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Kurze frage zum ausziehen!hilfe bitte!

21. September 2006 um 23:17

hey!
ich hatte eigentlich vor mit 18 auszuziehen,also in einem halben jahr ich werde im januar 18.jedoch frage ich mich wie ich das finanzieren soll.ich hatte mir vorgestellt meinen nebenjob zu behalten bei dem ich ungefähr 300 euro im monat verdiene.jetzt wollt ich fragen ob mir jemand sagen kann wie es mit dem kindergeld aussieht.ich habe in dieser "düsseldorfer tabelle" abgelesen,dass mir dann 330 euro (nach dem einkommen meiner mutter,sie verdient 1500 euro im monat) zustehen würden.kann das sein?dann hätte ich 630 euro im moant und mit unterstützung von meiner tante (100 euro pro monat) 730 euro im monat.würde das reichen um eine kleine wohnung auto,internet,strom halt einen ganzen unterhalt zu bezahlen?ich bin übrigens schülerin der 12.klasse und möchte mein abi auch durch ziehen.danke schonmal für die hilfe!
liebe grüße

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22. September 2006 um 12:45

Falscher Fehler.....
Ich weiß nicht wie Du auf 300 kommst. Kindergeld ist generell 154 hoch. Das Kidnergeld wird bis zum 18. Lebensjahr bzw. so lange gezahlt wie das Kind Schul-, Berufsausbildung oder dem Studium noch nicht abgeschlossen hat, jedoch nur bis zum 27. Lebenjahr.

Du meinst bestimmt den steuerlichen Vorteil den ein Kind auf der Lohnsteuerkarte bringt. Wenn Du ausziehst, wird das Kind auf der Lonsteuerkarte Deiner Mom aber gestrichen. Sie bekommt also weniger raus....

154 Kindergeld, das Deine mOm bekommt und an Dich weitergeben muss + 330 Nebenjob + 100 von der Tante = 584 und das denke ich, wird ziemlich knapp werden!!!

Weitere staatliche Unterstützung wird es wohl auch nicht geben, weil Du bei Deiner Mom weiter wohnen bleiben könntest - (zumutbar) bis zum 25. Lebensjahr.
Und wenn ich ehrlich bin, finde ich das dem Steuerzahler gegenüber auch nur fair!!! Der Staat steckt eh schon in der Krise und warum sollten die Steuergelder dafür genutzt werden, jungen Menschen, die noch keinen Job haben, eine Wohnung zu finanzieren?¿

Lernen, Schulabschluß, Ausbildung und dann erst auf eingenen Beinen stehen!


LG
Pluster

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22. September 2006 um 16:18
In Antwort auf Pluster

Falscher Fehler.....
Ich weiß nicht wie Du auf 300 kommst. Kindergeld ist generell 154 hoch. Das Kidnergeld wird bis zum 18. Lebensjahr bzw. so lange gezahlt wie das Kind Schul-, Berufsausbildung oder dem Studium noch nicht abgeschlossen hat, jedoch nur bis zum 27. Lebenjahr.

Du meinst bestimmt den steuerlichen Vorteil den ein Kind auf der Lohnsteuerkarte bringt. Wenn Du ausziehst, wird das Kind auf der Lonsteuerkarte Deiner Mom aber gestrichen. Sie bekommt also weniger raus....

154 Kindergeld, das Deine mOm bekommt und an Dich weitergeben muss + 330 Nebenjob + 100 von der Tante = 584 und das denke ich, wird ziemlich knapp werden!!!

Weitere staatliche Unterstützung wird es wohl auch nicht geben, weil Du bei Deiner Mom weiter wohnen bleiben könntest - (zumutbar) bis zum 25. Lebensjahr.
Und wenn ich ehrlich bin, finde ich das dem Steuerzahler gegenüber auch nur fair!!! Der Staat steckt eh schon in der Krise und warum sollten die Steuergelder dafür genutzt werden, jungen Menschen, die noch keinen Job haben, eine Wohnung zu finanzieren?¿

Lernen, Schulabschluß, Ausbildung und dann erst auf eingenen Beinen stehen!


LG
Pluster

Oha
da hab ich ja einen ganz schönen fehler gemacht o.O

das wird echt knapp mit 584 euro -.-
naja da kann man geteilter meinung sein.warum sollen steuergelder dafür genutzt werden,irgendwelchen leuten die nicht arbeiten gehen wollen den lebensunterhalt zu bezahlen?!ich gehe wenigstens arbeiten,obwohl ich noch in der schule bin und dass ist ganz schön viel für jemanden auf dem gymnasium.steuern musst du so oder so bezahlen und wo die hingehen,kannst du eh nicht bestimmen.ausserdem versteh ich mit meiner mutter überhaupt nicht und da werd ich jawohl ausziehen dürfen -.- naja vllt erstmal die situation ein bisschen hinterfragen,bevors ans typisch deutsche meckern geht ne?
trotzdem danke für deine antwort!

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24. September 2006 um 10:36

Wieso
regst du dich denn so auf? die antworten beziehen sich doch auf deine frage! das, was du vom staat willst, ist nun mal das steuergeld! sicher kannst du ausziehen wenn du möchtest,aber sich auf die tante und auf den staat zu verlassen, oder verlassen zu wollen, ist nicht gerade sehr schlau!
ob du dich nun mit deiner mutter verstehst oder nicht, der staat wird dir nicht helfen! deine mutter ist für dich unterhaltspflichtig, das heisst SIE muss zahlen und sonst keiner!
ausser du wirst geschlagen und misshandelt, dann wirst du staatliche hilfe bekommen! dieses misshandeln musst du aber erst nachweisen! und ausserdem solltest du leute hier nicht beleidigen nur weil sie ihre meinung äussern und dir die antworten nicht gefallen!

lanlady

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25. September 2006 um 3:55

Bei mir wars so...
Ich bin auch mit 18 von zu Hause ausgezogen. Allerdings waren meine Eltern getrennt und mein Vater musste mir Unterhalt zahlen. Daher hatte ich folgendes Geld pro Monat zur Verfuegung:
454 Euro - Vater Unterhalt
154 Euro -Kindergeld
400 Euro- Nebenjob (plus ca. 30 euro pro woche fuers Babysitten)
zusammen: 1038 Euro pro Monat
War nicht immer lustig, wenn man neben den Jobs noch einigermassen gute Noten fuers Gynnasium hinkriegen muss.
Deine Situation ist ja ein bisschen anders. Was ist denn mit Deinem Vater? Zahlt der nicht. Es ist zwar so, dass Deine Mutter unterhaltspflichtig fuer Dich ist, allerdings muss sie keine Wohnung fuer Dich finanzieren (zumindest solange nicht, waehrend Du zur Schule gehst) und nur die Tatsache, das ihr Euch nicht versteht, zaehlt nicht, es sei denn, sie schmeisst dich raus, dann aber wiederum muesste das Ganze ueber offizielle Stellen laufen und evtl. Gerichtsverfahren. Wenn sie aber bereit ist, Dich bei ihr wohnen zu lasse, wirst Du sie zu nichts zwingen koennen. Und das ist ja in gewisser Weise auch gerecht so. Auch wenn ich das "Glueck" hatte, mit 18 ausziehen zu koennen (mein Verhaeltnis zu meiner Mutter war scht schlimm), so denke ich auch, dass es schon ok ist, das Schueler in der Regel bis zum Schulabschluss bei den Eltern wohnen bleiben sollten.
Hast Du denn schon mal mit Deiner Mutter darueber geredet? Vielleicht waere ise ja sogar bereit, Dich zu unterstuetzen. Schliesslich muss sie dann kein Essen mehr fuer Dich bezahlen und kein Wasserkosten. Wenn ihr in einem Haus wohnt, koennte sie ja vielleicht Dein Zimmer untervermieten (hat meine Mutter gemacht).

Liebe Gruesse

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25. September 2006 um 9:43
In Antwort auf lanlady

Wieso
regst du dich denn so auf? die antworten beziehen sich doch auf deine frage! das, was du vom staat willst, ist nun mal das steuergeld! sicher kannst du ausziehen wenn du möchtest,aber sich auf die tante und auf den staat zu verlassen, oder verlassen zu wollen, ist nicht gerade sehr schlau!
ob du dich nun mit deiner mutter verstehst oder nicht, der staat wird dir nicht helfen! deine mutter ist für dich unterhaltspflichtig, das heisst SIE muss zahlen und sonst keiner!
ausser du wirst geschlagen und misshandelt, dann wirst du staatliche hilfe bekommen! dieses misshandeln musst du aber erst nachweisen! und ausserdem solltest du leute hier nicht beleidigen nur weil sie ihre meinung äussern und dir die antworten nicht gefallen!

lanlady

@die meisten Antworten hier!
Ich finde es nicht in Ordnung, wenn jemandem, der sowieso in einer schweren Situation steckt, auch noch ein schlechtes Gewissen gemacht wird.
Niemand kann sich seine Eltern aussuchen und niemand anderes kann dann beurteilen, wie es beim anderen zu Hause ausschaut und wie belastend das sein kann.
Der "tolle Staat" hat die Regeln schon diesbezüglich dramatisch verschärft (Auszug von zu Hause unter 25 wahrscheinlich nur noch, wenn schon "Mord und Totschlag" passiert sind, ansonsten keine staatliche Unterstützung.
Damit das klar ist: Auch ich habe was gegen Sozialschmarotzertum (eben z.B jene Frauen mit Kind, die sich am Stoppschild um die Ecke an- melden und alle Sozialleistungen kassieren, in Wirklichkeit aber beim gutverdienenden Freund wohnen).
Die hier beschriebene Situation ist für mich aber ein Notfall, in dem jemand kaum eine Lobby hat. Und hier geht es nicht um berechnendes Ausnutzen unseres Staates.
Denn für solche Notfälle waren Sozialleistungen ja eigentlich mal eingeführt worden!!!

L.G, lamia

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25. September 2006 um 10:30
In Antwort auf lamia334

@die meisten Antworten hier!
Ich finde es nicht in Ordnung, wenn jemandem, der sowieso in einer schweren Situation steckt, auch noch ein schlechtes Gewissen gemacht wird.
Niemand kann sich seine Eltern aussuchen und niemand anderes kann dann beurteilen, wie es beim anderen zu Hause ausschaut und wie belastend das sein kann.
Der "tolle Staat" hat die Regeln schon diesbezüglich dramatisch verschärft (Auszug von zu Hause unter 25 wahrscheinlich nur noch, wenn schon "Mord und Totschlag" passiert sind, ansonsten keine staatliche Unterstützung.
Damit das klar ist: Auch ich habe was gegen Sozialschmarotzertum (eben z.B jene Frauen mit Kind, die sich am Stoppschild um die Ecke an- melden und alle Sozialleistungen kassieren, in Wirklichkeit aber beim gutverdienenden Freund wohnen).
Die hier beschriebene Situation ist für mich aber ein Notfall, in dem jemand kaum eine Lobby hat. Und hier geht es nicht um berechnendes Ausnutzen unseres Staates.
Denn für solche Notfälle waren Sozialleistungen ja eigentlich mal eingeführt worden!!!

L.G, lamia

Dies ist hier ein ÖFFENTLICHES FOrum....
... und hier kann jeder seine Meinung sagen, ob es anderen passt oder nicht! Jedenfalls handelich so. Schließkich gibt es sowas wie Meinungsfreiheit. Udn wenn andere mit Kritik nicht klar kommen, ziehe ich mir den Schuh nicht an!

Als einen Notfall würde ich diesen Fall NICHT bezeichnen. Denn es gibt taaaaausende von Jugendlichen, die nicht zu Hause klar kommen, teils wegen der Pubertät / dem Alter, teils Generations-"Konflikt".
Jedenfalls finde ich die Regelung gut so wie sie ist, dass die Eltern für die Kinder aufkommen müssen und nicht von Staat finanziert werden!!!!

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18. Oktober 2006 um 12:54

Hallo
ich bin mal eine die nicht auf dir rumhacken will!
mit dem was du zur verfügung hast gibt es klar eine chance auszuziehen!
such dir eine wg und verzichte erst mal aufs auto! wenn du dann nicht jeden tag party machen willst und shoppen gehen willst dann könnte es klappen! such dir doch ne möblierte wohnung bei einer oma oder halt nur ein zimmer anstatt ner ganzen wohung dann könntest du warm mit ca. 200 zurecht kommen! dann hast du noch 300 für essen und bahn!

versuchs halt, vielleicht wird dein verhältnis zu deiner mum auch besser wenn du ausgezogen bist und du alles mit abstand betrachten kannst! und dann kommt ihr eventuell sogar wieder klar unter einem dach!

LG Kate

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25. Dezember 2007 um 14:52
In Antwort auf Pluster

Dies ist hier ein ÖFFENTLICHES FOrum....
... und hier kann jeder seine Meinung sagen, ob es anderen passt oder nicht! Jedenfalls handelich so. Schließkich gibt es sowas wie Meinungsfreiheit. Udn wenn andere mit Kritik nicht klar kommen, ziehe ich mir den Schuh nicht an!

Als einen Notfall würde ich diesen Fall NICHT bezeichnen. Denn es gibt taaaaausende von Jugendlichen, die nicht zu Hause klar kommen, teils wegen der Pubertät / dem Alter, teils Generations-"Konflikt".
Jedenfalls finde ich die Regelung gut so wie sie ist, dass die Eltern für die Kinder aufkommen müssen und nicht von Staat finanziert werden!!!!

Toll...
Was wenn sich die Eltern weigern für ein Kind aufzukommen? Natürlich kann man dann gerichtlich darauf reagieren, aber das von einem Kind ist lächerlich...Der Staat gibt jährlich unsinnige Zuschüsse für dies und jenes, stattdessen sollte der Staat sich mal um die Jugendlichen kümmern, die später den Erhalt des Systems überhaupt ermöglichen. Wenn diese Kinder in den "Familien" bleiben verkommen sie und gehen kaputt. Der Staat sollte meiner Meinung nach, die Person darstellen zu dem ein junger Bürger vertrauen aufbauen und um Hilfe bitten kann...

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22. Februar 2008 um 19:26
In Antwort auf leyla186

Oha
da hab ich ja einen ganz schönen fehler gemacht o.O

das wird echt knapp mit 584 euro -.-
naja da kann man geteilter meinung sein.warum sollen steuergelder dafür genutzt werden,irgendwelchen leuten die nicht arbeiten gehen wollen den lebensunterhalt zu bezahlen?!ich gehe wenigstens arbeiten,obwohl ich noch in der schule bin und dass ist ganz schön viel für jemanden auf dem gymnasium.steuern musst du so oder so bezahlen und wo die hingehen,kannst du eh nicht bestimmen.ausserdem versteh ich mit meiner mutter überhaupt nicht und da werd ich jawohl ausziehen dürfen -.- naja vllt erstmal die situation ein bisschen hinterfragen,bevors ans typisch deutsche meckern geht ne?
trotzdem danke für deine antwort!

Ausziehen...
"ausserdem versteh ich mit meiner mutter überhaupt nicht und da werd ich jawohl ausziehen dürfen -.- "

dazu muss ich sagen, dass das so einfach nicht ist. Also wenn du zum Arbeitsamt gehst und Unterstützung möchtest, aus dem Grund, dass ihr euch nicht versteht, wirst du bestimmt nichts bekommen.

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