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Arbeitsamt Bankkontokontrolle??

27. Februar 2007 um 22:37

Darf das Arbeitsamt mein Kont kontollieren? Geht das überhaupt? Die haben ja meine Daten weil ich früher mal Arbeitslosengeld bezogen habe! Können die in mein Konto sehen was ich verdiene und woher ... ?
Ich habe das gehört und fühle mich in meiner Privatsphähre gekränkt - die haben ja nicht das Recht dazu oder?

Ich habe erst seid kurzem ein Bankkonto eingerichtet desshalb kenne ich mich nicht so gut aus!

Danke für die Antworten

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28. Februar 2007 um 10:09

Mm....
... entweder fühlst Du Dich in Deiner Privatsphäre verletzt oder aber man kann es böse ausdrücken und sagen, dass Du etwas zu verbergen hast.

Ich habe von einem Fall gehört, wo ein Hartz IV-Empfänger über lange Zeit staatliche Unterstützung bekommen hat. Aber in seinem Heimatland hatte er mehrere Wohnhäuser im Wert von über 450.000 samt Mieteinnahmen. Sorry, und um solche Fälle vorbeugen zu können, finde ich es berechtigt, dass Hartz IV-Empfänger ihre finanziellen Verhältnisse offen legen MÜSSEN.

Das Amt geht sogar soweit, dass man ALLEE Bestitzstände offenlegen muss. Dazu gehören Bargeld, Bankguthaben, Aktien, Bausparverträge, Schenkungen innerhalb der vergangenen 10 Jahre (!!!), Lebensversicherungen, Immobilien, Schmuck, Auto(s). Dein Vermögen ist durch Verkauf, Beleihung, Vermietung oder Verpachtung grundsätzlich zu verwerten.

"Verlangt die Arbeitsagentur von einem Arbeitslosengeld-II-Antragsteller die Vorlage der Kontoauszüge der letzten sechs Monate und die Vorlage weiterer Belege, die über das Vermögen des Antragstellers Auskunft geben, muss dieser Aufforderung nachgekommen werden. Geschieht das nicht, kann die Arbeitsagentur ihre Leistungen wegen fehlender Mitwirkung des Antragstellers verweigern."

Ich sehe darin keine Verletzung der Privatsphäre sondern eher ein Schutz vor Missbrauch!


LG
Pluster

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1. März 2007 um 14:48
In Antwort auf Pluster

Mm....
... entweder fühlst Du Dich in Deiner Privatsphäre verletzt oder aber man kann es böse ausdrücken und sagen, dass Du etwas zu verbergen hast.

Ich habe von einem Fall gehört, wo ein Hartz IV-Empfänger über lange Zeit staatliche Unterstützung bekommen hat. Aber in seinem Heimatland hatte er mehrere Wohnhäuser im Wert von über 450.000 samt Mieteinnahmen. Sorry, und um solche Fälle vorbeugen zu können, finde ich es berechtigt, dass Hartz IV-Empfänger ihre finanziellen Verhältnisse offen legen MÜSSEN.

Das Amt geht sogar soweit, dass man ALLEE Bestitzstände offenlegen muss. Dazu gehören Bargeld, Bankguthaben, Aktien, Bausparverträge, Schenkungen innerhalb der vergangenen 10 Jahre (!!!), Lebensversicherungen, Immobilien, Schmuck, Auto(s). Dein Vermögen ist durch Verkauf, Beleihung, Vermietung oder Verpachtung grundsätzlich zu verwerten.

"Verlangt die Arbeitsagentur von einem Arbeitslosengeld-II-Antragsteller die Vorlage der Kontoauszüge der letzten sechs Monate und die Vorlage weiterer Belege, die über das Vermögen des Antragstellers Auskunft geben, muss dieser Aufforderung nachgekommen werden. Geschieht das nicht, kann die Arbeitsagentur ihre Leistungen wegen fehlender Mitwirkung des Antragstellers verweigern."

Ich sehe darin keine Verletzung der Privatsphäre sondern eher ein Schutz vor Missbrauch!


LG
Pluster

Doch
ich finds schon unerhört, dass sachen angerechnet werden, die ich mir geleistet habe, als ich dafür arbeiten ging. wenn ich z. b. eine schöne große wohnung habe, und ich werde angenommen unverschuldet arbeitslos (kann ja jedem mal passieren) kann es doch nicht sein, dass das amt mich zu nem umzug verdonnern kann. oder dass ich versicherungen auflösen muss und was es sonst noch für forderungen gibt. ich finde das ist ein extremer eingriff in die privatsphäre.

ich kenn mich damit jetzt nicht sooo aus, aber so in etwa ist es doch oder?

okay kontoauszüge kontrollieren ist schon nötig, das hat ja die vergangenheit gezeigt, aber ein normaler arbeitsloser sollte da ja auch nix zu verbergen haben.

lg

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1. März 2007 um 15:18
In Antwort auf scarysacred

Doch
ich finds schon unerhört, dass sachen angerechnet werden, die ich mir geleistet habe, als ich dafür arbeiten ging. wenn ich z. b. eine schöne große wohnung habe, und ich werde angenommen unverschuldet arbeitslos (kann ja jedem mal passieren) kann es doch nicht sein, dass das amt mich zu nem umzug verdonnern kann. oder dass ich versicherungen auflösen muss und was es sonst noch für forderungen gibt. ich finde das ist ein extremer eingriff in die privatsphäre.

ich kenn mich damit jetzt nicht sooo aus, aber so in etwa ist es doch oder?

okay kontoauszüge kontrollieren ist schon nötig, das hat ja die vergangenheit gezeigt, aber ein normaler arbeitsloser sollte da ja auch nix zu verbergen haben.

lg

Da gebe ich Dir recht.....
.... genau in diesem Punkt sehe ich die Schwachstelle!!! Ein Mensch wird unverschuldet arbeitslos, ist älter und bekommt keine neue Stelle und wird dann nach einem Jahr mit einem Heckenp.enner, der wohlmöglich nie in seinem Leben eingezahlt hat, auf dieselbe Stufe gestellt.

Auf der anderen Seite gibt es die Leute, den dem Staat jeden nur möglich Cent aus der Tasche ziehen, obwohl genug Geld vorhanden ist. 2 Extremfälle.... in ersten Fall m. M. ungerecht. Im zweiten Fall absolut gerecht.

Aber die Frage war ja, ob es ein Eingriff in die Privatsphäre sei. M. M. nach ja, aber gerechtgfertigt gegenüber dem ehrlichen Steuerzahler. Und wer sich dagegen sträubt hat m. M. nach etwas zu verbergen.


LG
pluster

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5. März 2007 um 14:21

Egal was du zu verbergen hast,
die können im Verdachtsfall dein Konto kontrollieren, aber nicht ohne dich zu informieren.

Aber im Regelfall fragen die dich erst nach Kontoauszügen die du selber mitbringen solltest. Wenn du da nicht mitmachst könnte es sein dass dein Konto direkt kontrolliert wird.

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21. April 2014 um 20:52

Hier die diskrete Lösung für dich.
Ämter arbeiten immer zusammen. Um Geld sicher zu verstecken und dennoch bei jedem Bankomat oder anderen Zahlungsarten dieses verfügbar zu haben, ist nur eine Lösung im Ausland empfehlenswert.

Ich habe mir hierfür eine Prepaid-Kreditkarte besorgt. Die ist von meinem normalen Konto vollkommen abgekoppelt. Ich kann aber überall Bargeld am Automat beheben und auch im Internet oder weltweit in allen Geschäften, die Kreditkarten nehmen, bezahlen.

Meine ist sogar sehr edel mit Hochprägung. Kostet nur 29,90 im Jahr, ist somit sogar billiger als mein normales Konto bei der Bank und wird überall akzeptiert.

Hier der Link:

http://www.viabuy.com/r/9bd6f2c230a3c39b4a480c150bba5e 6c512e5bf0

Einfach anmelden und die Karte ist nach ca 4 Tagen bei dir im Briefkasten. Musst dich dafür auch nicht beim Postzusteller ausweisen.

Ach ja: die kannst du sogar ganz normal als Onlinekonto verwenden und normal Rechnungen bezahlen.

Echt sehr empfehlenswert.

Beste Grüße

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25. April 2014 um 9:52
In Antwort auf scarysacred

Doch
ich finds schon unerhört, dass sachen angerechnet werden, die ich mir geleistet habe, als ich dafür arbeiten ging. wenn ich z. b. eine schöne große wohnung habe, und ich werde angenommen unverschuldet arbeitslos (kann ja jedem mal passieren) kann es doch nicht sein, dass das amt mich zu nem umzug verdonnern kann. oder dass ich versicherungen auflösen muss und was es sonst noch für forderungen gibt. ich finde das ist ein extremer eingriff in die privatsphäre.

ich kenn mich damit jetzt nicht sooo aus, aber so in etwa ist es doch oder?

okay kontoauszüge kontrollieren ist schon nötig, das hat ja die vergangenheit gezeigt, aber ein normaler arbeitsloser sollte da ja auch nix zu verbergen haben.

lg

Gut, aber dann dürfte ja auch das Ersparte nicht angerechnet werden!
A und B gehen arbeiten, verdienen gut. A leistet ich ein tolles Haus oder Wohnung, B spart wie bekloppt für was auch immer...

Nun wäre es ja noch unfairer, wenn A sein Vermögen in Form der Immobilie behalten darf, B aber nicht!

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