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Lohnt sich die steuererklärung?

19. Juni 2018 um 23:48

Hallo,
Ich habe eine kurze frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
meine schwester möchte ihre steuererklärung machen, weiß aber nicht ob es sich lohnt. 
sie verdient 2600 euro brutto und hat 1700 euro netto raus. Sie ist ledig, hat die steuerklasse 1 und keine kinder. 
sie hat auch keine werbungskosten usw. 
wir kennen uns absolut nicht aus. Vielleicht wisst ihr ob es sich lohnt?
vielen dank 

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19. Juni 2018 um 23:58

wenn sich keiner von Euch auskennt-
woher wisst Ihr, dass weder Werbungskosten noch sonstige steuermindernden Beträge geltend gemacht werden können?

Könnte auch sein, dass sogar Steuererklärungspflicht besteht-
einfach mal selber kundig machen

 

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20. Juni 2018 um 0:52

Hallo,
in fast jeder Stadt gibt es einen Lohnsteuerhilfeverein. Wendet Euch an den, werdet dort Mitglied und Euch wird geholfen, weil die sich auskennen.

Ich bin fast sicher, dass Ihr etliche Werbungskosten habt. Ausserdem gibt es ja auch noch andere Kosten, die von der Steuer abgesetzt werden können.
Viel Erfolg!

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20. Juni 2018 um 8:05
In Antwort auf tr1989

Hallo,
Ich habe eine kurze frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
meine schwester möchte ihre steuererklärung machen, weiß aber nicht ob es sich lohnt. 
sie verdient 2600 euro brutto und hat 1700 euro netto raus. Sie ist ledig, hat die steuerklasse 1 und keine kinder. 
sie hat auch keine werbungskosten usw. 
wir kennen uns absolut nicht aus. Vielleicht wisst ihr ob es sich lohnt?
vielen dank 

wenn Ihr Euch nicht auskennt, wißt Ihr auch nicht, ob sie Werbungskosten hat

Hat eigentlich so ziemlich jeder. Ausgaben für Weiterbildung (und Fachbücher und...) jede Haftpflichtversicherung, teilweise Bekleidung (zumindest als Pauschale für die normalen "Bürojobs", man kann ja nicht in irgendwelchen alten Fetzen auf Arbeit gehen Mehr, wenn man spezielle Berufsbekleidung braucht, wenn man  Arbeitsbekleidung gestellt bekommt, muss man die vllt selbst waschen? Kann man dann auch ansetzen...), Kontoführungegebühren, Weg zur Arbeit (wenn es nicht grad nur 3km sind), Zusatzversicherungen für Krankheit, Rente, Pflege, Berufsunfähigkeit - alles was man neben der gesetzlichen Pflichtversicherung (die wird automatisch angerechnet) noch so hat... Kosten für Medikamente und Behandlungen beim Doc, die die Kassen nicht trägt, Aufwendungen zur Unterstützung naher Angehöriger (ok, keine Kinder, aber vielleicht unterstützt sie ihre Eltern ab und an?) ... nur mal so als Beispiele.

Lohnsteuerhilfe-Verein kostet nur ein paar Euro - lasst Euch mal helfen, wenn es nichts bringt, muss sie es nicht wiederholen. Ach ja - die Kosten dafür sind steuerlich absetzbar

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20. Juni 2018 um 13:43

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Aber ja das kann sich natürlich lohnen. Hier wurde ja auch schon der Tipp gegeben einen Lohnsteuerhilfeverein zu konsultieren. Das finde ich ist auf jeden Fall eine gute Idee und könnte ja auch für dich eine Option sein.

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20. Juni 2018 um 13:57

ELSTER ist wirklich gut, das bzw. genaugenommen ein darauf aufbauendes Programm nehme ich auch (leider ist bei mir mit 30min gar nichts zu wollen) - aber ich denke, wenn man so GAR KEINEN Schimmer hat, wäre ein Hauch Beratung sinnvoller für die erste Runde.

Man hat zwar in den Steuerprogrammen immer Hinweise, was man in der jeweiligen Kategorie angeben kann und an einigem kommt man auch durch die Menüführung noch zwangsläufig vorbei (Arbeitsweg beispielsweise) - aber wenn man sich gar nicht auskennt, bezweifle ich, dass man beispielsweise die Mgl. findet, dass die Kosten einiger Haftpflichtversicherungen (und vieles andere mehr) auch absetzbar sind.

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20. Juni 2018 um 14:13
In Antwort auf tr1989

Hallo,
Ich habe eine kurze frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
meine schwester möchte ihre steuererklärung machen, weiß aber nicht ob es sich lohnt. 
sie verdient 2600 euro brutto und hat 1700 euro netto raus. Sie ist ledig, hat die steuerklasse 1 und keine kinder. 
sie hat auch keine werbungskosten usw. 
wir kennen uns absolut nicht aus. Vielleicht wisst ihr ob es sich lohnt?
vielen dank 

Also wenn man einen kleinen Einblick selbst bekommen möchte, kann man sich auch Elster runterladen, das Buch "Konz, Das Arbeitsbuch zur Steuererklärung 2017/18 " kaufen und mal versuchen selbst das auszufüllen. Auch die Mitarbeiter des Finanzamts sind gute Hilfen. Da kann man einen Termin machen und mit denen sprechen.

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20. Juni 2018 um 20:25
In Antwort auf michaelmoore2

wenn sich keiner von Euch auskennt-
woher wisst Ihr, dass weder Werbungskosten noch sonstige steuermindernden Beträge geltend gemacht werden können?

Könnte auch sein, dass sogar Steuererklärungspflicht besteht-
einfach mal selber kundig machen

 

Was mach ich hier grad? Dumme kommentare kannst du dir sparen. Einwenig hat man sich ja wohl schlau gemacht. 

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21. Juni 2018 um 1:14
In Antwort auf tr1989

Was mach ich hier grad? Dumme kommentare kannst du dir sparen. Einwenig hat man sich ja wohl schlau gemacht. 

ein wenig?
ZU wenig würde ich meinen, sonst gäbs diese Fragen nicht.

Und 'schlau' sollte man sich bei Leuten machen, die sich wirklich damit auskennen-
Tips hierzu wurden schon genannt

und der Hinweis auf die eventuell bestehende Steuererklärungspflicht war durchaus ernst und selbstverständlich auch gut gemeint.
 

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21. Juni 2018 um 6:35
In Antwort auf flyingkat

Also wenn man einen kleinen Einblick selbst bekommen möchte, kann man sich auch Elster runterladen, das Buch "Konz, Das Arbeitsbuch zur Steuererklärung 2017/18 " kaufen und mal versuchen selbst das auszufüllen. Auch die Mitarbeiter des Finanzamts sind gute Hilfen. Da kann man einen Termin machen und mit denen sprechen.

ECHT? Meine Ma war da immer - total tolle Hilfe. Schade, dass es wohl jetzt nicht mehr geht. Aber sie muss es ja jatzt auch nicht mehr machen.

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21. Juni 2018 um 6:35

Oh, Sorry - ich war verrutscht mit meinem Posting:

ECHT? Meine Ma war da immer - total tolle Hilfe. Schade, dass es wohl jetzt nicht mehr geht. Aber sie muss es ja jatzt auch nicht mehr machen.

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21. Juni 2018 um 8:03

Kurz: ja, es lohnt sich immer!
Selbst wenn du nix an Werbungskosten angibst wird dann ein Pauschalbetrag genommen. 
Es lohnt sich nur nicht, wenn man keine Steuern mehr zahlt, bsp Rentner

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21. Juni 2018 um 19:27
In Antwort auf karina111111

Kurz: ja, es lohnt sich immer!
Selbst wenn du nix an Werbungskosten angibst wird dann ein Pauschalbetrag genommen. 
Es lohnt sich nur nicht, wenn man keine Steuern mehr zahlt, bsp Rentner

Ähm, die Pauschalen muss man schon selbst angeben. Oder was meinst du mit "... Wird dann ein Pauschalbetrag genommen..." 

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22. Juni 2018 um 7:42

das dann aber afaik auch, wenn man gar keine Steuererklärung einreicht

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22. Juni 2018 um 8:33

soweit ich weiß werden diese (äußerst mageren) Pauschalbeträge auch dann angerechnet, wenn man keine Steuererklärung einreicht. Eine Steuererklärung abzugeben, würde sich damit erst lohnen, wenn man mehr als diese Pauschbeträge gelten machen kann - was aber bei so ziemlich jedem der Fall sein dürfte.

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23. Juni 2018 um 8:55

Genau, das ist der Arbeitnehmer pauschbetrag von 1000 Euro pro Jahr. Wenn man keine oder geringere Werbungskosten einträgt, bekommt man diese 1000 Euro angerechnet. 

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29. Juni 2018 um 20:11
In Antwort auf michaelmoore2

ein wenig?
ZU wenig würde ich meinen, sonst gäbs diese Fragen nicht.

Und 'schlau' sollte man sich bei Leuten machen, die sich wirklich damit auskennen-
Tips hierzu wurden schon genannt

und der Hinweis auf die eventuell bestehende Steuererklärungspflicht war durchaus ernst und selbstverständlich auch gut gemeint.
 

Pflicht gibt es nur für Einkünfte, wenn Du zum Beispiel VER-mietest!

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29. Juni 2018 um 20:15
In Antwort auf karina111111

Kurz: ja, es lohnt sich immer!
Selbst wenn du nix an Werbungskosten angibst wird dann ein Pauschalbetrag genommen. 
Es lohnt sich nur nicht, wenn man keine Steuern mehr zahlt, bsp Rentner

Stimmt nicht ganz! Es wird erst alles ab 920 Euro aufwärts angerechnet. Darunter bekommst Du nichts wieder.

Eine gute Quelle für Steuerrückzahlungen sind allerdings die sogenannten "Haushaltsnahe Dienstleistungen", alle Reparaturen rund um die Wohnung oder um das Haus, aber nur die "Dienstleistung", nicht das Material, und von der Dienstleistung gibt es dan 20 % zurück.

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29. Juni 2018 um 20:16
In Antwort auf avarrassterne1

soweit ich weiß werden diese (äußerst mageren) Pauschalbeträge auch dann angerechnet, wenn man keine Steuererklärung einreicht. Eine Steuererklärung abzugeben, würde sich damit erst lohnen, wenn man mehr als diese Pauschbeträge gelten machen kann - was aber bei so ziemlich jedem der Fall sein dürfte.

Das ist es leider nicht " bei so ziemlich Jedem", höchstens wenn man die "Haushaltsnahen Dienstleistungen" angibt, vorausgesetzt man hat diese, dann ja.

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29. Juni 2018 um 20:19

Richtig! Die sind verpflichtet, die Mieter nicht. 

Allgemein gilt eine Pflicht zur Erklärung, wenn man zum Beispiel auch noch andere Nebeneinkünfte hätte (neben seinem Job). Ich will jetzt nichts Falsches sagen, ob sie "nichtselbstständig" oder "selbstständig" heißen. Müsste ich dann nochmal nachschauen.

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29. Juni 2018 um 20:36

Es werden auch automatisch die angeschrieben, die irgendwann mal eine Steuererklärung abgegeben haben, aber nie verpflichtet gewesen sein müssen, die es jetzt nicht mehr sind oder die es freiwillig machen, weil sie selbst Geld wiederhaben möchten. Die werden jedes Jahr trotzdem immer  wieder neu angemahnt und man sollte wohl oder übel einen Widerspruch einlegen, weil die einfach zu duselig sind oder faul oder oder, ihre Automatik für das nächste Jahr zu stoppen.

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29. Juni 2018 um 21:08

Ach nein? Warum ist es dann bei mir seit 5 Jahren der Fall, obwohl ich keine Einkünfte mehr habe? Also keine Pflicht mehr besteht.

Warum ist es in meiner Verwandtschaft der Fall, ein Rentner, der nicht steuerpflichtig ist wird jedes Jahr neu angeschrieben mit Drohung von Mahnkosten, obwohl er nicht abgeben muss?

Erklär mir das dann mal, warum das nicht stimmt!

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29. Juni 2018 um 22:53

Ich bin nicht mehr steuerpflichtig, ich habe denen das auch in meinem Widerspruch geschrieben. Haben sie auch aktzeptiert, und jedes Jahr trotzdem das selbe Spiel, weil die Briefe automatisch rausgeschickt werden, so hat es mir mein Steuerberater erklärt, und deshalb muss man eben immer wieder Einspruch einlegen.

Mein Verwandter, der Rentner, dem geht es ähnlich. Er war vor 17 Jahren das letzte Mal steuerpflichtig als er noch gearbeitet hat (selbstständig) aber seit er Rentner ist, ist er es nicht mehr.

Das liegt nun mal an der Automatik der Finanzämter, wer einmal eine Steuererklärung abgegeben hat, bleibt im System und wird immer wieder angeschrieben. So läuft das jedenfalls bei uns.

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30. Juni 2018 um 10:45

Das ist Unsinn, weil wir uns schon erkundigt haben. Die Begründung ist kurz gesagt der "Automatismus", Du wirst am System da nichts ändern können.
 

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30. Juni 2018 um 19:13
In Antwort auf die-rote-zora

Stimmt nicht ganz! Es wird erst alles ab 920 Euro aufwärts angerechnet. Darunter bekommst Du nichts wieder.

Eine gute Quelle für Steuerrückzahlungen sind allerdings die sogenannten "Haushaltsnahe Dienstleistungen", alle Reparaturen rund um die Wohnung oder um das Haus, aber nur die "Dienstleistung", nicht das Material, und von der Dienstleistung gibt es dan 20 % zurück.

So als 1. Man bekommt nix an Steuern wieder wenn man keine Steuerklärung abgibt. Ergo wer keine macht verschenkt immer was.
2. Dank der Pauschalen gibt es immer was zurück, (man zahlt immer zuviel an Steuern) auch wenn man keine haushaltsnahen Dienstleistungen angeben kann.
Ich habe auch jedes Jahr Geld zurück bekommen auch ohne haushaltsnahe Dienstleistungen.
Übrigens lohnt es sich sogar als Azubi obwohl man deutlich weniger an Steuern zahlt.

Wer behauptet dass stimmt nicht, darf gerne auf seine Steuerklärung verzichten.
*Verabschiedet sich aus der Diskussion*

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30. Juni 2018 um 23:52
In Antwort auf karina111111

So als 1. Man bekommt nix an Steuern wieder wenn man keine Steuerklärung abgibt. Ergo wer keine macht verschenkt immer was.
2. Dank der Pauschalen gibt es immer was zurück, (man zahlt immer zuviel an Steuern) auch wenn man keine haushaltsnahen Dienstleistungen angeben kann.
Ich habe auch jedes Jahr Geld zurück bekommen auch ohne haushaltsnahe Dienstleistungen.
Übrigens lohnt es sich sogar als Azubi obwohl man deutlich weniger an Steuern zahlt.

Wer behauptet dass stimmt nicht, darf gerne auf seine Steuerklärung verzichten.
*Verabschiedet sich aus der Diskussion*

Ich weiß nicht, wo Du lebst aber hier liest Du auch von den Pauschalgrenzen, und die liegt nun mal bei etwa 920 Euro hier in Deutschland. Das weiß ich nicht aus Eigenwissen, sondern von meinem Steuerberater, der nach Listen geht, die für alle gelten.

Wenn Du keine Anfahrtswege zu Deiner Arbeit hast, bekommst Du da schon mal gar nichts. Wenn Du nicht chronisch krank bist, auch nicht für Medikamente und so.

Ich weiß nicht, was Du angibst, ob das der Realität entspricht (übrigens das Reden meines Steuerberaters), es sei denn, Du hast weite Anfahrtswege, alleine da bekämst Du schon was zurück. Es gibt aber auch viele Schummler, auch die bekommen zurück, wenn sie Sachen angeben, die nicht zu ihren realen Ausgaben gehören.

Ich kenne aber Deine Umstände nicht, es kann gut sein, dass Du immer was real zurückbekommst, doch das kannst Du nicht pauschal auf Jeden beziehen, denn ich wiederhole mich, nicht jeder hat weitere Anfahrtswege. Was Du sonst noch hast, kann ich sicherlich nicht wissen.

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30. Juni 2018 um 23:53

wofür?

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1. Juli 2018 um 0:06

Ach so, nur mal ein Beispiel:
Ich habe keinen Anfahrtsweg zu meiner Arbeit, also null Erstattung.
Werbungskosten gibt es auch keine.

Da ich Geld wiederhaben wollte, wurden alle Versicherungen angegeben, die ich so habe, und das sind 3 an der Zahl. Dazu kamen alle Haushaltsnahen Dienstleistungen, Reparaturen und Sanierungen an Haus und Hof, Wartungen auch inbegriffen, waren vielleicht um die 4000 Euro mit Material. Ohne die HNd´s hätte ich nichts wiederbekommen, weil die Versicherungen keine 1000 Euro erreichen und Lohnsteuern wurden eher zu wenig als zu viel abgezogen (liegt am Arbeitgeber), summasumarum habe ich dank der HND´s knapp 700 Euro wiederbekommen aber ohne diese, wäre es nichts gewesen.

Ich weiß nicht, was hier Andere so haben und angeben können aber das Jeder was wiederbekommt wäre nur allzu schön. 

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1. Juli 2018 um 0:14

Hier steht es übrigens:

https://www.focus.de/finanzen/steuern/tid-16085/lohnsteuer-werbungskosten-fahrtkosten-arbeitsmittel-fortbildung_aid_451157.html

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1. Juli 2018 um 23:17

Das sind zum Beispiel Rundungs-Differenzen beim Abzug der Lohnsteuer.

Worauf gibt es Zinsen?

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4. Juli 2018 um 1:13
In Antwort auf die-rote-zora

Das ist es leider nicht " bei so ziemlich Jedem", höchstens wenn man die "Haushaltsnahen Dienstleistungen" angibt, vorausgesetzt man hat diese, dann ja.

fast jeder hat einen Arbeitsweg heutzutage. In allen größeren Städen ist der auch schnell mal über 50km für sehr viele.
Und ich kenne keinen, der nicht für Medikamente, Arztleistungen etc. zuzahlt.
Beispielsweise.

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4. Juli 2018 um 8:29
In Antwort auf die-rote-zora

Ach so, nur mal ein Beispiel:
Ich habe keinen Anfahrtsweg zu meiner Arbeit, also null Erstattung.
Werbungskosten gibt es auch keine.

Da ich Geld wiederhaben wollte, wurden alle Versicherungen angegeben, die ich so habe, und das sind 3 an der Zahl. Dazu kamen alle Haushaltsnahen Dienstleistungen, Reparaturen und Sanierungen an Haus und Hof, Wartungen auch inbegriffen, waren vielleicht um die 4000 Euro mit Material. Ohne die HNd´s hätte ich nichts wiederbekommen, weil die Versicherungen keine 1000 Euro erreichen und Lohnsteuern wurden eher zu wenig als zu viel abgezogen (liegt am Arbeitgeber), summasumarum habe ich dank der HND´s knapp 700 Euro wiederbekommen aber ohne diese, wäre es nichts gewesen.

Ich weiß nicht, was hier Andere so haben und angeben können aber das Jeder was wiederbekommt wäre nur allzu schön. 

da bist Du tatsächlich die zweite von der ich in den letzten 20 Jahren unter Kollegen, Nachbarn, Bekannten, Freunden gehört habe, die keinen Arbeitsweg (bzw. einen Arbeitsweg unter 5km) hat.
Das ist doch eher sehr selten.

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4. Juli 2018 um 12:58

ich habe 70 (einfache Strecke) ... und da gibt es unter Kollegen, unter denen, die in den Nachbarfirmen arbeiten und unter den Nachbarn und Bekannten da wo ich wohne, noch so einige, die deutlich darüber sind.
Naja, in der Steuererklärung kommt da was zusammen - bei der Monatskarte und an Zeit jeden Tag aber leider auch.

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4. Juli 2018 um 13:52
In Antwort auf tr1989

Hallo,
Ich habe eine kurze frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
meine schwester möchte ihre steuererklärung machen, weiß aber nicht ob es sich lohnt. 
sie verdient 2600 euro brutto und hat 1700 euro netto raus. Sie ist ledig, hat die steuerklasse 1 und keine kinder. 
sie hat auch keine werbungskosten usw. 
wir kennen uns absolut nicht aus. Vielleicht wisst ihr ob es sich lohnt?
vielen dank 

Hey,

​lade dir Elster runter, da bekommst du sogar angezeigt was evlt. dabei rauskommt.

​Selbst wenn ihr keine Werbungskosten habt, lässt sich ein Pauschalbetrag von 1000 € ansetzen (dieser wird dann von elster automatisch ermittelt) Außerdem gibt es pauschalen die das FA anerkennt. Wie z.B. 100 € Spende ohne Quittung, 110 € Büromaterial und 16 € Kontoführungsgebühren (falls sie nicht sogar höher sind).

​Außerdem lassen sich auch verschiedene Versicherungen absetzen, wie z.B. die Berufsunfähigkeitsversicherung.

​Ich z.B. habe auch keine Werbungskosten, da ich von meinem AG die Fahrtkosten erstattet bekomme. Aber letztendlich habe ich 150 € raus bekommen... Für nur 10 Minuten arbeit doch ganz ok, oder?

LG

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5. Juli 2018 um 0:01

Auf den vollen Euro abgerundet, sonst würde nicht zu wenig abgezogen werden, zum Beispiel.

Ach so, Du meinst Strafzinsen! Das ist mir bekannt. Ich dachte an (Guthaben-)Zinsen.

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5. Juli 2018 um 0:08
In Antwort auf avarrassterne1

fast jeder hat einen Arbeitsweg heutzutage. In allen größeren Städen ist der auch schnell mal über 50km für sehr viele.
Und ich kenne keinen, der nicht für Medikamente, Arztleistungen etc. zuzahlt.
Beispielsweise.

Das mit dem Arbeitsweg trifft aber nicht auf Jeden zu. Ich kenne genügend Leute aus meiner Firma, die nicht klein ist, die nur 1-3 km Weg haben, so wie ich.
Wenn Du meine Firma als Maßstab im Kleinen nehmen würdest, hätten von 100 Leuten, nur die Hälfte eine längeren Arbeitsweg, also längst nicht Jeder! Deshalb kann man das eben auch auf die Städte allgemein nicht pauschalisieren.

Für Medikamente und Arztleistungen zuzahlen macht Jeder. Allerdings gibt es da auch Bemessungsgrenzen, wenn man da nicht hinkommt, dann bekommt man auch nichts wieder. Dann muss man schon chronisch krank sein, selbst dann muss man schauen.
Ich kenne zwei chronisch kranke Frauen, die regelmäßig ihre Medikamente brauchen.
Die Eine kommt über diese Grenze, die Andere eben nicht. 

Lies mal meinen Link, da siehst Du selbst, dass man wie es soviele tun, eben nicht alles pauschalisieren kann, und wo es was zurück gibt und wo nicht. DORT sind die Richtlinien festgelegt, ich habe damit keine Verträge

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5. Juli 2018 um 0:11
In Antwort auf avarrassterne1

da bist Du tatsächlich die zweite von der ich in den letzten 20 Jahren unter Kollegen, Nachbarn, Bekannten, Freunden gehört habe, die keinen Arbeitsweg (bzw. einen Arbeitsweg unter 5km) hat.
Das ist doch eher sehr selten.

Das kommt vielleicht auch darauf an, wo man wohnt. Wenn man in einer Großstadt wohnt, sind die Wege nicht immer so weit. Auf dem Lande ist das schon was Anderes. Denn allein in meiner Familie gibt es drei Leute, die nur einen Arbeitsweg von 0 bis 3 km haben. Und nehme ich meine Firma, was ich oben schon erwähnte, sind das alleine schon 6 Kollegen, die mir ganz spontan einfallen, die auch keine weiteren Wege haben, ich käme beim längeren Überlegen auf noch viel mehr.

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5. Juli 2018 um 0:14
In Antwort auf avarrassterne1

ich habe 70 (einfache Strecke) ... und da gibt es unter Kollegen, unter denen, die in den Nachbarfirmen arbeiten und unter den Nachbarn und Bekannten da wo ich wohne, noch so einige, die deutlich darüber sind.
Naja, in der Steuererklärung kommt da was zusammen - bei der Monatskarte und an Zeit jeden Tag aber leider auch.

Jo, da kommt Einiges zusammen. Auch solche Kollegen habe ich, die 60 km eine Strecke haben oder auch die, die nur 30 km haben, die hatten so Einiges an Spritkosten im Monat....da lohnt sich eine Steuererklärung auch, selbst bei "nur" 15 km EINE Strecke, das hatte nämlich zu früherer Zeit mal mein Mann, da hatte sich das auch noch gelohnt bzw. gab es noch Geld zurück.

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5. Juli 2018 um 8:22
In Antwort auf die-rote-zora

Das kommt vielleicht auch darauf an, wo man wohnt. Wenn man in einer Großstadt wohnt, sind die Wege nicht immer so weit. Auf dem Lande ist das schon was Anderes. Denn allein in meiner Familie gibt es drei Leute, die nur einen Arbeitsweg von 0 bis 3 km haben. Und nehme ich meine Firma, was ich oben schon erwähnte, sind das alleine schon 6 Kollegen, die mir ganz spontan einfallen, die auch keine weiteren Wege haben, ich käme beim längeren Überlegen auf noch viel mehr.

auf den Beruf kommt es auch an - ich wohne auch auf dem Lande. Wie die meisten meiner Kollegen, weil man in München halt super arbeiten, aber schlecht wohnen kann.
Nur arbeiten kann ich da als Informatiker nicht (außer ab und an im homeoffice ). Dazu muss ich in die Stadt fahren. Hab leider bisher keine IT - Firma auf dem Land gefunden, noch nicht mal sonderlich interessante in kleineren Städten. Habe ich schon einige Male gezielt danach gesucht. Ich hätte es bis zur nächsten Kreisstadt auch nicht so weit wie bis MUC - nur gibt es dort halt keine IT-Firmen. Die sind alle in München.

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5. Juli 2018 um 21:29
In Antwort auf avarrassterne1

auf den Beruf kommt es auch an - ich wohne auch auf dem Lande. Wie die meisten meiner Kollegen, weil man in München halt super arbeiten, aber schlecht wohnen kann.
Nur arbeiten kann ich da als Informatiker nicht (außer ab und an im homeoffice ). Dazu muss ich in die Stadt fahren. Hab leider bisher keine IT - Firma auf dem Land gefunden, noch nicht mal sonderlich interessante in kleineren Städten. Habe ich schon einige Male gezielt danach gesucht. Ich hätte es bis zur nächsten Kreisstadt auch nicht so weit wie bis MUC - nur gibt es dort halt keine IT-Firmen. Die sind alle in München.

Ja klar, die Computervernetzungen sind nun leider auch nun mal in den großen Ballungsgebieten zu finden. Auf dem Land liegt da oft noch so Einiges im Argen.

Allerdings sind die meisten Berufe generell mehr in den Großstädten vertreten, auf dem Lande eher nur kleine Geschäfte, kleines Handwerk, Gastwirte oder Bauern etc.

Die Leute, die außerhalb wohnen, haben bis auf eine Bekannte, die wohnt über ihrem Büro, alle weitere Anfahrtswege, ist leider so, dafür können und sollten sie das alles auch absetzen.

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5. Juli 2018 um 21:31

Guthabenzinsen? Dafür, daß sie verspätet abgeben? Von Strafzinsen oder einer Strafgebühr habe ich gehört aber Guthabenzinsen? Das musst Du mal bitte näher erklären...

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5. Juli 2018 um 21:37
In Antwort auf die-rote-zora

Guthabenzinsen? Dafür, daß sie verspätet abgeben? Von Strafzinsen oder einer Strafgebühr habe ich gehört aber Guthabenzinsen? Das musst Du mal bitte näher erklären...

Hab es gerade gegoogelt! Das ist mir neu gewesen. Ich habe dies Jahr eine Steuererklärung für 2016 abgegeben aber da wurden mir keine Zinsen erstattet. Ich bekam ein schönes Sümmchen aufgrund der Haushaltsnahen Dienstleistungen zurück, mehr aber auch nicht 

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