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Arbeitslos und Schwanger

12. Oktober 2014 um 16:59

Also erstmal vorab, es geht hier nicht um mich. Ich stelle jedeglich die Frage, bitte beantwortet sie fair und respektvoll.
Und zwar ist die Lage so:
Meine Freundin ist jetzt fast ein Jahr arbeits los. Grund dafür: beruflich bedingter Wohnungswechsel ihres Freundes. Sie ist examinierte Altenpflegerin, kann jedoch wegen ihren Rückens den Beruf nicht mehr ausüben. Zur Zeit erhält sie Arbeitslosengeld 1, jedoch ist sie nun schwanger (noch ganz früh). Sie hat also nicht mehr die Möglichkeit ein Jahr zu arbeiten und eine Festanstellung zu erhalten.
Welche Möglichkeiten gibt es,dass sie weiterhin Arbeitslosengeld erhält? Welche weiteren finanziellen Hilfen könnte sie beanspruchen. Ihr Lebenspartner ist verbeamtet und verdient ziemlich gut, jedoch reicht es nicht für das Kind und die Mutter (Sie muss auch Miete mitbezahlen, Handy, Auto)
Vielen Dank für die Hilfe

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13. Oktober 2014 um 11:19

Also
nach einem Jaht Arbeitslosengeldbezug ist Feierabend, das ist immer so, da gibt es keine Ausnahmeregelungen.

Wichtig ist jetzt dass sie ganz zügig in ein Arbeitsverhältnis kommt, egal was, egal ob gut oder schlecht bezahlt.
Alles andere würde ein enormer finanzieller Nachteil bedeuten.
Der Freund, der sicherlich gut genug verdient aus Sicht des Staates, muß sonst alles finanzieren und noch ihre Krankenversicherung bezahlen.

Es interessiert niemanden, ob sie sich an der Miete beteiligen soll (sonst könnte ja jede Hausfrau ihren Mietanteil vom Staat bezahlen lassen

Also bewerben, bewerben und nochmals bewerben...
Egal was!
Denn auch das Elterngeld wird nach dem vorherigen Einkommen berechnet und Arbeitslosengeld zählt dabei als 0 Einkommen, also gäbe es nur den pauschalen Mindestsatz.

Also in jeder Hinsicht ist es von enormem finanziellen Nachteil wenn sie in der Schwangerschaft weiterhin arbeitslos bleibt.

Ich habe in der 20. Woche meinen Job angetreten, bald ist meine Elternzeit um und ich bin heilfroh dass ich jetzt nicht mehr auf Jobsuche muß, sondern meine Stelle habe

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28. Oktober 2014 um 7:52
In Antwort auf florina911

Also
nach einem Jaht Arbeitslosengeldbezug ist Feierabend, das ist immer so, da gibt es keine Ausnahmeregelungen.

Wichtig ist jetzt dass sie ganz zügig in ein Arbeitsverhältnis kommt, egal was, egal ob gut oder schlecht bezahlt.
Alles andere würde ein enormer finanzieller Nachteil bedeuten.
Der Freund, der sicherlich gut genug verdient aus Sicht des Staates, muß sonst alles finanzieren und noch ihre Krankenversicherung bezahlen.

Es interessiert niemanden, ob sie sich an der Miete beteiligen soll (sonst könnte ja jede Hausfrau ihren Mietanteil vom Staat bezahlen lassen

Also bewerben, bewerben und nochmals bewerben...
Egal was!
Denn auch das Elterngeld wird nach dem vorherigen Einkommen berechnet und Arbeitslosengeld zählt dabei als 0 Einkommen, also gäbe es nur den pauschalen Mindestsatz.

Also in jeder Hinsicht ist es von enormem finanziellen Nachteil wenn sie in der Schwangerschaft weiterhin arbeitslos bleibt.

Ich habe in der 20. Woche meinen Job angetreten, bald ist meine Elternzeit um und ich bin heilfroh dass ich jetzt nicht mehr auf Jobsuche muß, sondern meine Stelle habe

Job
Wie hast Du denn einen Job bekommen? Ich habe bisher nur Absagen. Egal wo ich anfrage und hingehe. Ich kann noch so gut reden, aber die wollen keine schwangeren. Auch wenn man sagt, dass der Freund in Elternzeit geht und man dann arbeiten möchte, nicht.

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29. Oktober 2014 um 11:55
In Antwort auf bountyni

Job
Wie hast Du denn einen Job bekommen? Ich habe bisher nur Absagen. Egal wo ich anfrage und hingehe. Ich kann noch so gut reden, aber die wollen keine schwangeren. Auch wenn man sagt, dass der Freund in Elternzeit geht und man dann arbeiten möchte, nicht.

Das ist klar,
wenn Du von der Schwangerschaft erzählst, hast Du natürlich keine Chance.
Dabei gehts nicht mal nur um das Ausfallen während der Elternzeit, sondern um das gesamte Mutterschutzgesetz (man hat ja Sonderrechte, mehr Kurzpausen, Sitzmöglichkeiten etc.), dann ist man weniger Belastbar und wenns ganz blöd läuft öfter krank oder gar im BV.

Also bitte denkt nicht, ihr hättet eine realistische Chance wenn ihr von der Schwangerschaft berichtet. Und denkt daran, ein Arbeitgeber ist ein Geschäftsmann, der seine Rechte ennt und in den allerwenigsten Fällen einen Nachteil in Kauf nehmen würde, um euch was "Gutes" zu tun - also richtet euch auch nach dem Gesetz und schaltet euer schlechtes Gewissen aus wenn ihr die Schwangerschaft verheimlicht.

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29. Oktober 2014 um 11:57

Soweit richtig,
bis auf den Punkt mit der Probezeit.
Als Schwangere kann einem in der Probezeit NICHT gekündigt werden. Die Probezeit erlischt quasi in dem Fall.

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