Home / Forum / Recht & Unrecht / Kinderwunsch und Finanzen

Kinderwunsch und Finanzen

26. Dezember 2006 um 20:19

Hallo zusammen,

ich bin heute auf dieses Forum gestoßen und mir schon einige Infos geholt, nicht ales habe ich gefunden, daher frage ich hier noch einmal gesammelt nach.

Wir haben seit ca. 5 Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch, welcher jetzt behandelt wird. Die Prognosen stehen gut und es könnte mit Glück schon bald danach aussehen, als würde uns ein Traum erfüllt.

Doch leider, wie es nunmal so ist, plagen uns Gedanken darüber wie man das finanziell gebacken kriegen soll.

Mein Mann arbeitet voll und bringt Netto 1200 mit.
Ich arbeite in einer 3/4 Stelle mit übertariflichem Einkommen, im Durchschnitt 1300 Euro/Monat.

Bliebe ich nun also bei Nachwuchs 12 Monate zuhause ginge es uns dank dem neuen Elterngeld nicht wirklich schlechter als vorher. Allerdings könnte ich das Kind nach 12 Monaten nirgendwo unterbringen. Die nächste Kinderkrippe wäre rund 25km entfernt. Würde ich arbeiten, wäre das Schichtdienst zwischen 6:30 und 20:30Uhr(wenn nicht irgendwann mal die Öffnungszeiten auch bei uns erweitert werden) und solange hat keine Krippe geöffnet. Bei Freunden bekomme ich es nicht unter, bei der Familie auch noch nicht, da alle noch arbeiten.

Würde ich das Elterngeld auf 24 Monate strecken, habe ich die Chance (knapp gerechnet) das Kind bei seinen Großeltern unterzubringen. Aber dann stellt sich das Problem, das uns pro Monat rund 700 Euro fehlen, und das mit quasi einer Person mehr.

Wie machen das andere? Das trifft doch sicher einige Eltern ziemlich hart?
Ich war in meiner beruflichen Laufbahn (14 Jahre) erst einmal für einen Monat arbeitslos und kenne mich mit sowas leider garnicht aus.
Ich würde mich über sämtliche Infos zur finanziellen Überbrückung in der Elternzeit sehr freuen.
Wir wünschen uns wirklich sehr ein Kind, aber ich will nicht ganz unvorbereitet sein.

LG Tina

Mehr lesen

27. Dezember 2006 um 10:06

Antwort
Hallo Tina,

und halbtags arbeiten nach den zwölf Monaten Elternzeit? Oder dein Mann, könnte er denn "aufpassen", wenn Du solange arbeiten musst?
Weiterhin bestünde ja dann noch die Möglichkeit einer Tagesmutter?

Was ich bei Deiner Rechnung nicht ganz verstehe, dass Dir 700 mtl. fehlen, wenn Du das Elterngeld auf zwei Jahre streckst. Laut meiner Rechnung bekommst du bei einem Nettoeinkommen von 1300 im Monat dann ca 871 Elterngeld - also, wenn Du das nur 12 Monate beanspruchst. Bei 24 Monaten dann die Hälfte / Monat.

Kann Dein mann nicht noch Elternzeit nehmen? Ich glaube, da gibts doch noch die Regelung, dass man dann nicht mehr als 30 Stunden/Woche arbeitet. Wäre ja auch noch eine Option.

Bei uns ist es gott sei dank möglich, die Kinder schon ab 3 Monaten in einer Kita unterzubringen. Bei meinem zweiten Kind werde ich aber aller vorraussicht nach erstmal länger zu hause bleiben - wenns noch dieses Jahr kommt - wenn nicht, dann geh ich eben nach einem jahr auch wieder voll arbeiten

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper