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Mit 18 Ausziehen!

1. März 2006 um 18:43

Hallo ihr da draußen!
Also, ich bin 16 (auch wenn mein profil schon 17 anzeigt, habe alles richtig eingegeben ) Am 2. Juni werde ich 17.. (noch ne zeit hin.)

Bin aus Österreich und gehe (für euch in Deutschland) in die 11. Klasse (3. bei uns) und maturiere (mache Abi) in der 13. (5. bei uns). Bin mit meinem Schatz genau heute in einer woche 1 jahr zusammen und bin überglücklich mit ihm. Auch wenn einige sagen werden, dass ich das mit 16 noch gar nicht sagen kann. Aber es ist einfach so, dass ich mit ihm mein ganzes leben verbringen will, mit ihm kinder bekommen will, er ist einfach perfekt. und es gibt viele alte verheiratete paare die auch bereits mit 15 zusammengekommen sind (so auch in meiner verwandtschaft)

David ist am 7. Oktober 18 jahre alt geworden. Mit meinen Eltern habe ich schon immer Probleme. Mein leiblicher Vater ist 1997 gestorben, meine Mutter hat meinen Stiefvater 1994 geheiratet. Habe hier bei "meiner" Familie einen Halbbruder (Florian, 11) und durch meinen leiblichen Vater ist auch noch ein Junge entstanden. Also noch ein Halbbruder (Thomas, 12). Nun spiele ich schon lange mit dem Gedanken auszuziehen, da ich es zu Hause nicht mehr aushalte, ich würde mich aber nie trauen sie zu fragen, denn sie sind sehr streng. Und da ich mit 18 dann volljährig bin, ich mit 18 so einiges an geld bekomme (mein erbe) die halbwaisenrente mir noch so lange zusteht wie ich in die schule gehe und mein freund schon eine wohnung hat (im erdgeschoss bei seinen eltern) sehe ich keinen grund dies nicht zu tun.

Nun wollte ich mir noch eure Meinung dazu anhören und hoffe, dass ihr mir zahlreich antworten werden *pls*

lg Grüße Nadine (aus Österreich )

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1. März 2006 um 20:00

Hallo
erstmal danke für deine antwort!

ja es sind viel mehr als ein paar tausender. und meine halbwaisenrente ist auch nicht wenig im monat. das heißt ich würde noch so einiges übrig haben, wenn ich die schulsachen für das letzte schuljahr, die führerscheinkosten und die anschaffung eines eigenen laptops abziehe.

mit seiner familie verstehe ich mich eigentlich sehr gut. ich kann mit ihnen über alles reden... es ist einfach toll, supi, wunderbar, einfach unbeschreiblich.

mfg
nadine

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2. März 2006 um 22:37

Was muss ich dann eigentlich beachten?
- Also als erstes muss ich das meinen Eltern beibringen.
- Ein eigenes Konto wäre auch nicht schlecht.
- Dann muss ich der Pensionsversicherung bescheid sagen, dass ich umziehe und ab sofort die Waisenrente an mein Konto überwiesen werden soll (+meine Adresse angeben -> e klar)
- Meine neue Adresse muss ich auch in der Schule angeben.
- Beim Gemeindeamt meines jetzigen Wohnortes muss ich mich dann abmelden
- und beim neuen anmelden.

Sonst noch was?
Ich bin verwirrt. Möchte es aber gerne wissen was wirklich alles zu tun ist. Wahrscheinlich habe ich so einiges vergessen... Bin ja noch nicht mal 17... ;-(

mfg Nadine

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5. März 2006 um 2:59

...langsam...langsam...langsam...
Hallo Nadine,
..ich kann sehr gut nachvollziehen, welche gefühle du für deinen Freund, also für David, empfindest. Ich bin auch davon überzeugt, das du, wenn du dich bereit dazu fühlst, und das gefühl habe ich, diesen schritt gehen solltest. du fühlst dich seit dem Tod deines Vaters in deiner Familie nicht mehr wohl und hast in deinem Freund deine eigene kleine Familie gefunden und das find ich toll. Er gibt dir halt und wenn euch deine "Schwiegereltern" dabei unterstützen bzw. für deinen Einzug bei ihnen sind, solltest du es auch tun. Du bist ja mit 18 volljährig und kannst tun und lassen was du möchtest. Du solltest dich natürlich vorher erkundigen, wieviel Geld dir monatlich zur Verfügung steht und dies entsprechend durchrechnen. Es geht ja nicht alleine um die Finanzierung deiner Interessen, du solltes auch die Eltern von David ein kleines Stück weit unterstützen. (Kostgeld sagt man bei uns in Deutschland)
Aber durch das Zusammenleben merkst du noch ehre ob du und David ein ganzes Leben zusammen verbringen könnt und ob er so perfekt bleibt wie er jetzt für dich ist. Zu deiner Mutter wirst du vielleicht am Anfang eine gewisse Distanzhaltung haben...bis sie sieht das es funktioniert und du unter Umständen ab und zu gerne zu ihr gehst um mit ihr zu plaudern...vielleicht wie freundinnen...durch eine gewisse Distanz wächst manchmal der Respekt bzw. die Achtung. Wo und wie du dich anmelden musst hat noch Zeit...Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und viel Glück...Grüße aus Deutschland Jeannette

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5. März 2006 um 22:06
In Antwort auf herzle1706

...langsam...langsam...langsam...
Hallo Nadine,
..ich kann sehr gut nachvollziehen, welche gefühle du für deinen Freund, also für David, empfindest. Ich bin auch davon überzeugt, das du, wenn du dich bereit dazu fühlst, und das gefühl habe ich, diesen schritt gehen solltest. du fühlst dich seit dem Tod deines Vaters in deiner Familie nicht mehr wohl und hast in deinem Freund deine eigene kleine Familie gefunden und das find ich toll. Er gibt dir halt und wenn euch deine "Schwiegereltern" dabei unterstützen bzw. für deinen Einzug bei ihnen sind, solltest du es auch tun. Du bist ja mit 18 volljährig und kannst tun und lassen was du möchtest. Du solltest dich natürlich vorher erkundigen, wieviel Geld dir monatlich zur Verfügung steht und dies entsprechend durchrechnen. Es geht ja nicht alleine um die Finanzierung deiner Interessen, du solltes auch die Eltern von David ein kleines Stück weit unterstützen. (Kostgeld sagt man bei uns in Deutschland)
Aber durch das Zusammenleben merkst du noch ehre ob du und David ein ganzes Leben zusammen verbringen könnt und ob er so perfekt bleibt wie er jetzt für dich ist. Zu deiner Mutter wirst du vielleicht am Anfang eine gewisse Distanzhaltung haben...bis sie sieht das es funktioniert und du unter Umständen ab und zu gerne zu ihr gehst um mit ihr zu plaudern...vielleicht wie freundinnen...durch eine gewisse Distanz wächst manchmal der Respekt bzw. die Achtung. Wo und wie du dich anmelden musst hat noch Zeit...Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und viel Glück...Grüße aus Deutschland Jeannette

Hallo Jeannette
Danke für deine tolle und aufbauende Antwort. Das gibt mir noch mehr Halt. Ich bin sehr fest entschlossen, aber die Zeit vergeht wie im Flug und da sind die 66 Wochen bis dahin nicht mehr so lange.
Ich werd das schon schaffen. Die anfänglichen Probleme haben sich auch gebessert und meine Eltern sehen es auch schön langsam ein dass ich nicht mehr die kleine süße von früher bin, die alles mit ihnen unternommen hat und ich werde natürlich versuchen mich so oft wie möglich mit ihnen zu treffen, besonders mit meiner mum, denn ich habe sie ja ganz toll lieb. Und wenn sie mich dann vlt mal besucht dann weis sie genau das die behauptungen "ich werde nie einen haushalt schmeißen können" nicht stimmen. Zu hause ist halt alles anders als woanders

Mal schaun
Danke für die Glückwünsche.
Ganz liebe Grüße Nadine

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