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Gerichsvollzieher stand vor der Tür ohne Vorwarnung

31. Oktober 2011 um 20:20 Letzte Antwort: 2. November 2011 um 19:13

Ich hatte vor kurzem mein Auto in der Reperatur, mir wurde ein Ersatz-Auto für 2 Tage zur Verfügung gestellt.

Nach den 2 Tagen konnte ich wieder mein eigenes Auto abholen. Nach ein paar Tagen bekam ich von meinen Autohändler ein Brief, dass ich für den Leihwagen die Benzinkosten bezahlen sollte. Dies habe ich natürlich auch getan!

Nun erhielt ich daraufhin ein erneuerten Brief, indem wurde ich aufgefordert die Kosten für den Autoleihwagen für die 2 Tage zu übernehmen. Obwohl ich dafür nicht verantwortlich bin sonden die Versicherung!

Ich reagierte auf dem Brief nicht, da ich nicht dafür aufkommen muss, den Betrag zu bezahlen den wie mittgeteilt muss das die Versicherung übernehmen!
Aber wieso erhliet ich dann diesen Brief?

Ich habe es mit meiner Autowerksatt besprochen und die meinten die werden die Sache klären, dass ich dafür nicht aufkommen muss!

Soweit so gut.. ein paar Tage später stand dann plötzlich der Gerichtsvollzieher vor meiner Tür und wollte von mir das Geld verlangen! Ich erklärte Ihm die Sache und er meinte ich müsste mich wieder bei meiner Autowerkstatt melden, dies habe ich wieder getan und der Gerichtvollzieher kam in ein paar Tagen wieder vor der Tür und drohte mit der Polizei!
"er sagte noch: entweder lassen Sie mich rein oder ich rufe die Polizei"!

Ich habe den Gerichtsvollzieher dann nun reinglessen und es Ihm nocheinmal ganz deutlich erklärt, dass ich nicht Schuldig bin und mit der Sache nichs zu tun habe!
Daraufhin verlangte er von mir noch 20,00 die ich dann zahlen MUSSTE!

Die Werkstatt hat mir immer wieder mittgeteilt und versichert, dass die Sache sich vollständig erleidigt hat!
" Ich habe es Geglaubt, den langsam musste endlich doch mal die Sache erledigt sein!

Heute 31.10.2011 bekam ich nun einen Brief von einer Zwangsvollstreckung und eine Ladung zum Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung!

"Wenn ich diesen Termin nicht wahrnehmen würde, wird mir gedroht mit einem Haftbefehl!!

WAS SOLL JETZT DAS ?? Das kann doch nich Wahr sein ?

Nun frage ich mich wo ist hier die Gerechtigkeit ?
Was soll ich eurer Meinung tun?

Bitte um ehrliche Kommentare & Danke für die Hilfe im Vorraus!

Grüße

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2. November 2011 um 7:49

Da scheint einiges schief gelaufen zu sein
Zunächst einmal steht der GV nicht so ohne weiteres vor der Tür. Du hast zunächst einmal einen Mhanbescheid bekommen gegen den du 14 Tage lang Einspruch hättest einlegen können. Danach kommt ein Vollstreckungsbescheid und dann kommt der GV.

Die Werkstatt will offensichtlich das Geld für den Leihwagen von dir. Also musst du dich mit der Werkstatt oder der Versicherung auseinandersetzen und die Sache klären.

Sowas macht man schriftlich und verlässt sich nicht auf irgendwelche mündlichen Zusagen.

Der GV hat das recht deie Wohnung zu betreten und wenn du ihm das verweigerst, kommt er mit der Polizei wieder.

Auch bist du verpflichtet zur Abgabe der Ev zu erscheinen. Wenn du das nicht machst wird gegn dich ein Haftbefehl erlassen.

WEnn du noch Fragen hast melde dich, gerne auch per PN.

LG
heiner

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2. November 2011 um 7:58

Also:
Da ich in der Schweiz lebe kann ich dir nur bedingt Ratschläge geben.

In erster linie würde ich zur Werkstatt hinfahren und dir alles schriftlich geben lassen - der Gerichtsvollzieher handelt auf Auftrag hin. Das wird wohl die Werkstatt sein.

Ruf deine Versicherung an - schildere ihr den Vorfall und verlange Hilfestellung.

Wenn du nicht weisst wer dem Gerichtsvollzieher den Auftrag erteilt hat, melde dich bei der Stelle und kläre ab wer dafür verantwortlich ist.

Im Moment zählt: Ruhig bleiben und dich nicht einschüchtern lassen. Sauber abklären was Sache ist. Dir die Dinge schriftlich geben lassen.

Hoffe kommt gut!

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2. November 2011 um 19:09
In Antwort auf pavel_12350675

Also:
Da ich in der Schweiz lebe kann ich dir nur bedingt Ratschläge geben.

In erster linie würde ich zur Werkstatt hinfahren und dir alles schriftlich geben lassen - der Gerichtsvollzieher handelt auf Auftrag hin. Das wird wohl die Werkstatt sein.

Ruf deine Versicherung an - schildere ihr den Vorfall und verlange Hilfestellung.

Wenn du nicht weisst wer dem Gerichtsvollzieher den Auftrag erteilt hat, melde dich bei der Stelle und kläre ab wer dafür verantwortlich ist.

Im Moment zählt: Ruhig bleiben und dich nicht einschüchtern lassen. Sauber abklären was Sache ist. Dir die Dinge schriftlich geben lassen.

Hoffe kommt gut!

Danke für deine Antwort
das hat mir aufjedenfall weitergeholfen. Ich werde nun morgen wieder zu meiner Werkstatt fahren und mir alles schriftlich geben, damit hoffe ich, dass die Sache langsam geklärt wird!


Vielen Dank nochmal für deine Hilfe.

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2. November 2011 um 19:13
In Antwort auf heiner9999

Da scheint einiges schief gelaufen zu sein
Zunächst einmal steht der GV nicht so ohne weiteres vor der Tür. Du hast zunächst einmal einen Mhanbescheid bekommen gegen den du 14 Tage lang Einspruch hättest einlegen können. Danach kommt ein Vollstreckungsbescheid und dann kommt der GV.

Die Werkstatt will offensichtlich das Geld für den Leihwagen von dir. Also musst du dich mit der Werkstatt oder der Versicherung auseinandersetzen und die Sache klären.

Sowas macht man schriftlich und verlässt sich nicht auf irgendwelche mündlichen Zusagen.

Der GV hat das recht deie Wohnung zu betreten und wenn du ihm das verweigerst, kommt er mit der Polizei wieder.

Auch bist du verpflichtet zur Abgabe der Ev zu erscheinen. Wenn du das nicht machst wird gegn dich ein Haftbefehl erlassen.

WEnn du noch Fragen hast melde dich, gerne auch per PN.

LG
heiner

Dank für die Antwort
Ich hatte überhaupt keine Mahnbescheid bekommen, das ich Einspruch einlegen kann.

Somit befragte ich des öfteren meine Werkstatt und die teilten mir immer wieder mit, dass die die Sache erledigen werden.

Aber jetzt reichts dann auch mal mit den Versprechungen und werde nun alles schriftlich verlangen.

Ich bedanke mich für die Info und Hilfe.

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