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Gerichtsverhandlung läuft ...

25. April 2007 um 12:54 Letzte Antwort: 28. April 2007 um 10:46

erster Verhandlungstermin ist abgeschlossen (geht darum, das wir angeblich Ruhestörung betreiben und unser armer Nachbar nicht schlafen kann).

Am Ende sagte die Richterin, das sie nicht entscheidne kann, da die Aussagen einfach zu unstimmig sind. Von unserer Seite wurden, bis auf meinereiner, keine aussagen aufgenommen, da sie nicht geladen wurden.
Sie hatte beantragt, das der Kläger ein Lärmgutachten erstellen muss. Und das bis zum nächsten Verhandlungstermin. Bis heute ist noch nichts passiert. Dafür erhielten wir aber ein Schreiben seiner Anwältin, das wir ja eigentlich die Kläger wären, weil wir nicht alle Fakten dargelegt hätten.

Hat schon mal jemand was davon gehört, das im nachhinein einfach ein aderer der Kläger sein kann?

Das ganze ist sehr dubios. Unser nachbar ist nämlich streitsüchtig und nicht bereit diese Sache zu diskutieren. Er läuft jedesmal auch im beisein der Polizei vor uns weg. Aber vor Gericht stellt er sich hin, als möchte er sich einigen.

Gruß

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25. April 2007 um 17:31

Hallo
Der Kläger ist immer die gleiche Person, steht ja auch so in allen Gerichtsunterlagen. Der kann nicht einfach mit dem Beklagten ausgetauscht werden.

Die Darlegungslasten liegen in aller Regel allein beim Kläger, schließlich will er ja was und muss entsprechend die Fakten benennen können.

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25. April 2007 um 19:19
In Antwort auf zeus_12440067

Hallo
Der Kläger ist immer die gleiche Person, steht ja auch so in allen Gerichtsunterlagen. Der kann nicht einfach mit dem Beklagten ausgetauscht werden.

Die Darlegungslasten liegen in aller Regel allein beim Kläger, schließlich will er ja was und muss entsprechend die Fakten benennen können.

Danke ...
dachte ich mir fast. Aber bei solchen Sachen hole ich mir immer gaaaanaz viele Meinungen dazu ein.

Jeder tippte nämlich darauf, das ihm die Kosten einfach zu hoch werden. Schließlich MUSS er (hat die Richterin ihm ausdrücklich gesagt) ein Gutachten über die angebliche Lärmbelästigung holen. Und das sogar zweimal - da wir mit unserer Firma in ein eigenes Büro umgezogen sind. Endlich weg von diesem ScheinbüroimHaus-Denken

WErden also nun weiterhin abwarten, da Verhandlung erst im Mai wieder weitergeht und den Nachbarn freundlich ins Gesicht lachen.

Gruß

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25. April 2007 um 19:21
In Antwort auf misaki_12636971

Danke ...
dachte ich mir fast. Aber bei solchen Sachen hole ich mir immer gaaaanaz viele Meinungen dazu ein.

Jeder tippte nämlich darauf, das ihm die Kosten einfach zu hoch werden. Schließlich MUSS er (hat die Richterin ihm ausdrücklich gesagt) ein Gutachten über die angebliche Lärmbelästigung holen. Und das sogar zweimal - da wir mit unserer Firma in ein eigenes Büro umgezogen sind. Endlich weg von diesem ScheinbüroimHaus-Denken

WErden also nun weiterhin abwarten, da Verhandlung erst im Mai wieder weitergeht und den Nachbarn freundlich ins Gesicht lachen.

Gruß

Noch was eingefallen ...
... kann jemand was dazusagen wegen einem Lärmprotokoll?

Mein Standpunkt ist, das es eines sein muss, wo automatisch Datum und Uhrzeit erfasst werden. Und nicht handschriftlich auf ein Blatt Papier.
Habe nämlich das Gefühl, das er die Tag und Nachtzeiten durcheinanderbringt.

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26. April 2007 um 20:33
In Antwort auf misaki_12636971

Noch was eingefallen ...
... kann jemand was dazusagen wegen einem Lärmprotokoll?

Mein Standpunkt ist, das es eines sein muss, wo automatisch Datum und Uhrzeit erfasst werden. Und nicht handschriftlich auf ein Blatt Papier.
Habe nämlich das Gefühl, das er die Tag und Nachtzeiten durcheinanderbringt.

Hallo
Ein Lärmprotokoll wird tatsächlich handschriftlich geführt. Es geht dabei schlicht darum, erst mal genau aufzuschreiben, wann welcher Lärm zu hören war.
Sinnvollerweise könntet Ihr ein "Gegen-Lärm-Protokoll" führen, also wann Ihr überhaupt da wart und ob Ihr möglicherweise Lärm verursacht haben könnt.

Ein Lärm-Protokoll ist übrigens kein Beweis, da es eben vom Kläger geführt wird und damit höchst subjektiv ist.

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26. April 2007 um 21:18
In Antwort auf zeus_12440067

Hallo
Ein Lärmprotokoll wird tatsächlich handschriftlich geführt. Es geht dabei schlicht darum, erst mal genau aufzuschreiben, wann welcher Lärm zu hören war.
Sinnvollerweise könntet Ihr ein "Gegen-Lärm-Protokoll" führen, also wann Ihr überhaupt da wart und ob Ihr möglicherweise Lärm verursacht haben könnt.

Ein Lärm-Protokoll ist übrigens kein Beweis, da es eben vom Kläger geführt wird und damit höchst subjektiv ist.

Das wusste ich nicht ...


ein Gegenprotokoll ist schlecht zu führen, da die Nachbarn ganz genau wissen wann wir zuhause sind.

Diese Sache ist nur nervenaufreibend, da wir eigentlich nur unsere Ruhe haben wollen.
Natürlich wissen wir, das diese Doppelhaushälfte aus altersgründen hellhörig ist. Aber soll ich aus diesem Grund Schlag 22 Uhr den Fernseher ausmachen und mich nicht mehr bewegen?
Ich arbeite manchmal bis Mitternacht und ich kann nicht nach hause gehen und mich sofort ins Bett legen. Genau das verlangen aber unsere Nachbarn.
Wir haben ihnen damals schon gesagt, das wir genauso aus ihrer Seite Geräusche wahrnehmen. Deswegen freuten wir uns ja richtig, das er das Gutachten erstellen lassen muss. Somit ist es nämlich endgültig erwiesen. Aber dem Nachbarn sind sehr wahrscheinlich die Kosten zu hoch und lässt aus dem Grund keins anfertigen.

Warum muss man es seinen Mitmenschen nur immer so schwer machen.
Bin ja mal gespannt, wann es zum Thema kommt, das meine Hunde zu laut sind. Habe nämlich drei als Haustiere. Die wurden aber noch nie erwähnt . . .

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27. April 2007 um 10:24
In Antwort auf misaki_12636971

Das wusste ich nicht ...


ein Gegenprotokoll ist schlecht zu führen, da die Nachbarn ganz genau wissen wann wir zuhause sind.

Diese Sache ist nur nervenaufreibend, da wir eigentlich nur unsere Ruhe haben wollen.
Natürlich wissen wir, das diese Doppelhaushälfte aus altersgründen hellhörig ist. Aber soll ich aus diesem Grund Schlag 22 Uhr den Fernseher ausmachen und mich nicht mehr bewegen?
Ich arbeite manchmal bis Mitternacht und ich kann nicht nach hause gehen und mich sofort ins Bett legen. Genau das verlangen aber unsere Nachbarn.
Wir haben ihnen damals schon gesagt, das wir genauso aus ihrer Seite Geräusche wahrnehmen. Deswegen freuten wir uns ja richtig, das er das Gutachten erstellen lassen muss. Somit ist es nämlich endgültig erwiesen. Aber dem Nachbarn sind sehr wahrscheinlich die Kosten zu hoch und lässt aus dem Grund keins anfertigen.

Warum muss man es seinen Mitmenschen nur immer so schwer machen.
Bin ja mal gespannt, wann es zum Thema kommt, das meine Hunde zu laut sind. Habe nämlich drei als Haustiere. Die wurden aber noch nie erwähnt . . .

....da wir eigentlich nur unsere Ruhe haben wollen
die nachbarn wahrscheinlich auch

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28. April 2007 um 10:46
In Antwort auf zaina_11865942

....da wir eigentlich nur unsere Ruhe haben wollen
die nachbarn wahrscheinlich auch

@babysmom
Dein Beitrag ist etwas unverständlich!

Ich tippe mal darauf, das der Ausspruch darauf zurückzuführen ist, das ich drei Hunde habe. Stimmts?

Tja - leider muss ich dann dazu erwiedern (hättest du einmal nachgefragt und nicht nur auf deinen Vorurteilen gehört) könnte ich dir sagen, das besagte Nachbarin auch einen Hund hat. Der Unterschied ist aber der, das ich mich mit Hunden auskenne. Meine Hunde liegen ab 9 Uhr erschöpft in Ihren Bettchen und schlafen, während der Nachbarshund zwischen 11 und 12 nachts die Nachbarschaft aufweckt weil er da nochmal in den Garten darf. Daraufhin wurde schon non der anderen Nachbarsseite mit ANwalt gedroht.

Hier in unserer STraße ist es (was ich bereits in ERfahrung gebracht habe) gang und gäbe den Nachbarn vor Gericht zu ziehen.

Falls ich aber babysmom Beitrag völlig falsch gedeutet haben bitte ich vielmals um entschuldigung.

@alle anderen: es ist aber wirklich schwer wenn man von seinen Nachbarn mit Lügengeschichten vor Gericht gezogen wird und sich dort vor lauter Lügen aufklären sich nicht mehr um die eigentliche Sache kümmern kann.

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