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Neuer Arbeitsvertrag und jetzt schwanger

22. August 2013 um 12:45

Hallo

Ich bin 24 Jahre alt und gerade mit meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin fertig. habe einen super Abschluss mit 1,3 gemacht
nun habe ich auch einen Arbeitsvertrag bekommen in einem Intensivpflegedienst wo ich in einer WG eingesetzt werden soll. ich habe mich auch sehr gefreut auf den ersten september. nun habe ich am letzten Samstag einen Schwangerschaftstest gemacht, der natürlich auch gleich positiv war
Ich freue mich darüber und mein Freund auch, obwohl es eigentlich nun ein jahr früher passiert ist als es geplant war.
Nun hatte die Personalreferentin beim Vorstellungsgespräch aber sowas von mit dem Zaunpfahl gewunken, dass Schwangere sofort ein Beschäftigungsverbot bekommen, und dass es ziemlich unpassend wäre. So habe ich es zumindest aufgefasst.
Meine Frage ist, wie ihr euch in dieser Situation verhalten würdet?
gleich am ersten Arbeitstag die Karten auf den Tisch legen?
Oder lieber erstmal noch ein paar Tage länger warten?
Bin ein bisschen ratlos
jetzt möchte ich es noch nicht sagen, weil ich Angst habe, dass der Vertrag sonst evtl. rückgängig gemacht wird und ich dann quasi vom Amt abhängig bin.
für den AG ist es natürlich eine blöde Situation aber ist ja nun mal nicht mehr zu ändern.

ich würde mich über Erfahrungen und Tipps von anderen freuen.

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24. August 2013 um 4:27

Hallo!
Erstmal Glückwunsch zum tollen Abschluß

Mein Fall ist sehr ähnlich - nur ohne sofortige BV-Androhung!
Ich war ebenfalls bereits bei Arbeitsantritt schwanger und habe es erst etwa nach 4 Wochen gesagt. Am ersten Arbeitstag hätte ich das nicht fertig gebracht das ist doch sehr heftig!

Also da Du es ja tatsächlich erst vor kurzem erfahren hast, würde ich mind. 2 Wochen warten und dann eben sagen dass Du es gerade erfahren hast.
Wenn Du in dieser Zeit gute Arbeit leistest, also einen guten Eindruck machen konntest, nimmt man es vielleicht!! auch weniger übel als einer völlig "fremden" Person (ist so ein Gedanke von mir)!

Für meinen Chef war es ganz okay, zumindest nach aussen hin!

Rechtlich bist Du auf der sicheren Seite, der Vertrag kann nicht rückgängig gemacht werden

Alles alles Gute für Dich, ich drück die Daumen!

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24. August 2013 um 9:13
In Antwort auf florina911

Hallo!
Erstmal Glückwunsch zum tollen Abschluß

Mein Fall ist sehr ähnlich - nur ohne sofortige BV-Androhung!
Ich war ebenfalls bereits bei Arbeitsantritt schwanger und habe es erst etwa nach 4 Wochen gesagt. Am ersten Arbeitstag hätte ich das nicht fertig gebracht das ist doch sehr heftig!

Also da Du es ja tatsächlich erst vor kurzem erfahren hast, würde ich mind. 2 Wochen warten und dann eben sagen dass Du es gerade erfahren hast.
Wenn Du in dieser Zeit gute Arbeit leistest, also einen guten Eindruck machen konntest, nimmt man es vielleicht!! auch weniger übel als einer völlig "fremden" Person (ist so ein Gedanke von mir)!

Für meinen Chef war es ganz okay, zumindest nach aussen hin!

Rechtlich bist Du auf der sicheren Seite, der Vertrag kann nicht rückgängig gemacht werden

Alles alles Gute für Dich, ich drück die Daumen!

Danke für die liebe Antwort
Das muntert mich echt ein bisschen auf
Naja in der intensivpflege ist man halt auch mit Patienten alleine und muss die alleine drehen und quasi heben. Gibt zwar Techniken die es leichter machen aber trotzdem ist es natürlich irgendwie körperlich anstrengend. Und es kommen dann auch zwölf Stunden Dienste auf mich zu. Sowohl tagsüber als auch nachts :-\ wäre ja ansonsten
total in Ordnung weil man dafür auch entsprechend frei und natürlich Geld bekommt. Bloß, dass ich natürlich ein bisschen Angst habe, dass es für das Baby nicht gut ist so lange Nachtdienste zu machen. Ist nach Bekanntgabe der Schwangerschaft sowieso verboten.
Ich versuche es erstmal ne Woche und dann mal sehen wie es mir geht irgendwie werde ich das schon hinkriegen.
Ich freue mich trotzdem über die schwangerschaft

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4. November 2013 um 3:31

Warte ab...
Bis du es dem ag mitteilst. Vllt kann man auch nochmal über das bv reden, wenn du wirklich dagegen bist.

Zum arbeitsrechtlichen: du stehst nach Paragraf 9 Mutterschutzgesetz unter besonderen Kündigungsschutz,bis 4 Monate nach der Entbindung. Dies gilt uch in der Probezeit. Falls die dir doch eine Kündigung überreichen, musst du Sie innerhalb von 2 Wochen über die ss, am besten mit ärztlicher Bescheinigung, informieren, notfalls innerhalb von drei Wochen dein recht per klage einfordern. Hoffentlich wirst du dieses wissen nicht brauchen.

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4. November 2013 um 7:50
In Antwort auf mamamandel

Warte ab...
Bis du es dem ag mitteilst. Vllt kann man auch nochmal über das bv reden, wenn du wirklich dagegen bist.

Zum arbeitsrechtlichen: du stehst nach Paragraf 9 Mutterschutzgesetz unter besonderen Kündigungsschutz,bis 4 Monate nach der Entbindung. Dies gilt uch in der Probezeit. Falls die dir doch eine Kündigung überreichen, musst du Sie innerhalb von 2 Wochen über die ss, am besten mit ärztlicher Bescheinigung, informieren, notfalls innerhalb von drei Wochen dein recht per klage einfordern. Hoffentlich wirst du dieses wissen nicht brauchen.

Differenzieren
es gibt auch Probezeiten, die in einem einen befristeten Vertrag festgehalten sind. Diese sind - wie normale befristete Verträge auch genau so zu behandeln. Heisst, diese laufen aus, wenn kein unbefristeter Vertrag folgt auch wenn man schwanger ist..

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