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Hundeverbot durch Hausverwaltung

16. September um 10:33 Letzte Antwort: 17. September um 9:37

Hallo ihr lieben,

ich habe folgendes Problem

Ich habe eine Wohnung gefunden. Die Wohnung ist perfekt und ich kenne auch den Vermieter. Mein Freund und ich würden gerne zusammenziehen. Er hat aber einen großen Hund und die Hausverwaltung verbietet Hunde. Dem Vermieter wäre aber die Hundehaltung egal. Was wenn ich den Mietvertrag nur über mich laufen lasse und mein Freund und sein Hund nur als Besucher dort sind? Wie lange dürfte er am Stück bleiben?

Kann die Hausverwewaltung Ausnahmen machen? 

Vielen Dank.

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16. September um 10:40

Was ist denn im Mietvertrag zum Thema Hundehaltung/verbot geschrieben? Das müsste man wissen, um entsprechend zu reagieren.

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16. September um 16:07
In Antwort auf miss.la

Hallo ihr lieben,

ich habe folgendes Problem

Ich habe eine Wohnung gefunden. Die Wohnung ist perfekt und ich kenne auch den Vermieter. Mein Freund und ich würden gerne zusammenziehen. Er hat aber einen großen Hund und die Hausverwaltung verbietet Hunde. Dem Vermieter wäre aber die Hundehaltung egal. Was wenn ich den Mietvertrag nur über mich laufen lasse und mein Freund und sein Hund nur als Besucher dort sind? Wie lange dürfte er am Stück bleiben?

Kann die Hausverwewaltung Ausnahmen machen? 

Vielen Dank.

Verstehe das Problem nicht so ganz.

Der Mietvertrag kommt doch zwischen Vermieter und Mieter zustande. Und wenn der Vermieter nichts gegen die Hundehaltung einzuwenden hat, verstehe ich nicht, wo genau da die Hausverwaltung ins Spiel kommt. 

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16. September um 16:37
In Antwort auf oskar-paul

Verstehe das Problem nicht so ganz.

Der Mietvertrag kommt doch zwischen Vermieter und Mieter zustande. Und wenn der Vermieter nichts gegen die Hundehaltung einzuwenden hat, verstehe ich nicht, wo genau da die Hausverwaltung ins Spiel kommt. 

In der Satzung der Hausverwaltung steht, dass Hunde verboten sind.
Der Vermieter machte mich darauf aufmerksam, dass deswegen kein Hund gehalten werden kann. 

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16. September um 22:32
In Antwort auf miss.la

In der Satzung der Hausverwaltung steht, dass Hunde verboten sind.
Der Vermieter machte mich darauf aufmerksam, dass deswegen kein Hund gehalten werden kann. 

Ich stehe wohl irgendwie auf dem Schlauch...

In der Regel ist doch der Vermieter der Eigentümer der zu vermietenden Wohnungen.
Die Hausverwaltung lediglich "Angestellte" des Vermieters/Eigentümers, die für diesen die Angelegenheiten direkt vor Ort regeln. Wenn der Vermieter also grünes Licht gibt, dann ist doch egal, was die Hausverwaltung meint.

Und was meinst du mit "Satzung"? Die Hausordnung oder was? Wer hat diese "Satzung" denn erlassen?

Grundsätzlich ist es ja zudem so, dass ein generelles Verbot der Hundehaltung so auch gar nicht zulässig wäre.

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17. September um 0:52
In Antwort auf miss.la

Hallo ihr lieben,

ich habe folgendes Problem

Ich habe eine Wohnung gefunden. Die Wohnung ist perfekt und ich kenne auch den Vermieter. Mein Freund und ich würden gerne zusammenziehen. Er hat aber einen großen Hund und die Hausverwaltung verbietet Hunde. Dem Vermieter wäre aber die Hundehaltung egal. Was wenn ich den Mietvertrag nur über mich laufen lasse und mein Freund und sein Hund nur als Besucher dort sind? Wie lange dürfte er am Stück bleiben?

Kann die Hausverwewaltung Ausnahmen machen? 

Vielen Dank.

Normalerweise hat die Hausverwaltung da nichts zu melden.

Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus mit 4 Stockwerken a 3 Wohnungen. Jede Wohnung gehört einer anderen Person - Die Hausverwaltung ist nur dazu da, einige Belange der Eigentümer zu verwalten. Was die Mietverträge selbst angeht, ist eine Sache zwischen Mieter und Vermieter, deshalb sind in einigen Wohnungen bei uns Hunde erlaibt, in anderen nicht. Was generelle "Hausregeln" angeht zwecks Flurreinigung und etc. wird bei den Eigentümerversammlungen beschlossen.

Lasst den Hund auf alle Fälle im Mietvetrag vermerken.

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17. September um 7:39

Das klingt nach einer Eigentümergemeinschaft, mit mehrern Wohnungsbesitzern oder auch Vermieteren Ihrer ETW.

Hier kann sehr wohl die Hausverwaltung NEIN sagen, wenn die Mehrheit der Eigentümer gegen Hunde sind. 
Dafür wird es, wann auch immer mal ein Besschluß gegeben haben. 

Auch hat ein das Gericht in einem Fall bestätigt 
Oberlandesgericht Frankfurt (Aktenzeichen: 20 W 500/08).

Ich hatte vor gut 6 Jahren das gleich Problem. Folge andere Wohnung... 

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17. September um 8:02

Ein klarer Grund der oft gegen eine Eigentumswohnung spricht. 

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17. September um 9:37
In Antwort auf annika9219

Das klingt nach einer Eigentümergemeinschaft, mit mehrern Wohnungsbesitzern oder auch Vermieteren Ihrer ETW.

Hier kann sehr wohl die Hausverwaltung NEIN sagen, wenn die Mehrheit der Eigentümer gegen Hunde sind. 
Dafür wird es, wann auch immer mal ein Besschluß gegeben haben. 

Auch hat ein das Gericht in einem Fall bestätigt 
Oberlandesgericht Frankfurt (Aktenzeichen: 20 W 500/08).

Ich hatte vor gut 6 Jahren das gleich Problem. Folge andere Wohnung... 

Wobei zu beachten ist, dass das Frankfurter Urteil heute so keinen "Bestand" mehr hat bzw. nicht auf "Neufälle" anwendbar ist.

Der BGH hat 2013, und damit halt nach der angegebenen Entscheidung, geurteilt, dass ein generelles Verbot der Hunde- (und Katzen-)haltung nicht zulässig ist.

Insofern auch mal erkundigen, von wann diese "Satzung" überhaupt stammt, und die Hausverwaltung/den Vermieter auf die Entscheidung des BGH aufmerksam machen. 

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