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KFZ-Versicherung

24. November 2004 um 18:25

Hallöchen,

der Vater von meiner Freundin muss jetzt seine KFZ-Rechnung nachträglich für den Zeitraum 2002-2004 nachbezezahlen. Er war zwar bei dieser Versicherung angemeldet, doch hat die Versicherung nie etwas von seinem Konto abgebucht.

Er hat halt seine Kontoauszüge nicht gründich kontrolliert, deswegen ist das Versäumnis erst aufgefallen als er einen Schaden angemeldet hat. Verjährt sich denn so etwas nicht ? Der Vertrag kam 2002 zustande und der Fehler lag ja an der Versicherung. Ausserdem ist in den beiden Jahren eine riesen Summe zusammengekommen.

Hattet Ihr ähnliche Erfahrungen ?

Wir hoffen, dass ihr uns helfen könntet.

Lieben Dank.
Isabelle

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3. Dezember 2004 um 1:13

Ja eignetlich
ist das ein felher der versicherung.
ich würde dazu evtl. mal einen rechtsanwalt fragen, ob das überhaupt rückwirkend kassiert werden darf oder ob das nach einem jahr evtl. sogar verjährt ist.

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3. Dezember 2004 um 11:45

Mh!
Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine, dass die Schulden von einem Privatmann (Dein Vater) gegennüber einem Geschäftsmann (Der Versicherung) nach einem Jahr verjährt sind.
Guck doch mal, ob du im Internet etwas zu Verjährungsfristen findest.
Viel Erfolg!

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26. Januar 2005 um 21:52

Anwort
Liebe Isabell. Ich habe ein eigenes Versicherungsbüro als Ausschließlichkeitsvertreterin eines der grössten Deutschen Versicherungen. Mir ist bis dato nicht bekannt, dass die Versicherung einen Anspruch hat, die Beiträge auch nach einer solchen Zeit abzubuchen, zumindest gehe ich davon aus, dass es sich um eine kleine Versicherung handelt? Sicherlich sehe ich das auch so als Privatperson, dass man oftmals nicht die Kontoauszüge nachschaut. Ich kann nicht nachvollziehen, wie ein Versicherer so ungewissenhaft und ungenügend arbeiten kann, zumal der Vater deiner Freundin noch Glück im Unglück hatte, das kein Personenschaden entstanden ist, da er lt. BGB in unbeschränkter Höhe und ein Leben lang dafür haftbar zu machen ist. Hier hätte die Versicherung wahrscheinlich versucht, sich vom Schaden zu distanzieren, da es in der Tat so ist, dass Versicherungsschutz entfällt, wenn keine Zahleingänge verbucht werden, allerdings!!! muss lt. AGB (allgem. Versicherungsbedingungen) der Konzern den VN (Versicherungsnehmer) darauf hinweisen, dass zum Zeitpunkt xy kein Versicherungsschutz mehr besteht. Hier nicht geschehen. Nach meinem Verständnis bin ich mit deiner Meinung bei dir, dass es so sicherlich nicht geht. Bitte schaut im Vertrag nach, an welche Gerichtsbarkeit ihr euch wenden müsst. mfg Zeljka Krnjic

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