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Besuchsrecht-Besuchspflicht

2. März 2006 um 20:11

Hallo zusammen,

es geht mal wieder um meinen Bruden.
Er ist seid ca. zwei Jahren geschieden und hat mit seiner Exfrau einen Sohn.
Sie,inzwischen wieder verheiratet,nicht erwerbstätig.
Er,nach der Scheidung auf den Schulden sitzen geblieben,da sie einfach sagt,sie habe nichts und alle an ihn herantreten da er ja verdient.
Nun ist es so,daß er durch seine finazielle Lage das Kind nicht regelmäßig abholen kann,da er sehr viel arbeitet,unter anderem auch Freitags bis spät abends und teilweise auch an Wochenenden.
Da sie zu ihrem neuen Mann gezogen ist,ca 150 Kilometer weit weg,ist es nicht mal eben so getan,mit dem Abholen.
Er ist dann müde und um Wochenends dann noch zwei Mal eine Strecke von ca.300 Kilometer fehlt ihm zum einen die Zeit und zum anderen die Kraft.
Es gab Gespräche in denen er bekundete,daß er das Kind gerne regelmäßig alle zwei oder vier Wochen holen würde und sie darum bat entweder die Strecke im wechsel oder sie eine Fahrt er eine Fahrt.Sie läßt sich auf nichts ein und ist in keinster Weise kooperativ.
Nun sprach er mit dem Kind,und es sagte ihm,daß die Mutter nun einen Termin bei dem Herrn vom Jugendamt hätte (da gab es schon mal ein Gespräch,wo er seine Sitation erklärt und der Herr riet daß er versuchen solle,die Besuche regelmäßig zu gestalten) und einem Anwalt um meinen Bruder zu zweiwöchigen Abholen zu zwingen (o Ton aus dem Munde des Kindes).

Nun die eigentliche Frage,kann man meinen Bruder zwingen?
Was haltet ihr davon?

Bin verwirrt und sauer............

Gruß

equinox68

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2. März 2006 um 20:36

Also
von einer "Besuchspflicht" habe ich noch nie etwas gehört.
Dein Bruder tut aber gut daran, sein Besuchsrecht regelmässig wahrzunehmen, sonst läuft er von Seiten des Jugendamtes und evtl. Amtsgerichts Gefahr, dass man ihm mangelndes Interesse an seinem Kind zum Vorwurf machen könnte.
Du stehst hinter deinem Bruder. Dann ist es nur verständlich, dass Du aufgebracht bist. Die zuständigen Behörden versuchen das "Kindeswohl" zu berücksichtigen und dann wirkt es eben ganz anders wenn der leibliche Vater mal Zeit hat und dann mal wieder nicht.
Die Mutter kann nicht gezwungen werden ihr Kind zum Besuchswochenende zum Vater zu bringen, das ist Vereinbarungssache zwischen den Eltern.
Ich würde deinem Bruder raten, um einen Termin beim Jugendamt nachzufragen und dort zusammen mit seiner Ex eine schriftliche Vereinbarung (in jedem Fall schriftlich!) über eine Besuchsregelung zu machen.
Besser noch eine Art Gütetermin beim zuständigen Amtsgericht (am Wohnort des Kindes bzw. der Mutter). Ein Anwalt ist dort nicht Pflicht, dein Bruder kann auch ohne anwaltschaftliche Vertretung für sich sprechen. (Ganz ohne Kosten läuft das leider aber nicht, dafür sind die dort gemachten Vereinbarungen gesetzlich "bindender" für beide Seiten)
Beide Elternteile sollten sich auch einmal bewußt werden, dass es in erster Linie um ihr Kind geht und nicht den perfiden Kleinkrieg der getrennten Eltern.

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2. März 2006 um 20:48
In Antwort auf redcorner

Also
von einer "Besuchspflicht" habe ich noch nie etwas gehört.
Dein Bruder tut aber gut daran, sein Besuchsrecht regelmässig wahrzunehmen, sonst läuft er von Seiten des Jugendamtes und evtl. Amtsgerichts Gefahr, dass man ihm mangelndes Interesse an seinem Kind zum Vorwurf machen könnte.
Du stehst hinter deinem Bruder. Dann ist es nur verständlich, dass Du aufgebracht bist. Die zuständigen Behörden versuchen das "Kindeswohl" zu berücksichtigen und dann wirkt es eben ganz anders wenn der leibliche Vater mal Zeit hat und dann mal wieder nicht.
Die Mutter kann nicht gezwungen werden ihr Kind zum Besuchswochenende zum Vater zu bringen, das ist Vereinbarungssache zwischen den Eltern.
Ich würde deinem Bruder raten, um einen Termin beim Jugendamt nachzufragen und dort zusammen mit seiner Ex eine schriftliche Vereinbarung (in jedem Fall schriftlich!) über eine Besuchsregelung zu machen.
Besser noch eine Art Gütetermin beim zuständigen Amtsgericht (am Wohnort des Kindes bzw. der Mutter). Ein Anwalt ist dort nicht Pflicht, dein Bruder kann auch ohne anwaltschaftliche Vertretung für sich sprechen. (Ganz ohne Kosten läuft das leider aber nicht, dafür sind die dort gemachten Vereinbarungen gesetzlich "bindender" für beide Seiten)
Beide Elternteile sollten sich auch einmal bewußt werden, dass es in erster Linie um ihr Kind geht und nicht den perfiden Kleinkrieg der getrennten Eltern.

Danke für die schnelle Antwort
bekomme hier noch die Krätze..........laut Brüll

Das Kindeswohl.....es heißt immer Kindeswohl von der Mutter,aber was dafür tun,will sie auch nicht.

Sie ist 150 Kilometer weit in die Prärie gezogen,wohlwissend,daß es dann mit den Besuchen komplizierter wird und kommt kein Schritt entgegen......das Kotzt mich an.......das Kind ,das Kind aber selber nicht dazu tun wollen.......sie fordert nur ein,gibt nichts und erzählt dem Kind Scheiß........bin wütend.......

Mit der schriftlichen Vereinbarung wir es schwierig da er im Außendienst arbeitet und der Finanzen wegen alle Zusatzarbeiten an Wochenenden un Abenden übernimmt und daher nicht wirklich planen kann (Alles mit auf ihrem Mist gewachsen)


Gruß und Danke

equinox68

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2. März 2006 um 21:11
In Antwort auf equinox68

Danke für die schnelle Antwort
bekomme hier noch die Krätze..........laut Brüll

Das Kindeswohl.....es heißt immer Kindeswohl von der Mutter,aber was dafür tun,will sie auch nicht.

Sie ist 150 Kilometer weit in die Prärie gezogen,wohlwissend,daß es dann mit den Besuchen komplizierter wird und kommt kein Schritt entgegen......das Kotzt mich an.......das Kind ,das Kind aber selber nicht dazu tun wollen.......sie fordert nur ein,gibt nichts und erzählt dem Kind Scheiß........bin wütend.......

Mit der schriftlichen Vereinbarung wir es schwierig da er im Außendienst arbeitet und der Finanzen wegen alle Zusatzarbeiten an Wochenenden un Abenden übernimmt und daher nicht wirklich planen kann (Alles mit auf ihrem Mist gewachsen)


Gruß und Danke

equinox68

Cool down equinox,
ich kann dich besser verstehen, als du vielleicht glaubst. Mein Bruder hat auch schon jahrelang unter seiner Ex zu leiden und hat sich extrem viel bieten lassen, um seinen Sohn zu sehen. Und er hat noch schlechtere Karten, da er mit der Kindsmutter nicht verheiratet war. Er tut alles, um sein Kind zu sehen und sie funkt immer wieder dazwischen: Bsp. will er seinen Sohn unter der Woche vom Fußball spielen abholen, droht sie damit, den Kleinen aus dem Verein zu nehmen, wenn sein Vater ihn noch einmal abholt. Ihrer Meinung nach reicht jedes zweite Wochenende.
Klar ist sie eine blöde Zimtzicke, doch wieviel Geld will man eigentlich Anwälten & Gerichten in den Rachen werfen wegen Privatfehden?
Besser erst mal Wut ausschnaufen und verdampfen lassen, ein Schluck Wasser zu sich nehmen und mit kühlem Kopf an die Sache rangehen.
Wie alt ist das Kind? Kann man es denn nicht auch mal in den Zug setzten und sein Vater oder Du holen es vom Bahnhof ab?
Dein Bruder hat unregelmässige Arbeitszeiten, nun gut, nur wie
will er sein Interesse - falls es doch mal nötig ist vor Gericht zu gehen - an seinem Kind nachweisen, wenn er nicht in der Lage ist sich etwas Zeit zu nehmen bzw. freizuschaufeln?
(nicht sauer sein, doch so kann es eben von behördlicher Seite
gesehen werden)
Auch solltet ihr euch Zeit für eine Vereinbarung in bälde "nehmen", denn (aus Bruder-)Erfahrung weiß ich nur zu gut, dass die Schikane dieser Art von Mutter im Laufe der Zeit nicht weniger, sondern im Gegenteil immer mehr und immer schlimmer werden wird. Wenn ihr beizeiten deutlich klar gemacht wird, dass auch ihre Rechte bzw. ihr Einfluß rechtliche Grenzen hat, wird sie sich dreimal überlegen, ob sie wegen jeder Lappalie (oder jedem weiteren Versuch Druck auf deinen Bruder auszuüben) so wichtig ist, dass sie auch gerichtliche Konsequenzen in Kauf nimmt (manche merken es eben erst wann Schluß ist, wenn es an ihre Kohle geht).

Lg

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2. März 2006 um 21:30
In Antwort auf redcorner

Cool down equinox,
ich kann dich besser verstehen, als du vielleicht glaubst. Mein Bruder hat auch schon jahrelang unter seiner Ex zu leiden und hat sich extrem viel bieten lassen, um seinen Sohn zu sehen. Und er hat noch schlechtere Karten, da er mit der Kindsmutter nicht verheiratet war. Er tut alles, um sein Kind zu sehen und sie funkt immer wieder dazwischen: Bsp. will er seinen Sohn unter der Woche vom Fußball spielen abholen, droht sie damit, den Kleinen aus dem Verein zu nehmen, wenn sein Vater ihn noch einmal abholt. Ihrer Meinung nach reicht jedes zweite Wochenende.
Klar ist sie eine blöde Zimtzicke, doch wieviel Geld will man eigentlich Anwälten & Gerichten in den Rachen werfen wegen Privatfehden?
Besser erst mal Wut ausschnaufen und verdampfen lassen, ein Schluck Wasser zu sich nehmen und mit kühlem Kopf an die Sache rangehen.
Wie alt ist das Kind? Kann man es denn nicht auch mal in den Zug setzten und sein Vater oder Du holen es vom Bahnhof ab?
Dein Bruder hat unregelmässige Arbeitszeiten, nun gut, nur wie
will er sein Interesse - falls es doch mal nötig ist vor Gericht zu gehen - an seinem Kind nachweisen, wenn er nicht in der Lage ist sich etwas Zeit zu nehmen bzw. freizuschaufeln?
(nicht sauer sein, doch so kann es eben von behördlicher Seite
gesehen werden)
Auch solltet ihr euch Zeit für eine Vereinbarung in bälde "nehmen", denn (aus Bruder-)Erfahrung weiß ich nur zu gut, dass die Schikane dieser Art von Mutter im Laufe der Zeit nicht weniger, sondern im Gegenteil immer mehr und immer schlimmer werden wird. Wenn ihr beizeiten deutlich klar gemacht wird, dass auch ihre Rechte bzw. ihr Einfluß rechtliche Grenzen hat, wird sie sich dreimal überlegen, ob sie wegen jeder Lappalie (oder jedem weiteren Versuch Druck auf deinen Bruder auszuüben) so wichtig ist, dass sie auch gerichtliche Konsequenzen in Kauf nimmt (manche merken es eben erst wann Schluß ist, wenn es an ihre Kohle geht).

Lg

Also,
das Kind ist 10 Jahre alt und selbst wenn es mit dem Zug fahren könnte,müßte es erst mal zum Bahnhof und der ist in der nächst größeren Stadt und die ist ca.15 Kilometer weit weg.
Wer soll ihn dort zum Bahnhof bringen?
Seine Mutter?Die denkt doch nicht dran.

Daß er jetzt letzten Endes soviel arbeiten muß liegt nicht zuletzt daran,daß die Schulden,die er nun zahlt von Ihr verursacht wurden.
Als es letztes Jahr um die Offenstände der Mite für das gemeinsame Ehehaus ging (sie wohnte noch ein Jahr alleine in dem Haus und zahlte monatelang die Miete nicht)fragte sie ob sie seine Rechtschutzversicherung für den Streitfall mit der Wohnungsgesellschaft in Anspruch nehmen dürfe,sicherte zu alle dadurch noch anfallenden Kosten zu tragen,wie den Selbstbehalt von 150 und die 350 Rechtsanwaltskosten,die durch die Versicherung nicht abgedeckt waren unbd tat es nicht,er blieb darauf sitzen und nur aus diesem Grund,muß er nun so viel arbeitet.

Er sagte ihr,sie solle doch dieses Geld zahlen,soll sich eine Job suchen,damit er nicht zusätzlich arbeiten muß und somit die Zeit nicht mehr hat.
Aber sie sagte nur,das sei nicht ihr Problem.

Letztens sagte sie noch ganz frech zu mir,daß er (mein Bruder) wenn er das Kind sehen wolle zusehen solle wie er es macht worauf hin ich nur sagte,daß sie es mit dieser Einstellung gefälligst auch ihm überlassen solle ob er es dann tut oder auch eben nicht.

Im Grund ist sie strohdumm,selbst wenn sie ein Besuch erzwingen will oder könnte,kann daß doch nicht Grundlage sei,ein erzwungenes Beisamensein.

Ich versteh die Welt nicht und die Gedanken der Leute auch nicht.

Wenn ich meine oder vorgebe meinem Kind ginge es nicht gut,wäre ich die erste die zusieht es zu ändern und wenn es für mich hieße mein Kind alle zwei Wochen 600 Kilometer weit weg zum Vater zu fahren würde ich es auch tun.
Ihm mutet sie es zu für sich selber sieht sie darin eine Zumutung.

Hilfe.......................




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2. März 2006 um 21:52
In Antwort auf equinox68

Also,
das Kind ist 10 Jahre alt und selbst wenn es mit dem Zug fahren könnte,müßte es erst mal zum Bahnhof und der ist in der nächst größeren Stadt und die ist ca.15 Kilometer weit weg.
Wer soll ihn dort zum Bahnhof bringen?
Seine Mutter?Die denkt doch nicht dran.

Daß er jetzt letzten Endes soviel arbeiten muß liegt nicht zuletzt daran,daß die Schulden,die er nun zahlt von Ihr verursacht wurden.
Als es letztes Jahr um die Offenstände der Mite für das gemeinsame Ehehaus ging (sie wohnte noch ein Jahr alleine in dem Haus und zahlte monatelang die Miete nicht)fragte sie ob sie seine Rechtschutzversicherung für den Streitfall mit der Wohnungsgesellschaft in Anspruch nehmen dürfe,sicherte zu alle dadurch noch anfallenden Kosten zu tragen,wie den Selbstbehalt von 150 und die 350 Rechtsanwaltskosten,die durch die Versicherung nicht abgedeckt waren unbd tat es nicht,er blieb darauf sitzen und nur aus diesem Grund,muß er nun so viel arbeitet.

Er sagte ihr,sie solle doch dieses Geld zahlen,soll sich eine Job suchen,damit er nicht zusätzlich arbeiten muß und somit die Zeit nicht mehr hat.
Aber sie sagte nur,das sei nicht ihr Problem.

Letztens sagte sie noch ganz frech zu mir,daß er (mein Bruder) wenn er das Kind sehen wolle zusehen solle wie er es macht worauf hin ich nur sagte,daß sie es mit dieser Einstellung gefälligst auch ihm überlassen solle ob er es dann tut oder auch eben nicht.

Im Grund ist sie strohdumm,selbst wenn sie ein Besuch erzwingen will oder könnte,kann daß doch nicht Grundlage sei,ein erzwungenes Beisamensein.

Ich versteh die Welt nicht und die Gedanken der Leute auch nicht.

Wenn ich meine oder vorgebe meinem Kind ginge es nicht gut,wäre ich die erste die zusieht es zu ändern und wenn es für mich hieße mein Kind alle zwei Wochen 600 Kilometer weit weg zum Vater zu fahren würde ich es auch tun.
Ihm mutet sie es zu für sich selber sieht sie darin eine Zumutung.

Hilfe.......................




Mönnnsch,
denkt bei diesem ganzen Hick-Hack eigentlich noch jemand an das Kind? Und daran, dass es sich darauf freut den Papa zu sehen?
Wenn man es aus dieser Perspektive sieht, wirkt der Begriff "Besuchspflicht" nämlich ziemlich deplaziert.

Sie hat seine Hilfe in Anspruch genommen und ihn dann auf den Schulden sitzen lassen. Gemein und schlimm. Doch warum lässt er sie denn seine Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen? Jeder, der Wohnraum will und in Anspruch nimmt, muss nun mal Miete bezahlen. Gegen die (begründete) Forderung der Wohnungsgesellschaft zu prozessieren war doch wohl nicht nötig, oder?
Warum sie soweit weggezogen ist, weiß ich nicht. Doch hat sie ja, wie du geschrieben hast, einen neuen Lebenspartner und damit würde sie das auch vor Gericht begründen.
Es hat sich zwischen den Fronten emotional so viel angesammelt, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie ihr das noch einigermaßen privat untereinander klären könntet.
Um weitere Repressalien von ihrer Seite vorzubeugen bzw. abzuwenden scheint mir ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt
(u.a. auch wegen der von ihr gemachten Schulden) unvermeidbar.

Gruß

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2. März 2006 um 22:02
In Antwort auf redcorner

Mönnnsch,
denkt bei diesem ganzen Hick-Hack eigentlich noch jemand an das Kind? Und daran, dass es sich darauf freut den Papa zu sehen?
Wenn man es aus dieser Perspektive sieht, wirkt der Begriff "Besuchspflicht" nämlich ziemlich deplaziert.

Sie hat seine Hilfe in Anspruch genommen und ihn dann auf den Schulden sitzen lassen. Gemein und schlimm. Doch warum lässt er sie denn seine Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen? Jeder, der Wohnraum will und in Anspruch nimmt, muss nun mal Miete bezahlen. Gegen die (begründete) Forderung der Wohnungsgesellschaft zu prozessieren war doch wohl nicht nötig, oder?
Warum sie soweit weggezogen ist, weiß ich nicht. Doch hat sie ja, wie du geschrieben hast, einen neuen Lebenspartner und damit würde sie das auch vor Gericht begründen.
Es hat sich zwischen den Fronten emotional so viel angesammelt, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie ihr das noch einigermaßen privat untereinander klären könntet.
Um weitere Repressalien von ihrer Seite vorzubeugen bzw. abzuwenden scheint mir ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt
(u.a. auch wegen der von ihr gemachten Schulden) unvermeidbar.

Gruß

Prozessiert wurde weil
die Wohngesellschaft bei der Abnahme alleine da stand und dann Dinge bemängelte,die sie abstritt hinterlassen zu haben. Dazu kam,das sie angeblich die Kündigungsfrist eingehalten (ihrer Meinung nach fristgerecht ausgezoge ist und dann,weil sie nicht gekündigt hatte die Miete noch drei Monate lang berechnet wurde) hatte es aber nicht nachweisen konnte und die Nebenkostenabrechnung nicht stimmt.

Die Versicherung hat er ihr aus reiner Gutmütigkeit gegeben.


An dem Umzug oder and er Tatsache,daß sie so weit weg wohnt kann man nichts mehr machen.

Jemand in der anderen Rurik und auch in eiem Rechtsforum schrieben,daß sie die Pflich hat,mit Sorge zu tragen,daß der Besuch statt finden kann und wenn das für sie heißt das Kind zu fahren,dann muß auch sie dem Nschkommen.

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2. März 2006 um 22:26
In Antwort auf equinox68

Prozessiert wurde weil
die Wohngesellschaft bei der Abnahme alleine da stand und dann Dinge bemängelte,die sie abstritt hinterlassen zu haben. Dazu kam,das sie angeblich die Kündigungsfrist eingehalten (ihrer Meinung nach fristgerecht ausgezoge ist und dann,weil sie nicht gekündigt hatte die Miete noch drei Monate lang berechnet wurde) hatte es aber nicht nachweisen konnte und die Nebenkostenabrechnung nicht stimmt.

Die Versicherung hat er ihr aus reiner Gutmütigkeit gegeben.


An dem Umzug oder and er Tatsache,daß sie so weit weg wohnt kann man nichts mehr machen.

Jemand in der anderen Rurik und auch in eiem Rechtsforum schrieben,daß sie die Pflich hat,mit Sorge zu tragen,daß der Besuch statt finden kann und wenn das für sie heißt das Kind zu fahren,dann muß auch sie dem Nschkommen.

O.K.o.k.,
doch merkst du ja auch, wie verfahren die Situation ist und dazu auch wie notwendig es ist, eine Regelung bzw. einen Kompromiss zu finden. Dazu kann es gut sein, die Beteiligten mal an einem "runden Tisch" zu bekommen und dabei einen neutralen Dritten als kompetenten Sachverständigen dazu zu holen.
Um für euch mal ganz sicher zu gehen, ist eine Nachfrage beim Jugendamt sinnvoll. (ich glaube zwar nach wie vor nicht, dass es eine Besuchspflicht gibt, doch gibt es vielleicht langfristig Nachteile für deinen Bruder, wenn er seinem Besuchsrecht nicht regelmässig nachkommen kann)

Wegen der von ihr hinterlassenen Schulden könnte es in jedem Fall sehr gut sein, wenn ihr euch mal bei einem Anwalt kundig macht, ob es wirklich an deinem Bruder ist, für alles aufkommen zu müssen.

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3. März 2006 um 6:54
In Antwort auf redcorner

O.K.o.k.,
doch merkst du ja auch, wie verfahren die Situation ist und dazu auch wie notwendig es ist, eine Regelung bzw. einen Kompromiss zu finden. Dazu kann es gut sein, die Beteiligten mal an einem "runden Tisch" zu bekommen und dabei einen neutralen Dritten als kompetenten Sachverständigen dazu zu holen.
Um für euch mal ganz sicher zu gehen, ist eine Nachfrage beim Jugendamt sinnvoll. (ich glaube zwar nach wie vor nicht, dass es eine Besuchspflicht gibt, doch gibt es vielleicht langfristig Nachteile für deinen Bruder, wenn er seinem Besuchsrecht nicht regelmässig nachkommen kann)

Wegen der von ihr hinterlassenen Schulden könnte es in jedem Fall sehr gut sein, wenn ihr euch mal bei einem Anwalt kundig macht, ob es wirklich an deinem Bruder ist, für alles aufkommen zu müssen.

Verfahren....
ja,die Situation ist verfahren und das wir sie auch bleiben solange sich seine Exfrau nicht zu einem Kompromiss (zum Beispieldas Teilen der Fahrt,mal er mal sie oder die Halbe Strecke-sie bräuchte das Kind ja nur bis zu Autobahn zu bringen,dann hätter er sich fast eine Stunde Fahr über die Dörfer gespart) bereiterklärt.

Das mit den Schulden ist geklärt,sie werden von in Raten gezahlt,zur Hälfte von beiden obwohl sie von ihr verursacht wurden. Naja,sie hat eben nicht mehr........

Irgendwie geht es manchen Frauen heute zu gut.

Mein Freund hatte auch mal so ein ähnliches Theater mit seiner Exfrau.

Gruß

equinox68

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4. März 2006 um 12:31
In Antwort auf redcorner

Also
von einer "Besuchspflicht" habe ich noch nie etwas gehört.
Dein Bruder tut aber gut daran, sein Besuchsrecht regelmässig wahrzunehmen, sonst läuft er von Seiten des Jugendamtes und evtl. Amtsgerichts Gefahr, dass man ihm mangelndes Interesse an seinem Kind zum Vorwurf machen könnte.
Du stehst hinter deinem Bruder. Dann ist es nur verständlich, dass Du aufgebracht bist. Die zuständigen Behörden versuchen das "Kindeswohl" zu berücksichtigen und dann wirkt es eben ganz anders wenn der leibliche Vater mal Zeit hat und dann mal wieder nicht.
Die Mutter kann nicht gezwungen werden ihr Kind zum Besuchswochenende zum Vater zu bringen, das ist Vereinbarungssache zwischen den Eltern.
Ich würde deinem Bruder raten, um einen Termin beim Jugendamt nachzufragen und dort zusammen mit seiner Ex eine schriftliche Vereinbarung (in jedem Fall schriftlich!) über eine Besuchsregelung zu machen.
Besser noch eine Art Gütetermin beim zuständigen Amtsgericht (am Wohnort des Kindes bzw. der Mutter). Ein Anwalt ist dort nicht Pflicht, dein Bruder kann auch ohne anwaltschaftliche Vertretung für sich sprechen. (Ganz ohne Kosten läuft das leider aber nicht, dafür sind die dort gemachten Vereinbarungen gesetzlich "bindender" für beide Seiten)
Beide Elternteile sollten sich auch einmal bewußt werden, dass es in erster Linie um ihr Kind geht und nicht den perfiden Kleinkrieg der getrennten Eltern.

Mal aus anderer Sicht
Also allein das Wort Besuchspflicht klammert das Wohl des Kindes aus. Alles was Pflicht ist,egal ob von Seiten des Vaters oder des Kindes, wird lieblos gestaltet.
Ich möchte mal die andere Sicht darstellen. Mein Freund versucht seit anfang 2005 Kontakt zu seinem mitlerweile 12 jährigen Sohn zu bekommen. Da Muttern neu heiratete, wurde dem Jungen wohl soweit klargemacht, wer sein jetziger VATER ist, denn in einem einzigen Briefwechsel, der zwischen leiblichen Vater und Sohn zustande kam in einem Jahr,( Obwohl Vater mehrfach schrieb) lies der Sohn verlauten, dass er mit seiner Mutter und seinem Vater dies und jenes getan hat.
Das ein 12 Jähriger seinem leiblichen Vater sowas schreibt und seinen Stiefvater als Vater darstellt, ist das EINE, dass das Kind von sich aus seinen leiblichen Vater so in die hintere Ecke abschiebt, ist das ANDERE. Das jetzt mein Freund natürlich umsonst weiter versuchte, Kontakt zu halten, und Jeder Konatkt dann aber nicht mehr zu stande kam, ist nun eine Frage für sich. Mein Freund hat es nun nach eineinhalb Jahren sein lassen, seinem Sohn hinterher zu schreiben geschweige denn ihn sehen zu können. Der Bengel scheint ja seinen neuen Vater ausreichend zu finden., Schlimm, aber zu einer Besuchspflicht ist hier niemand zu zwingen.
Und das ein Gericht einen Vater dann als nicht interessiert genug darstellt, habe ich auch noch nicht gehört. Denn wer hier kein Interesse hat scheint ja deutlich...Also...dann ein HOCH auf das Wohl des Kindes.

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