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Fitness Studio Falle

7. Februar 2006 um 12:47

Ich habe ein Vertrag von 2 Jahren Unterschrieben für 18 Monate, dabei habe ich gefragt wann die möglichkeit besteht aus dem Studio auszusteigen und würde mir gesagt das aus Gesundheitlichen und/ oder Beruflichen Gründen ist kein Problem früher auszusteigen. Nach 4 Monaten habe ich ein Probleme mit Rücken bekommen und ausdrücklich von meine Ärztin verboten bekommen weiter Sport in diese Form zu treiben.Ich habe es dem Besitzer mitgeteilt und es wollte mir nicht glauben, habe Ateste vorgelägt und er ist zur erst zu Inkasso gegangen und danach vor Gericht( nach der Kundigung habe ich nach 3 Monaten zahlungen eingestellt) UND HEUTEHABE ICH ERFAHREN DAS ER GEWONNEN HAT. Ich kann es nicht fassen!!!!!!!!! Da wird mann krank und ist von dem Besitzer ausgelacht und geht noch aus dem Gericht verloren.
Ich lasse die Geschichte nicht so stehen aber für alle die die Idee haben sollten im Fitness Studio die Aktuele von OLIVER JAHN in TÖNISVORST zu Trainieren lasse ich hier das stehen . Ja liebe Freunde erstmal versprechen "die" Leute alles beim unterschreiben und danach wollen nicht mehr davon wissen.Ich glaube noch an Gerechtigkeit und kämpfe weiter aber Fitnesstudios betrette ich nie wieder und beim nächsten Vertrag lasse ich mir alles schrieftlich geben weil gesagte gilt nicht.

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7. Februar 2006 um 14:38

Wichtig
standen die von dir genannten Kündigungsgründe (aus gesundheitlichen und/oder berufliche Gründe) denn auch in dem unterschriebenen Vertrag oder wurden sie dir lediglich "mündlich" zugesagt?
Das ist wichtig, wenn du vorhast gegen das Gerichtsurteil in Berufung zu gehen.
Falls dies jedoch keine Klausel im Vertrag war, hast Du schlechte Karten dagegen vorzugehen, ausser Du kannst jemanden als Zeugen benennen, der dabei war, als dir diese Kündigungsmöglichkeiten mündlich zugesagt worden sind.
Besteht so eine Klausel nicht im Vertrag, stellt sich für das Gericht so dar, dass Du einen Vertrag unterschrieben und die Leistung annehmen kannst (ob du das auch tust, ist egal, dir wird die Möglichkeit dazu gewährt) und Du umgekehrt die Zahlungsbereitschaft verweigerst, somit "ungerechtfertigt" eine Leistung (wenn auch wegen deiner Situation rein theoretisch) in Anspruch nimmst.
Wenn der Studiobetreiber vor Gericht gegangen ist, warst Du dann nicht bei den Verhandlungsterminen bzw. hast Du dein ärztliches Attest dort eingereicht ( vielleicht `ne blöde Frage, doch Du hast nichts dazu geschrieben)

gruss

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7. Februar 2006 um 21:56

Nur schriftliches zählt
Hallo, ich verstehe gar nicht, wieso man ohne schriftlichen Vertrag überhaupt Mitglied eines Sportstudios werden kann. Das habe ich nie so erlebt. Für die Zukunft kann ich Dir nur raten, alles schriftlich zu machen, nicht nur im Sportstudio.
Ich bin inzwischen im dritten Sportstudio und habe in den vorherigen immer ohne Probleme wegen gesundheitlicher Probleme bzw. wegen Unsauberkeit im Sportstudio vorzetig gekündigt und habe beim zweiten Mal sogar das vorausgezahlte Geld zurückbekommen.
Ich kann mir vorstellen, was in der Begründung stand. Rückenprobleme habe ich auch, aber das ist für mich Grund genug zu trainieren. Es gibt spezielle Übungen an Geräten und Boden dafür. Man darf nur nicht mit den Gewichten und auch sonst nicht übertreiben.
Trotz allem: Kopf hoch!

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