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Ich brauche bitte hilfe... habe nichts gefunden im netz

25. März 2013 um 22:33

Ich bin in der 9 woche schwanger. Arbeite sehr viel. Im moment 14 stunden am tag mit nur einer halben stunde pause.
Ich würde gerne wissen was jetzt erlaubt ist für mich und wie viel pause. Und ob die von der arbeitszeit abgezogen wird.
Es wäre ganz lieb wenn mir jemand helfen kann.
Ich bin floristin in einem sehr angesagtem laden, mit viel druck und sehr schwerer körperlichen arbeit.

Danke schon mal

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26. März 2013 um 20:22

Hi
Also erstmal darfst du nur 8,5 Stunden arbeiten. Auch vor der ss standen die mehr als eine halbe Stunde Pause zu. Zu dem müssen die dir eine Gelegenheit zum sitzen stellen da du nicht mehr die ganze zeit stehen kannst und du darfst keine schweren Sachen mehr heben. Keine Nacht und Wochenendschichten mehr und du darfst nur bis 20 Uhr.

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27. März 2013 um 15:24
In Antwort auf kitzuna

Hi
Also erstmal darfst du nur 8,5 Stunden arbeiten. Auch vor der ss standen die mehr als eine halbe Stunde Pause zu. Zu dem müssen die dir eine Gelegenheit zum sitzen stellen da du nicht mehr die ganze zeit stehen kannst und du darfst keine schweren Sachen mehr heben. Keine Nacht und Wochenendschichten mehr und du darfst nur bis 20 Uhr.

Na daa wird krueg geben
Wir haben bis 22 uhr geöffnet. Und morgen arbeite ich 12 stunden. Und werde bestimmt wieder nur ne halbe stunde pause bekommen.
Daa schlumme ist die kolleginin werden sich daa maul zereißen...

Danke für deine antwort und schöne ostern

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29. März 2013 um 22:06

Hallo nina
Zählt Chlor auch dazu?
Nur 5 kilo... Lach, ich heb mindestens 10x 10 kilo und noch viel viel mehr, 30, 40, teils 50 kilo
Und wenn der Arzt mich arbeitunfähig schreibt bekomme ich doch nur krankengeld, oder?

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30. März 2013 um 14:00

Vielen dank
Du hast mir sehr geholfen.
Am 4.4 habe ich den nächsten termin, da ist mein arzt aus dem urlaub zurück.

Ich wünsche dir ein schönes Osterfest. Vielen dank

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9. April 2013 um 15:37

Interesse
Bin auch Floristin leider noch nicht Schwanger bisher ohne Erfolg (3 Fehlgeburten) mich würde aber sehr interessieren was bei dir mittlerweile rausgekommen ist.
Wie weit bist du eigentlich?
Nachdem ich mittlerweile komplett Untersucht worden bin und alles ok ist bin ich natürlich schon am nachdenken ob es an der Arbeit liegen kann.... Schliesslich ist ja vieles wahnsinnig gespritzt.

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11. April 2013 um 13:13

SOFORT
vom Gyn ein Beschäftigungsverbot für den Rest der Schwangerschaft ausstellen lassen. Die fackeln da nicht lang.
Keine Angst wegen Geld, du bekommst dein normales Gehalt vom AG weiter, der holt sich das dann wieder damit er keine finanziellen Einbußen hat und jemand neues für Dich einstellen kann. JEDER Arbeitgeber ist versichert dafür dass er das Geld sich wiederholen kann und keine Nachteile von einer Schwangerschaft hat.
PS: bin selbst im Beschäftigungsverbot, bei Berufen mit Infektionsgefahr (Arzt, Krankenhaus, Kindergarten usw.) ist das ganz normal.
LG

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12. April 2013 um 10:38
In Antwort auf tommichael

SOFORT
vom Gyn ein Beschäftigungsverbot für den Rest der Schwangerschaft ausstellen lassen. Die fackeln da nicht lang.
Keine Angst wegen Geld, du bekommst dein normales Gehalt vom AG weiter, der holt sich das dann wieder damit er keine finanziellen Einbußen hat und jemand neues für Dich einstellen kann. JEDER Arbeitgeber ist versichert dafür dass er das Geld sich wiederholen kann und keine Nachteile von einer Schwangerschaft hat.
PS: bin selbst im Beschäftigungsverbot, bei Berufen mit Infektionsgefahr (Arzt, Krankenhaus, Kindergarten usw.) ist das ganz normal.
LG

....
Ich hab mit dem arzt telefoniert. Er sagte er kann das nicht so einfach machen. Hat mich an daa regierungsamt weiter feschickt.
Da kommt am montag einer ins geschäft und guckt sich das an.
Ich hab angst das jetzt noch mehr physchodruck ist. Ich bin nur noch am heulen....

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12. April 2013 um 10:41
In Antwort auf herzenswunsch78

Interesse
Bin auch Floristin leider noch nicht Schwanger bisher ohne Erfolg (3 Fehlgeburten) mich würde aber sehr interessieren was bei dir mittlerweile rausgekommen ist.
Wie weit bist du eigentlich?
Nachdem ich mittlerweile komplett Untersucht worden bin und alles ok ist bin ich natürlich schon am nachdenken ob es an der Arbeit liegen kann.... Schliesslich ist ja vieles wahnsinnig gespritzt.

Also...
So wirklich viel ist hei mir noch nicht rausgekommen.
Außer das ich nervlich am ende bin.
Ich bin 11 x
Ich wünsche dir alles gute

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12. April 2013 um 12:26
In Antwort auf bobelsche2

....
Ich hab mit dem arzt telefoniert. Er sagte er kann das nicht so einfach machen. Hat mich an daa regierungsamt weiter feschickt.
Da kommt am montag einer ins geschäft und guckt sich das an.
Ich hab angst das jetzt noch mehr physchodruck ist. Ich bin nur noch am heulen....

HÄÄÄ
was ist das denn für ein Arzt? Sowas hab ich ja noch nie gehört. Regierungsamt? Da kann ich mir vorstellen dass dich das noch mehr fertig macht. Gerade das soll ja eigentlich vermieden werden. Normal schreibt dich ein guter Gyn schon allein deswegen zumindest erstmal krank, wenn du Stress auf Arbeit hast. Ich würde mir echt überlegen, den Arzt zu wechseln. Das geht ja mal gar nicht! Mit dem hast du sicherlich die ganze Schwangerschaft trouble

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13. April 2013 um 18:24
In Antwort auf tommichael

HÄÄÄ
was ist das denn für ein Arzt? Sowas hab ich ja noch nie gehört. Regierungsamt? Da kann ich mir vorstellen dass dich das noch mehr fertig macht. Gerade das soll ja eigentlich vermieden werden. Normal schreibt dich ein guter Gyn schon allein deswegen zumindest erstmal krank, wenn du Stress auf Arbeit hast. Ich würde mir echt überlegen, den Arzt zu wechseln. Das geht ja mal gar nicht! Mit dem hast du sicherlich die ganze Schwangerschaft trouble

....
Krank schreiben würde er mich bestimmt erstmal. Aber beschäftigungsverbot macht er nicht gerne wenn keine gefahr fürs kind ist.
Riner vom regierungsamt kommt am montag in den laden. Ich bin mal gespannt.
Und mittwoch habe ich ein vorstellungsgespräch. Ist zwar auch anstrengende arbeit, aber bestimmt nicht so doll wie hier.
Mein chef hat ein an der latte, er meint mutterschutz geht erst im 3 monat los.

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13. April 2013 um 19:04
In Antwort auf bobelsche2

....
Krank schreiben würde er mich bestimmt erstmal. Aber beschäftigungsverbot macht er nicht gerne wenn keine gefahr fürs kind ist.
Riner vom regierungsamt kommt am montag in den laden. Ich bin mal gespannt.
Und mittwoch habe ich ein vorstellungsgespräch. Ist zwar auch anstrengende arbeit, aber bestimmt nicht so doll wie hier.
Mein chef hat ein an der latte, er meint mutterschutz geht erst im 3 monat los.

...
also der umgangssprachliche Mutterschutz geht 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin los und geht bis 8 Wochen nach der Entbindung, das hat mit der momentanen Situation mal gar nichts zu tun. Sobald du von Deiner Schwangerschaft weißt und dies dem Chef mitgeteilt hast(wichtig!), ist der verpflichtet, Deinen Arbeitsplatz so zu gestalten, dass bestimmte Dinge erfüllt werden. Kann er das nicht erfüllen oder Dir eine andere Arbeit zuteilen, bekommst Du ein Beschäftigungsverbot. Schau mal hier, ist alles genau beschrieben.

http://www.sozialhilfe24.de/arbeitsrecht/mutterschutz/beschaeftigungsverbot.html

UND: der Arzt bestimmt, ob Du ein Beschäftigungsverbot bekommst und niemand anderes! Also nochmal: überlege echt, ob du nicht den Arzt wechselst, für mich wäre da keine Vertrauensbasis da. Mein Gyn hat mich sofort beim ersten Termin gefragt, ob ich ein Beschäftigunsverbot brauch...
Was ich auch nicht verstehe: Du willst den Arbeitsplatz wechseln obwohl Du schwanger bist? Mal ganz blöd gefragt, welcher Arbeitgeber stellt eine Schwangere ein außerdem hast Du doch bestimmt eine Kündigungsfrist, diese ist in der Regel 3 Monate, Du bist dann im 6. Monat schwanger...

Du erfüllst leider mit Deinen Arbeitsbedingungen mehrere Sachen, die nicht erlaubt sind. Schwer heben, arbeiten nach 20 Uhr (vielleicht auch vor 6 Uhr ?!), Arbeitszeit länger als 8,5 Std., Kontakt mit schädlichen Substanzen (Chlor!)...was brauchst du und Dein Arzt noch?! Ich kann da echt nur mit dem Kopf schütteln. Lass Dir das nicht bieten und hab keine Angst vor Deinem Chef. Der hat keine finanziellen Einbußen durch dich wenn Du ein Beschäftigungsverbot bekommst. Am Ende ist das für ihn sowieso besser als krankschreiben, so kann er sich eine Aushilfe organisieren. Bist du hingegen "nur" krankgeschrieben, zahlt er Dein Gehalt weiter und ihm fehlt eine Arbeitskraft.

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14. April 2013 um 21:14
In Antwort auf tommichael

...
also der umgangssprachliche Mutterschutz geht 6 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin los und geht bis 8 Wochen nach der Entbindung, das hat mit der momentanen Situation mal gar nichts zu tun. Sobald du von Deiner Schwangerschaft weißt und dies dem Chef mitgeteilt hast(wichtig!), ist der verpflichtet, Deinen Arbeitsplatz so zu gestalten, dass bestimmte Dinge erfüllt werden. Kann er das nicht erfüllen oder Dir eine andere Arbeit zuteilen, bekommst Du ein Beschäftigungsverbot. Schau mal hier, ist alles genau beschrieben.

http://www.sozialhilfe24.de/arbeitsrecht/mutterschutz/beschaeftigungsverbot.html

UND: der Arzt bestimmt, ob Du ein Beschäftigungsverbot bekommst und niemand anderes! Also nochmal: überlege echt, ob du nicht den Arzt wechselst, für mich wäre da keine Vertrauensbasis da. Mein Gyn hat mich sofort beim ersten Termin gefragt, ob ich ein Beschäftigunsverbot brauch...
Was ich auch nicht verstehe: Du willst den Arbeitsplatz wechseln obwohl Du schwanger bist? Mal ganz blöd gefragt, welcher Arbeitgeber stellt eine Schwangere ein außerdem hast Du doch bestimmt eine Kündigungsfrist, diese ist in der Regel 3 Monate, Du bist dann im 6. Monat schwanger...

Du erfüllst leider mit Deinen Arbeitsbedingungen mehrere Sachen, die nicht erlaubt sind. Schwer heben, arbeiten nach 20 Uhr (vielleicht auch vor 6 Uhr ?!), Arbeitszeit länger als 8,5 Std., Kontakt mit schädlichen Substanzen (Chlor!)...was brauchst du und Dein Arzt noch?! Ich kann da echt nur mit dem Kopf schütteln. Lass Dir das nicht bieten und hab keine Angst vor Deinem Chef. Der hat keine finanziellen Einbußen durch dich wenn Du ein Beschäftigungsverbot bekommst. Am Ende ist das für ihn sowieso besser als krankschreiben, so kann er sich eine Aushilfe organisieren. Bist du hingegen "nur" krankgeschrieben, zahlt er Dein Gehalt weiter und ihm fehlt eine Arbeitskraft.

...
Ich habe 6 monate probezeit ubd kann von jetzt auf gleich kündigen. Ich bin ja erst anfang dritte momat würde daa dem neuen arbeitgeber natürlich nicht sagen. Ich weiß das ist nicht faire.

Hab am samstag mit meinem chef gesprochen jetzt bin ich nut noch 8,5 stunden eingeteilt. Und nicht länger als 20 uhr

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15. April 2013 um 16:17

Freistellung
Heute war einer von der regierungsbehörde da. Und dem herren habe ich es zu verdanken, das mein Chef jetzt zu mir sagte das er mich ab morgen frei stellt. Jetzt sind sie alle sauer auf mich...

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24. April 2013 um 14:29

Hallo
Also ich möchte hier mal eines Klarstellen:

So wie dein Gynäkologe es gemacht hat ist es vollkommen richtig!!

Also, sobald du schwanger bist, schützt dich das MuSchuG (Mutterschutzgesetz). Dein Arbeitgeber muss sich daran halten und MUSS dir eine Tätigkeit geben, die du als schwangere auch machen darfst. Kann er das nicht, hat er auch die Möglichkeit dich von der Arbeit freizustellen, also ein s.g. Beschäftigungsverbot auszusprechen.
Er bekommt genauso das Geld von der Krankenkasse, als wenn er die Bescheinugung vom Arzt bekommt.

Wenn z.B. aufgrund einer Zervixinsuffizienz oder einer anderen Diagnose in der SS eine Gefahr für das Leben des ungeborenen Kindes oder der Mutter bestehet, dann spricht der Arzt das BV aus.

Wenn der AG sich nicht an das Mutterschutzgesetz hält und er auch nach der Mitteilung der SS nichts ändert, dann kann man als Angestellte das Gewerbeaufsichtsamt einschalten und die machen eine Begehung des Betriebes und kümmern sich dann um alles weitere.

Es hat nichts damit zu tun ob dein FA "gut" ist oder nicht, eigentlich darf er das BV nicht aussprechen und in deinem Fall hat der Gynäkologe vollkommen richtig gehandelt (denn dein Arzt kann ja keine Betriebliche Begehung machen)

Ich hoffe ich konnte dass hier so zum Ausdruck bringen wie ich wollte und das die Schwangeren, die das hier lesen, etwas besser aufgeklärt werden

Ganz liebe Grüße und alles Gute für deinen weiteren Schwangerschaftsverlauf !!!

Akumika

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24. April 2013 um 14:58
In Antwort auf akumika

Hallo
Also ich möchte hier mal eines Klarstellen:

So wie dein Gynäkologe es gemacht hat ist es vollkommen richtig!!

Also, sobald du schwanger bist, schützt dich das MuSchuG (Mutterschutzgesetz). Dein Arbeitgeber muss sich daran halten und MUSS dir eine Tätigkeit geben, die du als schwangere auch machen darfst. Kann er das nicht, hat er auch die Möglichkeit dich von der Arbeit freizustellen, also ein s.g. Beschäftigungsverbot auszusprechen.
Er bekommt genauso das Geld von der Krankenkasse, als wenn er die Bescheinugung vom Arzt bekommt.

Wenn z.B. aufgrund einer Zervixinsuffizienz oder einer anderen Diagnose in der SS eine Gefahr für das Leben des ungeborenen Kindes oder der Mutter bestehet, dann spricht der Arzt das BV aus.

Wenn der AG sich nicht an das Mutterschutzgesetz hält und er auch nach der Mitteilung der SS nichts ändert, dann kann man als Angestellte das Gewerbeaufsichtsamt einschalten und die machen eine Begehung des Betriebes und kümmern sich dann um alles weitere.

Es hat nichts damit zu tun ob dein FA "gut" ist oder nicht, eigentlich darf er das BV nicht aussprechen und in deinem Fall hat der Gynäkologe vollkommen richtig gehandelt (denn dein Arzt kann ja keine Betriebliche Begehung machen)

Ich hoffe ich konnte dass hier so zum Ausdruck bringen wie ich wollte und das die Schwangeren, die das hier lesen, etwas besser aufgeklärt werden

Ganz liebe Grüße und alles Gute für deinen weiteren Schwangerschaftsverlauf !!!

Akumika

Hallo!
Akumika, Du scheinst Dich gut auszukennen...
Ich habe eine Zervixunsuffizienz. Die Ärztin nahm das sehr ernst, redete von Frühgeburt und überwies mich in die Klinik.
ABER ein BV wollte sie nicht geben. Dies wäre nur bei "Leib und Leben" also akuter Gefahr möglich, mein Kind wäre aber bereits lebensfähig gewesen und in der 30. Woche soweit nicht mehr gefährlich...
AU hätte sie weiter erteilt!

Ich halte das für Schwachsinn und unrichtig, denn gesundheitliche Beeinträchtigungen wären bei einer Frühgeburt immer noch möglich gewesen!!
Schließlich habe ich es vom Hausarzt bekommen!!

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24. April 2013 um 21:08
In Antwort auf nora1451

Hallo!
Akumika, Du scheinst Dich gut auszukennen...
Ich habe eine Zervixunsuffizienz. Die Ärztin nahm das sehr ernst, redete von Frühgeburt und überwies mich in die Klinik.
ABER ein BV wollte sie nicht geben. Dies wäre nur bei "Leib und Leben" also akuter Gefahr möglich, mein Kind wäre aber bereits lebensfähig gewesen und in der 30. Woche soweit nicht mehr gefährlich...
AU hätte sie weiter erteilt!

Ich halte das für Schwachsinn und unrichtig, denn gesundheitliche Beeinträchtigungen wären bei einer Frühgeburt immer noch möglich gewesen!!
Schließlich habe ich es vom Hausarzt bekommen!!

Da bin
wiederrum etwas überfragt.
Aber ich bin schon der Meinung, dass sie es machen könnte?! Hattest du denn schon eine AU?
Wenn nicht, sind es ja eh nur noch 4 Wochen bis zum Mutterschutz und man fällt noch nicht ins krankengeld..

Lg Akumika

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25. April 2013 um 11:38
In Antwort auf akumika

Da bin
wiederrum etwas überfragt.
Aber ich bin schon der Meinung, dass sie es machen könnte?! Hattest du denn schon eine AU?
Wenn nicht, sind es ja eh nur noch 4 Wochen bis zum Mutterschutz und man fällt noch nicht ins krankengeld..

Lg Akumika

Ja,
seit der 26. SSW hatte ich eine AU. Es geht also um gut 2 Wochen, die ich ins Krankengeld gefallen wäre. Das muß einfach nicht sein, zumal der bürokratische Aufwand ja auch in keinem Verhältnis zum "Zweizeiler" also zum BV steht.
Ich fand es nur interessant, weil Du gerade die Zervixinsuffizienz angesprochen hast, womit Du meiner Meinung nach auch richtig liegst.

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25. April 2013 um 12:50
In Antwort auf akumika

Hallo
Also ich möchte hier mal eines Klarstellen:

So wie dein Gynäkologe es gemacht hat ist es vollkommen richtig!!

Also, sobald du schwanger bist, schützt dich das MuSchuG (Mutterschutzgesetz). Dein Arbeitgeber muss sich daran halten und MUSS dir eine Tätigkeit geben, die du als schwangere auch machen darfst. Kann er das nicht, hat er auch die Möglichkeit dich von der Arbeit freizustellen, also ein s.g. Beschäftigungsverbot auszusprechen.
Er bekommt genauso das Geld von der Krankenkasse, als wenn er die Bescheinugung vom Arzt bekommt.

Wenn z.B. aufgrund einer Zervixinsuffizienz oder einer anderen Diagnose in der SS eine Gefahr für das Leben des ungeborenen Kindes oder der Mutter bestehet, dann spricht der Arzt das BV aus.

Wenn der AG sich nicht an das Mutterschutzgesetz hält und er auch nach der Mitteilung der SS nichts ändert, dann kann man als Angestellte das Gewerbeaufsichtsamt einschalten und die machen eine Begehung des Betriebes und kümmern sich dann um alles weitere.

Es hat nichts damit zu tun ob dein FA "gut" ist oder nicht, eigentlich darf er das BV nicht aussprechen und in deinem Fall hat der Gynäkologe vollkommen richtig gehandelt (denn dein Arzt kann ja keine Betriebliche Begehung machen)

Ich hoffe ich konnte dass hier so zum Ausdruck bringen wie ich wollte und das die Schwangeren, die das hier lesen, etwas besser aufgeklärt werden

Ganz liebe Grüße und alles Gute für deinen weiteren Schwangerschaftsverlauf !!!

Akumika

Aaalso...
das ist schon richtig was du schreibst, aber ein BV ist nicht nur bei einer "gynäkologischen Diagnose" wie Zerfixinsuffizienz o.ä. zu erteilen .
Wenn sich der AG nicht an das Mutterschutzgesetz hält oder halten kann weil es die betrieblichen Umstände nicht zulassen, ist ebenso ein BV zu erteilen. So wie es bobelsche beschrieben hat, wollte oder konnte ihr AG die "Auflagen" nicht erfüllen. Sie musste schwer heben, lange arbeiten (länger als 8,5 Std.) und ist mit giftigen, chemischen Substanzen in Berührung gekommen. Dies entspricht alles nicht dem Mutterschutzgesetz. Außerdem hat der AG falsch argumentiert und behauptet, dass das Mutterschutzgesetz für sie/ihn (noch) nicht zutrifft. Dies greift jedoch sofort nach Bekanntgabe der SS gegenüber dem AG. Schlussendlich hat auch der AG die Behörden informiert und nicht bobelsche. Somit war sie die ganze Zeit unter dem "Beschuss" des AG und der Kolleginnen. So eine Situation ist seelisch sehr belastend und damit am Ende auch körperlich. Bestätigen tut das ja auch die von bobelsche geschilderte Reaktion der Kolleginnen auf ihr BV
Ich arbeite selber in einem medizinischen Beruf und komme täglich mit chemischen Substanzen und infektiösen Material in Berührung. Mir geht es gut, ich habe keine Beschwerden und auch sonst keine medizische Indikation für ein BV. ABER auf Grund meines beruftlichen Umfeldes habe ich ein BV bekommen und das ist in meinem Beruf auch absolut üblich, da auch dadurch eine Gefahr für meine Gesunheit bzw. die meines Babys besteht. Aus dem Bekanntenkreis weiß ich, dass z.B. auch folgende Berufsgruppen ein BV ausgesprochen bekommen: Krankenschwestern (und ähnliche Berufe), Kindergärtnerinnen - natürlich immer nur dann, wenn keine Alternative angeboten werden kann.
Wenn z.B. eine Krankenschwester nur noch Verwaltung machen könnte, kann sie natürlich weiter arbeiten

LG

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25. April 2013 um 12:56
In Antwort auf bobelsche2

Freistellung
Heute war einer von der regierungsbehörde da. Und dem herren habe ich es zu verdanken, das mein Chef jetzt zu mir sagte das er mich ab morgen frei stellt. Jetzt sind sie alle sauer auf mich...


jetzt sind alle sauer auf Dich?! lass die mal sauer sein, Du bist ja jetzt zu Hause Am Ende ist es ja nicht Deine Schuld wenn Dein AG die Auflagen nicht erfüllen kann bzw. will

LG und alles Gute

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Wenn die weitere Schulbildung verhindert wird
Von: jakuki
neu
10. April 2013 um 21:41

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