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Erzwungenes Wechselmodell vom Vater

8. Juni um 16:25 Letzte Antwort: 15. Juni um 11:57

Liebe Community,

folgendes Anliegen:

Der Vater meiner Tochter ( 2. Jahre) und ich sind seit zwei Monaten getrennt.

Vor der Trennung war er höchstens am Wochenende nur da.

Nun möchte er ein Wechselmodell erzwingen, dass heißt er möchte sie 3,5 Tage die Woche bei sich haben. 

Das möchte ich jedoch nicht.
Da er 20 km weiter weg wohnt, und das Wichtigste hier hat sie auch ein großen Bruder. Sowie ihre Freund,Kindergarten und und und. 

Er hat selbst zugegeben das es Ihn eigentlich um den Unterhalt geht.

Nun hat er mir gedroht,wenn ich dem nicht zu Stimme nimmt er mir meine Tochter weg.

Er würde vor's Gericht gehen,und erzählen wie schlimm ich wäre.

Das Einzige was Er mir vorwerfen kann ist,
dass ich ein Monat wegen eines Burn-Out in psychologischer Behandlung war.

Ich habe nächste Woche auch ein Termin mit ihn beim Jugendamt. 

Aber da hat er schon gesagt,ich muss aufjedenfall zustimmen.  Sonst geht er vor das Gericht. 

Hab echt schiss langsam um meine Tochter.

sry wegen der Grammatik usw. 

Lg

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15. Juni um 11:57

Hallo Mipu

Über den  Unterhalt, den ein Vater zu zahlen hat, entscheidet nicht der Vater, sondern das Jugendamt, bzw. ein Gericht. Der Unterhalt richtet sich meines Wissens nach den Bedürfnissen des Kindes und den finanziellen Möglichkeiten der Eltern. Grundlage hierfür ist m.W. die sogenannte Düsseldorfer Tabelle.

Der Aufenthalt eines Kindes wird in der Regel IMMER so entschieden, dass das Kind bei EINEM Elternteil lebt, und der andere Elternteil hat ein Besuchsrecht bzw. Umgangsrecht.
Das Kindswohl steht dabei IMMER im Mittelpunkt.

Deshalb solltest Du dringend in dieser Angelegenheit einen Rechtsanwalt zu Deiner Unterstützung besuchen und hinzu ziehen.

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