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Fahren ohne Fahrerlaubnis?!

8. Mai 2007 um 22:00

Hallo!

Ich bin neu hier und habe eine Frage:

Ein Bekannter ist zum 2. Mal innerhalb von 3,5 Jahren wg. Fahrens ohne Fahrerlaubnis erwischt worden, er HAT einen Führerschein, allerdings einen der in Deutschland keine Gültigkeit hat.

Als er das erste mal erwischt wurde, lag die Strafe bei 6 Monate Verbot für die Anmeldung zum Führerschein und knapp 260 Euro Strafe.

Ich weiß dass es bei Wiederholungstätern dann ja anders aussieht. Er hat eine Vorladung wg. Aussage. Nun meine Frage - geht das vor Gericht? Kriegt er evtl. "nur" einen Brief ohne Gerichtsverfahren, gegen den er Widerspruch einlegen könnte?

Ich weiß dass mein Mann einmal einen Fehler gemacht hat (unwissentlich), als er noch jünger war - da hat er die Hilfe eines RAs in anspruch genommen, kurz danach hat er dämlicherweise die Eidestattliche Versicherung abgelegt und dann kam ein Arbeitsunfall. Mein Mann vergass also diesen RA zu bezahlen und bekam dann einen Brief zur Anhörung wg. Betrugs. Da mein Mann dort Widerspruch eingelegt hatte, ging dies zum Gericht - hätte er das nicht getan, so hätte er die ihm per Post zugestellte Strafe zahlen müssen. Betrug wird doch aber meiner Meinung nach wesentlich "härter" bestraft als dass was du unser Bekannter gemacht hat oder?? Er meint er rechnet damit, dass die sich anhören was er zu sagen hat - schlicht das er denen sagt "Jap das war so hab ich wirklich gemacht!" und er dann die Tage Post bekommt wo dann drinsteht dass er 500 Euro oder so zahlen soll und ein erneutes Verbot vermutlich auf 2 Jahre.

Ist das eine realistische Rechnung? Weiß das jemand??

LG
Hasilein

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9. Mai 2007 um 8:51

Hallo
die Kernfrage ist doch, was Dein Bekannter überhaupt machen soll.

Er ist eindeutig erwischt worden und das nun im Wiederholungsfall. Rausreden kann er sich eh nicht - schon gar nicht im Wiederholungsfall.
Was soll er also bei der Vorladung sagen, was noch zu seinen Gunsten spräche? Nichts!

Er wird also auf jeden Fall bestraft. Entweder bekommt er einen Strafbefehl ("Brief"), wonach er einen bestimmten Betrag zahlen muss. Oder es wird sogar Anklage erhoben, d.h. er muss vor Gericht. Letztlich wird vermutlich wieder - so oder so - eine Geldstrafe und eine neue Sperre rauskommen.


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9. Mai 2007 um 12:21

Also
mien Ex-Freund, der zum ersten mal erwischt wurde...musste direkt vor Gericht...

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11. Mai 2007 um 13:12

Es stellt sich....
...für mich gar nicht die Frage ob er sich RAUSREDEN kann - eher womit er rechnen muss!!! Er WILL sich nicht rausreden - er will dafür grade stehen das er scheisse gebaut hat und sieht das auch ein.

Das man beim 1. Mal für sowas vor Gericht muss, ist sehr unwarscheinlich ich kenne einige die einmal erwischt wurden - haben alle den Strafbefehl bekommen und mussten eine Geldstrafe zahlen. Allerdings sind das auch alle welche die über einen Führerschein verfügen der in BRD keine Gültigkeit hat!!

Die Frage ist jetzt für uns nur: Was hat er höchstwarscheinlich zu erwarten?? Geldstrafe?? Gerichtsverfahren?? Es gibt da halt verschiedene Aussagen! Der eine sagt er soll sich da keine sorgen machen, wird ne Geldstrafe und fertig - der andere sagt es geht vor Gericht und er wird dafür nicht nur eine Geldstrafe und Sperre bekommen. Es ist ein sehr guter Bekannter und deswegen wollten wir ihm da etwas unterstützen in dem wir uns informierien. Hat irgend jemand eine Ahnung??

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