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Konto nicht gedeckt, Rücklastschrift und nun 45 Euro Gebühren??

16. Juli 2005 um 22:15

Ich kanns nicht glauben:
Ende Juni habe ich in einem Kaufhaus für ca. 100 Euro eingekauft, per EC-Karte. Als das Geld abgebucht wurde, war mein Konto nicht ausreichend gedeckt. Das Geld wurde zwar abgebucht, aber dann von meiner Bank ( Kreissparkasse) wieder zurückgeholt. Ich habe davon nichts mitbekommen, da ich zu der Zeit im Urlaub war.
Nun bekomme ich ein Schreiben von dem Kaufhaus und sie verlangen 45 Euro für die ihnen entstandenen Kosten.
Ich also erstmal meine Bank angerufen. Da hat sich rausgestellt, dass 3Euro an die Gläubigerbank berechnet wurden für die Rücklastschrift. Das Kaufhaus hat dann über meine Bank nach meiner Adresse gefragt ( ich unterschreibe ja beim Kauf diesen Zettel mit dem ich das erlaube) und ist für diese Auskunft von meiner Bank mit 20-30 Euro belastet worden. Plus die weiteren Bearbeitungsgebühren, die dem Kaufhaus entstanden sind, gibt das eine Gebühr von 45 Euro!

Ist das alles rechtens? Hat jemand mal ähnliches erlebt?

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16. Juli 2005 um 22:26

Ich habe gehört,
dass das gängige Praxis ist...

Anfürsich entstehen außer Portokosten für die Benachrichtigung der Bank an dich, keine weiteren Kosten, wenn eine Abbuchung platzt. Das hat der Gesetzesgeber mittlerweile geregelt. Jetzt durch die EC Einkäufe sieht es so aus, dass die Firma die von dir das Geld nicht abbuchen kann, es an andere Firmen weitergibt und dadurch entstehen die Kosten.

Mir ist kürzlich passiert, dass ich meine Telefonrechnung verbummelt habe und dann die Mahnung überwiesen habe. Kurz darauf bekam ich von einer Telefongesellschaft eine Mahnung über 6 Euro die ich noch zu begleichen hätte. Ich wunderte mich und legte das Schreiben auf die Seite. Danach kam eine Mahnung von einem Inkassobüro mit 25 Euro *Bearbeitungsgebühren* ! Ich ja nicht blöd... überwies flux die 6 Euro und dachte der Fall sei erledigt. Kurz darauf bekam ich eine Mahnung über die 25 Euro *Bearbeitungsgebühr*. Ich wieder ja ich überweise irgendwann, bekam wieder eine Mahnung mit 10 Euro *Mahngebühr* !

Jetzt habe ich mir erlaubt, die 35 Euro in 10 Euroraten zu überweisen. Nur um zu schauen, ob die weiterhin was draufhauen. Bis jetzt ist aber noch nichts gekommen. Vielleicht schicken sie mir jetzt irgendwann einen *Mahnbescheid* . Schließlich will ja ach ein Inkassobüro *leben*.

Kannst du das nicht über die Verbraucherberatungsstelle klären lassen ?

Wäre jetzt mal mein Tipp.

Grüße

Liebesbotin

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16. Juli 2005 um 23:04
In Antwort auf liebesbotin

Ich habe gehört,
dass das gängige Praxis ist...

Anfürsich entstehen außer Portokosten für die Benachrichtigung der Bank an dich, keine weiteren Kosten, wenn eine Abbuchung platzt. Das hat der Gesetzesgeber mittlerweile geregelt. Jetzt durch die EC Einkäufe sieht es so aus, dass die Firma die von dir das Geld nicht abbuchen kann, es an andere Firmen weitergibt und dadurch entstehen die Kosten.

Mir ist kürzlich passiert, dass ich meine Telefonrechnung verbummelt habe und dann die Mahnung überwiesen habe. Kurz darauf bekam ich von einer Telefongesellschaft eine Mahnung über 6 Euro die ich noch zu begleichen hätte. Ich wunderte mich und legte das Schreiben auf die Seite. Danach kam eine Mahnung von einem Inkassobüro mit 25 Euro *Bearbeitungsgebühren* ! Ich ja nicht blöd... überwies flux die 6 Euro und dachte der Fall sei erledigt. Kurz darauf bekam ich eine Mahnung über die 25 Euro *Bearbeitungsgebühr*. Ich wieder ja ich überweise irgendwann, bekam wieder eine Mahnung mit 10 Euro *Mahngebühr* !

Jetzt habe ich mir erlaubt, die 35 Euro in 10 Euroraten zu überweisen. Nur um zu schauen, ob die weiterhin was draufhauen. Bis jetzt ist aber noch nichts gekommen. Vielleicht schicken sie mir jetzt irgendwann einen *Mahnbescheid* . Schließlich will ja ach ein Inkassobüro *leben*.

Kannst du das nicht über die Verbraucherberatungsstelle klären lassen ?

Wäre jetzt mal mein Tipp.

Grüße

Liebesbotin

Kein Inkassobüro ist zwischengeschaltet...
.. in meinem Fall. Das ganze hat sich allein zwischen meiner Bank und dem Händler ( evtl noch dessen Bank) abgespielt. Der Hauptbrocken ist, das meine Kreissparkasse 30 Euro dafür verlangt, dem Händler meine Adresse rauszugeben...

Und das finde ich echt viel!! Ich kann den Händler schon verstehen, dass er mir das anlasten will. Die Bank hat den Betrag ja auch wirklich zugegeben. Aber ist das rechtens von der Seite der Bank für diese einfache Auskunft soviel Geld zu verlangen?

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30. Juli 2005 um 23:32

Diese gebühren
sind nicht mit rechtlichen grundlagen abgesichert. bei solchen "rücklastschriftgebühren" solltest du dich wehren. suche mal im web. da gibt es soetwas wie den verbraucherschutz, denn diese gebühren sind nicht zulässig!
wer sich nicht wehrt bezahlt- ganz einfach

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4. August 2005 um 9:59
In Antwort auf ferkelchen77

Kein Inkassobüro ist zwischengeschaltet...
.. in meinem Fall. Das ganze hat sich allein zwischen meiner Bank und dem Händler ( evtl noch dessen Bank) abgespielt. Der Hauptbrocken ist, das meine Kreissparkasse 30 Euro dafür verlangt, dem Händler meine Adresse rauszugeben...

Und das finde ich echt viel!! Ich kann den Händler schon verstehen, dass er mir das anlasten will. Die Bank hat den Betrag ja auch wirklich zugegeben. Aber ist das rechtens von der Seite der Bank für diese einfache Auskunft soviel Geld zu verlangen?

Darf eine Bank Adressen raus geben?
Hallo,

an dieser Stelle sollte geklärt werden, ob einen Bank einfach eine Adresse rausgeben darf.
Datenschutz???Bin aber nicht informiert aber vielleicht weiß hier jemand mehr.
Ich habe mal meine EC-Karte beim einem Kaufhaus liegen lassen,darauf hin, rief mich eine Mitarbeiterin meiner Bank an und sagte das Kaufhaus habe meine EC-Karte und sie setzt sich nun mit mir in Verbindung weil sie meine Anschrift aus Datenschutzgründen nicht an das Kaufhaus weiter geben darf und ich solle die Karte unter Vorlage des Personalausweises abholen.
Was Du beim Kauf an der Kasse unterschrieben hast, war eine Abbuchungsberechtigung, diese befugt das Kaufhaus, bei Deinem Konto den Betrag einzuholen, mehr nicht.

Hmmm....

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4. August 2005 um 19:04
In Antwort auf equinox68

Darf eine Bank Adressen raus geben?
Hallo,

an dieser Stelle sollte geklärt werden, ob einen Bank einfach eine Adresse rausgeben darf.
Datenschutz???Bin aber nicht informiert aber vielleicht weiß hier jemand mehr.
Ich habe mal meine EC-Karte beim einem Kaufhaus liegen lassen,darauf hin, rief mich eine Mitarbeiterin meiner Bank an und sagte das Kaufhaus habe meine EC-Karte und sie setzt sich nun mit mir in Verbindung weil sie meine Anschrift aus Datenschutzgründen nicht an das Kaufhaus weiter geben darf und ich solle die Karte unter Vorlage des Personalausweises abholen.
Was Du beim Kauf an der Kasse unterschrieben hast, war eine Abbuchungsberechtigung, diese befugt das Kaufhaus, bei Deinem Konto den Betrag einzuholen, mehr nicht.

Hmmm....

Seit dem wegfall der
ec-schecks bgibt es ja die 400DM-garantie grenze nicht mehr.
aber wenn du mit der ec-karte bezahlst, und keine deckung auf dem konto ist, dann werden deine daten weitergegeben. wie sollte der sonst ein inkassobüro beauftragen oder dich anschreiben?

aber in deinem fall, als du deine karte verloren/vergessen ahttest, warst du doh bestimmt froh oder nicht?

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5. August 2005 um 12:05
In Antwort auf maus133

Seit dem wegfall der
ec-schecks bgibt es ja die 400DM-garantie grenze nicht mehr.
aber wenn du mit der ec-karte bezahlst, und keine deckung auf dem konto ist, dann werden deine daten weitergegeben. wie sollte der sonst ein inkassobüro beauftragen oder dich anschreiben?

aber in deinem fall, als du deine karte verloren/vergessen ahttest, warst du doh bestimmt froh oder nicht?

Klar war ich froh....
aber da war es anders herum, die Bank hat die Addresse nicht weiter gegeben sondern die Information aufgenommen und moich dann kontaktiert.

Ich finde es sollte leieber das EC-System mal überarbeitet werden statt horense Kosten für Auskünfte.

Zumal, ich auch mal mit der EC-Kate zahlte, das Konto nihct gedeckt war, die Bank zurückbucht, ich es auf dem Konto sah, mich mit dem Kaufhaus in Verbindung setzte und man mir dort sagte, es sei kein Problem, sie würden im Laufe der nächsten Wochen erneut abbuchen.

Die Schreiberin hier ist finde ich, auch ein bischen selber Schuld.
Sie hätte diese Kosten vermeiden können hätte sie sich mit dem Kaufhaus in Verbindung gesetzt, nach ihrem Urlaub, und die Sache geklärt.

Kannst Du mehr sagen zu dieser 400DM-Garantie?

Gruß

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7. August 2005 um 0:06
In Antwort auf equinox68

Klar war ich froh....
aber da war es anders herum, die Bank hat die Addresse nicht weiter gegeben sondern die Information aufgenommen und moich dann kontaktiert.

Ich finde es sollte leieber das EC-System mal überarbeitet werden statt horense Kosten für Auskünfte.

Zumal, ich auch mal mit der EC-Kate zahlte, das Konto nihct gedeckt war, die Bank zurückbucht, ich es auf dem Konto sah, mich mit dem Kaufhaus in Verbindung setzte und man mir dort sagte, es sei kein Problem, sie würden im Laufe der nächsten Wochen erneut abbuchen.

Die Schreiberin hier ist finde ich, auch ein bischen selber Schuld.
Sie hätte diese Kosten vermeiden können hätte sie sich mit dem Kaufhaus in Verbindung gesetzt, nach ihrem Urlaub, und die Sache geklärt.

Kannst Du mehr sagen zu dieser 400DM-Garantie?

Gruß

Huhu 400DM garantie
fürher als es noch die ec-schecks gab, hben die banken eine einlösegarantie bis 400dm eingeräumt. diese ec- schckes waren natürlich zur verrechung. da aber vor einigen jahren die ec-schecks bzw. diese garantie weggefallen sind, ist das hinfällig.
fürher durfte z.b. ein paketzustellen für nachnahmepakete nur verrechnungsschecks bis 400dm annehmen wegen der garantie. die schecks bis 400dm wurden auf alle fälle eingelößt und nicht wieder zurückgebucht.

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7. August 2005 um 11:05
In Antwort auf maus133

Huhu 400DM garantie
fürher als es noch die ec-schecks gab, hben die banken eine einlösegarantie bis 400dm eingeräumt. diese ec- schckes waren natürlich zur verrechung. da aber vor einigen jahren die ec-schecks bzw. diese garantie weggefallen sind, ist das hinfällig.
fürher durfte z.b. ein paketzustellen für nachnahmepakete nur verrechnungsschecks bis 400dm annehmen wegen der garantie. die schecks bis 400dm wurden auf alle fälle eingelößt und nicht wieder zurückgebucht.

Das war besser......
wenn ich mir mal ansehe, was für riesen,vollkommen ungerechtfertigte Summen erhoben werden bei Rückbuchung, dann fragt man sich, mit welcher Berechtigung so viel Gebühr?????
Warum kann man dann trotzdem noch, auch wenn das Konto nicht genügend Deckung hat und derjenige auch keinen Dispo trotzdem mit der EC-Karte zahlen?
Bei meiner Freundin ist das so.
Mal kann sie zahlen, obwohl das Konto bei -200 ist, mal nicht, mal nur kleine Summen, mal nur in bestimmten Geschäften, mal wird zurück gebucht und mal nicht......
Was ist da los?


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17. August 2005 um 18:37

Das Geld....
also die 45 sind ja keine Rückbuchungsgebühr sondern die Bank berechnet in dem Fall irgendwie 30 für die Auskunft und darum so viel, wobei ca.9 in Relation zum Aufwand den die damit haben auch zu viel sind.

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10. September 2005 um 21:49
In Antwort auf equinox68

Das Geld....
also die 45 sind ja keine Rückbuchungsgebühr sondern die Bank berechnet in dem Fall irgendwie 30 für die Auskunft und darum so viel, wobei ca.9 in Relation zum Aufwand den die damit haben auch zu viel sind.

Nein
Ich habe die Tage in der Zeitung gelesen, dass solche Gebühren auf keinen Fall zulässig sind. Finde die Zeitung nicht mehr. Falls ich sie noch finde, meld ich mich noch mal.

Ich glaube das war auch mit Gerichtsurteil!

LG Nadine

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