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Frage zwecks MuSchuGeld und elterngeld

13. August 2009 um 7:56

Mal ne frage zum mutterschutzgeld, dass bezieht sich auf das netto durchschnittseinkommen der letzten 3 monate. Wenn ich nun 30. Nov. in Muschu gehe, müsste doch der Durchschnitt von Sept-Nov. berechnet werden. Und Nov. gibts ja 13. Monatsgehalt. Meinst ihr geht da mit rein in die berechnung oder nur der Nettobetrag ohne Weihnachtsgeld?

Und dann noch was zum thema elterngeld: es gibt ja 67% vom netto-durchschnitt der letzten 12 monate. Da zählt das Mutterschutzgeld doch auch mit rein bei der Berechnung, oder?
Wenn ich 2 jahre mache, dann halt nur noch 33,5 %. Hab mir nun überlegt, ob es geht, dass man 2 jahre geht, aber das 1. Jahr dann komplett die 67% bekommt. Dann könnte man den Teil, der dann fürs 2. Jahr ist, schonmal bisschen auf ein Konto legen und bisschen zinsen bekommen. Es ist doch auch so, wenn ich ein jahr elternzeit anmelde, kann man immernoch sagen, man macht doch 2, aber umgekehrt geht es nicht, weil die arbeitsstelle ja mit deiner abwesenheit von 2 jahren rechnet.

Wär echt klasse, wenn ihr mir antworten würdet.

LG Jenny

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14. August 2009 um 6:28

Also
nein, der Mutterschutzlohn bezieht sich nur auf dein durchschnittliches Gehalt ohne Zulagen. Dazu kämen evtl. Gehaltserhöhungen.

Nein, beim elterngeld werden die Zeiten des Mutterschutzes nicht mitgerechnet, der Zeitraum für die Berechnung wird dann weiter zurückliegend verlängert.

Ja, Du kannst das gesamte Elterngeld in einem Jahr bekommen, auch wenn Du zwei Jahre Elternzeit nimmst.

Nein, Du musst Dich für die ersten beiden Jahre Elternzeit festlegen. Wenn Du später daran etwas ändern willst, dann bist Du auf die Zustimmung des AG angewiesen. Sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung. Was Du natürlich immer kannst: Teilzeit arbeiten, aber dann an die Regeln halten, um den Bezug von Elterngeld nicht zu gefährden.

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14. August 2009 um 6:33

Ich versuchs...
1.) Der Mutterschutzlohn berechnet sich nur vom monatlichen Lohn ohne Zulagen.

2.) Der Mutterschtzlohn zählt nicht in den Elterngeld - Berechnungszeitraum hinein, er wird zurückliegend verlängert.

3.) Du kannst zwei Jahre Elternzeit nehmen, aber das Elterngeld in einem Jahr ausgezahlt bekommen.

4.) Du musst Dich verbindlich für die ersten beiden Jahre festlegen, bei einer späteren Änderung bist Du auf die Zustimmung deines AG angewiesen. Evtl. Teilzeitarbeit, darauf hast Du ein Recht (natürlich mit den Regeln der Elternzeit))

lies mal unter www.bmfsfj.de die Broschüren zur Elternzeit und zum Mutterschutz

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14. August 2009 um 6:37
In Antwort auf flyingkat

Ich versuchs...
1.) Der Mutterschutzlohn berechnet sich nur vom monatlichen Lohn ohne Zulagen.

2.) Der Mutterschtzlohn zählt nicht in den Elterngeld - Berechnungszeitraum hinein, er wird zurückliegend verlängert.

3.) Du kannst zwei Jahre Elternzeit nehmen, aber das Elterngeld in einem Jahr ausgezahlt bekommen.

4.) Du musst Dich verbindlich für die ersten beiden Jahre festlegen, bei einer späteren Änderung bist Du auf die Zustimmung deines AG angewiesen. Evtl. Teilzeitarbeit, darauf hast Du ein Recht (natürlich mit den Regeln der Elternzeit))

lies mal unter www.bmfsfj.de die Broschüren zur Elternzeit und zum Mutterschutz

Sorry, war doppelt, aber der IE hat gesponnen
kt

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15. August 2009 um 12:29

Elternzeit
Hallo,

wenn Du nur 1 Jahr Elternzeit beim Arbeitgeber angibt, aber dann nicht zum 1. Geburtstag Deines Kindes wieder anfangen möchtest oder kannst (bspw. wegen mangelnder Kinderbetreung o.ä.) kannst Du die Elternzeit nicht verlängern.

Wenn Du 2 Jahre angibst kannst Du noch auf 3 Jahre verlängern wenn Du es möchtest. Eine Verl

Oft ist es so, dass wenn Du ein Jahr weg bist Dein Arbeitgeber die Arbeit umverteilt und nicht unbedingt eine neue Kraft einstellt, bei 2 Jahren Abwesenheit sieht das für den Arbeitgeber schon ganz anders aus.

Also bei 1 Jahr ist es fix, wenn Du dann nicht antreten kannst, musst Du Deinen Arbeitsplatz kündigen. Bei 2 Jahren kannst Du noch um ein Jahr verlängern.

Ich habe auch im 1. (von 2 Jahren) das volle Elterngeld mir auszahlen lassen und einiges zur Seite gelegt. Nun nach Abschluss des ersten Jahres arbeite ich auf 400 EURO Basis (anderer Arbeitgeber), aber dafür brauchte ich eine Genehmigung zur Nebenbeschäftigung von meinem Arbeitgeber. Lies einfach mal Deinen Arbeits-Vertrag durch. Und ich genieße dieses 2. Jahr, jetzt kann man mit dem Kleinen so richtig viel machen. Aber überleg es Dir gut, wie es Deiner Branche geht, und ob Du hinterher wieder voll oder in Teilzeit arbeiten willst oder kannst oder auch musst.

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