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In welchem Zeitraum muss der Vater gefunden werden?

6. August 2009 um 20:38 Letzte Antwort: 12. August 2009 um 22:03

Hallo ihr Lieben.

Ich hoffe es ist jemand unter euch, der mir helfen kann.

Hier im Groben erstmal die Vorgeschichte:


Meine bessere Hälfte und ich sind jetzt seit etwas mehr als 2 Jahren zusammen.

Die letzte größere Beziehung die er hatte endete im Januar 2007.
Nachdem er getrennt war, wurde das Gerücht laut, seine Exfreundin wäre schwanger von ihm. Seit dem hat er den Kontakt vollkommen abgebrochen, obwohl sie fast 3000 Euro (nachweisbare) Schulden bei ihm hat.
Doch wendete sie sich nicht sofort an ihn, sondern versuchte die Vaterschaft anderen Männern in die Schuhe zu schieben.
Allerdings behauptete sie immer noch felsenfest, das Kind wäre eigenlich von meinem Freund.

Vor einigen Wochen stellte sich raus, dass der Typ, der die Vaterschaft anerkannt hat (ohne vorher einen Test gemacht zu haben, denn sie war wohl mit ihm zeitgleich im Bett) doch nicht der leibliche Vater ist.
Die Vaterschaft wurde ihm wieder aberkannt und jetzt sucht sie krampfhaft einen 'neuen' Vater.

Seit Wochen bekommen wir Mails und Anrufe von ihr (zwischenzeitlich war es weniger, da sie ja jemanden hatte der zahlt, jetzt wird es wieder ganz extrem), wie sicher sie sich doch sei, das mein Freund der wirkliche Vater wäre.
Insgesamt geht das Spiel jetzt fast 2 Jahre, die Kleine wird im September 2.

Doch passiert ist noch nichts, es kam noch keine Post vom Amt oder vom Gericht, keine Vorladung für einen Test oder ähnliches.
Wir haben die Vermutung sie blufft nur, um Troubel zu machen.
Und mein Freund ist sich sicher, dass er nicht der leibliche Vater ist.
Sie hatte einen ziemlichen Männerverschleiß in dieser Zeit und auch das Aussehen des Kindes passt in keinster Weise zu dem meines Freundes.

Jetzt meine Frage:

Gibt es einen vorgeschriebenen Zeitraum in dem der leibliche Vater ermittelt werden muss?
Bzw. angenommen er ist es doch, ist er immer angreifbar oder verjährt das irgendwann?

Danke für eure Antworten.

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7. August 2009 um 23:00

...
Danke erstmal für deine Antwort.

Leider ist so, dass sie versuchen will uns eins reinzuwürgen, ich glaube noch nicht mal, dass es ihr wirklich um ihr Kind geht.
Zur Zeit hat sie auch einen festen Partner, der auch von beiden Kindern Papa genannt wird, auch wenn er weder von der Größeren noch von der Kleineren der leibliche Vater ist.
Sie sagte selbst einmal, ihr ist egal wer der Vater ist, hauptsache sie bekommt ihr Geld.

Traurig aber wahr....

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9. August 2009 um 18:59
In Antwort auf brava_12688267

...
Danke erstmal für deine Antwort.

Leider ist so, dass sie versuchen will uns eins reinzuwürgen, ich glaube noch nicht mal, dass es ihr wirklich um ihr Kind geht.
Zur Zeit hat sie auch einen festen Partner, der auch von beiden Kindern Papa genannt wird, auch wenn er weder von der Größeren noch von der Kleineren der leibliche Vater ist.
Sie sagte selbst einmal, ihr ist egal wer der Vater ist, hauptsache sie bekommt ihr Geld.

Traurig aber wahr....

Leider
kenne ich auch so ein Weibsbild...

Die Gesetze sind ja auch nicht grade Männerfreundlich! Der Oberhammer:
Ist eine Vaterschaft anerkannt kann sie nur innerhalb von 2 Jahren widerrufen werden.
Sprich, ein ahnungsloser Mann, der nach 3 Jahren einen Wink bekommt dass die Frau ihn betrogen hat , macht einen Test welcher zeigt dass er nicht der Vater ist und es bringt ihm nichts mehr....
Er kommt da nicht mehr raus und muß weiter zahlen obwohl er nachweislich nichts mit dem Kind zu tun hat!

Zumindest war das vor Jahren mal so, vielleicht hat es sich geändert.
Fair wäre das allerhöchstens wenn dann die Frist auch anders rum gelten würde. Aber die Männerfeindlichkeit kennt hierzulande keine Grenzen...

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9. August 2009 um 20:38
In Antwort auf berlin_13021259

Leider
kenne ich auch so ein Weibsbild...

Die Gesetze sind ja auch nicht grade Männerfreundlich! Der Oberhammer:
Ist eine Vaterschaft anerkannt kann sie nur innerhalb von 2 Jahren widerrufen werden.
Sprich, ein ahnungsloser Mann, der nach 3 Jahren einen Wink bekommt dass die Frau ihn betrogen hat , macht einen Test welcher zeigt dass er nicht der Vater ist und es bringt ihm nichts mehr....
Er kommt da nicht mehr raus und muß weiter zahlen obwohl er nachweislich nichts mit dem Kind zu tun hat!

Zumindest war das vor Jahren mal so, vielleicht hat es sich geändert.
Fair wäre das allerhöchstens wenn dann die Frist auch anders rum gelten würde. Aber die Männerfeindlichkeit kennt hierzulande keine Grenzen...

Langsam weiß ich....
....keinen Ausweg mehr.
Es ist ein belastende Situation.
Mein Freund meinte, sie kann nach 2 Jahren ab Tag der Geburt keinen Anspruch mehr auf Unterhalt von ihm stellen, aber ich kann das nicht so recht glauben.
Ich will morgen zum Jugendamt gehen und fragen ob wir irgendwas tun können.
Das ist schon Psychoterror was die betreibt.

Muss er denn den Test selber bezahlen, wenn er ihn eher einfordert als die Vorladung kommt (wenn sie denn überhaupt kommt....)??
Und stimmt das mit den 2 Jahren?

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11. August 2009 um 19:24
In Antwort auf brava_12688267

Langsam weiß ich....
....keinen Ausweg mehr.
Es ist ein belastende Situation.
Mein Freund meinte, sie kann nach 2 Jahren ab Tag der Geburt keinen Anspruch mehr auf Unterhalt von ihm stellen, aber ich kann das nicht so recht glauben.
Ich will morgen zum Jugendamt gehen und fragen ob wir irgendwas tun können.
Das ist schon Psychoterror was die betreibt.

Muss er denn den Test selber bezahlen, wenn er ihn eher einfordert als die Vorladung kommt (wenn sie denn überhaupt kommt....)??
Und stimmt das mit den 2 Jahren?

Was
kam beim JA raus??
Das Doofe ist nur wiedermal dass das JA meist auf Seiten der Mutter steht...
Ich kann es mir auch nicht vorstellen dass es verjährt. Das würde so gar nicht ins Rechtsystem passen.
Es gibst so einen günstigen Test, nicht den gerichtlichen. Der gilt zwar nicht vor Gericht aber er weiß trotzdem erstmal bescheid...

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12. August 2009 um 22:03

Aaaaalsoooo...
....ich habe heute mit einer wirklich netten Dame vom JA telefoniert.

Es sieht folgendermaßen aus:

er könnte Klage zur Feststellung der Vaterschaft einreichen und dann wird ein gerichtlicher DNA Test durchgeführt. Den kann er aber nur machen, wenn sie zustimmt und muss ihn erstmal selber bezahlen.
Kommt bei diesem Test heraus, dass er nicht der Vater ist, dann bleibt sie auf den Kosten sitzen.

Zudem muss sie innerhalb von 2 Jahren ALLE potentiellen Väter beim JA angegeben haben, damit das JA nicht 'umsonst' zahlt.
(Und bei einer vorangegangenen Aberkennung der Vaterschaft und 'Neufindung' des Vaters, dauert eine schriftliche Vorladung zu Gericht HÖCHSTENS (das hat sie extra nochmal betont) 2 Wochen und nicht wie die Ex es sagt, 6 Wochen.)
Verschweigt sie ihn als Vater, das heißt also, sagt sie bloß sie war beim Amt um uns Stress zu machen und war es eigentlich nicht, kann es nach diesen 2 Jahren passieren, dass sie bei einer doch plötzlich festgestellten Vaterschaft, jegliche Unterhaltsvorzahlungen ans JA zurückzahlen muss. Zumindest für die Zeit in der sie keine unterschriebene Vaterschaftsanerkennung hat.

Es wurde mir außerdem geraten, Klage wegen Verläumnung gegen sie einzureichen.
Die nette Dame vom JA sagt, es gäbe genug Fälle in denen die Polizei einfach mal ein paar Takte mit den betreffenden Müttern gesprochen habe. (Beruhigt mich irgendwie)
Unter diesen Umständen wäre das Zusammenleben in einer Beziehung unmöglich und sie veröffentlich Bilder von Ihm ohne sein Wissen und Einverständnis.

Und ich habe eine Telefonnummer bekommen, unter der ich mit jemand sprechen kann, der für die gerichtlichen Klagen zuständig ist.
Heißt also, wenn ich nochmal ganz großes Glück hab, dann sagt mir der nette Herr morgen ob sie wirklich schon beim JA war und einen gerichtlichen Vaterschaftstest angeordnet hat oder nicht.

Und wenn nicht, tja, dann wissen wir ja wieviel Wahrheit an der ganzen Geschichte ist.

Drückt mir die Daumen, nichts würde mich mehr freuen, als sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Denn ich bin mir sicher sie rechnet nicht damit, dass ich diesen Weg gehe.

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