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Gesetzeslage bei Panikattacken jedoch nicht in Therapie, Angriff am Arbeitsplatz

8. Januar 2017 um 9:45

hallo.
also ich bin eigentlich neu hier und wollte mich mal erkundigen ob das jemand kennt, bzw sich damit auskennt.

ich arbeite in einem familienbetrieb, wo jeder weiß das ich panikattacken habe.
Ich bin nicht in therapie deswegen, da ich mir diese einfach nicht leisten kann (auch mit unterstützung nicht).
ich habe irrsinige angst in die arbeit zu gehen, da ich ende dieser arbeitswoche von meinem bruder geschlagen wurde und dauerhaft angebrüllt - womit er eine panikattacke bei mir ausgelöst hatte.
seit unserer kindheit hatte er mich nicht mehr geschlagen, dennoch weiß ich um sein "temparament" wenn er unter druck steht und dieses bereitet mir angst.
er selbst hat eine partnerin die ebenfals unter angstzuständen leidet.

ich will nicht das da irgendetwas gerichtliches läuft, habe aber bedenken das es vieleicht nicht anders geht, er es nicht anders versteht.

wie sieht es gesetzlich aus wenn man weiß man hat diese angstzustände, man aber nicht in therapie ist? kann man darauf plädieren das die mitarbeiter und auch der chef über die angstzustände weiß?
wie kann ich weiter machen?

das arbeitsverhältnis habe ich vor sobald als irgendwie möglich zu beenden, aber die übergangszeit muss ich ja dennoch dort arbeiten.
was für möglichkeiten habe ich?

danke schon mal im vorraus.

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13. Januar 2017 um 14:28

Es tut mir leid dass du diese  Angstzustände hast und dein Bruder so mit dir um springt. 
Du wirst kaum erreichen, dass deine Mitmenschen Rücksicht auf dich nehmen um keine Panikattacken auszulösen.  Du wirst dich schon mit dem Problem auseinandersetzen müssen und behandeln lassen. Es fällt mir schwer, nachzuvollziehen,  warum das eine finanzielle Frage ist. Oder wünscht du eine besondere Therapie ? Angsterkrankungen sind anerkannte psychische Erkrankungen und werden darum auch ganz normal über die Krankenkassen abgerechnet.

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24. Januar 2017 um 12:49

Psychotherapie ist ein Deutschland eine Kassenleistung. Das kostet dich also keinen Cent. Wie kommen Leute eigentlich immer darauf, dass sie eine Psychotherapie selber zahlen müssen? Der Psychotherapeut muss approbiert sein und eine Kassenzulassung haben. Du musst dein Versicherungskärtchen mitbringen - fertig. Null Kosten für dich. 

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3. Februar 2017 um 15:31

da stimme ich den beiden hundertprozentig zu... man kann nicht erwarten, dass sich dinge ändern, wenn man alles weiterhin so macht wie vorher. hört sich auch so an, als würde es nicht unbedingt schaden, deinen bruder in die therapie miteinzubeziehen, wenn er weiss, wie es um dich steht und dich trotzdem, so behandelt.. find ich auch wiederum nicht okay 

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