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Gekündigt,Schwanger,nur 1 Jahr Elterngeld,möchte gern 2 Jahre was kann ich nur tun?

4. Dezember 2013 um 10:53

Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich!

Ich hoffe Ihr könnt mir hier helfen,in anderen Foren fand ich leider keine Antwort

Kurz zu meiner Geschichte:
Hab meinen Job gekündigt weil ich ein neues Leben in einer anderen Stadt Anfangen wollte! Durch die kündigung würde ich 3 Monate vom Amt gesperrt! Ich arbeitete dort als Quallitätsprüferin in Teilzeit viele Jahre! Dann stellte ich fest das ich Schwanger bin!
Die ersten Monate lebte ich von meinen erspartem Geld in der neuen Stadt! Das reichte natürlich nicht zu lang! Somit bekahm ich dann Arbeitslosengeld und Aufstocker mit hartz 4!
Dadurch durfte ich nur 1 Jahr Elternzeit und Elterngeld beantragen!
Nun ist mein kleiner 6 Monate und ich bin nicht bereit Ihn schon mit 1 Jahr abzugeben! Diese Zeit kommt nie wieder mit einem Kind! Ich sprech aus Erfahrung da ich schon eine große Tochter habe!

Nun meine frage: Was kann ich tun? Ich mein das Amt und Elterngeld wird ja gezahlt bis der kleine 1 jahr alt wird und dann müsst ich ja dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen! Das geht ja nur wenn der kleine auch betreut wird,ergo muss ich Ihn ja abgeben oder? Versteht mich nicht falsch ich will wieder arbeiten das is kein Thema aber ich will den kleinen nicht abgeben mit 1 Jahr!

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen

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4. Dezember 2013 um 15:04

Du
kannst stundenweise arbeiten und weiterhin aufstocken.

Es ist halt so, dass man sich alles, was über ein Jahr Elternzeit hinausgeht, leisten können muss. Vor allem wenn man bereits Kinder hat, sollte man denen auch nur möglichst kurzzeitig ein Leben in Armut zumuten.

Ich muss nach einem Jahr leider auch wieder ran, länger daheim zu bleiben wäre purer Luxus, den wir uns nicht erlauben können.

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9. Januar 2014 um 1:47

-
Ich hoffe das klingt jetzt nicht zu krass...aber ich muss dazu schonmal sagen, dass 1 Jahr fuer die meisten Menschen, die nicht in Deutschland leben, bereits grosser Luxus ist.
Deutschland ist wirklich eine Ausnahme damit, wieviel Auszeit einem zusteht.
Ich lebe in Australien und da gibts 3-6 Montage, je nach Arbeitgeber und dann musst du entweder gespart haben oder zumindest teilweise wiede ran. Klar muss dann das Kleine zumindest einige Stunden in eine Krippe. Aber den Kindern und Eltern hier geht es deswegen nicht schlechter.
Deutschland hat eine extrem niedrige Beteiligung am Arbeitsmarkt von Muettern im Verlgeich zu anderen europaeischen Laendern und ich finde das sollte schon zum Nachdenken anregen. Je laenger man weg ist vom Job, desto schwieriger auch der Wiedereinstieg.

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