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Brauche Hilfe Student versucht Vater abzuzocken

11. Dezember 2010 um 9:58 Letzte Antwort: 13. Dezember 2010 um 15:49

Hallo miteinander,

ich bin langsam am verzweifeln......

Die Tochter meines Mannes versucht mit allen Mitteln ihn abzuzocken.
zum Vorgang.

Die Tochter hat erstmal das abi abgebrochen und dann nach zwei Jahren das Abi wieder aufgenommen und beendet. Ist bis da hin ja auch OK. Dann hat sie das Studium aufgenommen und mein Mann war froh das sie nun eine Perspektive hatte. Und hat den Unterhalt auch gezahlt. (Ich blöde kuh hab ihn auch noch dazu animiert kontakt zu ihr aufzubauen). Dann im September hat mein Mann es einfach vergessen pünktlich zu zahlen. Wir waren 14 Tage nicht zu hause und in dieser Zeit kam dann gleich ein Brief des Rechtsanwaltes. Mein Mann hat den Unterhalt unverzüglich nach Rückkehr bezahlt und sich auch dafür entschuldigt. Es war wirklich nur ein Versehen. Nun hat die Tochter auf einmal Anforderungen an Meinen Mann die nicht nachvollziebar sind. Sie hat eine nachzahlung des 'BaföG-Amtes bekommen. Die Sie natürlich nicht zurückzahlen möchte und mein Mann soll den gesamten Betrag zurückzahlen. Mit der Behauptung es währe alles seine Schuld da er zu viel verdienen würde. Mein Mann hat dann ein Teil dieser Rechnung direkt an das BaföG - Amt bezahlt und dann natürlich wurde Sie aufgefordert den Rest zu bezahlen, da Sie es ja auch erhalten hat.
Nein, jetzt kommen noch mehr kosten auf meinen Mann und damit auch für mich zu. Sie möchte jetzt noch mehr geld wie z. B. soll er die Studiengebühren und Wohnkosten auf einmal auch noch bezahlen.

Kann das mit rechten dingen zu gehen und der Anwalt sagt das Geld das sie dazuverdient kann sie in voller Höhe behalten weil sie das ja freiwillig macht und man kann sie dafür nicht bestrafen.

Aber das Sie für den Monat September doppelt kassiert hat das interessier keinen.

liebe Grüße
estrella

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11. Dezember 2010 um 19:57

Danke Danke Danke
Hallo sorglos,

Vielen vielen Danke für Deine Antwort.

Nur noch mal kurz zum Unterhalt die Mutter trägt überhaupt nichts dazu bei weil sie ageblich zu wenig verdient.
Das ist das einzigste was wir bis jetzt rausfinden konnten.
Der Anwalt hat gesagt das Sie nur von einem Elternteil das gesamte Geld holen kann., und mein Mann wenn er die Hälfte haben will gegen die Mutter angehen muss und nicht die Tochter. Tolle aussichten nichts zu bekommen.

Die Fronten zwischen meinem Mann und der Tochter sind so verhärtet, das es wirklich nur noch über den Anwalt läuft.

Aber noch mals vielen Dank auch für die Tips zwecks Wohnung und Studien gebühren.

Hat uns schon mal sehr geholfen.

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12. Dezember 2010 um 19:26

@sorglos
was du da über Bafög schreibst ist zum Teil richtig großer Schwachsinn!!!
Der Aktualisierungsantrag macht nur Sinn, wenn man aktuell weniger Verdient (und somit den errechneten Unterhalt einfach nicht zahlen kann) als vor zwei Jahren. Wenn der aktuelle Verdienst höher ist, als vor zwei Jahren, dann wird dieser Antrag abgelehnt. Er wird nur angenommen, wenn der Student dadurch mindestens 10 mehr Bafög pro Monat bekommen würde.
Wenn man einen ganz normalen Antrag stellt, und vor zwei Jahren weniger Verdient als aktuell, fragt danach keiner und man muss auch nichts zahlen.
Wenn dir das deine studierende Tochter erzählt hat, hat sie dir wohl einen großen Bären aufgebunden um an euer Geld zu kommen.

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12. Dezember 2010 um 20:06

Danke
Hallo sorglos,

Das Mädel wohnt in Reutlingen und studiert in Tübingen. Anscheinend wohnt Sie alleine. Hat davor von der Arge Geld bezogen und vor dem Studium eben in diese Wohnung gezogen.
Warum, weshalb Sie umgezogen ist , ist nicht rauszufinden.
Mein Mann hat sich ja schon mit der Arge in Verbindung gesetzt aber leider ohne Erfolg.

Leider haben wir bis jetzt nicht den kompl. Antrag, trotzt Anforderungen des Anwaltes.

Nun warten wir ab was der Anwalt des Mädels wieder unverschämtes schreibt.

nochmals Danke
LG



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13. Dezember 2010 um 15:22


Du möchtest Gründe für eine Rückzahlung? Bitteschön:
- Nicht angegeben, das ein anderes unterhaltberechtigtes Kind mit der Schule/AUsbildung fertig wird
und so mehr bekommen als berechtigt gewesen wäre.
- Das Kind hat in einem Nebenjob zu viel verdient
- Bei einem Pflichtpratikum wurde der Freibetrag für Nebenbeschäftigungen ausgenutzt, obwohl
dies falsch ist und irgendwann rückgängig gemacht wird (Rückzahlung)
- Es wurde ein Aktualiesierungsantrag gestellt und das aktuelle Einkommen, war höher, als
angegeben (dafür wird irgendwann der Einkommenssteuerbescheid aus dem
Bewilligungszeitraums verwendet. Achja, hier ein Link, was ein Aktualisierungsantrag wirklich ist:
http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/aktualisierung.php
Desweiteren solltest du dir mal die Bescheide der Aktuallisierungsanträge deiner Tochter genauer
anschauen. Auf diesen steht, das sie unter vorbehalt der Rückforderung bewilligt wurden!
- Das Kind hat Vermögen verschwiegen (über 5200 Euro wird angerechnet)
- Das Bafögamt hat einen Fehler bei der Eingabe der Daten gemacht.

Es gibt sicher noch einiges mehr, das zu einer Rückzahlung führen kann. Aber das sind mal die gängigsten Gründe. Kannst mir ja mal den Wortlaut der Begründung für die Rückforderung deiner Tochter abtippen (selbstveständlich ohne persönliche Daten), dann erklär ich dir gerne warum sie etwas zurück zahlen musste.
Ich habe mich schon sehr viel und ausführlich mit dem Thema Bafög beschäftigt. Natürlich weiß ich nicht alles, aber das grundsätzliche. Und dazu gehört der Aktualisierungsantrag.

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13. Dezember 2010 um 15:46


Ich verstehe nicht, warum du mir das erzählst. Ich weiß das dies Schulden sind. Ich denke nur, das es komisch ist, was deine Tochter dir über die Rückzahlung erzählt. Denn das hört sich alles recht seltsam an.
Ich habe mein Studium abgebrochen, um mit einer Ausbildung (die mich glücklich macht) das "dicke Geld" zu verdienen. Ich werde, selbst wenn ich ausgelernt habe, nicht einmal annähernd so viel verdienen, wie die meisten studierten. Wenn ich 10 Jahre Berufserfahrung habe, habe ich (wenn ich Glück habe) das Einstiegsgehalt eines BWLers. Also erzähl mir nichts vom dicken Geld.
Ich bin ebenso der Meinung, das für die Ausbildung des eigenen Kindes gesorgt werden MUSS. Soweit wie möglich aus eigenen Mitteln. Ebenso denke ich, das ein Studium, je nach Fach natürlich, einen Nebenjob sehr schwierig macht, weshalb er nicht vollständig zum Einkommen zählen sollte und beim Bafög auch nicht tut.
Ich habe keine Bafög-Schulden. Ich habe es nicht bekommen. Meine Eltern hätten ja "genug Geld" gehabt. Sie haben mich selbstverständlich unterstützt. aber das ging nunmal nicht in dem Maße, wie es das Bafögamt ermittelt hatte. Den rest meines Lebensunterhaltes habe ich mir selbst erarbeitet. Aber das ist, wie gesagt, nicht in jedem Fach wirklich möglich. Ich hatte ein "relativ einfaches" Fach, wodurch ich dies managen konnte.
Zu deinem Spruch mit den Kindern: Ja, ich habe vor Kinder zu bekommen, Ich wünsche mir auch jetzt schon eins. Aber weißt du was? Ich kanns mir nicht leisten und warte, bis ich mindestens ausgelernt habe, besser noch ein, zwei oder sogar 3 Jahre Berufserfahrung gesammelt habe, ein halbwegs stabiles und sicheres (soweit man das in der heutiges Zeit noch behaupen kann) finazielles Standbein habe und ein Polster angesammelt habe.
Ich weiß nicht, warum du mich hier so angreifst. Ich habe lediglich aufgezeigt, das du nunmal ein paar Denkfehler/Lücken zum Thema Bafög hast. Wenn du Kritik nicht verträgst, dann sag mir das bitte und ich werde dich nie wieder kritisieren.
Des weiteren muss ich mich für das Wort "schwachsinnig" in meinem ersten Beitrag in diesem Threat entschuldigen. Das war eindeitig falsch gewählt und hat dich evtl auch angestichelt. Es tut mir Leid.

LG

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13. Dezember 2010 um 15:49
In Antwort auf an0N_1268356899z


Du möchtest Gründe für eine Rückzahlung? Bitteschön:
- Nicht angegeben, das ein anderes unterhaltberechtigtes Kind mit der Schule/AUsbildung fertig wird
und so mehr bekommen als berechtigt gewesen wäre.
- Das Kind hat in einem Nebenjob zu viel verdient
- Bei einem Pflichtpratikum wurde der Freibetrag für Nebenbeschäftigungen ausgenutzt, obwohl
dies falsch ist und irgendwann rückgängig gemacht wird (Rückzahlung)
- Es wurde ein Aktualiesierungsantrag gestellt und das aktuelle Einkommen, war höher, als
angegeben (dafür wird irgendwann der Einkommenssteuerbescheid aus dem
Bewilligungszeitraums verwendet. Achja, hier ein Link, was ein Aktualisierungsantrag wirklich ist:
http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/aktualisierung.php
Desweiteren solltest du dir mal die Bescheide der Aktuallisierungsanträge deiner Tochter genauer
anschauen. Auf diesen steht, das sie unter vorbehalt der Rückforderung bewilligt wurden!
- Das Kind hat Vermögen verschwiegen (über 5200 Euro wird angerechnet)
- Das Bafögamt hat einen Fehler bei der Eingabe der Daten gemacht.

Es gibt sicher noch einiges mehr, das zu einer Rückzahlung führen kann. Aber das sind mal die gängigsten Gründe. Kannst mir ja mal den Wortlaut der Begründung für die Rückforderung deiner Tochter abtippen (selbstveständlich ohne persönliche Daten), dann erklär ich dir gerne warum sie etwas zurück zahlen musste.
Ich habe mich schon sehr viel und ausführlich mit dem Thema Bafög beschäftigt. Natürlich weiß ich nicht alles, aber das grundsätzliche. Und dazu gehört der Aktualisierungsantrag.


Und natürlich habe ich die gaz normale Rückzahlung des Darlehens 5 Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer vergessen. Aber ich denke, darauf zielte deine Frage nicht ab.

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