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Mutterschaftsgeld nach Beschäftigungsverbot?

28. Februar 2007 um 14:50

Hallo, ich bin in der 8. SSW und arbeite in einer Zahnarztpraxis. Seitdem meine Chefin von meiner SS weiß, lässt sie mich nur noch an der Anmeldung arbeiten. Gestern sagte mein Fa, dass ich auch ein Beschäftigungsverbot bekommen könnte. Ich wollte es aber nicht, weil ich auch erst in der 8. SSW bin. Er sagte, ich sollte Bescheid sagen, wenn ich es mir anders überlegen sollte. Der andere Chef (ich arbeite nur für meine Chefin) in unserer Praxis sagte heute auch zu mir, wieso ich mir kein Beschäftigungsverbot hole, damit ich mir den Stress in der Praxis nicht antue, weil meine Chefin oft fies zu mir ist und er das mitgekriegt hat.

Ich habe gedacht, wenn wir am Umziehen sind (Mai), dass ich dann evtl. das Beschäftgigungsverbot beantrage.Dann wäre ich im 5.-6.Monat. Wie sieht es dann mit Mutterschutzgehalt aus? Normalerweise müsste ich noch bis zum 1.09.07 arbeiten. Was bekommt man dann? Reicht es, wenn es mein Fa einreicht, oder muss der Arbeitgeber zustimmen?

Liebe Grüße

candysha 7+3

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28. Februar 2007 um 15:57

Beschäftigungsverbot
das beschäftigungsverbot beantragst du nicht. es wird dir von deiner frauenärztin ausgesprochen oder in deinem fall kann es auch vom arbeitgeber ausgesprochen werden.
falls du ein beschäftigungsverbot bekommst, bekommst du dein durchschnittsverdienst der letzten 3 monate vor schwangerschaftsbeginn zu 100%. dein arbeitgeber bekommt das geld dann von der krankenkasse wieder. in den meisten fällen ist es für zahnärzte besser ein beschäftigungsverbot auszusprechen als dich weiter arbeiten zu lassen, da sie dich so selber weiterzahlen müßten, du aber keine voll einsetzbare arbeitskraft mehr bist.

Mutterschaftsgeld: Mutterschaftsgeld gibt es 6 wochen vor und 8 wochen nach ET. deinem arbeitegeber hast du ja ein schwangerschaftsattest vorgelegt. ihm mußt du nichts mehr mitteilen. deiner krankenkasse muß du 1 woche vor beginn des mutterschaftsurlaubs( also 7 wochen vor ET) ein schreiben von deiner ärztin schicken, wo der vorraussichtliche geburtstermin und anderes vermerkt ist.die kümmern sich um den rest.

nach 8 wochen mutterschaftsgeld gibt es dann das elterngeld.

denke dürfte alles richtig wiedergegeben haben, da ich das gleiche schicksal wie du habe.


hoffe konnte deine fragen beantworten.


lieben gruß, libelle

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28. Februar 2007 um 16:24
In Antwort auf libelle2210

Beschäftigungsverbot
das beschäftigungsverbot beantragst du nicht. es wird dir von deiner frauenärztin ausgesprochen oder in deinem fall kann es auch vom arbeitgeber ausgesprochen werden.
falls du ein beschäftigungsverbot bekommst, bekommst du dein durchschnittsverdienst der letzten 3 monate vor schwangerschaftsbeginn zu 100%. dein arbeitgeber bekommt das geld dann von der krankenkasse wieder. in den meisten fällen ist es für zahnärzte besser ein beschäftigungsverbot auszusprechen als dich weiter arbeiten zu lassen, da sie dich so selber weiterzahlen müßten, du aber keine voll einsetzbare arbeitskraft mehr bist.

Mutterschaftsgeld: Mutterschaftsgeld gibt es 6 wochen vor und 8 wochen nach ET. deinem arbeitegeber hast du ja ein schwangerschaftsattest vorgelegt. ihm mußt du nichts mehr mitteilen. deiner krankenkasse muß du 1 woche vor beginn des mutterschaftsurlaubs( also 7 wochen vor ET) ein schreiben von deiner ärztin schicken, wo der vorraussichtliche geburtstermin und anderes vermerkt ist.die kümmern sich um den rest.

nach 8 wochen mutterschaftsgeld gibt es dann das elterngeld.

denke dürfte alles richtig wiedergegeben haben, da ich das gleiche schicksal wie du habe.


hoffe konnte deine fragen beantworten.


lieben gruß, libelle

Danke,
für die schnelle antwort. wie ist es denn, wenn ich ein beschäftigungsverbot erhalte? kommt danach dann die mutterschutzzeit, oder gilt die nur, wenn ich bis 6 wochen vor dem et arbeite? oder erst beschäftigungsverbot und dann elterngeld? nach welcher reihenfolge geht es dann?

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28. Februar 2007 um 17:14
In Antwort auf candysha

Danke,
für die schnelle antwort. wie ist es denn, wenn ich ein beschäftigungsverbot erhalte? kommt danach dann die mutterschutzzeit, oder gilt die nur, wenn ich bis 6 wochen vor dem et arbeite? oder erst beschäftigungsverbot und dann elterngeld? nach welcher reihenfolge geht es dann?

Beschäftigungsverbot wie arbeiten
also wenn du beschäftigungsverbot hast, wird das wie arbeiten angesehen.

also erst beschäftgungsverbot mit lohnfortzahlung, dann mutterschaftsgeld und danach elterngeld.

gruß libelle

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