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Pfändung des Unterhaltes....

24. Oktober 2005 um 9:37 Letzte Antwort: 20. April 2006 um 16:32

Hallo!
Ich habe mal eine Frage,vielleicht kennt sich ja jemand von Euch damit aus.
Ich habe ein kleines Kind für welches ich eigentlich Unterhalt bekomme.Ich lasse es über das Jugendamt laufen,weil ich mir erhofft habe,das so mit den Zahlungen alles glatt geht,das heißt,er zahlt ans Jugendamt den Unterhalt und die zahlen weiter an mich.Aber nichts ist.Seit einiger Zeit kommt der Unterhalt unregelmässig,viel zu spät und auch sogar gar nicht!Da ich auf das Geld angewiesen bin stehe ich nun natürlich richtig prima da.Habe mich vor kurzem mit dem Jugenamt kurzgeschlossen,und die Dame dort war auch schon sehr sauer über ihn,das er jetzt sogar überhaupt nicht mehr zahlt.Derzeit steht Unterhalt für 2 Monate aus.Sie sagte mir das sie jetzt eine Pfändung einreichen wird und sich schon bei seinem Arbeitgeber gemeldet hat.Aber sie sagte auch es kann lange Zeit dauern bis ich das Geld bekomme.
Was heißt lange Zeit????Wie geht so was denn von statten?Was meint Ihr wie lange es dauern wird???
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen weil ich auf diesem Gebiet überhaupt keine Ahnung habe!!!

Liebe Grüße und Danke!!!

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24. Oktober 2005 um 19:11

Genau
so kenne ich das auch.
Jugendamt zahlt regelmäßig an die Mutter und der Vater zahlt ans Jugendamt.
Wie Mooszauber schon schreint bis das Kind 12 Jahre alt ist aber höchstens 72 Monate.
Vielleicht fällst Du nicht mehr in diesen Rahmen.
Wenn doch,sprich es auf dem Amt na.

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24. Oktober 2005 um 20:24

Kenne einen Fall, da waren's 6 Wochen
Hi,
so wie ich das verstehe wolltest du wissen, wie lange es dauert bis das Geld nach einer Gehaltspfändung bei dir ist, oder? Es dauert halt ein wenig, bis der Arbeitgeber den Brief wegen der Pfändung bekommt und dann muss halt auch noch gewartet werden, bis das nächste Gehalt gezahlt werden müsste. Das kann ein paar Wochen dauern, würde so 6 bis 8 schätzen, wenns dumm läuft (und sich das Jugendamt nachher auch noch Zeit lässt). Gepfändet werden darf aber auch immer nur bin an die Existenzminimumgrenze, d.h. es kann sein, wenn das Gehalt vom Kindesvater nicht hoch genug ist, dass du erstmal nur einen Teil vom Unterhalt bekommst (und nicht direkt den vollen Betrag für die Monate, die noch ausstehen).

Hoffe die Antwort hilft dir etwas weiter,
Ciao ciao,
KleineRose

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30. Oktober 2005 um 14:43

Hallo Sunny!!
Leider hab ich die Erfahrung machen müssen das bei uns das Jugendamt eher mit den Vätern zusammen arbeitet und nicht mit den Müttern. Ich hatte auch das Problem der Kindesvater zahlte 2 Monate lang nicht konnte mein Rechnungen nicht mehr alle zahlen so das ich einen Kredit beantragen musste.
Hatte dann die Nase voll und habe mir einen guten Anwalt gesucht, hatte zwar alles in etwa 6 Monate gedauert bis die Zwangspfändung auf seinem Konto, und bei seinem Arbeitgeber durch war( musste ja noch vorher übers Gericht laufen. Und was soll ich sagen?? Mein Anwalt hat meine Interessen und das Recht des Kindes durchgesetzt und nun zahlt er wieder pünktlich zumal er weiss das ich es immer wieder machen würde.
Auch wenn es alle 2 Jahre um die Dynamisierung geht, übergebe ich das meinen Anwalt.

Vielleicht solltest du dir auch einen guten Anwalt suchen, der sich um diese Angelegenheit kümmert. Bevor du diesen Unterhaltsvorschuss beantragst frag einfach einen Anwalt er kann dir mehr zu allen sagen.

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30. Oktober 2005 um 14:50
In Antwort auf hafsa_12312842

Hallo Sunny!!
Leider hab ich die Erfahrung machen müssen das bei uns das Jugendamt eher mit den Vätern zusammen arbeitet und nicht mit den Müttern. Ich hatte auch das Problem der Kindesvater zahlte 2 Monate lang nicht konnte mein Rechnungen nicht mehr alle zahlen so das ich einen Kredit beantragen musste.
Hatte dann die Nase voll und habe mir einen guten Anwalt gesucht, hatte zwar alles in etwa 6 Monate gedauert bis die Zwangspfändung auf seinem Konto, und bei seinem Arbeitgeber durch war( musste ja noch vorher übers Gericht laufen. Und was soll ich sagen?? Mein Anwalt hat meine Interessen und das Recht des Kindes durchgesetzt und nun zahlt er wieder pünktlich zumal er weiss das ich es immer wieder machen würde.
Auch wenn es alle 2 Jahre um die Dynamisierung geht, übergebe ich das meinen Anwalt.

Vielleicht solltest du dir auch einen guten Anwalt suchen, der sich um diese Angelegenheit kümmert. Bevor du diesen Unterhaltsvorschuss beantragst frag einfach einen Anwalt er kann dir mehr zu allen sagen.

Unterhaltsvorschuß beantragen
kann sie doch trotzdem,dann bekommt sie wenigstens eine Zeit lang das Geld pünktlich.
Das Jugendamt holt sich das Geld dann schon bei dem Mann wieder und,man kann sich auch bei Jugendamt so einen Titel holen,damit kann sofort gepfändet werden wenn die Mutter neu heiratet,greift es dann nicht mehr.

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31. Oktober 2005 um 7:30

Ja das ist richtig...
eigentlich gibt es den Unterhaltsvorschuß,aber ich bin seit einiger Zeit wieder verheiratet,und da fällt es dann weg.Das ist ja das Problem.Unterhaltsvorschuß habe ich damals das erste Jahr bekommen weil der Erzeuger permanent der Meinung war er wäre nicht der Vater.Überall hat er damit rumgeprahlt ich würde ihm ein Kind unterschieben wollen usw. aber Gott sei Dank hat er die Quittung für diese gemeinen Aussagen bekommen!Es ging vor Gericht,es musste ein Vaterschaftstest gemacht werden und mit dem Ergebnis fing dann für Ihn die Pflicht zum zahlen an.Dieser Mensch ist es echt so sch....
Wenn man ihn heute fragt ob er kinder hat verneint er es immer noch und verleugnet seine Tochter,er ist Mitte 30,das ist so arm!!!!!Er hat sie noch nicht einmal gesehen!
Ich danke Euch trotzdem für Eure Antworten!!!

LG sunny

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31. Oktober 2005 um 10:49
In Antwort auf clio_11971722

Ja das ist richtig...
eigentlich gibt es den Unterhaltsvorschuß,aber ich bin seit einiger Zeit wieder verheiratet,und da fällt es dann weg.Das ist ja das Problem.Unterhaltsvorschuß habe ich damals das erste Jahr bekommen weil der Erzeuger permanent der Meinung war er wäre nicht der Vater.Überall hat er damit rumgeprahlt ich würde ihm ein Kind unterschieben wollen usw. aber Gott sei Dank hat er die Quittung für diese gemeinen Aussagen bekommen!Es ging vor Gericht,es musste ein Vaterschaftstest gemacht werden und mit dem Ergebnis fing dann für Ihn die Pflicht zum zahlen an.Dieser Mensch ist es echt so sch....
Wenn man ihn heute fragt ob er kinder hat verneint er es immer noch und verleugnet seine Tochter,er ist Mitte 30,das ist so arm!!!!!Er hat sie noch nicht einmal gesehen!
Ich danke Euch trotzdem für Eure Antworten!!!

LG sunny

Hallo Sunny!!
Leider gibt es immer wieder solche Erzeuger. Selbst der Erzeuger von meinem Sohn darf nicht von mir verlangen und schon gar nicht von meinem Sohn das er Papa sagen soll. Er kümmer t sich genauso wenig, ruft weder mal an noch erscheint er bei Anlässen wie Geburtstag und Weihnachten. Seine Eltern melden sich alle 2 Monate mal und fragen ob sie ihr Enkel haben dürften. Auch dieses wird immer weniger. Früher haben sie sich ihn alle 14 Tage-3 Wochen geholt und nun sind wir bei 2 Monaten schon angekommen. Wobei ich ja schon der Meinung bin dann sollen sie den Kontakt gänzlich abbrechen. Und was soll ich Dir sagen ?? Sein Erzeuger ist auch 31, und er hat ja seiner Meinung nach auch kein Kind.

Aber versuch es mal mit dem Anwalt, ich glaube das du da mehr erreichst. Es dauert zwar aber es lohnt sich wirklich.
Lg Nikki

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20. April 2006 um 16:32

Unterhalt und mehr...
Sehr geehrte Mütter,

mehr durch einen Zufall las ich einige Euer Berichte auf dieser Seite und kann Euch sehr gut verstehen. Ich weiß genau was Ungerechtigkeit bzw. dieses Gefühl bedeutet.

Nun, ich bin Vater einer bald 12 jährigen Tochter. Ihre Mutter und ich sind nun seit gut 9 Jahren getrennt und seit knapp 8 Jahren geschieden. Wir praktizieren das gemeinsame Sorgerecht und haben ein nicht vom Gesetzgeber festgelegtes Umgangsrecht. Hinzu dürfte, laut richterlichen Beschluß, meine Tochter ebenso bei mir wohnen wie sie es bei ihrer Mutter macht. Leider war es mir damals nicht möglich meine Tochter zunehmen, obwohl ich es gern getan hätte. Doch dies wäre zu dem damaligen Zeitpunkt nicht zum Vorteil unserer Tochter gewesen. Da ich damals mich löste und die Scheidung einreichte, habe ich alles an Hab und Gut zurückgelassen, damit es unserer Tochter an nichts mangelt.
Bisher war das Verhältnis zu meiner Exfrau mehr gut, als schlecht. Sicherlich, Spannungen gab es immer wieder, doch verantwortlich dafür ist ihr langjähriger Lebensgefährte. Man lernt damit zu leben. Das Verhältnis zu unserer Tochter ist ausgezeichnet. Außerdem hat sie bei mir alles. Denn ich habe den Anspruch, dass sie nicht als Gast bei mir zu besuch ist, sondern auch bei mir wohnen kann. Also hat sie auch ein eigenes Zimmer und was dazu gehört. Meinen Unterhaltszahlungen komme ich natürlich nach und diese gehen immer pünktlich vor dem 1. des Monats auf dem Konto meiner Exfrau ein.
Meinen ganzen Jahresurlaub verbringe ich mit unserer Tochter und fliege auch mit ihr weg, was ihre Mutter z.B. nicht macht, denn dies macht sie lieber mit ihrem Freund ohne Tochter.
Nun hat sie etwas geändert, denn endlich fand ich eine Frau die gern mit mir und meiner Tochter zusammen ist. Wir verstehen uns alle sehr gut und machen alles zusammen. Endlich sitze ich nicht zwischen den Stühlen und muß keine Entscheidungsspiele machen zwischen Freundin und Tochter.
Meine Freundin und ich denken sogar über das Heiraten und über gemeinsame Kinder nach. Meine Tochter begrüßt dies. Doch seitdem gibt es Spannungen zwischen meiner Exfrau und mir. Jetzt ging sie zum Jugendamt ersuchte Beistand. Dabei zahle ich genug und sogar darüber hinaus. Was ich alles nebenbei bezahle und für das Wohl meiner Tochter mache interessiert das Amt nicht. Meine Exfrau weiß ganz genau, dass es mich trifft und es in mir schmerzt und die daraus resultierenden Konsequenzen sind ihr auch egal. Auch an unsere Tochter denkt sie dabei nicht, ist nur um ihren verletzten Stolz bedacht und will nur ihre eigenen Belange durchsetzen.

Seht Ihr, dies sind die Frauen die Euch, welche im Recht sind, schlecht aussehen lässt. Da ist es doch klar, dass immer weniger Männer Lust auf Familie haben.

Für mich wäre es schön, wenn meine Tochter zu mir ziehe, denn dann kann meine Exfrau selber spüren, was es bedeutet Unterhaltspflichtig zu sein. Und ich weiß, dass sie, im Gegensatz zu mir, diese Zahlungen nur ungern täte, denn sie hat ja keinen eigenen Vorteil davon.

So, dieses waren jetzt einige Wörter von der anderen (der bösen) Seite.

Gruß Kai

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