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Beschäftigungsverbot

27. Januar 2016 um 9:00

Hi Leute, ich brauche mal dringend euren Rat. Ich bin seit Dezember 2015 in einem neuen Job und sechs Monate in der Probezeit. zu unserem überraschen bin ich jetzt in der siebten Woche schwanger. dies weiß ich ungefähr seit zwei Wochen. Vor einer Woche entschied mich mein Chef zu kündigen. ich hab natürlich direkt mit der Schwangerschaft gewedelt seitdem erlebe ich die Hölle auf erden. Die wollen mich unbedingt los werden. Kein Pardon. Was ich mir teilweise anhören darf macht mich fertig. ich sitze morgens zittrig am Tisch und hoffe das der tag schnell vorbei geht. Wäre ich nicht schwanger hätte ich selbst gekündigt, aber leider kann ich das finanziell nicht. Wie kann ich meine Arztin drauf ansprechen? Und ist es zu früh für ein bv? LG issa

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31. Januar 2016 um 15:37

Zu früh ist es nicht
für ein bv. Das liegt aber im ermessen des Arztes.... Ich würde es dem Arzt genau so schildern und nichts auslassen. Damit er die Situation auch einfach besser einschätzen kann.

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12. Februar 2016 um 0:38

Hallo!
Ob Du ein BV bekommst, liegtsehr im Ermessen des Arztes. Viele Ärzte stellen es nur aus, wenn medizinisch Lebensgefahr besteht.
Zur Info: auch der Hausarzt kann ein BV ausstellen. Das hat mir den Hintern gerettet

Lass mal hören wie es weiter geht!

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12. Februar 2016 um 13:44

Wie ist es jetzt mit der Kündigung weiter gegangen?
Das wäre jetzt wichtig, dass du deine Schwangerschaft schriftlich innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Kündigung mitteilst, und der AG dann entweder die Kündigung zurücknimmt, oder bei der Aufsichtsbehörde einen Antrag auf Zulasung der Kündigung stellt. Außerdem solltest du beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreichen, wenn der AG die Kündigung nicht zurücknimmt.

Wegen der Situation an der Arbeit kannst du dich an den Betriebsrat, Personalrat, oder auch an deinen Hausarzt wenden.

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18. Februar 2016 um 23:36
In Antwort auf petrabaur

Wie ist es jetzt mit der Kündigung weiter gegangen?
Das wäre jetzt wichtig, dass du deine Schwangerschaft schriftlich innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Kündigung mitteilst, und der AG dann entweder die Kündigung zurücknimmt, oder bei der Aufsichtsbehörde einen Antrag auf Zulasung der Kündigung stellt. Außerdem solltest du beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreichen, wenn der AG die Kündigung nicht zurücknimmt.

Wegen der Situation an der Arbeit kannst du dich an den Betriebsrat, Personalrat, oder auch an deinen Hausarzt wenden.

Genau!
Das ist ganz wichtig!!
Die Kündigung ist nicht automatisch unwirksam sondern Du musst eine schriftliche Rücknakme der Kündigung vom Arbeitgeber verlangen innerhalb einer Frist!
Sollte der Arbeitgeber nicht drauf eingehen, musst Du vors Arbeitsgericht!
Melde Dich bei Fragen bitte!

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