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Befristeter Vertrag - wie gehts jetzt weiter?

28. November 2020 um 16:21 Letzte Antwort: 12. Januar um 16:34

Wenn ihr einen Jahresvertrag habt: Wie spricht man den Chef wegen dem unbefristeten Vertrag an?
Ich mach mir ja komplett ins Hemd, deswegen wenn möglich ein Tipp für die Schüchternen.

Es ist keineswegs sicher, dass ich verlängert werde. Aber ich sollte es jetzt langsam wissen, ansonsten wirds Zeit für die Bewerbungen. (Befristung bis 31.01.)

Wie habt ihr denn den Chef angesprochen?
Kann man das am Telefon machen, oder ist das blöd?
Ich hab noch eine Woche frei, dafür aber jetzt 2 Vermittlungsvorschläge hier liegen. (Hab mich vor nem Monat brav arbeitssuchend gemeldet)

Ich hab mir also vorgenommen, das jetzt Montag abzuklären.

Stellt euch einfach vor, euch fällt das super-schwer und ihr würdet lieber in ein Loch kriechen, als da anrufen. Wie mach ich das nun?

Bin für jeden lieben Tipp dankbar.

Ihr dient übrigens als Druckmittel, dass ich das jetzt wirklich mache und nicht mit fadenscheinigen Gründen noch weiter vor mir herschiebe.

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28. November 2020 um 17:02

Ich habe zwar einen unbefristeten Arbeitsvertrag (und bin gerade in Elternzeit) aber ich verstehe gut wie du dich fühlst. In so einer Situation war ich auch mal und ich habe mich damals auch echt bekloppt gemacht. 

Als erstes würde ich den Chef fragen, ob er Zeit für ein Gespräch hat. Für so ein Gespräch sollte man sich Zeit nehmen. Das ist nichts, was man 10 Minuten vor Feierabend oder in der Kaffeeküche bespricht. Am besten wäre natürlich ein persönliches Gespräch. Wenn das wegen Corona oder warum auch immer momentan nicht geht, fände ich es am Telefon aber auch okay. Ich habe dann dem Chef gesagt, dass ich gerne wissen würde, ob der Vertrag verlängert und ich mich freuen würde, wenn es so wäre. Wenn du Glück hast, bekommst du dann schon eine positive Antwort. Falls er zögert oder dich vertröstet, wäre es natürlich gut Argumente parat zu haben, warum das Unternehmen dich braucht und was du in den letzten Monaten tolles geleistet hast. Ich finde es auch legitim zu sagen, dass du dich woanders bewerben musst, wenn du zeitnah keine verbindliche Zusage zur Vertragsverlängerung bekommst. Es dürfte ja allgemein bekannt sein, dass das Arbeitsamt das am Ende von befristeten Verträgen fordert. Sollte der Chef sagen, dass der Vertrag nicht verlängert wird, hast du zumindest Gewissheit und jetzt noch genug Zeit dich woanders zu bewerben.

Alles Gute für das Gespräch  

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28. November 2020 um 17:18
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Wenn ihr einen Jahresvertrag habt: Wie spricht man den Chef wegen dem unbefristeten Vertrag an?
Ich mach mir ja komplett ins Hemd, deswegen wenn möglich ein Tipp für die Schüchternen.

Es ist keineswegs sicher, dass ich verlängert werde. Aber ich sollte es jetzt langsam wissen, ansonsten wirds Zeit für die Bewerbungen. (Befristung bis 31.01.)

Wie habt ihr denn den Chef angesprochen?
Kann man das am Telefon machen, oder ist das blöd?
Ich hab noch eine Woche frei, dafür aber jetzt 2 Vermittlungsvorschläge hier liegen. (Hab mich vor nem Monat brav arbeitssuchend gemeldet)

Ich hab mir also vorgenommen, das jetzt Montag abzuklären.

Stellt euch einfach vor, euch fällt das super-schwer und ihr würdet lieber in ein Loch kriechen, als da anrufen. Wie mach ich das nun?

Bin für jeden lieben Tipp dankbar.

Ihr dient übrigens als Druckmittel, dass ich das jetzt wirklich mache und nicht mit fadenscheinigen Gründen noch weiter vor mir herschiebe.

Warum tust du dir so schwer? Du kämpft doch um dich. Ehrlich gesagt, bist du mit Bewerbungen schreiben reichlich spät dran. Das hättest Du längst machen sollen. Meiner Erfahrung nach (war jahrelang jobvermittler und berufsberster) gehen Arbeitgeber rechtzeitig auf ihre Arbeitnehmer zu und machen ihnen ein Angebot. Entweder bei euch ist es sehr unstrukturiert oder es besteht kein Bedarf/Interesse dir einen festvertrag anzubieten

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28. November 2020 um 19:53

@muc.Ist
Mit den Bewerbungen, das passt. Ich bin kein Ingenieur der durch einen langen Bewerbungsprozeß muss, das geht hier schnell über die Bühne.

Hm, ich denke schon auch ein bisschen unstrukturiert aber kann auch gut sein, dass sie mich nicht behalten wollen. Wir haben eine sehr hohe Fluktuation und es sind reichlich Kollegen in der kurzen Zeit jetzt gegangen und gegangen worden und die Begründungen fand ich teilweise schon seltsam oder nicht recht nachvollziehbar.

Tatsächlich bin ich am überlegen, ob ich dort überhaupt bleiben möchte. Aber da wäre einfach auch gut zu wissen, ob es denn weiterhin eine Option ist oder ob ich die Gedanken auch sein lassen und direkt nach vorne gucken und was neues suchen kann.
Im Grunde gefällt es mir dort aber manches passt auch nicht. Ein fester Vertrag ist aber schon was nettes und grad zur Zeit finde ich den Gold wert.

Ich tu mich so schwer, weil ich sehr emotional bin. Sobald sie mir sagt sie behalten mich nicht werd ich eh in Tränen ausbrechen.
Und als Mehrfachmutti, der man ständig sagt, sie sei auf dem Arbeitsmarkt nichts wert, ist mein Selbstbewusstsein sowieso angeschlagen.

@naschkatze:
Danke dir! Das hilft mir schon sehr!

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28. November 2020 um 20:43
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Wenn ihr einen Jahresvertrag habt: Wie spricht man den Chef wegen dem unbefristeten Vertrag an?
Ich mach mir ja komplett ins Hemd, deswegen wenn möglich ein Tipp für die Schüchternen.

Es ist keineswegs sicher, dass ich verlängert werde. Aber ich sollte es jetzt langsam wissen, ansonsten wirds Zeit für die Bewerbungen. (Befristung bis 31.01.)

Wie habt ihr denn den Chef angesprochen?
Kann man das am Telefon machen, oder ist das blöd?
Ich hab noch eine Woche frei, dafür aber jetzt 2 Vermittlungsvorschläge hier liegen. (Hab mich vor nem Monat brav arbeitssuchend gemeldet)

Ich hab mir also vorgenommen, das jetzt Montag abzuklären.

Stellt euch einfach vor, euch fällt das super-schwer und ihr würdet lieber in ein Loch kriechen, als da anrufen. Wie mach ich das nun?

Bin für jeden lieben Tipp dankbar.

Ihr dient übrigens als Druckmittel, dass ich das jetzt wirklich mache und nicht mit fadenscheinigen Gründen noch weiter vor mir herschiebe.

Ich würde auch unbedingt vorher offiziell um einen Gesprächstermin bitten. 

Dann mit "sie wissen / du weißt ja, dass mein Vertrag befristet ist und bald ausläuft, es wäre wichtig, dass ich bald weiß..." aufschlagen und dann kannst Du nur noch abwarten, was kommt. 

Der Kanal hängt sehr von Branche und Unternehmen ab, Das würde ich nie generell sagen. Je formeller das Unternehmen, desto wichtiger persönlich. Da wir spezielle Zeiten haben, ggf. auch als Videokonferenz. In eher informellen Bereichen geht Chat auch, Telefon ist der Mittelweg. 

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28. November 2020 um 21:31
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@muc.Ist
Mit den Bewerbungen, das passt. Ich bin kein Ingenieur der durch einen langen Bewerbungsprozeß muss, das geht hier schnell über die Bühne.

Hm, ich denke schon auch ein bisschen unstrukturiert aber kann auch gut sein, dass sie mich nicht behalten wollen. Wir haben eine sehr hohe Fluktuation und es sind reichlich Kollegen in der kurzen Zeit jetzt gegangen und gegangen worden und die Begründungen fand ich teilweise schon seltsam oder nicht recht nachvollziehbar.

Tatsächlich bin ich am überlegen, ob ich dort überhaupt bleiben möchte. Aber da wäre einfach auch gut zu wissen, ob es denn weiterhin eine Option ist oder ob ich die Gedanken auch sein lassen und direkt nach vorne gucken und was neues suchen kann.
Im Grunde gefällt es mir dort aber manches passt auch nicht. Ein fester Vertrag ist aber schon was nettes und grad zur Zeit finde ich den Gold wert.

Ich tu mich so schwer, weil ich sehr emotional bin. Sobald sie mir sagt sie behalten mich nicht werd ich eh in Tränen ausbrechen.
Und als Mehrfachmutti, der man ständig sagt, sie sei auf dem Arbeitsmarkt nichts wert, ist mein Selbstbewusstsein sowieso angeschlagen.

@naschkatze:
Danke dir! Das hilft mir schon sehr!

Wenn du weinst, ist das ganz menschlich. Dafür brauchst du dich gar nicht schämen.  Nichts ist natürlicher. Bitte bewerbe dich unbedingt weiter und suche das Gespräch. Schieb es nicht vor dir her. Mehr als ein Nein kann es nicht werfen. Und wenn, irgendwo wartet ein anderer toller Job auf dich. Gute Chancen, neue Herausforderungen,  Kollegen etc. Ich drücke die Daumen dass alles so kommt wie du es dir erhoffst 

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28. November 2020 um 22:27

Also bei uns in der Pflege gibt's ja nur noch Jahresverträge,  ich habe mich jedes mal, bevor die letzten 3 Monate anfangen haben,  mich arbeitssuchend gemeldet und gleichzeitig die Chefetage um ein Gespräch bzgl. des Vertrages gebeten.  Es geht um deine Existenz,  warte nicht unnötig lange.  Ich bin auch Mutter und meine Branche ist alles andere als Familienfreundlich.  

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28. November 2020 um 23:15
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Wenn ihr einen Jahresvertrag habt: Wie spricht man den Chef wegen dem unbefristeten Vertrag an?
Ich mach mir ja komplett ins Hemd, deswegen wenn möglich ein Tipp für die Schüchternen.

Es ist keineswegs sicher, dass ich verlängert werde. Aber ich sollte es jetzt langsam wissen, ansonsten wirds Zeit für die Bewerbungen. (Befristung bis 31.01.)

Wie habt ihr denn den Chef angesprochen?
Kann man das am Telefon machen, oder ist das blöd?
Ich hab noch eine Woche frei, dafür aber jetzt 2 Vermittlungsvorschläge hier liegen. (Hab mich vor nem Monat brav arbeitssuchend gemeldet)

Ich hab mir also vorgenommen, das jetzt Montag abzuklären.

Stellt euch einfach vor, euch fällt das super-schwer und ihr würdet lieber in ein Loch kriechen, als da anrufen. Wie mach ich das nun?

Bin für jeden lieben Tipp dankbar.

Ihr dient übrigens als Druckmittel, dass ich das jetzt wirklich mache und nicht mit fadenscheinigen Gründen noch weiter vor mir herschiebe.

Also ich würde den Chef schon drauf ansprechen, sonst weißt du ja nicht woran du bist. Telefonisch würde ich das nicht machen, da ist ein persönliches Gespräch sicher besser. Zumal du so auch zeigen kannst, dass du Eigeninitiative ergreifen kannst. 

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1. Dezember 2020 um 10:07
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Wenn ihr einen Jahresvertrag habt: Wie spricht man den Chef wegen dem unbefristeten Vertrag an?
Ich mach mir ja komplett ins Hemd, deswegen wenn möglich ein Tipp für die Schüchternen.

Es ist keineswegs sicher, dass ich verlängert werde. Aber ich sollte es jetzt langsam wissen, ansonsten wirds Zeit für die Bewerbungen. (Befristung bis 31.01.)

Wie habt ihr denn den Chef angesprochen?
Kann man das am Telefon machen, oder ist das blöd?
Ich hab noch eine Woche frei, dafür aber jetzt 2 Vermittlungsvorschläge hier liegen. (Hab mich vor nem Monat brav arbeitssuchend gemeldet)

Ich hab mir also vorgenommen, das jetzt Montag abzuklären.

Stellt euch einfach vor, euch fällt das super-schwer und ihr würdet lieber in ein Loch kriechen, als da anrufen. Wie mach ich das nun?

Bin für jeden lieben Tipp dankbar.

Ihr dient übrigens als Druckmittel, dass ich das jetzt wirklich mache und nicht mit fadenscheinigen Gründen noch weiter vor mir herschiebe.

Hey es geht hier um dein Leben und Du wartest was passiert.
Jeder Chef der Welt wird die Frage nach der Weiterbeschäftigung verstehen und wenn nicht dann würde ich mir eine andere Stelle suchen.
Bitte ihn um ein Gespräch wegen des auslaufenden Vertrages, wenn du dich persönlich nicht traust, schreib ihm ne Mail.
Nur so wirst du ne Antwort erhalten.

Du hast sicher Angst vor der Antwort, aber genau die brauchst du jetzt.
Stell dir vor du findest nen anderen Job und er hätte gerne behalten, wie sieht das für deinen Chef aus?
Erst um den neuen Job bemühen und nicht da fragen wo man ist, das zeigt kein Intersse an deiner aktullen Stelle, oder?

Und jetzt kneif die Arschbacken zusammen, das schlimmste was du bekommst ist eine Perpektive und die brauchst du.

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1. Dezember 2020 um 19:33

Ja, da hast du ganz recht, holzmichel.
Ich habe das nun auch endlich getan und morgen das Gespräch.
So wirklich weiß ich nicht mehr, was mir so Angst gemacht hat. Ich bin jetzt grad nur froh, dass ich morgen endlich weiß, woran ich bin.
Damit ich in die eine oder andere Richtung nach vorne gucken kann.

Ich danke euch trotzdem. Meine diffusen Ängste aufzuschreiben hat mir einfach schon geholfen. Und ein Schupps durch die Tür wirkt manchmal Wunder.

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1. Dezember 2020 um 23:18
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Wenn ihr einen Jahresvertrag habt: Wie spricht man den Chef wegen dem unbefristeten Vertrag an?
Ich mach mir ja komplett ins Hemd, deswegen wenn möglich ein Tipp für die Schüchternen.

Es ist keineswegs sicher, dass ich verlängert werde. Aber ich sollte es jetzt langsam wissen, ansonsten wirds Zeit für die Bewerbungen. (Befristung bis 31.01.)

Wie habt ihr denn den Chef angesprochen?
Kann man das am Telefon machen, oder ist das blöd?
Ich hab noch eine Woche frei, dafür aber jetzt 2 Vermittlungsvorschläge hier liegen. (Hab mich vor nem Monat brav arbeitssuchend gemeldet)

Ich hab mir also vorgenommen, das jetzt Montag abzuklären.

Stellt euch einfach vor, euch fällt das super-schwer und ihr würdet lieber in ein Loch kriechen, als da anrufen. Wie mach ich das nun?

Bin für jeden lieben Tipp dankbar.

Ihr dient übrigens als Druckmittel, dass ich das jetzt wirklich mache und nicht mit fadenscheinigen Gründen noch weiter vor mir herschiebe.

An sich ist es üblich, dass der Chef/das Unternehmen auf einen zukommt, wenn er den Vertrag verlängern möchte. Für gewöhnlich macht man das etwa einen Monat vor Ablauf der Befristung.

Wenn dein Chef bis jetzt noch nichts gesagt bzw. dir keinen neuen, unbefristeten Vertrag vorgelegt hat, dann kannst du eher davon ausgehen, dass dein Vertrag am Fristende ausläuft.

Ich würde das so schnell wie möglich ansprechen. Es ist ja in deinem Interesse, bald einen neuen Job zu finden, falls der Vertrag wirklich wie geplant endet und dafür musst du dich jetzt schon bewerben, sonst geht sich das nicht mehr aus. Nachdem du eh nicht ganz in der Luft hängst und schon zwei Vermittlungsvorschläge hast, kannst du doch ganz entspannt den Chef anrufen und fragen. Bitte ihn um einen Termin, höchstwahrscheinlich wird da dann ohnehin eine Telefonkonferenz. 

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1. Dezember 2020 um 23:20
In Antwort auf

@muc.Ist
Mit den Bewerbungen, das passt. Ich bin kein Ingenieur der durch einen langen Bewerbungsprozeß muss, das geht hier schnell über die Bühne.

Hm, ich denke schon auch ein bisschen unstrukturiert aber kann auch gut sein, dass sie mich nicht behalten wollen. Wir haben eine sehr hohe Fluktuation und es sind reichlich Kollegen in der kurzen Zeit jetzt gegangen und gegangen worden und die Begründungen fand ich teilweise schon seltsam oder nicht recht nachvollziehbar.

Tatsächlich bin ich am überlegen, ob ich dort überhaupt bleiben möchte. Aber da wäre einfach auch gut zu wissen, ob es denn weiterhin eine Option ist oder ob ich die Gedanken auch sein lassen und direkt nach vorne gucken und was neues suchen kann.
Im Grunde gefällt es mir dort aber manches passt auch nicht. Ein fester Vertrag ist aber schon was nettes und grad zur Zeit finde ich den Gold wert.

Ich tu mich so schwer, weil ich sehr emotional bin. Sobald sie mir sagt sie behalten mich nicht werd ich eh in Tränen ausbrechen.
Und als Mehrfachmutti, der man ständig sagt, sie sei auf dem Arbeitsmarkt nichts wert, ist mein Selbstbewusstsein sowieso angeschlagen.

@naschkatze:
Danke dir! Das hilft mir schon sehr!

Ich finde das nicht schlimm, wenn du dann in Tränen ausbrichst. Es ist doch normal, emotional zu reagieren, wenn einem mitgeteilt wird, bald keine Arbeit mehr zu haben. 

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1. Dezember 2020 um 23:22
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Ja, da hast du ganz recht, holzmichel.
Ich habe das nun auch endlich getan und morgen das Gespräch.
So wirklich weiß ich nicht mehr, was mir so Angst gemacht hat. Ich bin jetzt grad nur froh, dass ich morgen endlich weiß, woran ich bin.
Damit ich in die eine oder andere Richtung nach vorne gucken kann.

Ich danke euch trotzdem. Meine diffusen Ängste aufzuschreiben hat mir einfach schon geholfen. Und ein Schupps durch die Tür wirkt manchmal Wunder.

Ich wünsche dir viel Glück!

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2. Dezember 2020 um 7:51
In Antwort auf

Ja, da hast du ganz recht, holzmichel.
Ich habe das nun auch endlich getan und morgen das Gespräch.
So wirklich weiß ich nicht mehr, was mir so Angst gemacht hat. Ich bin jetzt grad nur froh, dass ich morgen endlich weiß, woran ich bin.
Damit ich in die eine oder andere Richtung nach vorne gucken kann.

Ich danke euch trotzdem. Meine diffusen Ängste aufzuschreiben hat mir einfach schon geholfen. Und ein Schupps durch die Tür wirkt manchmal Wunder.

toi, toi, toi

und freut mich, dass es Dir geholfen hat!

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2. Dezember 2020 um 9:47
In Antwort auf

Ja, da hast du ganz recht, holzmichel.
Ich habe das nun auch endlich getan und morgen das Gespräch.
So wirklich weiß ich nicht mehr, was mir so Angst gemacht hat. Ich bin jetzt grad nur froh, dass ich morgen endlich weiß, woran ich bin.
Damit ich in die eine oder andere Richtung nach vorne gucken kann.

Ich danke euch trotzdem. Meine diffusen Ängste aufzuschreiben hat mir einfach schon geholfen. Und ein Schupps durch die Tür wirkt manchmal Wunder.

Sehr gut.

Manchmal braucht es etwas input von außen.
Ich drücke dir die Daumen für das Gespräch.

Vielleicht sagst du uns was raus gekeommen ist?

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3. Dezember 2020 um 14:38

Mein update für euch:
Das Gespräch war für mich sehr positiv, auch wenn es dort in dem Betrieb für mich nicht weitergehen wird.

Meine Chefin ist sehr zufrieden mit meiner Arbeit und würde mich gerne unbefristet einstellen. ABER.
Ich habe damals Sonderarbeitszeiten ausgehandelt, weil ich schlicht nicht anders arbeiten kann. So ist das jetzt das Jahr gelaufen. Meine Arbeitszeiten bedeuten tatsächlich auch einen kleinen Mehraufwand für die Kollegen und auch Beeinflussung ihrer Arbeitszeit. Den Unmut darüber haben mir von ihnen schon manche angetragen über die letzten Monate und ich kann es auch gut verstehen. Mit nem flexibleren Kollegen ist manches einfacher. Die Arbeit ist stressig und wer will dann noch Umstände?
Zumindest meinte die Chefin, dass sie es so nicht mehr hinbekommt und bat mich zu gucken, ob ich nicht doch flexibler werden kann. Ich soll in mich gehen, sie würde sich sehr freuen. Aber so unter den Umständen, kann sie mich nicht weiterbeschäftigen.

Für mich ist wichtig: Ich hatte immer das Gefühl, dass ich gute Arbeit mache und das hat sie mir bestätigt. Das ist für mich und mein Selbstbewusstsein sehr wichtig, denn die Kollegen, die eben doch oft pissig auf mich waren, weil ich eben so eingeschränkt arbeite, haben meine Arbeit gerne schlecht geredet und mich zeitweise sehr unter Druck gesetzt und mich an mir zweifeln lassen (und mir auch einen Teil der Freude auf der Arbeit kaputt gemacht). 
Ich kann eben in weniger Arbeitszeit nicht dasselbe schaffen wie die anderen, auch wenn die es gerne hätten.

Natürlich könnte ich, wenn diese Arbeit für mich die höchste Priorität hätte, es möglich machen, dass ich die Arbeitszeiten anpasse. Aber so wichtig ist sie für mich einfach nicht.
Ich hatte ja eh schon seit Wochen überlegt, ob ich dort überhaupt noch arbeiten möchte (eben hauptsächlich wegen der unzufriedenen Kollegen. Wer will schon mit wem arbeiten der dich als Kollegen nicht will?) und so ist das im Prinzip das beste Ergebnis für mich: Ich gehe mit Erfahrung und gestärktem Selbstbewusstsein dort raus und muss mich nicht mehr fragen: Dort bleiben: ja oder nein?
Ich war gestern einfach nur dankbar, wie es gelaufen ist.
Dass es an meiner fehlenden Flexibilität liegt, damit kann ich leben. Fehlende Qualität meiner Leistung wäre für mich schlimm gewesen. (Ich glaube dass das meine Hauptangst war: Dass man mir sagt ich tauge für die Arbeit nicht)

Und mit dem Wissen, dass ich die Arbeit gut mache, gehe ich jetzt nun in die Bewerbungen. Ich hab mir nun schon 3 interessante Stellen ausgeguckt und hoffe, dass es mit einer davon klappen wird.

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3. Dezember 2020 um 16:06
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Mein update für euch:
Das Gespräch war für mich sehr positiv, auch wenn es dort in dem Betrieb für mich nicht weitergehen wird.

Meine Chefin ist sehr zufrieden mit meiner Arbeit und würde mich gerne unbefristet einstellen. ABER.
Ich habe damals Sonderarbeitszeiten ausgehandelt, weil ich schlicht nicht anders arbeiten kann. So ist das jetzt das Jahr gelaufen. Meine Arbeitszeiten bedeuten tatsächlich auch einen kleinen Mehraufwand für die Kollegen und auch Beeinflussung ihrer Arbeitszeit. Den Unmut darüber haben mir von ihnen schon manche angetragen über die letzten Monate und ich kann es auch gut verstehen. Mit nem flexibleren Kollegen ist manches einfacher. Die Arbeit ist stressig und wer will dann noch Umstände?
Zumindest meinte die Chefin, dass sie es so nicht mehr hinbekommt und bat mich zu gucken, ob ich nicht doch flexibler werden kann. Ich soll in mich gehen, sie würde sich sehr freuen. Aber so unter den Umständen, kann sie mich nicht weiterbeschäftigen.

Für mich ist wichtig: Ich hatte immer das Gefühl, dass ich gute Arbeit mache und das hat sie mir bestätigt. Das ist für mich und mein Selbstbewusstsein sehr wichtig, denn die Kollegen, die eben doch oft pissig auf mich waren, weil ich eben so eingeschränkt arbeite, haben meine Arbeit gerne schlecht geredet und mich zeitweise sehr unter Druck gesetzt und mich an mir zweifeln lassen (und mir auch einen Teil der Freude auf der Arbeit kaputt gemacht). 
Ich kann eben in weniger Arbeitszeit nicht dasselbe schaffen wie die anderen, auch wenn die es gerne hätten.

Natürlich könnte ich, wenn diese Arbeit für mich die höchste Priorität hätte, es möglich machen, dass ich die Arbeitszeiten anpasse. Aber so wichtig ist sie für mich einfach nicht.
Ich hatte ja eh schon seit Wochen überlegt, ob ich dort überhaupt noch arbeiten möchte (eben hauptsächlich wegen der unzufriedenen Kollegen. Wer will schon mit wem arbeiten der dich als Kollegen nicht will?) und so ist das im Prinzip das beste Ergebnis für mich: Ich gehe mit Erfahrung und gestärktem Selbstbewusstsein dort raus und muss mich nicht mehr fragen: Dort bleiben: ja oder nein?
Ich war gestern einfach nur dankbar, wie es gelaufen ist.
Dass es an meiner fehlenden Flexibilität liegt, damit kann ich leben. Fehlende Qualität meiner Leistung wäre für mich schlimm gewesen. (Ich glaube dass das meine Hauptangst war: Dass man mir sagt ich tauge für die Arbeit nicht)

Und mit dem Wissen, dass ich die Arbeit gut mache, gehe ich jetzt nun in die Bewerbungen. Ich hab mir nun schon 3 interessante Stellen ausgeguckt und hoffe, dass es mit einer davon klappen wird.

kann ich mir vorstellen, es ist ja auch ohne Sonderregelungen schon so, dass einem der Urlaub der Kollegen immer länger vorkommt als der eigene (gefühlt haben die ja mindestens die Häfte mehr Urlaubstage als man selbst) und sind sowieso immer später da und eher weg - auch nur gefühlt. Wenn dann noch sowas oben drauf kommt... Ich hoffe, ich sinke nicht so tief, dass ich irgend jemanden schlecht mache deswegen, aber bis Anschlag genervt, wenn ich jemanden gerade brauche, der aber nur 4d/Woche arbeitet und halt Donnerstag nicht da ist oder nur bis 12:30 und das Problem erscheint natürlich 12:35 Uhr... jaaaaaa, muss ich zugegeben, hat bei mir auch schon öfter zum Zähneknirschen beigetragen.

Aber ich freue mich für Dich, dass Du so gut bestätigt wurdest und das für Dich so gut lief - und wünsch natürlich alles gute für die Bewerbungen. (btw.: lass Dir asap ein Arbeitszeugnis ausstellen - für die Bewerbungen wäre das JETZT gut, nicht erst zum Vertragsende)

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4. Dezember 2020 um 11:24

Danke dir. Um das Zeugnis habe ich nun auch gebeten. So wirklich begeistert war sie nicht. Aber jetzt ist es wenigstens soweit in Sack und Tüten und jeder weiß, woran er ist.

 

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14. Dezember 2020 um 14:14
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Mein update für euch:
Das Gespräch war für mich sehr positiv, auch wenn es dort in dem Betrieb für mich nicht weitergehen wird.

Meine Chefin ist sehr zufrieden mit meiner Arbeit und würde mich gerne unbefristet einstellen. ABER.
Ich habe damals Sonderarbeitszeiten ausgehandelt, weil ich schlicht nicht anders arbeiten kann. So ist das jetzt das Jahr gelaufen. Meine Arbeitszeiten bedeuten tatsächlich auch einen kleinen Mehraufwand für die Kollegen und auch Beeinflussung ihrer Arbeitszeit. Den Unmut darüber haben mir von ihnen schon manche angetragen über die letzten Monate und ich kann es auch gut verstehen. Mit nem flexibleren Kollegen ist manches einfacher. Die Arbeit ist stressig und wer will dann noch Umstände?
Zumindest meinte die Chefin, dass sie es so nicht mehr hinbekommt und bat mich zu gucken, ob ich nicht doch flexibler werden kann. Ich soll in mich gehen, sie würde sich sehr freuen. Aber so unter den Umständen, kann sie mich nicht weiterbeschäftigen.

Für mich ist wichtig: Ich hatte immer das Gefühl, dass ich gute Arbeit mache und das hat sie mir bestätigt. Das ist für mich und mein Selbstbewusstsein sehr wichtig, denn die Kollegen, die eben doch oft pissig auf mich waren, weil ich eben so eingeschränkt arbeite, haben meine Arbeit gerne schlecht geredet und mich zeitweise sehr unter Druck gesetzt und mich an mir zweifeln lassen (und mir auch einen Teil der Freude auf der Arbeit kaputt gemacht). 
Ich kann eben in weniger Arbeitszeit nicht dasselbe schaffen wie die anderen, auch wenn die es gerne hätten.

Natürlich könnte ich, wenn diese Arbeit für mich die höchste Priorität hätte, es möglich machen, dass ich die Arbeitszeiten anpasse. Aber so wichtig ist sie für mich einfach nicht.
Ich hatte ja eh schon seit Wochen überlegt, ob ich dort überhaupt noch arbeiten möchte (eben hauptsächlich wegen der unzufriedenen Kollegen. Wer will schon mit wem arbeiten der dich als Kollegen nicht will?) und so ist das im Prinzip das beste Ergebnis für mich: Ich gehe mit Erfahrung und gestärktem Selbstbewusstsein dort raus und muss mich nicht mehr fragen: Dort bleiben: ja oder nein?
Ich war gestern einfach nur dankbar, wie es gelaufen ist.
Dass es an meiner fehlenden Flexibilität liegt, damit kann ich leben. Fehlende Qualität meiner Leistung wäre für mich schlimm gewesen. (Ich glaube dass das meine Hauptangst war: Dass man mir sagt ich tauge für die Arbeit nicht)

Und mit dem Wissen, dass ich die Arbeit gut mache, gehe ich jetzt nun in die Bewerbungen. Ich hab mir nun schon 3 interessante Stellen ausgeguckt und hoffe, dass es mit einer davon klappen wird.

Danke für dein Update, es freut mich, dass das Gespräch für dich positiv gelaufen ist und wünsche dir viel Erfolg bei der Arbeitssuche.

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23. Dezember 2020 um 6:08


Jetzt bin ich dem Zeugnis hinterhergewesen und endlich ist das mit den Bewerbungen angelaufen.
Jetzt ruft mich gestern der Oberchef: Sie täten mich jetzt doch gern behalten und das klappe dann schon so mit den Arbeitszeiten (und die Kinder würden ja auch größer und dann sähe man weiter usw).

Ist ja eigentlich nett, aber jetzt hab ich mich halt schon innerlich verabschiedet und das alles mit Abstand angeguckt und in Wahrheit keine Lust mehr (ich würd wohl im Haus eh wechseln müssen, weil das Problem vor allem mit 2 unzufriedenen Kolleginnen eben nicht vom Tisch ist).

Nur dass ich halt bisher nix neues hab und das wohl heut und morgen eher auch nichts mehr wird, gehe ich mal von aus. (Nach Weihnachten soll ich bescheid geben)

Meine Sorge ist, ich sage dort ab, aber sonst will mich dann keiner.

Ich hab über die Monate ja doch mit den Kollegen ein bissl geschwätzt, am aufschlußreichsten war natürlich, was von denen kam, die gekündigt haben (oder die Kündigung erwägen). Das Problem ist, dass ich den Chefs leider nicht so ganz glauben kann, was sie erzählen. Dafür haben zu viele die Erfahrung gemacht, dass das später keinen mehr interessiert hat, was besprochen wurde (oder wahlweise haben die Gespräche angeblich nie stattgefunden).

Bisher hat sich Chefin an alles gehalten, was wir verabredet haben. Aber ich hab grad ein schlechtes Bauchgefühl.

Ich guck mal, dass ich heut vormittag bei meinem Favoriten anrufe und nachfrage. Vielleicht ergibt sich ja doch noch was.

Danke fürs zulesen. Ist grad ne aufwühlende Zeit für mich.

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12. Januar um 16:34

So, das war weiter aufregend für mich.
Es stellte sich an dem Morgen noch raus, dass meine Bewerbung (zumindest beim Chef) noch nicht angekommen war. Ich hatte ein nettes Telefonat und meine Unterlagen dann nochmal geschickt.
Meine derzeitige direkte Chefin war dann zwischen den Jahren nicht da. Der Chefchef sprach mich zwischen Tür und Angel und vor den Kollegen an, fand ich jetzt nicht so toll, da meinte ich, dass wir miteinander sprechen müssen.

Das ergab sich dann praktischerweise nicht mehr.
Am 4. hatte ich dann ein Vorstellungsgespräch beim Favoriten (ehrlich gesagt war das bis dato auch meine einzige Bewerbung) und mir wurde direkt die Stelle angeboten.
Hätte das nicht geklappt, wäre ich bei meinem jetzigen AG geblieben.

Ich freue mich sehr.
Wegen meinen Arbeitszeiten gabs da auch gar kein Problem und hick-hack. Ich hab mehr Urlaub und verdiene mehr Geld.

Und die beiden Leute beim Gespräch waren auch sehr sympatisch. Macht einen wirklich guten Eindruck auf mich.

Dank vieler Überstunden habe ich jetzt auch fast nur noch frei und kann dann mit frischer Energie bei der neuen Arbeit starten!

Danke fürs Zulesen.

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