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Hartz IV Praktikum ?

27. Mai 2006 um 12:35

Muss man als Hartz IV Empfänger jedes Praktikum machen ,dass einem auf die Nase gedrückt wird ? Mein Bruder sollte dies machen,am ersten Arbeitstag wurde ihm gesagt ,dass er ab sofort nur noch Nachtschicht zu machen habe .Er hat sich geweigert und nun haben sie ihm 30% des Geldes gekürzt.Ist denn das so richtig ? Muss man sich so ausbeuten lassen ? Das Praktikum ist ja auch unbezahlt.Kann man sich denn gar nicht wehren ?

Gruß Susi

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27. Mai 2006 um 15:28

Also
Du bist als ALG-II-Empfänger verpflichtet, jede Arbeitsmöglichkeit, jede Fortbildung, jedes Praktikum zu machen, dass Du bekommen kannst. Ansonsten geht man halt - zu Recht - davon aus, dass Du es mit dem Arbeiten nicht wirklich ernst meinst und wird Dir das Geld kürzen.

Du kannst theoretisch dagegen Widerspruch einlegen, aber das dürfte nichts helfen.

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31. Mai 2006 um 11:02

Man kann sich ja auch selber was suchen
du musst halt nur irgendwas vorweisen wie Praktikum, eigene Bemühungen, Bewerbungen, Nebenjob. Die wollen schon sehn, dass du auch selbst was tust, dann bekommt man das Geld nicht gekürzt. Wenn man halt selbst nix findet, sucht, zwingen die mehr oder weniger dir was auf. Wenn du dann nicht dazu bereit bist, wird das Geld gekürzt. Das geht dann immer so weiter, bis irgendwann dir gar kein Geld mehr zusteht. Ist ja normal, wenn man von denen schon Kohle bekommt, kann man ja nicht auf der faulen Haut rumliegen.

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1. Juni 2006 um 10:07

Trotzdem..
..glaube ich nicht, dass ein Unternehmen verfügen kann, dass ein bestimmter Mitarbeiter ausschließlich die Nachtschicht macht, es sei denn es ist ein Job als Nachtportier, Discotürsteher o.ä., der zwangsläufig nachts abläuft. Ansonsten müssen Nacht- und Tagschichten auf alle Mitarbeiter verteilt werden. Es gibt auch gesetzliche Bestimmungen bzgl. Nachtschichtarbeit (Ruhetage dazwischen usw.).
Ansonsten haben die anderen Recht: den Job an sich wird er nicht ablehnen können.Das ist ja auch richtig so.
Ally

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28. August 2007 um 20:26

Im Imbiss
Im März 2007 wurde ich (gelernte Kauffrau) vom Arbeitsamt in einen Imbiss "vermittelt". Dort angekommen wurde mir sofort mitgeteilt das ich erstmal bis auf weiteres umsonst arbeiten sollte.12 Stunden Schichten samt Kloputz und Wochenenddiensten " Das Arbeitsamt bezahlt das...."( Also die Algemeinheit, die die noch einen Job haben, bis sie auch durch einen Praktikanten ersetzt werden , denn dieses Märchen von den geringqualifizierten ist falsch, wir sind sehr gut ausgebildet , stammen aus den verschiedensten Bereichen und können jeden normal Beschäftigten ersetzten).Ich dachte nur .....Hä..... Meine Umsonst-Vorgängerin stand schon da. Diese absolute Dreistigkeit , es wurde nicht mal der Versuch unternommen dass wir uns nicht über den Weg laufen.Mir sind da natürlich die Sicherungen durchgegangen, ich verweigerte, daraufhin das Schreiben der Arge mit der Leistungsstreichung, ich hab dann ein riesen Fass aufgemacht...und mit Erfolg.Totenstille seit her, auch kein Vermittlungsvorschlag. Jeder der dies erlebtund das scheinen Hunderttausende zu seien, sollte sofort Wiederspruch einlegen, bzw. beim Arbeits oder Sozialgericht auf Bezahlung der geleisteten Arbeit klagen, das geht auch noch im Nachherein.Das Praktikum ist per Gesetz auf 4 Wochen begrenzt.

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