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Ende Elterngeld

9. Juli 2014 um 20:41

Guten Abend alle zusammen.

Ich habe eine dringende Frage an Euch, vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen. Ich (verheiratet, Bayern) habe einen Sohn, der wird nächste Woche ein Jahr alt. Ich habe 12 Monate Elterngeld erhalten, was jetzt zu E nde ist. Geplant war, dass ich dann wieder Teilzeit in meinem alten Beruf arbeite und der Kleine vormittags in die bei uns im Ort geht (Kosten wären 105,- Euro gewesen). Leider haben wir eine Absage in der Krippe bekommen, da es zu viele Anmeldungen gab. Jetzt habe ich in einer anderen Krippe, im Ort meiner Arbeit einen Platz erhalten (Neubau, 30 Plätze, noch 15 frei). Ab 01.09. kann mein Sohn in die Krippe gehen, dann Eingewöhnungszeit mit mir und ab 01.10. wollte ich wieder arbeiten. Diese Krippe verlang allerdings für die gleichen Stunden 205,- Euro, also das doppelte. Wir sehen es nicht ein, das doppelte zu bezahlen, nur weil er bei uns keinen Platz bekommen hat und außerdem ist die Frage, ob ich dann überhaupt noch Teilzeit arbeiten soll??? Wir haben ein bisschen gerechnet und Fahrtkosten + Krippenkosten wären dann so um die 300,--. Ans Landratsamt habe ich einen Brief geschrieben, und um Erstattung der Mehrkosten Krippe gebeten. Heute kam der Brief, dass bei der Anzahl der gebuchten Stunden in der Krippe ein Betrag bis zu 380,- Euro tragbar ist. Na toll, da bleibt nicht mehr viel bei einem Teilzeitjob. Wie habt ihr das so alle geregelt? Ich wollte eigentlich unbedingt arbeiten gehen, da ich mein eigenes Geld möchte und es nicht anderst kenne. Vielleicht habt ihr ja ein paar Ratschläge für mich. Danke! Schönen Abend Euch!

PS: All die, die jetzt gleich zu tippen beginnen mit negativen Vorwürfen etc. oder dass dieser Betrag normal ist WEIL ich ein Kind habe, danke brauche ich nicht. Ist nicht böse gemeint, aber kommt leider immer öfter vor .

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14. Juli 2014 um 14:58

Ja leider
so ist es. Es gibt die Alternativen entweder warten, bis bei euch was frei wird, eine private Tagesmutter, zu Hause bleiben, das Ganze so hinnehmen, wie es ist oder wieder voll zu arbeiten und das Kind länger betreuen zu lassen. Ist zwar alles nicht das, was Du willst, aber einen Tod musst Du sterben.

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5. September 2014 um 22:11

U3-Rechtsanspruch/hilft das ?
Bekanntlich gibt es ja den U3-Rechtsanspruch auf einen Platz am Wohnort. Allerdings haben vereinzelte Gerichte entschieden, dass eine zumutbare Strecke von den Eltern zurückgelegt werden darf, wenn die Unterbringung nicht am unmittelbaren Wohnort möglich ist. Kann der Wohnort eine Unterbringung nicht bereit stellen, besteht Ersatzanspruch. Mal in dieser Richtung nachdenken und ermitteln. Letztlich bleiben aber alle Kosten Privatsache und sind eben zu schultern.

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