Home / Forum / Recht & Unrecht / Beschäftigungsverbot bei erneuter SS?!

Beschäftigungsverbot bei erneuter SS?!

2. April 2014 um 10:40

Hallo zusammen,

meine Tochter ist nun 3 Monate alt. Mein Mann und ich denken über ein Geschwisterchen für unsere Tochter nach. Da wir ein Eigenheim haben, dass nur ein Kinderzimmer hat möchten wir gerne das geplante Geschwisterchen schnell hinterher bekommen. Geplant ist es, im September wieder schwanger zu werden.
Bei der ersten SS hatte ich seit der 6. SSW ein Beschäftigungsverbot bekommen, da ich eine psychische Vorerkrankung habe. Sie ist nun nicht mehr akut, aber im Lebenslauf passieren halt auch manchmal unvorhersehbare Sachen.
Nun ist die Frage, meint ihr meine Frauenärztin würde mir ein weiteres Beschäftigungsverbot erteilen?
Wenn ja, ich habe nach der Geburt meiner ersten Tochter eine Elterzeit beantragt von 2 Jahren. Nach dem ersten Jahr möchte/ wollte ich ursprünglich für max. 20 Std wieder arbeiten gehen. Jedoch nun die Planung eines Geschwisterchens. Wir sparen uns die Kinderbetreuung, Spritkosten etc. Wie sieht es auch bekomme ich dann den Lohn von den 20 Std oder meinen regulären 41 Std. Ach ja ich bin Beamtin im mittl. Dienst bei einer Verwaltung.
Für eure Hilfe wäre ich euch sehr dankbar.

Über eure Antworten freue ich mich

Mehr lesen

7. April 2014 um 11:56

Du bekommst dann
den Lohn entsprechend der 20 Stunden, wenn es so vertarglich geregelt ist.
Daher unbedingt wenn möglich offiziell bei den 41 Std. bleiben wenn klar ist, dass Du ohnehin wieder ein BV bekommst. Alles andere wäre sehr schade und unnötig!

Alles Gute!

Gefällt mir

21. März 2015 um 17:49

Individuelles BV
Ein individuelles Beschäftigungsverbot liegt immer im Ermessen des Arztes, und kann nicht einfach von der Schwangeren verlangt werden. Also ist der Arzt der in Frage kommende Ansprechpartner für solche Fragen.

Eigentlich, so ist das vom Gesetz her gedacht, sollte das BV die Schwangere vor Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz schützen, beim individuellen BV ist ein medizinischer Grund vorhanden.

Das Beschäftigungsverbot ist nicht dazu gedacht, ohne jegliche Arbeitsleistung an Geld zu kommen.

Man bekommt beim BV den durchschnittlichen Lohn der letzten 3 Monate vor der Schwangerschaft. Wenn man da in Elternzeit war oder bzw. noch immer ist, dann bleibt es m.W. beim Elterngeld.

Wie das bei Beamtinnen genau geregelt ist, kann man beim Dienstherrn erfragen.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Long4Lashes

Teilen

Das könnte dir auch gefallen