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Die liebe Bank-leider lang!

4. November 2005 um 20:49

Guten Abend zusammen,



wer kann hier helfen?

Folgender Sachverhalt:

Meine Nachbarin hat in der Zeit von 1998-2003 aus privaten und beruflichen Gründen ca.12 000 Euro Schulden erwirtschaftet (zwei Dispos a` ca. 6000 wurden umgeschuldet).
Seid dem zahlt sie das Darlehn mit ca.200 Euro monatlich ab.Nun ist sie bei ca.8000 angelangt.

Seinerzeit hat man ihr keinen neuen Dispo gewährt obwohl die Schufa,die aus einer Handyrechnung für die sie nur Bürge war, erledigt ist, sie das auch durch das Schreiben des Gläubigers bei der Bank nachwies.

Nun ist es so,dass sie,wenn das Konto bei Null ist am Automaten kein Geld mehr ziehen kann (ging eine Zeit lang) sie keine Onlineüberweisung mehr vornehmen kann, die EC-Karten -Zahlungen mal funktionieren und mal nicht,mal drauf bleiben obwohl Konto im Minus uns mal nicht,genauso wie Lastschriften,mal holt sie die Bank zurück,obwohl nur drei Euro im Minus und mal sind es 100Euro im Minus und die Lastschrift beleibt unten.
Das ist alles sehr verwirrend.
Sie hat auch schon die Kundenberaterin angesprochen, die keine konkreten Auskünfte dazu gibt und hat nun den Eindruck es geht nach Lust und Laune der Bank.

Jeden Monat geht pünktlich das Gehalt (Grundgehalt) von ca.1000 Euro netto auf das Konto dazu kommen noch Provisionzahlungen,die zwischen 200 und 800 liegen, seid Jahren von ein und dem selben Arbeitgeber, der Kredit wird planmäßig uns pünktlich getilgt.

Da es sich mit so einem provisionsabhängigen Gehalt nicht so gut rechnen lässt,kann es eben schon mal zu einem nichtgedeckten Konto kommen.

Nun war es so,daß sie am 02.11.2005 ihrer Sachbearbeiterin mitteilte,daß Geld käme und sie solle die Abbuchen nicht zurückholen,diese willigte ein,als am 04.2005 das Geld noch nicht da war,buchte die Bank wieder alles zurück.

Nun platzte ihr der Kragen und sie schrieb eine E-Mail an die Sachbearbeiterin,höfflich aber bestimmend,tat ihren Unmut kund und verlangte nach einem Termin mit dem Vorgesetzten.
Daraufhin bekam sie von der Sachbearbeitein eine E-Mail in der stand,daß das Konto nun in die Hauptzentrale gegeben wurde und nun von dort aus,aus der Rechtsabteilung betreut wird,man würde sich nächste Woche mit ihr in Verbindung setzten.

Da sie es nicht so stehen lassen wollte,rief sie bei der Sachbearbeiterin an,sie besprachen das Thema,die Sachbearbeiterin sagte,daß der Vorgesetzte diese Anweisung gab,da das Konto immer so mitgezogen wurde,viel Arbeit machte und sie jeden Monat einen Bericht schreiben mußte.
Zeitgleich setzte sie sich mit der Rechtsabteilung der Hauptzentrale in Verbindung,dort sprach sie mit einer sehr netten Dame,die sich der Sache annehmen würde.
Leider konnte die Dame weder die Sachbearbeiterin noch ihren Vorgesetzten erreichen und versprach sich Montag darüm zu kümmern um eine Lösung zu finden.

Nun,die eigentliche Frage,kann die Bank das alles so einfach nch Lust und Laune machen?
KanN ihr die Bank wohlmöglich den Kredit kündigen?

Hilfe......

Danke und Gruß

Equinox68

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4. November 2005 um 20:54

Ach so,ich vergaß,
sämtliche Karten sind für alle Transaktionen gesperrt,Geld bekommt sie nur noch am Schalter in der Bank.Laut des Kundenberaters,mit dem sie sprach als sie merkte das Onlinebanking geht nicht,sie wollte ja nun das zurückgeholte Geld überweisen,soll das Konto gekündigt werden.
Vorher hatte sie ja das Gespräch mit der Sachbearbeiterin und fragte sie,wie das mit dem Konto nun in der Praxis aussähe und diese sagte,daß sich nicht viel ändert außer,daß sie einen neuen Sachbearbeiter bekommt,das Konto aus der Hauptverwaltung geführt wird und es noch strenger kontrolliert ist.

Chaos

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7. November 2005 um 14:07

Hi
Also grundsätzlich muss die Bank nur Geld auszahlen, solange was auf dem Konto ist. Ist das Konto also leer, liegt es im Ermessen der Bank, ob sie nun das Geld zurückholt, auszahlt etc.

Die Einräumung eines Dispo ist ebenfalls im Ermessen der Bank. Schließlich ist es ein Kredit und einen Kredit gibt man ja auch nicht jedem.

Wobei ich hier nicht verstehe, warum man nicht wenigstens einen kleinen Dispo einräumt, damit eben diese Probleme nicht immer wieder auftreten.

Den laufenden Ratenkredit kann die Bank nur kündigen, wenn Deine Freundin die Raten nicht zahlt. Aber das tut sie ja wohl. Insofern sehe ich da keine Probleme.

Es scheint hier das Problem zu sein, dass hier einfach die Bank sehr unflexibel ist. Wäre da nicht ein Bankwechsel vielleicht das Richtige? Der Ratenkredit kann ja bei der alten Bank weiterlaufen.

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7. November 2005 um 18:10
In Antwort auf zeus_12440067

Hi
Also grundsätzlich muss die Bank nur Geld auszahlen, solange was auf dem Konto ist. Ist das Konto also leer, liegt es im Ermessen der Bank, ob sie nun das Geld zurückholt, auszahlt etc.

Die Einräumung eines Dispo ist ebenfalls im Ermessen der Bank. Schließlich ist es ein Kredit und einen Kredit gibt man ja auch nicht jedem.

Wobei ich hier nicht verstehe, warum man nicht wenigstens einen kleinen Dispo einräumt, damit eben diese Probleme nicht immer wieder auftreten.

Den laufenden Ratenkredit kann die Bank nur kündigen, wenn Deine Freundin die Raten nicht zahlt. Aber das tut sie ja wohl. Insofern sehe ich da keine Probleme.

Es scheint hier das Problem zu sein, dass hier einfach die Bank sehr unflexibel ist. Wäre da nicht ein Bankwechsel vielleicht das Richtige? Der Ratenkredit kann ja bei der alten Bank weiterlaufen.

Danke
Hi,

mein Reden,kleiner Dispo,dann ist sie zum einen flexilber und zum anderen hat die Sachbearbeiterin der Bank auch nicht mehr so viel Arbeit damit.
Wollen die aber anscheinend nicht,da der Dispo,vor Jahren,als sie Umgeschuldet hat,laut Sachbearbeiterin,vom Vorstand nicht gewährt wurde.
Heute bekam sie einen Anruf aus der Rechtsabteilung der Bank,die nette Dame von Freitag,sagte,sie habe die Akte wieder zurück an die Sachbearbeiterin geschickt,denn die Betreuung aus der Rechtsabteilung entbährt jeglicher Grundlage.
Nun wird sich die Sachberaterin wieder mit ihr in Verbindung setzen.
Mal schauen....ich kann das auch alles nicht verstehen zumal,die Bank ja näher an jedermann Geld sitz als derjenige selber
Kredit bei einer anderen Bank hat sie auch schon in Erwägung gezogen,möchte aber erst noch das endgültige Ergebnis hier abwarten.

Vielleicht läuft es auf ein Gespräch raus,wie kann man argumentieren,rechtlich,meine ich,auch mit den ganzen Gebühren,die nun,durch die Rückbuchungen angefallen sind und teilweise in keinerlei Relation zum eigentlichen Betrag stehen,die ganzen Unannehmlichkeiten (am Freitag,mußte sie früher die Arbeit verlassen,da sie ja noch in die Bank zum Schalter mußte)und letztlich ist ja alles gesperrt?

Gruß

equinox68

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9. November 2005 um 22:44
In Antwort auf shena_12375982

Danke
Hi,

mein Reden,kleiner Dispo,dann ist sie zum einen flexilber und zum anderen hat die Sachbearbeiterin der Bank auch nicht mehr so viel Arbeit damit.
Wollen die aber anscheinend nicht,da der Dispo,vor Jahren,als sie Umgeschuldet hat,laut Sachbearbeiterin,vom Vorstand nicht gewährt wurde.
Heute bekam sie einen Anruf aus der Rechtsabteilung der Bank,die nette Dame von Freitag,sagte,sie habe die Akte wieder zurück an die Sachbearbeiterin geschickt,denn die Betreuung aus der Rechtsabteilung entbährt jeglicher Grundlage.
Nun wird sich die Sachberaterin wieder mit ihr in Verbindung setzen.
Mal schauen....ich kann das auch alles nicht verstehen zumal,die Bank ja näher an jedermann Geld sitz als derjenige selber
Kredit bei einer anderen Bank hat sie auch schon in Erwägung gezogen,möchte aber erst noch das endgültige Ergebnis hier abwarten.

Vielleicht läuft es auf ein Gespräch raus,wie kann man argumentieren,rechtlich,meine ich,auch mit den ganzen Gebühren,die nun,durch die Rückbuchungen angefallen sind und teilweise in keinerlei Relation zum eigentlichen Betrag stehen,die ganzen Unannehmlichkeiten (am Freitag,mußte sie früher die Arbeit verlassen,da sie ja noch in die Bank zum Schalter mußte)und letztlich ist ja alles gesperrt?

Gruß

equinox68

Hi
"mein Reden,kleiner Dispo,dann ist sie zum einen flexilber und zum anderen hat die Sachbearbeiterin der Bank auch nicht mehr so viel Arbeit damit."

Naja...das kann man sehen, wie man will. Gerade bei Leuten, die mit Geld nicht so sonderlich gut umgehen können, besteht ja latent die Gefahr, dass der Dispo bis zum Anschlag ausgereizt wird...ergo würde sich DANN die gleiche Problematik wie jetzt (keine Überweisungen möglich, Rücklastschriften etc.) erneut ergeben...mit dem kleinen Unterschied, dass die Bank evtl. irgendwann auf ihrem Dispo sitzenbleibt. Warum also sollte sie dieses Risiko eingehen?

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9. November 2005 um 23:12
In Antwort auf rachyl_12739318

Hi
"mein Reden,kleiner Dispo,dann ist sie zum einen flexilber und zum anderen hat die Sachbearbeiterin der Bank auch nicht mehr so viel Arbeit damit."

Naja...das kann man sehen, wie man will. Gerade bei Leuten, die mit Geld nicht so sonderlich gut umgehen können, besteht ja latent die Gefahr, dass der Dispo bis zum Anschlag ausgereizt wird...ergo würde sich DANN die gleiche Problematik wie jetzt (keine Überweisungen möglich, Rücklastschriften etc.) erneut ergeben...mit dem kleinen Unterschied, dass die Bank evtl. irgendwann auf ihrem Dispo sitzenbleibt. Warum also sollte sie dieses Risiko eingehen?

Risiko ist relativ
Sie möchte ja keinen riesen Dispo,sonder einen von vielleicht 250 um flexibel zu sein.
Zumal sie ja sehen können,daß dieser Engpaß meist am Monatsanfang ist.
Seid Jahren geht regelmäßig Geld vom selben Arbeitgeber auf das Konto,der Kredit wir pünktlich getilgt und eine Bank wird zu einer ganz geringen Wahrscheinlichkeit auf einem Dispo von 250 sitzen bleiben-also,das riesen Risiko ist das ja nicht wirklich
Irgendwie verstehe ich es auch nicht,die schlechte Mundpropaganda die dadurch entsteht, steht doch in keiner Relation zu dem was gewünscht wird.

Naja,schaun wir mal,was passiert.

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10. November 2005 um 6:35

Danke
Mal schauen was ich ohne Rückfragen beantworten kann.

1.Es wurde eine Umschuldung vorgenommen weil Kreditzinsen niedriger sind als Dispozinsen,schreibst Du ja auch,mit fester Laufzeit,die monatl.Rate beträgt 194,zur Absicherung wurde so eine Art Risikolebensversicherung abgeschlossen.
2.Das sagt die Beraterin auch,sie hat viel Mühe mit dem Konto.-Ideale Kunden,wie viele gibt es davon ?
3.Es liegt also im Ermessen des Berater?
O.K.,leider hat die Beraterin dies,wie auch die anderen Dinge erst gesagt als meine Freundin das ganze aus unverständin eskalliert hat obwohl sie des öfteren nachfragte.
4.Die Provisionen kommen seid Jahren regelmäßig und mit 500 ist allemale zu rechnen aber wenn das in der Kreditrechnung nicht geht,dann ist das so.

Ja,Rocco,danke,nun wird einiges klarer!
Leider gab es wohl auch ein Kommunikationsproblem,hätte die Beraterin es so erklärt,wäre es verständlich gewesen und sie hätte sich nicht so geärgert

Wie ist das denn?
Gibt es Ausnahmen oder was kann man da machen?
Irgendwie muß die Bank jetzt reagieren und vielleicht kommt es ja zu einem Gespräch und das mit dem Minidispo,ist ja nach wie vor Thema.

Ich schick Dir das auch noch mal per E-Mail

Herzlichen Dank

equinox68

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