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Hilfe - beschäftigungsverbot???

15. August 2007 um 17:56

hallo liebe leute,

ich bin krankenschwester im altenheim und diabetikerin (risikoschwangerschaft)mit pumpe und z.z. in der 19 ssw. seit 3 wochen bin ich krankgeschrieben, weil ich nun schon fast täglich an ungeklärtem herzrasen (frequenzen zw. 120-132)leide - und das im ruhezustand. manchmal ist es nur 1x am tag, manchmal auch 3x und kann schon bis zu einer 3/4 stunde dauern. ich muss mich danach immer hinlegen weil mich das so schafft. zum ersten mal ist es mir auf der arbeit aufgefallen, habe es aber mit einem handwinken abgetan, da ich durch die anstrengende arbeit immer hohen pulsschlag habe. bin also zum hausarzt, der mich krankgeschrieben hat für zwei wochen. mein gyn hat es völlig unterstützt. sie sagte, pulse bis 100 seien in der ss normal, aber alles darüber könnte auf dauer für das kind schädlich sein. sie ist jetzt noch 1,5 wochen im urlaub und ich soll mich genau beobachten und ihr berichten.

nun kommt hinzu, dass mein insulinbedarf durch die ss steigt und ich in der lezten woche 3x meine pumpe umstellen musste.das soll so bis zur 36 ssw gehen. ich bin auch sehr eng eingestellt und muss sehr auf mich aufpassne. mein diabetologe hat mich netterweise dann wegen des herzen nochmals krankgeschrieben und an einen kardiologen überwiesen, der so nix feststellen konnte ausser einen grenzwertig hohen blutdruck und möchte ende des monats einen langzeit- blutdruck und ekg machen lassen.

nun bin ich schon völlig fertig, da keiner so genau weiss, woher das herzrasen. die sorge um das kind mich mich irre!seit zwei tagen heule ich hier zuhause schon rum. ich habe schon angst vor der arbeit, da diese pflegerisch sehr aufwendig ist und ich nicht weiss, wie es sich auf das herz auswirkt. hinzu kommt noch, dass mein arbeitgeber es kaum erwarten kann, das ich wiederkomme, denn es sind meherer krank und viele im urlaub. letzte woche war ich bis mittwoch krankgeschrieben und sollte donnerstag lt. dienstplan frei haben. am dienstag riefen schon 2 (!) meiner vorgesezten an (ohne zu wissen, ob ich weiterhin krankgeschrieben bleibe oder mich wieder gesund melden werde)und wollten, dass ich am donnerstag gleich einspringen komme. ich kann mich also nicht mal in meinem "krank" erholen.

ich bin mir nicht sicher, ob ich unter diesen umständen es schaffen werde, weiter zu arbeiten und wie es sich dann vor allem auf das kind auswirkt. weiss jemand von euch, ob diese gründe für ein beschäftigungsverbot ausreichen würden?

vielleicht kennt sich ja jemand von euch da aus.
ihr würdet mit zumindest helfen.

danke und lg
m.

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15. August 2007 um 18:47

Beschäftigungsverbot
Hallo minja 75!!!Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!Ich bin jetzt
in der SSW 12+9.Zähle auch unter einer Risikoschwangeren,da schon mehrere Fehlgeb.und eine Totgeb. aber mir gehts jetzt gut.Mein Frauenarzt hat von sich aus vorgeschlagen,mir eine Berufsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen.Aufgund meiner
Vorgeschichte und meines Arbeitsplatzes der laut,stickig und nicht ganz leicht zu handhaben ist.Sprich doch deinen Frauenarzt drauf an.Von deiner Arbeit aus sind die Verpflichtet das anzunehmen.Die können Dir gar nichts.Deinen Lohn bekommst Du auch
weiterhin.Den wenn Du Krankgeschrieben bist,gekürzt bekommst.Also,alles gute!

*Mandy*

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30. August 2007 um 21:24

Einfach kein Beschäftigungsverbot
hi, bin jetzt in der 15.ssw
seit einigen wochen bin ich von meinem arzt krankgeschrieben da ich ziemliche beschwerden hatte und zusätzlich auch noch unter totaler psychischer belastung meiner arbeit wegen stehe. mobben kann man das alles nicht mehr nennen und ich habe unbeschreibliche angst wieder dort hinzumüssen.

sie sind alle schon fast rentner und ich das junge küken. dementsprechend werde ich dort auch behandelt. scheiss jugendlicher..usw.

mein arzt hat mich einer sozialpsychologin vorgeschlagen bei der ich auch diese woche war. diese meinte dass ich am besten versuchen solle mich bis zum schluss krank schreiben zu lassen. da ich auch privat mit dem (ex)freund ganz schlimme probleme habe.

nun wollte ich heute zu meinem arzt und ihm davon berichten, aber dieser ist noch die ganze nächste woche im urlaub und mein ks geht nur bis diese woche freitag.

also war ich bei einer vertretung. nebenbei habe ich das thema beschäftigungsverbot angesprochen. er tat so als hätte er davon nie gehört..ich weiss nich mehr was ich tun soll, warum kennen die ärzte diese problematik nicht? bei meiner krankenkasse habe ich angerufen und die haben mir auch von einem BV bezügl. psychischer probleme erzählt.
wieso ist es so schwer daran zukommen? meine gyn brauch ich nicht fragen, sie versteht mich sowieso nicht. nun muss ich nächste woche arbeiten und ich bin am boden zerstört deswegen....

warum sind die ärzte so, ist das normal??

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19. September 2007 um 10:29
In Antwort auf mandy830

Beschäftigungsverbot
Hallo minja 75!!!Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!Ich bin jetzt
in der SSW 12+9.Zähle auch unter einer Risikoschwangeren,da schon mehrere Fehlgeb.und eine Totgeb. aber mir gehts jetzt gut.Mein Frauenarzt hat von sich aus vorgeschlagen,mir eine Berufsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen.Aufgund meiner
Vorgeschichte und meines Arbeitsplatzes der laut,stickig und nicht ganz leicht zu handhaben ist.Sprich doch deinen Frauenarzt drauf an.Von deiner Arbeit aus sind die Verpflichtet das anzunehmen.Die können Dir gar nichts.Deinen Lohn bekommst Du auch
weiterhin.Den wenn Du Krankgeschrieben bist,gekürzt bekommst.Also,alles gute!

*Mandy*

Hallo,
also ich habe auch ein beschäftigungsverbot, weil ich keine immunität habe bei ringelröteln und in einem wohnheim für geistig behinderte menschen arbeite - deshalb. meiner kollegin wurde aber auch von ihrem fa ein beschäftigungsverbot ausgesprochen, wegen psychischer belastung und so. der fa schreibt ein attest, in dem so etwa drinsteht:.....frau xy kann ihre berufliche tätigkeit wegen der gefährdung der gesundheit von mutter und kind nicht ausüben. ein beschäftigungsverbot wird für med. notwendig gehalten. oder so ähnlich, das attest musst selbst zahlen, hat bei mir 10 euro gekostet. an deiner stelle würde ich den fa wechseln - dem neuen fa solltest du wirklich von deinen ängsten usw. am arbeitsplatz erzählen
alles gute und poste mal, wie es läuft
bye

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