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Namensänderung

21. Mai 2011 um 19:48

Hallo, hab da mal ne frage: mein mann und ich haben ein gemeinsames Kind und mein Sohn habe ich aus erster Ehe mitgebracht. Mein Sohn ist der einziege der einen anderen Nachnamen hat. er möchte gerne so heißen wie wir alle,aber der Kindesvater gibt sein einverständnis dafür nicht. meine Frage: kann mein sohn auch ohne kindesvater den namen ändern lassen???? er ist jetzt 12 jahre. Liebe grüße nadine

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24. Mai 2011 um 12:14

Wie kann der Familiennamen des Kindes nach der Scheidung der Eltern geändert werden?
"Namensänderung bei Wiederheirat eines Elternteils:

Heiratet die Mutter, bei der Kind lebt, erneut, so kann das Kind den Namen des neuen Ehemannes bekommen, wenn auch die Mutter diesen Namen annimmt ( 1618 BGB). Voraussetzung ist aber, dass der Vater des Kindes zustimmt. Ist das Kind bereits mindestens 5 Jahre alt, muss auch das Kind selbst zustimmen.

Stimmt der Vater des Kindes zu, kann das Kind statt des neuen Familiennamens auch einen Doppelnamen bekommen, also in unserem Beispiel Müller-Schneider oder Schneider-Müller

Was passiert aber, wenn der Vater der Namensänderung nicht zustimmt?

In diesem Fall kann das Familiengericht unter bestimmten Umständen die Einwilligung des Vaters ersetzen, d.h. das Familiengericht erlaubt, dass die Namensänderung auch ohne Zustimmung des Vaters erfolgen kann. Eine solche Entscheidung trifft das Gericht aber nur, wenn die Namensänderung zum Wohl des Kindes erforderlich ist. In 3 Abs. 1 Namensänderungsgesetz steht, dass ein wichtiger Grund für die Namensänderung vorliegen muss. Eine Namensänderung ist aber nicht schon deswegen erforderlich, weil die Mutter und ihr neuer Mann einen anderen Familiennamen haben als das bei ihnen lebende Kind. Das allein reicht also nicht. Denn auch die Namensbindung zum "alten" Elternteil ist wichtig und soll grundsätzlich beibehalten werden.

Hinzukommen muss vielmehr, dass ohne eine Namensänderung schwerwiegende Nachteile für das Kind drohen. Da dies selten der Fall ist, kommt es auch selten vor, dass ein Gericht die nicht vorhandene Einwilligung des Vaters ersetzt.


Einfacher ist es, wenn das Kind statt des Familiennamens des neuen Ehemanns einen Doppelnamen bekommen soll. Wenn Frau Müller nun Herrn Schneider heiratet und selber Schneider heißt, und das Kind soll den Familiennamen Müller-Schneider bekommen. In diesem Fall behält das Kind ja auch seinen alten Familiennamen. Deswegen stellen die Gerichte in einem solchen Fall nicht so hohe Anforderungen an die Zulässigkeit der Namensänderung (z.B. OLG Köln, 27 UF 221/01). Aus diesem Grund ist zunächst immer zu prüfen, ob das Kind nicht einen Doppelnamen aus seinem bisherigen Familiennamen und dem neuen Familiennamen tragen kann. "


aus: http://www.scheidung-online.de/namensr.html#namensaenderung

lg marqueena

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12. Juni 2011 um 11:52

Huhu
ja es geht in vielen fällen...du musst die unterschrift bei gericht einklagen die du für die änderung brauchst...und am besten holst du dir auch glei noch eun gutachten beim arzt das dein sohn drunter leidet das er nicht den gleichen nachnamen hat wie seine mutter und geschwister....so hat es meine mutter bei uns gemacht und es hat geklappt....

lg nina

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21. Juli 2011 um 9:38

Sorry,...
...ich glaube nicht! Der Kindesvater muss damit einverstanden sein! Doch wendet euch mal ans Jugendamt, die können euch da definitv weiterhelfen!
Liebe Grüße

Claudia

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