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Habe die Hölle auf Erden gemietet...

16. Mai 2008 um 17:20

Hallo,
ich weiß garnicht wo ich anfangen soll aber ich versuch mich möglichst kurz zu fassen,wird aber kaum möglich sein.
Ich bin im April letztes Jahr in eine Wohnung gezogen und dachte mir es wäre alles in Ordnung und ruhig dort.
Dies hat sich allerdings schon nach drei Monaten geändert.
Mein Nachbar ist nach diesen besagten drei Monaten gestorben und danach sind neue Mieter dort eigezogen, mit denen ich dann richtig Spaß bekam und immernoch habe.Ich sollte noch dazu sagen, das es sich hier um Personen polnischer Herkunft handelt.Das erwähne ich nicht,weil ich der böse Nazi bin,sondern weil dieser Umstand es unmöglich machte,mit den Leuten überhaupt zu reden.

Fing damit an, das Renovierungsarbeiten wie hämmern und bohren Sonntag-Nacht um halb Zwölf erledigt wurden.
Habe geklingelt, der Typ sah es zwar ein aber die Renovierung der Wohnung wurde dann trotzdem vorzugsweise
Nachts erledigt.
Auch mal den Keller um Zehn anfangen zu entrümpeln, war dann auch im Programm mit drin. Später wurden dann Sperrmüll über viele Monate vor der Haustür gelagert, ein Schrottauto was nicht angemeldet war vor der Tür abgestellt, was auch viele Monate dort stand.Dann wurde sich im Sommer nackt ausgezogen und auf der Wiese zu lauter Musik getanzt (hier rief der Nachbar über mir die Polizei.)Bierflaschen werden im Flur abgestellt und auch mal gern jemandem hinterher geworfen, bekomme also auch noch kostenlose Überschwemmungen im Flur.
Das der Flur nicht gewischt wird, muß ich nicht extra erwähnen oder? Natürlich wird auch regelmäßig die Musik aufgedreht, laut gegröhlt, die Türen geknallt, die Haustür bleibt über Nacht gern offen und die gelbe Tonne wird mit voll geschissenen Windeln gefüllt, die auch viele Monate so stehen blieb.Zigaretten werden im Flur einfach an Ort und Stelle ausgetreten.Kaputte Elektrogeräte werden einfach im Kellergang abgestellt. Die Tür zum Hof wird mit Styroporplatten einfach versperrt.

An der Türklingel stehen drei(!) Namen, heisst also, es wohnen alle paar Wochen immer andere Leute dort.

Habe zwei Briefe geschrieben und auch alles sehr genau beschrieben.Reaktion war, den Hausmeister vorbei zu schicken,wo ich dann als kleinkarierte Zicke dargestellt wurde, die gefälligst den Flur auch trotzdem zu reinigen hat, auch wenn die es nicht machen und wenn die Verschmutzung über das normale Maß hinaus geht.
Ich habe einen Sohn, der jetzt 6 Jahre als ist. Ich bin alleinerziehend und habe leider auch ziemlich Angst, mich noch mehr gegen diese Leute zu wehren, weil diese Leute halt immer mindestens zu dritt sind. Mein Freund wohnt zu weit weg, um mir da direkt zu helfen.

Ich stehe eigentlich kurz vor dem wahnsinnig werden.Das beste wäre natürlich ,einfach da weg zu ziehen aber ich habe echt kaum Hilfe, was vor allem die Schlepperei betrifft.

Gibt es garnichts ,was ich noch machen kann? Hier scheint alles egal zu sein, hauptsache Geld fliesst.

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21. Mai 2008 um 17:42

Oh jeeee
Hallo,

tut mir leid was du da durchmachen musst, aber leider gehörst du da zu einem großen Teil der Mieter die sich mit solchen Menschen herum streiten müssen.
Wie du sicherlich sehen kannst (ich habe hier auch schon einen Beitrag eingestellt)habe ich auch einen solchen Menschen neben mir. Die Geschichte das der Vermieter dem Störenfried überhilft kommt mir sehr bekannt vor. Nun kommt bei meinem Nachbarn hinzu das er Hartz4 Empfänger ist und er (gottseidank) den Sommer über in seinem Garten ist. Da zahlt dann die ARGE für eine Wohnung die mein Nachbar nicht nutzt.
Leider kann ich dir auch die Hoffnung nehmen das dein Vermieter dir da in irgendeiner Weise hilft. Die sind in aller Regel froh wenn die Wohnungen vermietet sind und sie ihr Geld regelmäßig bekommen.
Versuche mit deinen Nachbarn zu reden. Sie sollen sich evtl. auch beim Vermieter beschweren, aber bitte jeder einzeln. Denn Unterschriftenlisten sind bei Vermietern nicht sehr beliebt.
Ich halte dir die Daumen das du bald wieder Ruhe bekommst und wünsche dir bis dahin Gute Nerven und viel Durchhaltevermögen.
Sandra

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22. Mai 2008 um 20:44

Hölle auf Erden
Ich habe ja auch schon über meinen Fall berichtet!

Ich denke mal deine Situation dürften ja wohl die Nachbarn mit bekommen,kannst du dich nicht mit dennen zusammen tun?Oder sind das auch so Angsthasen wie ich sie habe?
Laut meines Rechtsanwaltes,kann man fristlos kündigen und alle entstanden Kosten,sprich auch ein Umzugsunternehmen geltend machen.Wen du die Chance hast das deine Nachbarn mit ziehen hast du noch mehr Zeugen.
Natürlich musst du deine Beschwerden vor erstSchriftlich machen,setzte deinen Vermieter eine Frist,hält er diese nicht ein,kannst du 25 % Mietminderung machen.

Es ist wirklich eine Schande,in Deutschland zählt auch meiner Meinung nach.Hauptsache die Miete fließt,alles andere ist egal.Und als geschädigter sitzt man da und bekommt keine Hilfe.

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