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Beschäftigungsverbot, bissl lang...

3. April 2007 um 17:15

Hallo ihr Lieben.

Bin momentan in der 11. SSW und krankgeschrieben.
Leide an starkem Erbrechen.
Heute ist der 6 Tag an dem ich krankgeschrieben bin.
Als ich heute bei meiner FA war um mich über meine Blutwerte zu informieren kam die Hammer nachricht.

Meine Chefin hätte da angerufen und nachgefragt ob ich wirklich so krank bin... und für mich nicht nen beschäftigungsverbot besser wäre..
da ich ja immer mal wieder ausfallen könnte..

Da gehts doch mal wieder nur ums Geld oder? Klar ärgert es meine Chefin da sie mich ja bezahlen muss obwohl ich nicht arbeiten geh / kann. und bei dem Verbot.. würde sie ja das Geld zurückerstattet bekommen...

Aber ich renne alle paar min aufs klo..um mich zu übergeben... ich hab echt keine kraft mehr.
Ich mach das doch nicht mit absicht.

Nun die andere Frage.. ich arbeite in einer Arztpraxis wo man auch mit Patienten mit hochansteckenden krankheiten in Kontakt kommt. (z.b. Tuberkulose-Patienten) Vielleicht darf ich auf grund dessen ja auch sowieso nicht mehr da arbeiten?

Ich häng jetzt voll in der Luft.. hab das gefühl meine Chefin will mich loswerden. Meine FA meinte ich solle nun warten bis meine chefin mich anruft...
am Donnerstag ruf ich dann meine FA wieder an bzw. geh vorbei..dann will sie mir alles weitere erklären.

Wenn sich das jetzt alles wieder in Luft auflösen sollte... werd ich sicher nach so ner aktion richtig gerne auf arbeit gehn...wenn meine chefin mich mehr oder weniger als störfaktor ansieht..

Was meint ihr dazu?

bin durcheinander...

KleinesHerz (

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4. April 2007 um 14:28

Danke
Ja... konnte die ganze Nacht nicht schlafen weil ich mir den Kopf zerbreche. Zumal hab ich es auch nie angestrebt so nen Beschäftigungsverbot zukommen.

Ich bin nun einfach wegen der (entschuldigung) Kotzerei krankgeschrieben. Es hat mich da echt erwischt und ich bin bestimmt niemand der einfach so sich ne schöne Zeit zuhause macht.

Jetzt ist es so... ich arbeite in einer Lungenarztpraxis und wir behandeln eben öfter TBK- Fälle und Verdachtsfälle. Also ich würde mal fast sagen wöchentlich.
Ich weiß eben nicht wie da nun die regelung ist. Ob es dann eben wirklich Pflicht ist.
Aber mit deinem Einwand... mit dem Krankenhaus hast du natürlich recht.
Ich leg es ja wie gesagt nicht darauf an.
Im grunde glaub ich meine Chefin will mich loswerden weil es ja jetzt immer mal passieren kann, warum auch immer, das ich mal krank geschrieben bin und sie mich da trotzdem bezahlen muss,wenn es nicht länger als 6 wochen sind.
Da bekommt sie kein Geld wieder... hätt ich aber das Verbot... bekommt sie ihr Geld zurück von ner Versicherung oder Krankenkasse.. Ich blick da noch nicht so durch..

Bekomm ich dann eigentlich mein gesamtes gehalt? ich dachte bis eben ja... aber mein Freund hat bei sich im Betrieb wohl jemand der sich da auskennt gefragt und meinte im Gesundheitswesen gibts da ne besondere Regelung und ich würde nur krankengeld bekommen... also 67% oder so...
und das fänd ich net so gut... und da würd ich schon dagegen widersprechen, wenns eben nen sinn macht und es gesetzlich nicht fest geregelt ist das ich auf grund der arbeitsstelle da nicht mehr hin darf...

oh man... ich bin fix und fertig... das tolle ist ja..
1. meine arbeitskolleginnen wissen schon das ich eins bekomme,
2.es gibt schon neue dienstpläne ohne mich
3. meine chefin hat mit mir noch nicht drüber geredet
4. ich weiß letztendlich noch garnix...komm mir total ausgegrenzt vor... echt wie ne störung die jetzt rausgekickt werden muss.

Ich hätte aber so einfach nicht arbeiten können... vielleicht muss man sich aber so auf arbeit schleppen um den ganzen ärger ausm weg zu gehn.. (

KleinesHerz22

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10. April 2007 um 22:03
In Antwort auf liane_12121005

Danke
Ja... konnte die ganze Nacht nicht schlafen weil ich mir den Kopf zerbreche. Zumal hab ich es auch nie angestrebt so nen Beschäftigungsverbot zukommen.

Ich bin nun einfach wegen der (entschuldigung) Kotzerei krankgeschrieben. Es hat mich da echt erwischt und ich bin bestimmt niemand der einfach so sich ne schöne Zeit zuhause macht.

Jetzt ist es so... ich arbeite in einer Lungenarztpraxis und wir behandeln eben öfter TBK- Fälle und Verdachtsfälle. Also ich würde mal fast sagen wöchentlich.
Ich weiß eben nicht wie da nun die regelung ist. Ob es dann eben wirklich Pflicht ist.
Aber mit deinem Einwand... mit dem Krankenhaus hast du natürlich recht.
Ich leg es ja wie gesagt nicht darauf an.
Im grunde glaub ich meine Chefin will mich loswerden weil es ja jetzt immer mal passieren kann, warum auch immer, das ich mal krank geschrieben bin und sie mich da trotzdem bezahlen muss,wenn es nicht länger als 6 wochen sind.
Da bekommt sie kein Geld wieder... hätt ich aber das Verbot... bekommt sie ihr Geld zurück von ner Versicherung oder Krankenkasse.. Ich blick da noch nicht so durch..

Bekomm ich dann eigentlich mein gesamtes gehalt? ich dachte bis eben ja... aber mein Freund hat bei sich im Betrieb wohl jemand der sich da auskennt gefragt und meinte im Gesundheitswesen gibts da ne besondere Regelung und ich würde nur krankengeld bekommen... also 67% oder so...
und das fänd ich net so gut... und da würd ich schon dagegen widersprechen, wenns eben nen sinn macht und es gesetzlich nicht fest geregelt ist das ich auf grund der arbeitsstelle da nicht mehr hin darf...

oh man... ich bin fix und fertig... das tolle ist ja..
1. meine arbeitskolleginnen wissen schon das ich eins bekomme,
2.es gibt schon neue dienstpläne ohne mich
3. meine chefin hat mit mir noch nicht drüber geredet
4. ich weiß letztendlich noch garnix...komm mir total ausgegrenzt vor... echt wie ne störung die jetzt rausgekickt werden muss.

Ich hätte aber so einfach nicht arbeiten können... vielleicht muss man sich aber so auf arbeit schleppen um den ganzen ärger ausm weg zu gehn.. (

KleinesHerz22

Arbeite auch in Arztpraxis
..und meine Frage währe auch bzgldes Beschäftigungsverbots gewesen.
Wir haben häufiger Fälle mit Röteln. Ringelröteln oder Windpocken, ich finde das total gefährlich fürs Kind und bin total ratlos was ich am besten machen soll????
@Kleines Herz: Nur des lieben Friedens willen würd ich mich nicht zur arbeit schleppen, es gab schon fälle die mit so einer sache vor gericht gelandet sind!
Du bist auf jeden Fall durchs Mutterschutzgesetz geschützt!
Und: Bei der Chefin würd ich mir drei mal überlegen ob ich da noch glücklich werden könnte...!
Wünsch dir alles gute

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11. April 2007 um 12:34
In Antwort auf pina_12912206

Arbeite auch in Arztpraxis
..und meine Frage währe auch bzgldes Beschäftigungsverbots gewesen.
Wir haben häufiger Fälle mit Röteln. Ringelröteln oder Windpocken, ich finde das total gefährlich fürs Kind und bin total ratlos was ich am besten machen soll????
@Kleines Herz: Nur des lieben Friedens willen würd ich mich nicht zur arbeit schleppen, es gab schon fälle die mit so einer sache vor gericht gelandet sind!
Du bist auf jeden Fall durchs Mutterschutzgesetz geschützt!
Und: Bei der Chefin würd ich mir drei mal überlegen ob ich da noch glücklich werden könnte...!
Wünsch dir alles gute

@ julilein
Naja ich hab mich inzwischen damit abgefunden und seh es jetzt so : das schöne Wetter geht los... also raus... sonne tanken und das schwangersein anfangen zu genießen...Ich glaub meinem Krümel tut das auf jedenfall sehr gut...und ich muss keine angst haben das ich sie/ihn gefährde....

wegen den Röteln... du bekommt ja Blut abgenommen bei deinem FA und da wird auch getestet ob du gegen Röteln geimpft bist und auch noch genug Immun dagegen bist.
Hast du keine Immunität dürfest du auch nicht mehr arbeiten gehn. Aber das musst dann auch unbedingt bei deinem FA ansprechen.

Kindergärtnerinnen dürfen z.b. ja auch genau aus solchen Gründen wg. Kinderkrankheiten auch net mehr arbeiten.

LG..

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