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"Freundin" bestellt Sachen über ihr Konto und Vornamen aber meinem nachnamen.

1. Dezember 2017 um 19:31

Hallo ich hab mal eine frage an euch, ich hatte hier für 3 Monaten eine ehem. Freundin wohnen weil sie in not war, ich bekomme jetzt dauernd Post mit Mahnungen weil sie Sachen bestellt hat, es steht ihr Vorname auf dem Brief mit meinem nachnamen, sie hat auch ihre Konto Daten angegeben. Ich hab mit ihr gar kein Kontakt mehr, kann ich bei denen anrufen und die Sache schildern? Ich hab Angst das die mir nicht glauben und denken ich hab den falschen Vornamen angegeben.. danke schonmal und liebe grüße

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3. Dezember 2017 um 2:33
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Hallo ich hab mal eine frage an euch, ich hatte hier für 3 Monaten eine ehem. Freundin wohnen weil sie in not war, ich bekomme jetzt dauernd Post mit Mahnungen weil sie Sachen bestellt hat, es steht ihr Vorname auf dem Brief mit meinem nachnamen, sie hat auch ihre Konto Daten angegeben. Ich hab mit ihr gar kein Kontakt mehr, kann ich bei denen anrufen und die Sache schildern? Ich hab Angst das die mir nicht glauben und denken ich hab den falschen Vornamen angegeben.. danke schonmal und liebe grüße

Hallo,

nicht anrufen, sondern unbedingt alles schriftlich machen. Dann hast Du wenigstens einen schriftlichen Nachweis, wenn es zu einem Zahlungsbefehl oder einem Termin wg. Widerspruch gegen Zahlungsbefehl kommen sollte.

Ausserdem musst Du unbedingt die Adresse dieser "Freundin" rausfinden. Eventuell übers Einwohnermeldeamt, oder Telefonbuch.

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3. Dezember 2017 um 19:39

Hallo,

in der Regel ist das so, dass die betroffenen Firmen zuerst eine Mahnung schicken. Wenn Du nicht schriftlich reagierst, übergeben sie die Sache an ein Inkassobüro. Dieses Büro reagiert weder auf Anrufe noch auf schriftliche Einwände . Die senden Dir einen Zahlungsbefehl, den Du dann zahlen sollst. An dieser Stelle hast Du eine kurze Spanne Zeit, schriftlich Widerspruch gegen einen Zahlungsbefehl einzulegen. Dann geht der Fall vor Gericht und Du hast dann die Möglichkeit, zu beweisen, dass Du nicht der Inhaber des Schuldenkonto bist.
Du musst sogar u.U. bei der Polizei eine Anzeige wg. Betrugs oder sowas gegen Deine "Freundin" erstatten. Da geben die Dir allerdings Hilfestellung, was da zu erfolgen hat.

Sehr, sehr wichtig!!!
Du musst unter allen Umständen den betroffenen Firmen nachweisen, dass Du weder der Besteller, noch der Inhaber des belasteten Kontos bist.

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4. Dezember 2017 um 19:41

Hallo,

"ihre Kontonummer"?   Die Kontonummer Deiner Freundin????
Woher willst Du GENAU wissen, welche Kontonummer Deiner Freundin angegeben hat ? Wenn es nun aber eine fikite, also eine erfundene ist ?

Dann bleibt die ganze Sache an Dir hängen, weil die betroffenen Firmen dann annehmen, Du würdest die Sachen selber bestellt haben und willst sie betrügen!

Siehst Du nun, in welcher Falle Du steckst?
Du musst unter allen Umständen die Adresse Deiner Freundin ermitteln und sie zur Rede stellen, damit sie sich mit den Firmen in Verbindung setzen kann. Und vor allem, damit Du aus diesem Verdacht rauskommst!
Vermutlich hat sie diese Masche auch bei anderen schon durchgezogen.

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5. Dezember 2017 um 12:11

Kommen denn bei dir Päckchen an? Oder sind die Mahnungen noch aus einer Zeit, wo sie bei dir gelebt hat? 
Ich würde auch auf jeden Fall schriftlich mich mit der Firma in Verbindung setzen und denen die Sachlage schildern. 

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5. Dezember 2017 um 14:53

Wahrscheinlich hast sie Deinen Nachnamen angegeben, weil sie nicht auf dem Klingelsschild stand?

Trotzdem sehr sehr unschön! Ich kann mich hier nur dem vorschlag anschließen, die Adresse Deiner "Freundin" herauszufinden, Ihr die ganze Post per Einschreiben nachzusenden und ggf. die Absender darüber informieren, dass betreffende Dame nicht unter Deiner Anschrift lebt und mitteilen, unter welcher Anschrift sie zu erreichen ist.

Dir selbst sollte diesbezüglich eingentlich nichts passieren, Du bist weder Besteller, noch ist es Dein vollständiger Name noch ist es Deine Bankverbindung (und hoffentlich ist die Bestellung auch nicht über Deinen Account erfolgt).

 

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