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Mit 18 von Zuhause ausziehen...

1. Februar 2006 um 14:41

Hallo..Ich bin jetzt noch 17,werde im Sommer jedoch 18 und habe vor dann auszuziehen.Es gibt allerdings ein Problem, die Finanzierung.Meine Mutter ist allein erziehend (habe noch 2 kleinere Geschwister)und kann mir das nicht finanzieren, sie erhält Hartz 4.Ich bin Schülerin eines Gymnasiums und mache in ca 2 Jahren Abitur.Deshalb möchte ich auch ausziehen , weil ich mich daheim nicht in Ruhe darauf vorbereiten kann.Gibt es eine Möglichkeit,dass mir die Wohnung und der Lebensunterhalt bezahlt wird?An wen kann ich mich wenden??Bitte helft mir...

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1. Februar 2006 um 15:00

Hmmmmm
Ich denke wenn überhaupt, mußt du den Umzug, Kaution usw. alles selbst finanzieren.

Ich kopiere dir mal was ein was für dich zutrifft. Für dich wäre ja dann aber Sozialgeld fällig, weil du ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst.Wenn dein Vater leistungsfähig ist, wird sicher an ihn herangetreten.


Für Empfänger von Arbeitslosengeld II, die jünger als 25 Jahre sind, soll zudem wieder der Unterhaltsrückgriff auf die Eltern eingeführt werden. Ob dadurch tatsächlich 500 Millionen Euro hereinkommen, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, ist allerdings unklar.

Orientiert sich der Unterhaltsrückgriff an den geltenden Regelungen in der Sozialhilfe, stünde einem erwerbstätigen Elternpaar ein Selbstbehalt von etwa rund 2.200 Euro am bereinigten Nettoeinkommen zu, wenn der erwachsene Nachwuchs nicht mehr zu Hause wohnt. Nur das Elterneinkommen, das darüber liegt, müsste auf das Arbeitslosengeld II des Sprösslings angerechnet werden.

Wohnen die jungen Erwachsenen noch zu Hause, wird es enger. Künftig sollen unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Kinder, die keinen Job haben und noch zu Hause leben, "in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern" einbezogen werden. Dies würde bedeuten, dass die Eltern schon bei einem sehr geringen Erwerbseinkommen zum Unterhalt herangezogen würden.

Damit die jungen Erwachsenen nicht auf die Idee kommen, sich eine eigene Wohnung zu suchen, um doch Anspruch auf Arbeitslosengeld II zu haben, soll künftig der Auszug aus dem Elternhaus nur noch mit Zustimmung der Jobagentur möglich sein und nur in Ausnahmefällen genehmigt werden. Dies bringt laut Koalitionsvertrag noch mal 100 Millionen Euro.

Die Nebenwirkungen dieser Maßnahme für die jungen Erwachsenen allein könnten aber erheblich sein: Viele arbeitslose junge Leute, die noch bei Muttern leben, melden sich dann künftig möglicherweise erst gar nicht mehr in der Jobagentur, weil sie den Rückgriff auf die Eltern fürchten. Sie lassen sich stattdessen zu Hause durchfüttern. Doch damit kommen die jungen Arbeitslosen auch nicht in den Genuss von Fördermaßnahmen.

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2. Februar 2006 um 21:24
In Antwort auf dieeinhorn1

Hmmmmm
Ich denke wenn überhaupt, mußt du den Umzug, Kaution usw. alles selbst finanzieren.

Ich kopiere dir mal was ein was für dich zutrifft. Für dich wäre ja dann aber Sozialgeld fällig, weil du ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst.Wenn dein Vater leistungsfähig ist, wird sicher an ihn herangetreten.


Für Empfänger von Arbeitslosengeld II, die jünger als 25 Jahre sind, soll zudem wieder der Unterhaltsrückgriff auf die Eltern eingeführt werden. Ob dadurch tatsächlich 500 Millionen Euro hereinkommen, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, ist allerdings unklar.

Orientiert sich der Unterhaltsrückgriff an den geltenden Regelungen in der Sozialhilfe, stünde einem erwerbstätigen Elternpaar ein Selbstbehalt von etwa rund 2.200 Euro am bereinigten Nettoeinkommen zu, wenn der erwachsene Nachwuchs nicht mehr zu Hause wohnt. Nur das Elterneinkommen, das darüber liegt, müsste auf das Arbeitslosengeld II des Sprösslings angerechnet werden.

Wohnen die jungen Erwachsenen noch zu Hause, wird es enger. Künftig sollen unverheiratete, volljährige, unter 25-jährige Kinder, die keinen Job haben und noch zu Hause leben, "in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern" einbezogen werden. Dies würde bedeuten, dass die Eltern schon bei einem sehr geringen Erwerbseinkommen zum Unterhalt herangezogen würden.

Damit die jungen Erwachsenen nicht auf die Idee kommen, sich eine eigene Wohnung zu suchen, um doch Anspruch auf Arbeitslosengeld II zu haben, soll künftig der Auszug aus dem Elternhaus nur noch mit Zustimmung der Jobagentur möglich sein und nur in Ausnahmefällen genehmigt werden. Dies bringt laut Koalitionsvertrag noch mal 100 Millionen Euro.

Die Nebenwirkungen dieser Maßnahme für die jungen Erwachsenen allein könnten aber erheblich sein: Viele arbeitslose junge Leute, die noch bei Muttern leben, melden sich dann künftig möglicherweise erst gar nicht mehr in der Jobagentur, weil sie den Rückgriff auf die Eltern fürchten. Sie lassen sich stattdessen zu Hause durchfüttern. Doch damit kommen die jungen Arbeitslosen auch nicht in den Genuss von Fördermaßnahmen.

Amt!
Ab zum Amt, die haben alle möglichen Unterstützungsgelder, zb Wohngeld..
die Kaution übernehmen die meist auch und Kindergeld bekommst du ja auch.

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3. Februar 2006 um 16:08
In Antwort auf soleila87

Amt!
Ab zum Amt, die haben alle möglichen Unterstützungsgelder, zb Wohngeld..
die Kaution übernehmen die meist auch und Kindergeld bekommst du ja auch.

Hallo soleila87
Wollte dich jetzt fragen, ob du dir sicher bist, dass das klappt...und weißt du vielleicht auch an wen ich mich wenden kann?noch was:Mein Vater zahlt ca 300 Euro Unterhalt für mich..stehen die dann mir zu?
danke nochmal, LG

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1. Mai 2008 um 18:06

Hey
hab dazu mal ne Frage...ich bin 18 (werde bald 19) und habe bis dahin mein Abitur. Ich würde gerne von zuhause ausziehen (wegen unlöslichem Stress mit den Eltern) ..aber ich befürchte das wird nicht gehen. Meine Eltern können das nicht finanzieren und ne Ausbildung hab ich ja noch nicht gemacht.ein Nebenjob reicht da allemal nicht. Was mach ich denn jetzt?? wahrscheinlich muss ich doch solange hier bleiben bis ich selbst Geld verdiene oder?? Na dann gute Nacht -.-

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