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Hilfe Vermieter werfen uns schon 1Woche vor Einzug raus

21. April 2007 um 7:50

hallo,hoffe jemand kann mir helfen. es ist so dass meine frau und ich durch zufall ein haus zur miete ganz günstig in unserem ort gefunden haben.wir haben da gleich angerufen und das haus besichtigt.das haus ist schon sehr alt,aber mit etwas arbeit und renovierung kann man es schön auf vordermann bringen.die vermieter sagten uns,wir können in dem haus mache was wir möchten.wir können sogar die wände schwarz streichen,das ist denen egal.wir können daraus machen was wir möchten.wir also zugesagt und unsere wohnung gekündigt.wir haben uns mit den neuen vermietern gleich super verstanden.es hat alles gepasst.auch dass sie zwei 1jährige mädels haben und wir auch eine 4monate alte tochter.so weit so gut.jetzt haben wir angefangen zu renovieren und ich muss zugeben,es ist alles schief gegangen was schief gehen konnte.der obere stock,war problemlos,aber im unteren stock kam mit den tapeten der putz von den wänden mit runter,da zum teil 5 tapeten übereinander tapeziert waren und noch überstrichen.es wurde uns von den vermietern angelastet wir hätten einfach die tapeten besser einweichen müssen.wir haben uns entschuldigt und wir werden den gips zahlen.nun,wurde die zeit bis zum einzug immer knapper.die vermieter machten uns gewaltigen druck,dass wir doch jetzt endlich fertig werden müssen,da wir ja bald einziehen würden.wir arbeiteten schon so viel wie möglich an dem haus und ich und meine frau sind beide berufstätig und wir haben da noch unsere kleine maus die erst 4 monate alt ist. und wir haben niemanden der auf sie aufpassen kann.wir müssen uns also immer abwechseln.heute sollten wir den mietvertrag unterschreiben und gestern kam es zu einem streit.die vermieterin ist ausgeflippt weil in den neuen tapeten luftblasen waren und klumpen in dem neu angerührten kleister,den wir wegschütten wollten.den hat meine mama angerührt und sie hatte davon null ahnung,aber das ist doch nicht das problem der vermieterin,oder? und dann ist sie noch ausgeflippt,weil überall zeug rum liegt und farbtropfen vom streichen sind.ich die tür nicht richtig abgeschliffen habe(da hatte sie auch recht,da sind beulen drin,aber ich hätte das schon noch hin bekommen,notfals ne neue gekauft,will es ja auch schön mit meiner familie haben).usw.dann wurde meine frau zum heulen gebracht und ich wurde auf übleste beleidigt.da ist mir natürlich irgendwann der kragen geplatzt und ich hab mal kontra gegeben (wurde aber nicht beleidigend).ich habe nur gesagt,dass man doch nicht erst sagen kann es ist einem alles egal und dann wegen jeder kleinigkeit meckern,obwohl wir noch gar nicht fertig sind.da hat der vermieter gesagt,wir brauchen nie wieder hier aufzutauchen und wir sollen unsere frisch atpezierten tapeten runter machen und verschwinden.es ist noch eine woche bis zum einzug und jetzt stehe ich da mit frau und kind und weiß nicht wohin.habe schon nen nachsendeauftrag veranlasst,telekom umgemeldet usw. hab schon über 500 euro ausgegeben für die tapeten,das acryl usw.wir hatten nicht viele rücklagen und stehen jetzt da ohne wohnung,ohne geld mit nem kranken kind und müssen in einer woche aus unserer wohnung raus sein.man findet kaum eine wohnung und die die es ab 1.5. gibt sind überteuert oder mit 2MM kaution und 2,5MM provision.wir haben aber kein geld mehr.Was kann ich tun?ich weiß nicht mehr weiter.

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24. April 2007 um 14:49

Hallo
ein klassischer Fall für den Anwalt.

Es ist zunächst mal so, dass auch ein mündlicher Mietvertrag Gültigkeit hat. Aber: Gab es denn schon einen wirklichen mündlichen Vertrag, mit dem festen Willen beider Seiten? Und wäre das auch beweisbar?
Dafür spricht sicher, dass ihr hier schon die Renovierung gemacht habt, und das hättet Ihr ja wohl nicht ohne Grund. Gleichwohl bleibt hier schon ein gewisses Restrisiko, denn man könnte hier vielleicht auch nur von Vorverhandlungen sprechen und der eigentliche Mietvertrag käme dann mit dem schriftlichen Vertrag zustande.

Geht zum Anwalt. Denkbar wäre hier sicher ein Antrag auf einstweilige Anordnung, wonach der Zugang zur Wohnung zu gewähren wäre.

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