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Mein ex verklagt mich!

11. Januar 2017 um 9:17

Hallo zusammen,
ich hoffe die ein oder andere hat etwas zeit mir vllt einen Rat zu geben.

Ich habe vor 2 Jahren mit meinem jetztigen ex ein Haus zusammen gekauft (Kredit)...wir stehen beide im grundbuch und im kreditvertrag. März 2016 kam es letztendlich zur Trennung, da er mich in keiner weise mehr unterstützt hat, weder im Haushalt noch gefühlsmäßig.

Die letzten paar Monate und auch seitdem nicht mehr zahlte er auch keine Kreditraten mehr sodass alles zu meinen Lasten lief. Nach und nach habe ich immer mehr sachen rausgefunden wie z.b. das er die letzten monate unserer beziehung geld beiseite gelegt hat, seit 1. märz 2016 in einer anderen beziehung ist (laut facebook) obwohl wir da noch zusammmen waren. jedenfalls ist er dann im juli ausgezogen, hat seine sachen mitgenommen und leider auch einige von mir. Die von ihm bezahlten möbel wollte er nicht obwohl ich ihm angeboten habe sie mitzunehmen.
Paar sachen hatte er noch da und ich sagte er solle sich nen termin mit mir ausmachen um sie abzuholen da ich nicht wolle das er allein in dem haus rumstöbert wo ich lebe zumal ich auch noch nen hund und ne katze habe. Er hat sich allerdings nicht dran gehalten worauf hin ich die schlösser ausgetauscht hab und er nun nicht mehr reinkommt. Privatsphäre steht mir doch zu?!

Nun bekomme ich nen Brief vom anwalt das er 10000-12000€ von mir will plus 5000 für nen paar schäbige regale und für jeden monat andem er nicht da wohnt 450 euro mitmietnutzen. Der Typ tickt doch nicht mehr richtig oder? Wo soll ich ausserdem das Geld hernehmen? Er hat 16 Monate da gewohnt und will jetzt das geld dafür zurück plus Zinsen? Also hätte er ja mietfrei und auf Kost und Logie da gelebt. Das kann doch nicht rechtens sein?
Vllt hat die ein oder andere erfahrung damit oder kann mir einen Rat geben ob die chancen bei einem Rechtsstreit gut für mich stehen...

Vielen lieben Dank im Voraus

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13. Januar 2017 um 19:08

In dem Haus bleine ich wohnen und zahle die raten allein. Er will 450 für jeden monat als nutzungsentschädigung da er ja ausgezogen is obwohl ich ihn nicht dazu gezwungen hab. Quasi als seine haushälfte die er ja nich nutzen kann. 

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17. Januar 2017 um 18:39
In Antwort auf squad5

Hallo zusammen,
ich hoffe die ein oder andere hat etwas zeit mir vllt einen Rat zu geben.

Ich habe vor 2 Jahren mit meinem jetztigen ex ein Haus zusammen gekauft (Kredit)...wir stehen beide im grundbuch und im kreditvertrag. März 2016 kam es letztendlich zur Trennung, da er mich in keiner weise mehr unterstützt hat, weder im Haushalt noch gefühlsmäßig.

Die letzten paar Monate und auch seitdem nicht mehr zahlte er auch keine Kreditraten mehr sodass alles zu meinen Lasten lief. Nach und nach habe ich immer mehr sachen rausgefunden wie z.b. das er die letzten monate unserer beziehung geld beiseite gelegt hat, seit 1. märz 2016 in einer anderen beziehung ist (laut facebook) obwohl wir da noch zusammmen waren. jedenfalls ist er dann im juli ausgezogen, hat seine sachen mitgenommen und leider auch einige von mir. Die von ihm bezahlten möbel wollte er nicht obwohl ich ihm angeboten habe sie mitzunehmen.
Paar sachen hatte er noch da und ich sagte er solle sich nen termin mit mir ausmachen um sie abzuholen da ich nicht wolle das er allein in dem haus rumstöbert wo ich lebe zumal ich auch noch nen hund und ne katze habe. Er hat sich allerdings nicht dran gehalten worauf hin ich die schlösser ausgetauscht hab und er nun nicht mehr reinkommt. Privatsphäre steht mir doch zu?!

Nun bekomme ich nen Brief vom anwalt das er 10000-12000€ von mir will plus 5000 für nen paar schäbige regale und für jeden monat andem er nicht da wohnt 450 euro mitmietnutzen. Der Typ tickt doch nicht mehr richtig oder? Wo soll ich ausserdem das Geld hernehmen? Er hat 16 Monate da gewohnt und will jetzt das geld dafür zurück plus Zinsen? Also hätte er ja mietfrei und auf Kost und Logie da gelebt. Das kann doch nicht rechtens sein?
Vllt hat die ein oder andere erfahrung damit oder kann mir einen Rat geben ob die chancen bei einem Rechtsstreit gut für mich stehen...

Vielen lieben Dank im Voraus

Der richtige und bessere Weg, auch der weitaus billigere Weg wäre gewesen das Objekt vor den Streitigkeiten zu veräussern. Denn der hohe Streitwert eines Anwalts wegen einer Immobilie lässt sehr viel Geld verlieren.
Es gibt die sogenannte Nutzungsentschädigung für denjenigen der seine Wohnung nicht mehr inne hat oder per Schlosstausch nicht seine Wohnung betreten kann.
Leider wird hier nicht offen gelegt was die 10.000 bis 12.000 Euro darlegen? Sind das Kapitalabfindungen oder Mietausgleichsforderungen über die Monate die vergangen sind.Da scheint mir schon das Kind in der Brunnen gefallen zu sein. Und wenn man sich dann noch streitet und die Sache vor Gericht gezogen wird, kommt noch einiges an Kosten obendrauf.
Man hätte dies auch sicher menschlicher und kostengünstiger erledigen können.
Aber wenn man sich trennt ist oftmals die Wut auf den anderen größer als eine Sichtweise die beiden weiterhilft. Und da schon Anwaltsbriefe laufen, ist die Chance sich gut und günstig zu einigen wohl vorbei.
 

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