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Falsche Beschuldigung

19. Dezember 2006 um 17:34

Hallo,

Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen. Es geht um folgendes:
Eine Freundin von mir ueberlegt, ob sie ihre Eltern konfrontieren soll wegen Vorfaellen in der Kindheit (unter anderem sex. Missbrauch durch den Vater). Sie hat aber Angst, dass ihre Eltern die Flucht nach Vorne ergreifen, sprich: dass man sie der falschen Beschuldigung anzeigt.Ich kenne ihre Eltern und weiss, dass das tatsaechlich ganz gut zu ihnen passen wuerde. Erschwerend kommt hinzu, dass man sie vor Jahren gezwungen(!) hat ein Schreiben zu unterzeichnen in dem steht, dass nichts in der Hinsicht vorgefallen ist. Ich habe ihr darum gesagt, dass ich mich fuer sie erkundige, wie denn die rechtiche Seite eigentlich aussieht. Das ganze liegt schon sehr lange zurueck (ueber 10 Jahre), d.h. Anzeige koennte sie ohnehin nicht mehr erstatten. Kennt sich hier jemand mit der Rechtslage aus oder weiss, an wen man sich wenden koennte fuer einen Rat? Vielen Dank,

Schneefunzel

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20. Dezember 2006 um 8:51

????
SIe musste als Kind ein Schreiben unterzeichen, in dem steht, dass sie nicht sexuell missbraucht wurde??? Allein das, ist ein Indiz dafür, dass sie doch missbraucht wurde!!!

Ich weiß es auch nicht wie es mit der Verjährung aussieht, aber ich würde ihr trotzdem raten, die Eltern mit ihren Gedanken und seelischen Schäden zu kontrontieren. Das könnte eine riesen große Erleichterung für sie sein, den Eltern zu sagen, dass sie falsch gehandelt haben!!! Egal wie die Eltern darauf reagieren.....
Kann natürlich sein, dass sie total abgezockt sind und Ar.schflattern bekommen und Anzeige erstatten wollen.... Aber man könnte das mit einem phychologischen Bericht wiederlegen, WENN ÜBERHAUPT!!!....

Ist Deine Freundin denn in therapeutischer Behandlung? Wenn sie noch sehr unter dem was ihr Vater / ihre Eltern ihr angetan haben leidet und sie das alleine mit sich klären möchte, würde ich ihr dringend raten doch zu einer Phsychoterapeutin zu gehen!!!

Nochmal: ich rate Deiner Freundin ihre Eltern damit zu fonfrontieren. Das ist EIN Weg das erlebte zu verarbeiten, in dem sie die Eltern wissen lässt, dass sie heute noch leidet! Die Eltern sollen wissen, dass sie falsch gehandelt haben!
Ich würde da keine Rücksicht auf eventuelle Anzeigen wegen falschen Beschuldigungen machen.
ABER: Deine Freundin muss es WIRKLICH wollen, stark sein, sich eventuell weitere Hilfe Holen - zusätzlich zu Deiner Unterstützung.....


LG
Pluster




http://www.selbsthilfe-missbrauch.de/hilfe/gesetze-/d_verjaehrung.htm

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