sehen, dass sie unter der situation leidet, dann würde ich natürlich die ganze sache überdenken. darauf kommt es doch an: dass man, egal ob man hausfrau oder berufstätig ist, die antennen für sein kind immer voll auf empfang gestellt hat und seine bedürfnisse erkennt, die eigenen aber nicht vergisst und deshalb bereit ist, kompromisse einzugehen.
trotzdem ich berustätig bin, liegt meine priorität nicht im job, sondern bei meinem kind.

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15. Dezember 2006 um 11:11
In Antwort auf mamahus

Schön
dass nun doch noch einige eine klasse meinung haben...
ich hatte ernsthaft schon überlegt, ob ich nicht mehr ins forum komme, weil man hie rimmer gleich so angepöbelt wird. dabei sollte ja toleranz eins der höchsten wertgefühle sein, die wir allen unseren kindern mitgeben möchten.

ich finde, es kommt generell nicht auf die quantität der zeit an, die man mit seinem kind verbringt, sondern auf die qualität der zeit, die man mit einem kind verbringt.

ich bin auch der meinung, dass ein haushalt, gerade noch mit mehreren kindern, ein fulltime job ist. und gerade da lässt es sich nicht vermeiden, dass das kind auch mal einfach so nebenherläuft!

sicher ist unser zeitmanagement etwas straffer, als bei denen, wo ein partner den ganzen tag zuhause ist. aber wir bekommen es gut hin. ich könnte mir nicht vorstellen,w as mein kind glücklicher machen sollte, als sie es jetzt ist. würde ich sehen, dass sie unter der situation leidet, dann würde ich natürlich die ganze sache überdenken. darauf kommt es doch an: dass man, egal ob man hausfrau oder berufstätig ist, die antennen für sein kind immer voll auf empfang gestellt hat und seine bedürfnisse erkennt, die eigenen aber nicht vergisst und deshalb bereit ist, kompromisse einzugehen.
trotzdem ich berustätig bin, liegt meine priorität nicht im job, sondern bei meinem kind.

Solange...
..die priorität auf den kinder liegt, schmeißen beide ihren Job ganz gut.

Viel trauriger find ich es (was ich im Umfeld auch so von vielen mitbekomme), wenn die arbeitende Mami die kids nach der Arbeit nicht bei Omi abholt, weil sie sich auf ihre kids freut, sondern die kleinen dort entweder bis spät abends lässt oder gleich da schlafen lässt. Statt dessen hocken die Damen dann täglich in irgendwelchen tollen Afterwork-Cafes in der City rum... *schick*schick*

Und genauso traurig ist es wenn die hausfrau die kinder ständig mit "ich hab jetzt keine Zeit, weil ich muss dies und das" abwimmelt und sämtlichen Staubkörnern hinterherjagt, anstatt sich mal intensiv mit den Kinder zu beschäftigen zwischendurch.

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17. Dezember 2006 um 19:27

Frage
wer ist denn so lange bei dem kind während du arbeitest? dein mann arbeitet doch auch oder?
also, interessiert mich nur, weil ich evtl. auch in die situatuion komme

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20. Dezember 2006 um 11:57
In Antwort auf engelchendeluxe

Frage
wer ist denn so lange bei dem kind während du arbeitest? dein mann arbeitet doch auch oder?
also, interessiert mich nur, weil ich evtl. auch in die situatuion komme

Bis
unsere tochter 14 Monate war, war mein Mann zuhause.
Das war so alles nicht geplant, muss ich dazu sagen. mein mann ist aufgrund eines antrages auf elternzeit und teilzeit gekündigt worden und daher musste ich weiter voll arbeiten! jetzt arbeitet er wieder und die kleine ist bei meinen eltern, ab januar geht sie drei tage die woche zu einer tagesmutter.

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20. Dezember 2006 um 12:45
In Antwort auf mamahus

Bis
unsere tochter 14 Monate war, war mein Mann zuhause.
Das war so alles nicht geplant, muss ich dazu sagen. mein mann ist aufgrund eines antrages auf elternzeit und teilzeit gekündigt worden und daher musste ich weiter voll arbeiten! jetzt arbeitet er wieder und die kleine ist bei meinen eltern, ab januar geht sie drei tage die woche zu einer tagesmutter.

Heftig
Hallo!
Die haben ihn echt rausgeschmissen, weil er in Elternzeit gehen wollte?!? Der Ober-Hammer!!!
Und dann wundert sich alle Welt, warum die Erwerbstätigen immer seltener Kinder bekommen. Ich kenn so einen Fall aus dem Freundeskreis. Da hats die Frau erwischt. Man hat ihr so ein blödes Arbeitszeitangebot gemacht, das sie als Mutter unmöglich annehmen konnte. Da "durfte" sie dann gehen. Echt unmöglich!

LG Diana

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20. Dezember 2006 um 13:32
In Antwort auf bergfee27

Heftig
Hallo!
Die haben ihn echt rausgeschmissen, weil er in Elternzeit gehen wollte?!? Der Ober-Hammer!!!
Und dann wundert sich alle Welt, warum die Erwerbstätigen immer seltener Kinder bekommen. Ich kenn so einen Fall aus dem Freundeskreis. Da hats die Frau erwischt. Man hat ihr so ein blödes Arbeitszeitangebot gemacht, das sie als Mutter unmöglich annehmen konnte. Da "durfte" sie dann gehen. Echt unmöglich!

LG Diana

Ja
vier wochen vor meinem met haben sie ihn gekündigt. sehr nett, oder? natürlich ganz offiziell betriebsbedingt, hatten angeblich nicht merh genug arbeit für ihn, obwohl er geschafft hat wie ein brunnenputzer!!! ging bis vors arbeitsgericht. die haben nur gelogen, dass sich die balken gebogen haben. beim ersten termin vor gericht sind mir wegen so viel dreistigkeit die tränen gekommen! da war unsere kleine gerade zwei wochen alt udn die schämten sich nicht mal... letztendlich haben wir uns gütlich geeinigt.
es waren aber im nachhinein für meine mann tolle 14 monate! welcher vater hat sonst schon die möglichkeit, sein kind so kennezulernen und zu erleben. deshalb denke ich nun, es war unser schicksal ...

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20. Dezember 2006 um 20:26
In Antwort auf mamahus

Bis
unsere tochter 14 Monate war, war mein Mann zuhause.
Das war so alles nicht geplant, muss ich dazu sagen. mein mann ist aufgrund eines antrages auf elternzeit und teilzeit gekündigt worden und daher musste ich weiter voll arbeiten! jetzt arbeitet er wieder und die kleine ist bei meinen eltern, ab januar geht sie drei tage die woche zu einer tagesmutter.

Wow
hast du da nich angst, dass dir dein kind entfremdet? was hast du denn davon, es zu einer tagesmutter zu schieben, die kostet ja auch geld?

und du bist gleich nach der geburt wieder arbeiten gerannt? erkennt dir das dein chef an?

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21. Dezember 2006 um 11:57
In Antwort auf fallenangel2111

Wow
hast du da nich angst, dass dir dein kind entfremdet? was hast du denn davon, es zu einer tagesmutter zu schieben, die kostet ja auch geld?

und du bist gleich nach der geburt wieder arbeiten gerannt? erkennt dir das dein chef an?

Nein
mein kind entfremdet mir garnicht. bei keiner meiner nicht berufstätigen freundinnen sehe ich eine engere bindung zwischen mutter und kind (natürlich auch keine schlchtere..) .. und unsere kleine ist einfach klasse. sie ist ein absoluter sonnenschein, immer gut gelaunt, fängt an zu tanzen, wenn mein mann und ich abends heimkommen, kurzum, es geht ihr richitg gut! und was will ich da mehr. sie ist glücklich!
eine tagesmutter kostet natürlich geld, aber 1. nicht soviel wie ich verlieren würde, wenn ich die arbeitszeit entsprechend reduziere und 2. kann man es mittlerweile ja auch steuerlich absetzen. ausserdem schiebe ich sie nicht, sondern sie geht da hin! oder "schiebst" du dein kind mit drei in den kindergarten oder mit 6 in die schule???
genauso wenig bin ich arbeiten "gerannt"... viele meiner kollegen finden es total klasse, wie wir unser leben organisiert haben und natürlich weiß jeder, dass ich jetzt eben nicht mehr unbedingt ansprechpartner nr. 1 bin, wenns um sonderaufgaben oder überstunden geht und dafür hat jeder verständnis. nachdem ich wieder anfing, hab ich noch 5 monate lang 2-3 mal täglich milch abgepumpt, weil ich weiter voll stillen wollte, auch das war für alle absolut ok. es geht mir aber eigentlich nicht um die anerkennung von meinem chef. ich selbst kann jeden morgen gutgelaunt in den spiegel schauen und mir ab und an mal selbst auf die schulter hauen, weil ich stolz darauf bin, wie gut unsere kleine familie das alles hinbekommt!

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