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Freiwillig gesetzlich versichert - Mutterschaftsgeld?

15. November 2005 um 14:29

Hallo - vielleicht hat hier jemand Erfahrung als selbstständige Mutter?!
ich bin selbstständig tätig und freiwillig gesetzlich krankenversichert. Meine derzeitige Krankenkasse (BKK) schließt mit Selbstständigen keine Versicherung ab, die einen Anspruch auf Krankentagegeld einschließt. Dies ist aber notwendig, wenn frau in der Mutterschutzfrist Mutterschaftsgeld bekommen möchte.
Bei meiner Versicherung bekomme ich in dieser Zeit nichts und muss die vollen Mindestbeiträge weiterzahlen (ca. 280 Euro), ob ich nun verdiene oder nicht.

Nun bin ich schwanger und hätte natürlich gerne eine gewisse Absicherung, da ich nicht einschätzen kann, wieviel ich in den Wochen vor und nach der Geburt arbeiten kann. AOK, Barmer und DAK haben da anscheinend unterschiedliche Herangehensweisen, wenn es darum geht, Selbstständige zu versichern. Die DAK macht z.B. die Möglichkeit, Krankengeldanspruch mitzuversichern, bei Selbstständigen von einer Untersuchung abhängig.
Gibt es für Selbstständige keinen Rechtsanspruch auf eine solche Versicherung? Oder zumindest gesetzliche Vorschriften hierzu, die für alle Krankenkassen gelten?

Würd mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann!

Liebe Grüße

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15. November 2005 um 16:41

Hallo
ich kenn das so, dass man den Krankengeldanspruch je nachdem von welchem Tag an mit höheren Beiträgen bezahlen muss. Ich wußte gar nicht, dass Versicherungen diesen Anspruch total ablehnen,oder von einer Untersuchung abhängig machen. Meine Krankenkasse ist in den Mindestbeiträgen billiger als Deine, aber ich hätte ohne weiteres ab dem ersten Krankheitstag mit Krankengeld abschließen können.
Bei Dir wird es jetzt mit Deiner Schwangerschaft sicher nicht einfach sein zu wechseln.
Was den Rechtsanspruch für Selbstständige angeht: zahlen, zahlen, zahlen und Klappe halten wenn Du verstehst was ich meine.

LG

Zauberwind

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16. November 2005 um 13:28
In Antwort auf avril_12703068

Hallo
ich kenn das so, dass man den Krankengeldanspruch je nachdem von welchem Tag an mit höheren Beiträgen bezahlen muss. Ich wußte gar nicht, dass Versicherungen diesen Anspruch total ablehnen,oder von einer Untersuchung abhängig machen. Meine Krankenkasse ist in den Mindestbeiträgen billiger als Deine, aber ich hätte ohne weiteres ab dem ersten Krankheitstag mit Krankengeld abschließen können.
Bei Dir wird es jetzt mit Deiner Schwangerschaft sicher nicht einfach sein zu wechseln.
Was den Rechtsanspruch für Selbstständige angeht: zahlen, zahlen, zahlen und Klappe halten wenn Du verstehst was ich meine.

LG

Zauberwind

Danke ...
für deine Antwort! naja, wär auch zu schön gewesen, wenn man hierzu dann mal irgendwelche gesetzlichen Ansprüche hätte geltend machen können ...
LG, Urla

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25. November 2005 um 11:56

Krankengeld generell nur als Zusatz
Das Kranken, bzw. Mutterschaftsgeld gibt es nur bei einer zusätzlichen Versicherung.
Die AOK bietet diese auf jeden Fall an.
Jetzt ein Wechsel würde aber nichts mehr bringen.
An Deiner Stelle würde ich aber trotzdem das Krankengelt freiwillig mitversichern, ca. 25,00 pro Monat.
Und wenn die BKK das nicht anbietet, auf jeden Fall wechseln.

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