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Für-oder Gegen ein Kind!?

6. Mai 2005 um 15:23

Huhu,
brauch mal eure Hilfe!
ich bräuche ganz viele Argumente, die Für und Gegen Kinder sprechen!
schreib nämlich Schulaufgabe und bin mir zu 99% sicher dass das Thema als Erörterung dran kommen wird!
also ich für schonmal auf was ich hab:

Für:
- ja is schwer auszudrücken.. das erlebniss einen Menschn großzuziehn?! (klingt weng hart.. ) oder.. die Freuden jeder kleinen Entwicklung des Kindes? habt ihr ne idee wie man das ausdrücken kann?

- Förderung durch den Staat, z.b. Kindergeld, Betreuung wird bei ner ausbildung gezahlt (hab ich mal gehört!?)

- im Beruf: z.bsp bezahlter Mutterschaftsurlaub

Gegen:
-Hohe Kosten
-Erhebliche Zeiteinschränkung
-Riesen Verantwortung
.
.
.

also dann legt mal los mit euren erfahrungen

Schonmal Vielen Dank

mfg

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6. Mai 2005 um 16:14

Ein wenig aus wissenschaftlicher Sicht...
ich beschaeftige mich beruflich mit dem Thema Fertilitaet und vielleicht helfen dir ja einige Aspekte:

- Kosten
es gibt direkte und indirekte Kinderkosten. Direkte Kosten fallen bei jedem Kind in gleicher Hoehe an, wie z.B. Kleidung, Nahrung etc. Die Ausgaben versucht man durch das Kindergeld zu decken, welches jeder (egal ob arm oder reich) bekommt. Wesentlich wichtiger sind aber die indirekten Kinderkosten wie z.B. der entgangene Lohn, weniger Rentenansprueche, Bildungsdefizite aufgrund des Erziehungsurlaubs.

- unterstuetzende Familienpolitik
wenn man Frauen mit und ohne Kinder fragt, was sie sich als Unterstuetzung wuenschen, so antworten diejenigen ohne Kinder, dass sie sich mehr Kinderbetreuungseinrichtungen wuenschen (logisch, es soll sich so wenig wie moeglich aendern, auch was den Beruf, die Karriere betrifft). Diejenigen mit Kindern moechten meistens eine bessere finanzielle Unterstuetzung (auch logisch: Sie wissen, wie teuer ein Kind ist und die Entscheidung fuer ein Kind ist ja schon gefallen)

- noch ein paar Anmerkungen:
+ in Frankreich (ein Land mit hoher Fertilitaet) gibt es das Wort "Rabenmutter" nicht. Das zum Thema arbeitende Muetter...
+ diejenigen Laender in Europa mit den niedrigsten Fertilitaeten sind ehemal post-faschistische Laender (Spanien, Italien (!), Deutschand, Oesterreich), die wahrscheinlich nach wie vor Probleme mit der Einstellung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, generell der Familie haben...

Falls du noch etwas mehr wissen moechtest, kannst du gerne fragen.

lg
kratzamkopp


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