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Lohnt sich die steuererklärung?

19. Juni um 23:48

Hallo,
Ich habe eine kurze frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
meine schwester möchte ihre steuererklärung machen, weiß aber nicht ob es sich lohnt. 
sie verdient 2600 euro brutto und hat 1700 euro netto raus. Sie ist ledig, hat die steuerklasse 1 und keine kinder. 
sie hat auch keine werbungskosten usw. 
wir kennen uns absolut nicht aus. Vielleicht wisst ihr ob es sich lohnt?
vielen dank 

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19. Juni um 23:58

wenn sich keiner von Euch auskennt-
woher wisst Ihr, dass weder Werbungskosten noch sonstige steuermindernden Beträge geltend gemacht werden können?

Könnte auch sein, dass sogar Steuererklärungspflicht besteht-
einfach mal selber kundig machen

 

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20. Juni um 0:52

Hallo,
in fast jeder Stadt gibt es einen Lohnsteuerhilfeverein. Wendet Euch an den, werdet dort Mitglied und Euch wird geholfen, weil die sich auskennen.

Ich bin fast sicher, dass Ihr etliche Werbungskosten habt. Ausserdem gibt es ja auch noch andere Kosten, die von der Steuer abgesetzt werden können.
Viel Erfolg!

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20. Juni um 8:05
In Antwort auf tr1989

Hallo,
Ich habe eine kurze frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
meine schwester möchte ihre steuererklärung machen, weiß aber nicht ob es sich lohnt. 
sie verdient 2600 euro brutto und hat 1700 euro netto raus. Sie ist ledig, hat die steuerklasse 1 und keine kinder. 
sie hat auch keine werbungskosten usw. 
wir kennen uns absolut nicht aus. Vielleicht wisst ihr ob es sich lohnt?
vielen dank 

wenn Ihr Euch nicht auskennt, wißt Ihr auch nicht, ob sie Werbungskosten hat

Hat eigentlich so ziemlich jeder. Ausgaben für Weiterbildung (und Fachbücher und...) jede Haftpflichtversicherung, teilweise Bekleidung (zumindest als Pauschale für die normalen "Bürojobs", man kann ja nicht in irgendwelchen alten Fetzen auf Arbeit gehen Mehr, wenn man spezielle Berufsbekleidung braucht, wenn man  Arbeitsbekleidung gestellt bekommt, muss man die vllt selbst waschen? Kann man dann auch ansetzen...), Kontoführungegebühren, Weg zur Arbeit (wenn es nicht grad nur 3km sind), Zusatzversicherungen für Krankheit, Rente, Pflege, Berufsunfähigkeit - alles was man neben der gesetzlichen Pflichtversicherung (die wird automatisch angerechnet) noch so hat... Kosten für Medikamente und Behandlungen beim Doc, die die Kassen nicht trägt, Aufwendungen zur Unterstützung naher Angehöriger (ok, keine Kinder, aber vielleicht unterstützt sie ihre Eltern ab und an?) ... nur mal so als Beispiele.

Lohnsteuerhilfe-Verein kostet nur ein paar Euro - lasst Euch mal helfen, wenn es nichts bringt, muss sie es nicht wiederholen. Ach ja - die Kosten dafür sind steuerlich absetzbar

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20. Juni um 13:36

Der Vorschlag ELSTER ist sehr gut. Das Programm ist fast selbsterklärend und das Hilfemenü ist für den Notfall auch noch da. Vor allem kann man dann jedes Jahr die Daten übernehmen und muss nicht mehr alle Versicherungsnummern etc. neu eingeben. Man ändert einfach die Beträge, wenn diese sich verändert haben und gut ist. Mittlerweile brauch ich vielleicht noch 30 Minuten für die ganze Steuererklärung. O.K. beim ersten Mal ging ein ganzer Nachmittag drauf.

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20. Juni um 13:43

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Aber ja das kann sich natürlich lohnen. Hier wurde ja auch schon der Tipp gegeben einen Lohnsteuerhilfeverein zu konsultieren. Das finde ich ist auf jeden Fall eine gute Idee und könnte ja auch für dich eine Option sein.

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20. Juni um 13:57
In Antwort auf nepumuk6

Der Vorschlag ELSTER ist sehr gut. Das Programm ist fast selbsterklärend und das Hilfemenü ist für den Notfall auch noch da. Vor allem kann man dann jedes Jahr die Daten übernehmen und muss nicht mehr alle Versicherungsnummern etc. neu eingeben. Man ändert einfach die Beträge, wenn diese sich verändert haben und gut ist. Mittlerweile brauch ich vielleicht noch 30 Minuten für die ganze Steuererklärung. O.K. beim ersten Mal ging ein ganzer Nachmittag drauf.

ELSTER ist wirklich gut, das bzw. genaugenommen ein darauf aufbauendes Programm nehme ich auch (leider ist bei mir mit 30min gar nichts zu wollen) - aber ich denke, wenn man so GAR KEINEN Schimmer hat, wäre ein Hauch Beratung sinnvoller für die erste Runde.

Man hat zwar in den Steuerprogrammen immer Hinweise, was man in der jeweiligen Kategorie angeben kann und an einigem kommt man auch durch die Menüführung noch zwangsläufig vorbei (Arbeitsweg beispielsweise) - aber wenn man sich gar nicht auskennt, bezweifle ich, dass man beispielsweise die Mgl. findet, dass die Kosten einiger Haftpflichtversicherungen (und vieles andere mehr) auch absetzbar sind.

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20. Juni um 14:13
In Antwort auf tr1989

Hallo,
Ich habe eine kurze frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
meine schwester möchte ihre steuererklärung machen, weiß aber nicht ob es sich lohnt. 
sie verdient 2600 euro brutto und hat 1700 euro netto raus. Sie ist ledig, hat die steuerklasse 1 und keine kinder. 
sie hat auch keine werbungskosten usw. 
wir kennen uns absolut nicht aus. Vielleicht wisst ihr ob es sich lohnt?
vielen dank 

Also wenn man einen kleinen Einblick selbst bekommen möchte, kann man sich auch Elster runterladen, das Buch "Konz, Das Arbeitsbuch zur Steuererklärung 2017/18 " kaufen und mal versuchen selbst das auszufüllen. Auch die Mitarbeiter des Finanzamts sind gute Hilfen. Da kann man einen Termin machen und mit denen sprechen.

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20. Juni um 20:25
In Antwort auf michaelmoore2

wenn sich keiner von Euch auskennt-
woher wisst Ihr, dass weder Werbungskosten noch sonstige steuermindernden Beträge geltend gemacht werden können?

Könnte auch sein, dass sogar Steuererklärungspflicht besteht-
einfach mal selber kundig machen

 

Was mach ich hier grad? Dumme kommentare kannst du dir sparen. Einwenig hat man sich ja wohl schlau gemacht. 

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21. Juni um 1:14
In Antwort auf tr1989

Was mach ich hier grad? Dumme kommentare kannst du dir sparen. Einwenig hat man sich ja wohl schlau gemacht. 

ein wenig?
ZU wenig würde ich meinen, sonst gäbs diese Fragen nicht.

Und 'schlau' sollte man sich bei Leuten machen, die sich wirklich damit auskennen-
Tips hierzu wurden schon genannt

und der Hinweis auf die eventuell bestehende Steuererklärungspflicht war durchaus ernst und selbstverständlich auch gut gemeint.
 

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21. Juni um 6:35
In Antwort auf flyingkat

Also wenn man einen kleinen Einblick selbst bekommen möchte, kann man sich auch Elster runterladen, das Buch "Konz, Das Arbeitsbuch zur Steuererklärung 2017/18 " kaufen und mal versuchen selbst das auszufüllen. Auch die Mitarbeiter des Finanzamts sind gute Hilfen. Da kann man einen Termin machen und mit denen sprechen.

ECHT? Meine Ma war da immer - total tolle Hilfe. Schade, dass es wohl jetzt nicht mehr geht. Aber sie muss es ja jatzt auch nicht mehr machen.

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21. Juni um 6:35

Oh, Sorry - ich war verrutscht mit meinem Posting:

ECHT? Meine Ma war da immer - total tolle Hilfe. Schade, dass es wohl jetzt nicht mehr geht. Aber sie muss es ja jatzt auch nicht mehr machen.

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21. Juni um 8:03

Kurz: ja, es lohnt sich immer!
Selbst wenn du nix an Werbungskosten angibst wird dann ein Pauschalbetrag genommen. 
Es lohnt sich nur nicht, wenn man keine Steuern mehr zahlt, bsp Rentner

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21. Juni um 19:27
In Antwort auf karina111111

Kurz: ja, es lohnt sich immer!
Selbst wenn du nix an Werbungskosten angibst wird dann ein Pauschalbetrag genommen. 
Es lohnt sich nur nicht, wenn man keine Steuern mehr zahlt, bsp Rentner

Ähm, die Pauschalen muss man schon selbst angeben. Oder was meinst du mit "... Wird dann ein Pauschalbetrag genommen..." 

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22. Juni um 7:42

das dann aber afaik auch, wenn man gar keine Steuererklärung einreicht

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22. Juni um 8:33

soweit ich weiß werden diese (äußerst mageren) Pauschalbeträge auch dann angerechnet, wenn man keine Steuererklärung einreicht. Eine Steuererklärung abzugeben, würde sich damit erst lohnen, wenn man mehr als diese Pauschbeträge gelten machen kann - was aber bei so ziemlich jedem der Fall sein dürfte.

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23. Juni um 8:55

Genau, das ist der Arbeitnehmer pauschbetrag von 1000 Euro pro Jahr. Wenn man keine oder geringere Werbungskosten einträgt, bekommt man diese 1000 Euro angerechnet. 

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29. Juni um 20:11
In Antwort auf michaelmoore2

ein wenig?
ZU wenig würde ich meinen, sonst gäbs diese Fragen nicht.

Und 'schlau' sollte man sich bei Leuten machen, die sich wirklich damit auskennen-
Tips hierzu wurden schon genannt

und der Hinweis auf die eventuell bestehende Steuererklärungspflicht war durchaus ernst und selbstverständlich auch gut gemeint.
 

Pflicht gibt es nur für Einkünfte, wenn Du zum Beispiel VER-mietest!

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29. Juni um 20:15
In Antwort auf karina111111

Kurz: ja, es lohnt sich immer!
Selbst wenn du nix an Werbungskosten angibst wird dann ein Pauschalbetrag genommen. 
Es lohnt sich nur nicht, wenn man keine Steuern mehr zahlt, bsp Rentner

Stimmt nicht ganz! Es wird erst alles ab 920 Euro aufwärts angerechnet. Darunter bekommst Du nichts wieder.

Eine gute Quelle für Steuerrückzahlungen sind allerdings die sogenannten "Haushaltsnahe Dienstleistungen", alle Reparaturen rund um die Wohnung oder um das Haus, aber nur die "Dienstleistung", nicht das Material, und von der Dienstleistung gibt es dan 20 % zurück.

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29. Juni um 20:16
In Antwort auf avarrassterne1

soweit ich weiß werden diese (äußerst mageren) Pauschalbeträge auch dann angerechnet, wenn man keine Steuererklärung einreicht. Eine Steuererklärung abzugeben, würde sich damit erst lohnen, wenn man mehr als diese Pauschbeträge gelten machen kann - was aber bei so ziemlich jedem der Fall sein dürfte.

Das ist es leider nicht " bei so ziemlich Jedem", höchstens wenn man die "Haushaltsnahen Dienstleistungen" angibt, vorausgesetzt man hat diese, dann ja.

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