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Probleme mit den Nachbarn

24. April um 2:56

Hallo mein Name ist Angie und bin 19 Jahre alt.

Ich habe folgendes Problem und hätte gerne ernstgemeinte Ratschläge. Es gibt einen ähnlichen Thread, aber der ist halt nur ähnlich und ich brauche Antworten auf meine aktuelle Situation. 

Ich wohne mit meiner Mum zusammen, mein Bruder ist vor Kurzem ausgezogen und wir leben hier seit etwas mehr als 15 Jahren. 

Die Nachbarn über uns haben schon mehrfach gewechselt, an sich nichts Schlimmes, jedoch wohnen jetzt ein 23 Jähriger und seine ein bis drei Jahre ältere Lebensgefährtin dort mit ihrem Hund (Größe eines Schäferhundes), seit ca 2 Jahren. Im Februar 2018 bekamen sie ihren Sohn. 

Naja, was soll ich sagen. Als das Kind noch frisch auf der Welt war waren die Eltern mit ihm immer bis 2 teilweise 3 Uhr Nachts unterwegs. Jetzt könnte man sich denken gut deren Sache, aber seit ca. 8 Monaten schreit das Kind jede Nacht stundenlang. (Und das ist tatsächlich nicht überspitzt) Die Eltern beruhigen ihren Sohn aber nicht, im Gegenteil sie klopfen gegen die Wand oder gehen auf Toilette und anschließend wieder ins Bett.

Meine Mutter und ich können kaum schlafen und wenn dann erst morgens um 11 Uhr, wenn die Nachbarn nicht zu Hause sind. 

Unser Haus ist ziemlich hellhörig und da bekommt man echt viel mit, das war auch vorher nie ein Problem, bis jetzt. 

Sobald die Nachbarn ihre Wohnung verlassen, trampeln diese die Stufen herunter und lassen jedesmal die Haustür einrasten und ausrasten und knallen dann die Tür zu. 

Da mein Bett quasi direkt neben der Haustür steht, sitze ich natürlich jedes Mal senkrecht. Irgendwann war ich es leid und machte einen Zettel an die Tür "Bitte die Tür leise und richtig verschließen." Darauf wurde nicht mal annähernd eingegangen. Also noch einen Zettel, diesmal in Din A4 "Bitte die Haustür leise und richtig verschließen und den Hund im Flur anleinen." (Der Hund knurrt jeden an und ich hab vor fremden Hunden etwas Angst. Als Antwort vom Nachbarn wenn er einen anknurrte "Ja, der mag sie halt nicht"

Ca. einen Tag nachdem Din A4 Zettel klopfte es an der Tür, wir sollen doch bitte das nächste Mal Probleme einfach ansprechen. 

Gesagt getan. Unsere Nachbarn haben in der Toilette eine Lüftung. Diese ist bei uns deutlich zu hören und meine Mum und ich sind Migränepatienten, dass heißt wenn man sowieso die ganze Nacht nicht geschlafen hat und dann morgens das WC benutzen möchte bekommt man erstmal direkt einen Tinitus. 

Ich habe ihn dann bei der nächsten Gelegenheit im Hausflur freundlich darum gebeten, die Lüftung auch mal auszuschalten. Daraufhin bekam ich als Antwort: "Wenn Sie das Rauchen in Ihrer Wohnung lassen ist das kein Problem." 

Ja, meine Mutter und ich rauchen, aber ich finde man hätte es besser sagen können oder zumindest höflicher. 

Zwei Tage darauf sah ich ihn dann selbst rauchen. 

Flur putzen machen sie nie. Sie saugen den Flur. An einem Sonntag. In der Mittagsruhe. Alles ist dreckig, wirklich alles. Interessieren tut es die beiden aber ziemlich wenig. 

Haben auch schon mehrfach beim Vermieter angerufen, der macht überhaupt nichts. 

Der Müll von deren Balkon landet auch immer bei uns. Bierflaschenetiketten, Zigarettenstummel, Wassereisverpackungen. 

Ich bin langsam echt ratlos. Es ist eine einzige Tortur. Keine Nacht in Ruhe schlafen, denen immer hinterher putzen ich muss jeden morgen um 5 Uhr 30 aufstehen und auch jetzt grade haben wir 3 Uhr Nachts und ich muss in 2 1/2 Stunden aufstehen und es funktioniert nicht weil das Kind so laut schreit. 

Was können wir tun? 

Liebe Grüße 

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24. April um 8:34
In Antwort auf user20455

Hallo mein Name ist Angie und bin 19 Jahre alt.

Ich habe folgendes Problem und hätte gerne ernstgemeinte Ratschläge. Es gibt einen ähnlichen Thread, aber der ist halt nur ähnlich und ich brauche Antworten auf meine aktuelle Situation. 

Ich wohne mit meiner Mum zusammen, mein Bruder ist vor Kurzem ausgezogen und wir leben hier seit etwas mehr als 15 Jahren. 

Die Nachbarn über uns haben schon mehrfach gewechselt, an sich nichts Schlimmes, jedoch wohnen jetzt ein 23 Jähriger und seine ein bis drei Jahre ältere Lebensgefährtin dort mit ihrem Hund (Größe eines Schäferhundes), seit ca 2 Jahren. Im Februar 2018 bekamen sie ihren Sohn. 

Naja, was soll ich sagen. Als das Kind noch frisch auf der Welt war waren die Eltern mit ihm immer bis 2 teilweise 3 Uhr Nachts unterwegs. Jetzt könnte man sich denken gut deren Sache, aber seit ca. 8 Monaten schreit das Kind jede Nacht stundenlang. (Und das ist tatsächlich nicht überspitzt) Die Eltern beruhigen ihren Sohn aber nicht, im Gegenteil sie klopfen gegen die Wand oder gehen auf Toilette und anschließend wieder ins Bett.

Meine Mutter und ich können kaum schlafen und wenn dann erst morgens um 11 Uhr, wenn die Nachbarn nicht zu Hause sind. 

Unser Haus ist ziemlich hellhörig und da bekommt man echt viel mit, das war auch vorher nie ein Problem, bis jetzt. 

Sobald die Nachbarn ihre Wohnung verlassen, trampeln diese die Stufen herunter und lassen jedesmal die Haustür einrasten und ausrasten und knallen dann die Tür zu. 

Da mein Bett quasi direkt neben der Haustür steht, sitze ich natürlich jedes Mal senkrecht. Irgendwann war ich es leid und machte einen Zettel an die Tür "Bitte die Tür leise und richtig verschließen." Darauf wurde nicht mal annähernd eingegangen. Also noch einen Zettel, diesmal in Din A4 "Bitte die Haustür leise und richtig verschließen und den Hund im Flur anleinen." (Der Hund knurrt jeden an und ich hab vor fremden Hunden etwas Angst. Als Antwort vom Nachbarn wenn er einen anknurrte "Ja, der mag sie halt nicht"

Ca. einen Tag nachdem Din A4 Zettel klopfte es an der Tür, wir sollen doch bitte das nächste Mal Probleme einfach ansprechen. 

Gesagt getan. Unsere Nachbarn haben in der Toilette eine Lüftung. Diese ist bei uns deutlich zu hören und meine Mum und ich sind Migränepatienten, dass heißt wenn man sowieso die ganze Nacht nicht geschlafen hat und dann morgens das WC benutzen möchte bekommt man erstmal direkt einen Tinitus. 

Ich habe ihn dann bei der nächsten Gelegenheit im Hausflur freundlich darum gebeten, die Lüftung auch mal auszuschalten. Daraufhin bekam ich als Antwort: "Wenn Sie das Rauchen in Ihrer Wohnung lassen ist das kein Problem." 

Ja, meine Mutter und ich rauchen, aber ich finde man hätte es besser sagen können oder zumindest höflicher. 

Zwei Tage darauf sah ich ihn dann selbst rauchen. 

Flur putzen machen sie nie. Sie saugen den Flur. An einem Sonntag. In der Mittagsruhe. Alles ist dreckig, wirklich alles. Interessieren tut es die beiden aber ziemlich wenig. 

Haben auch schon mehrfach beim Vermieter angerufen, der macht überhaupt nichts. 

Der Müll von deren Balkon landet auch immer bei uns. Bierflaschenetiketten, Zigarettenstummel, Wassereisverpackungen. 

Ich bin langsam echt ratlos. Es ist eine einzige Tortur. Keine Nacht in Ruhe schlafen, denen immer hinterher putzen ich muss jeden morgen um 5 Uhr 30 aufstehen und auch jetzt grade haben wir 3 Uhr Nachts und ich muss in 2 1/2 Stunden aufstehen und es funktioniert nicht weil das Kind so laut schreit. 

Was können wir tun? 

Liebe Grüße 

also es gibt Kinder, die die ganze Nacht lang schreien, wo die Eltern selbst weitestgehend machtlos sind und glaub mir, denen setzt das noch mehr zu als den Nachbarn.

Wenn man geräuschempfindlich ist (und klar, als Migränepatient ist man das massiv) und in einem hellhörigen Haus lebt, sind Ohrstöpsel generell eine gute Idee, egal, was für Nachbarn man hat.

Ansonsten stimme ich @daphne völlig zu: setzt Euch mal in entspannter Atmosphäre zusammen. Lernt Euch kennen. Der Zettel war da eine ungünstige Eröffnung und alles andere klingt, als würdet Ihr Euch einfach nur gegenseitig weiter hochschaukeln, wenn Ihr das nicht mal entschärft.
Oder Ihr geht über einen Anwalt und eskaliert ganz.

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24. April um 12:13

An und für sich habt ihr da natürlich Recht. Oropax kann ich nicht benutzen da ich sowieso schon meinen Wecker kaum wahrnehme, vorallem dann wenn ich schon bis spät in die Nacht wach bleiben musste auf Grund des Geräuschepegels. 

Sich mit unseren Nachbarn zusammen setzen wäre an sich kein Problem, jedoch besteht von denen keinerlei Interesse.

Theoretisch habt ihr auch Recht mit der Lüftung eigentlich dauert dies nur 2 min außer man ist duschen oder baden, die Lüftung läuft aber stundenlang auch wenn niemand zu Hause ist..

Ich ging mehrfach auf sie zu, bezüglich der Lüftung und auch wegen dem Schreien, des Kindes bekam aber nur "wir haben Magen-Darm" das war vor einigen Wochen und geändert hat sich da leider nichts. 

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24. April um 12:22

Ich war lange auf einer Ausbildungssuche und habe es auf Grund privater Probleme immer wieder aufgeschoben. Deswegen ging es vorher noch und ich konnte wenn ich irgendwann einschlief wenn das Kind ruhig war auch lange schlafen. Das geht aber nicht mehr da ich morgens um 5:30 Uhr aufstehen muss und dann kann ich nicht bis 3 Uhr wach bleiben. Bei meiner Mutter ist das anders. Sie kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten und sowohl sie als auch ich leiden immens unter den Problemen. 

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24. April um 12:28
In Antwort auf user20455

Ich war lange auf einer Ausbildungssuche und habe es auf Grund privater Probleme immer wieder aufgeschoben. Deswegen ging es vorher noch und ich konnte wenn ich irgendwann einschlief wenn das Kind ruhig war auch lange schlafen. Das geht aber nicht mehr da ich morgens um 5:30 Uhr aufstehen muss und dann kann ich nicht bis 3 Uhr wach bleiben. Bei meiner Mutter ist das anders. Sie kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten und sowohl sie als auch ich leiden immens unter den Problemen. 

dann zieht aus....wenn keine besserung in sicht ist, würde ich mir das nicht antun.

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24. April um 13:04
In Antwort auf user20455

An und für sich habt ihr da natürlich Recht. Oropax kann ich nicht benutzen da ich sowieso schon meinen Wecker kaum wahrnehme, vorallem dann wenn ich schon bis spät in die Nacht wach bleiben musste auf Grund des Geräuschepegels. 

Sich mit unseren Nachbarn zusammen setzen wäre an sich kein Problem, jedoch besteht von denen keinerlei Interesse.

Theoretisch habt ihr auch Recht mit der Lüftung eigentlich dauert dies nur 2 min außer man ist duschen oder baden, die Lüftung läuft aber stundenlang auch wenn niemand zu Hause ist..

Ich ging mehrfach auf sie zu, bezüglich der Lüftung und auch wegen dem Schreien, des Kindes bekam aber nur "wir haben Magen-Darm" das war vor einigen Wochen und geändert hat sich da leider nichts. 

es gibt auch Wecker, die nicht auf Ton basieren. Es gibt ja auch gehörlose Menschen.

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24. April um 13:07
In Antwort auf user20455

Hallo mein Name ist Angie und bin 19 Jahre alt.

Ich habe folgendes Problem und hätte gerne ernstgemeinte Ratschläge. Es gibt einen ähnlichen Thread, aber der ist halt nur ähnlich und ich brauche Antworten auf meine aktuelle Situation. 

Ich wohne mit meiner Mum zusammen, mein Bruder ist vor Kurzem ausgezogen und wir leben hier seit etwas mehr als 15 Jahren. 

Die Nachbarn über uns haben schon mehrfach gewechselt, an sich nichts Schlimmes, jedoch wohnen jetzt ein 23 Jähriger und seine ein bis drei Jahre ältere Lebensgefährtin dort mit ihrem Hund (Größe eines Schäferhundes), seit ca 2 Jahren. Im Februar 2018 bekamen sie ihren Sohn. 

Naja, was soll ich sagen. Als das Kind noch frisch auf der Welt war waren die Eltern mit ihm immer bis 2 teilweise 3 Uhr Nachts unterwegs. Jetzt könnte man sich denken gut deren Sache, aber seit ca. 8 Monaten schreit das Kind jede Nacht stundenlang. (Und das ist tatsächlich nicht überspitzt) Die Eltern beruhigen ihren Sohn aber nicht, im Gegenteil sie klopfen gegen die Wand oder gehen auf Toilette und anschließend wieder ins Bett.

Meine Mutter und ich können kaum schlafen und wenn dann erst morgens um 11 Uhr, wenn die Nachbarn nicht zu Hause sind. 

Unser Haus ist ziemlich hellhörig und da bekommt man echt viel mit, das war auch vorher nie ein Problem, bis jetzt. 

Sobald die Nachbarn ihre Wohnung verlassen, trampeln diese die Stufen herunter und lassen jedesmal die Haustür einrasten und ausrasten und knallen dann die Tür zu. 

Da mein Bett quasi direkt neben der Haustür steht, sitze ich natürlich jedes Mal senkrecht. Irgendwann war ich es leid und machte einen Zettel an die Tür "Bitte die Tür leise und richtig verschließen." Darauf wurde nicht mal annähernd eingegangen. Also noch einen Zettel, diesmal in Din A4 "Bitte die Haustür leise und richtig verschließen und den Hund im Flur anleinen." (Der Hund knurrt jeden an und ich hab vor fremden Hunden etwas Angst. Als Antwort vom Nachbarn wenn er einen anknurrte "Ja, der mag sie halt nicht"

Ca. einen Tag nachdem Din A4 Zettel klopfte es an der Tür, wir sollen doch bitte das nächste Mal Probleme einfach ansprechen. 

Gesagt getan. Unsere Nachbarn haben in der Toilette eine Lüftung. Diese ist bei uns deutlich zu hören und meine Mum und ich sind Migränepatienten, dass heißt wenn man sowieso die ganze Nacht nicht geschlafen hat und dann morgens das WC benutzen möchte bekommt man erstmal direkt einen Tinitus. 

Ich habe ihn dann bei der nächsten Gelegenheit im Hausflur freundlich darum gebeten, die Lüftung auch mal auszuschalten. Daraufhin bekam ich als Antwort: "Wenn Sie das Rauchen in Ihrer Wohnung lassen ist das kein Problem." 

Ja, meine Mutter und ich rauchen, aber ich finde man hätte es besser sagen können oder zumindest höflicher. 

Zwei Tage darauf sah ich ihn dann selbst rauchen. 

Flur putzen machen sie nie. Sie saugen den Flur. An einem Sonntag. In der Mittagsruhe. Alles ist dreckig, wirklich alles. Interessieren tut es die beiden aber ziemlich wenig. 

Haben auch schon mehrfach beim Vermieter angerufen, der macht überhaupt nichts. 

Der Müll von deren Balkon landet auch immer bei uns. Bierflaschenetiketten, Zigarettenstummel, Wassereisverpackungen. 

Ich bin langsam echt ratlos. Es ist eine einzige Tortur. Keine Nacht in Ruhe schlafen, denen immer hinterher putzen ich muss jeden morgen um 5 Uhr 30 aufstehen und auch jetzt grade haben wir 3 Uhr Nachts und ich muss in 2 1/2 Stunden aufstehen und es funktioniert nicht weil das Kind so laut schreit. 

Was können wir tun? 

Liebe Grüße 

Ich finde es immer schade, wenn langjährige Mieter von neuen Nachbarn vergrault werden!
Entweder ihr such nochmal das Gespräch in Ruhe mit denen oder, wenn das nicht fruchtet, sprecht mit eurem Vermieter, ihr seid immerhin seit 15 Jahren dabei und wart vermutlich vorbildliche Mieter, das sollte er dabei nicht vergessen!

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24. April um 14:16

wenn sie lärmempfindlich ist, und in einem hellhörigen Haus leben möchte, sind Ohrstöpsel -völlig unabhängig davon, wer die Nachbarn sind- eine Option, ja. Finde ich ernsthaft.

Und das Argument dann den Wecker nicht zu hören, ist keins.

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24. April um 14:17
In Antwort auf avarrassterne1

wenn sie lärmempfindlich ist, und in einem hellhörigen Haus leben möchte, sind Ohrstöpsel -völlig unabhängig davon, wer die Nachbarn sind- eine Option, ja. Finde ich ernsthaft.

Und das Argument dann den Wecker nicht zu hören, ist keins.

aber sie soll gar nix. Jeder erwachsene Mensch trifft seine Entscheidungen selbst.

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24. April um 15:05

@avarrassterne1 Das ist definitiv ein Argument. Wenn du bis spät in die Nacht nicht einschlafen kannst und dann in einen komatösen Tiefschlaf fällst, hörst du deinen Wecker 100%tig auch nicht. 

Umziehen ist eigentlich keine Option. Wie gesagt wir wohnen hier seit 15 Jahren und haben erst vor Kurzem renoviert. Ihr seid alle erwachsen und wisst denke ich mal, dass das nicht grade günstig ist.  

Eine Deskalation ist in einem Gespräch nicht möglich und ich habe nicht das Geld für einen sündhaft teuren Anwalt. Wie schon erwähnt macht der Vermieter leider nichts. 

Kann man da nicht auch die Miete senken?

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24. April um 15:21
In Antwort auf user20455

@avarrassterne1 Das ist definitiv ein Argument. Wenn du bis spät in die Nacht nicht einschlafen kannst und dann in einen komatösen Tiefschlaf fällst, hörst du deinen Wecker 100%tig auch nicht. 

Umziehen ist eigentlich keine Option. Wie gesagt wir wohnen hier seit 15 Jahren und haben erst vor Kurzem renoviert. Ihr seid alle erwachsen und wisst denke ich mal, dass das nicht grade günstig ist.  

Eine Deskalation ist in einem Gespräch nicht möglich und ich habe nicht das Geld für einen sündhaft teuren Anwalt. Wie schon erwähnt macht der Vermieter leider nichts. 

Kann man da nicht auch die Miete senken?

wenn ich einen Wecker nicht höre, wechsle ich das System.

Es gibt verschiedene Typen von Weckern.
- Tageslicht-Wecker,
- normale mit Ton und / oder Radio
- Wecker mit Vibration,

also nein, "höre ich nicht" ist KEIN Argument, es gibt genug, die gar nicht auf "hören" basieren.

Für solche Fälle, dass man mal "sündhaft teure Anwälte" braucht, sollte man eigentlich mit einer Rechtsschutzversicherung vorsorgen, sowas kann einem an 1000 Stellen passieren.
Hat man das verpasst, gibt es immer noch Rechtsberatungen für kleines Geld, wie beispielsweise den Mieterschutzbund. Die wissen auch ganz genau, ob man die Miete deswegen mindern darf und ggf. wie viel.

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24. April um 23:25
In Antwort auf user20455

Hallo mein Name ist Angie und bin 19 Jahre alt.

Ich habe folgendes Problem und hätte gerne ernstgemeinte Ratschläge. Es gibt einen ähnlichen Thread, aber der ist halt nur ähnlich und ich brauche Antworten auf meine aktuelle Situation. 

Ich wohne mit meiner Mum zusammen, mein Bruder ist vor Kurzem ausgezogen und wir leben hier seit etwas mehr als 15 Jahren. 

Die Nachbarn über uns haben schon mehrfach gewechselt, an sich nichts Schlimmes, jedoch wohnen jetzt ein 23 Jähriger und seine ein bis drei Jahre ältere Lebensgefährtin dort mit ihrem Hund (Größe eines Schäferhundes), seit ca 2 Jahren. Im Februar 2018 bekamen sie ihren Sohn. 

Naja, was soll ich sagen. Als das Kind noch frisch auf der Welt war waren die Eltern mit ihm immer bis 2 teilweise 3 Uhr Nachts unterwegs. Jetzt könnte man sich denken gut deren Sache, aber seit ca. 8 Monaten schreit das Kind jede Nacht stundenlang. (Und das ist tatsächlich nicht überspitzt) Die Eltern beruhigen ihren Sohn aber nicht, im Gegenteil sie klopfen gegen die Wand oder gehen auf Toilette und anschließend wieder ins Bett.

Meine Mutter und ich können kaum schlafen und wenn dann erst morgens um 11 Uhr, wenn die Nachbarn nicht zu Hause sind. 

Unser Haus ist ziemlich hellhörig und da bekommt man echt viel mit, das war auch vorher nie ein Problem, bis jetzt. 

Sobald die Nachbarn ihre Wohnung verlassen, trampeln diese die Stufen herunter und lassen jedesmal die Haustür einrasten und ausrasten und knallen dann die Tür zu. 

Da mein Bett quasi direkt neben der Haustür steht, sitze ich natürlich jedes Mal senkrecht. Irgendwann war ich es leid und machte einen Zettel an die Tür "Bitte die Tür leise und richtig verschließen." Darauf wurde nicht mal annähernd eingegangen. Also noch einen Zettel, diesmal in Din A4 "Bitte die Haustür leise und richtig verschließen und den Hund im Flur anleinen." (Der Hund knurrt jeden an und ich hab vor fremden Hunden etwas Angst. Als Antwort vom Nachbarn wenn er einen anknurrte "Ja, der mag sie halt nicht"

Ca. einen Tag nachdem Din A4 Zettel klopfte es an der Tür, wir sollen doch bitte das nächste Mal Probleme einfach ansprechen. 

Gesagt getan. Unsere Nachbarn haben in der Toilette eine Lüftung. Diese ist bei uns deutlich zu hören und meine Mum und ich sind Migränepatienten, dass heißt wenn man sowieso die ganze Nacht nicht geschlafen hat und dann morgens das WC benutzen möchte bekommt man erstmal direkt einen Tinitus. 

Ich habe ihn dann bei der nächsten Gelegenheit im Hausflur freundlich darum gebeten, die Lüftung auch mal auszuschalten. Daraufhin bekam ich als Antwort: "Wenn Sie das Rauchen in Ihrer Wohnung lassen ist das kein Problem." 

Ja, meine Mutter und ich rauchen, aber ich finde man hätte es besser sagen können oder zumindest höflicher. 

Zwei Tage darauf sah ich ihn dann selbst rauchen. 

Flur putzen machen sie nie. Sie saugen den Flur. An einem Sonntag. In der Mittagsruhe. Alles ist dreckig, wirklich alles. Interessieren tut es die beiden aber ziemlich wenig. 

Haben auch schon mehrfach beim Vermieter angerufen, der macht überhaupt nichts. 

Der Müll von deren Balkon landet auch immer bei uns. Bierflaschenetiketten, Zigarettenstummel, Wassereisverpackungen. 

Ich bin langsam echt ratlos. Es ist eine einzige Tortur. Keine Nacht in Ruhe schlafen, denen immer hinterher putzen ich muss jeden morgen um 5 Uhr 30 aufstehen und auch jetzt grade haben wir 3 Uhr Nachts und ich muss in 2 1/2 Stunden aufstehen und es funktioniert nicht weil das Kind so laut schreit. 

Was können wir tun? 

Liebe Grüße 

Zum Anwalt gehen. Es gibt keine andere Wahl. Mitglied im mieterverein werden. 

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25. April um 8:39
In Antwort auf avarrassterne1

wenn ich einen Wecker nicht höre, wechsle ich das System.

Es gibt verschiedene Typen von Weckern.
- Tageslicht-Wecker,
- normale mit Ton und / oder Radio
- Wecker mit Vibration,

also nein, "höre ich nicht" ist KEIN Argument, es gibt genug, die gar nicht auf "hören" basieren.

Für solche Fälle, dass man mal "sündhaft teure Anwälte" braucht, sollte man eigentlich mit einer Rechtsschutzversicherung vorsorgen, sowas kann einem an 1000 Stellen passieren.
Hat man das verpasst, gibt es immer noch Rechtsberatungen für kleines Geld, wie beispielsweise den Mieterschutzbund. Die wissen auch ganz genau, ob man die Miete deswegen mindern darf und ggf. wie viel.

P.s. abgesehen davon fällt mit den Ohrstöpseln ja auch das "bis spät in die Nacht nicht einschlafen können" weg.

Ich bin kein Migränepatient und habe auch keine bösen Nachbarn, aber wenn ich beruflich oder privat irgendwo in einer Stadt übernachte, wo Licht- und Lärmemissionen nachts nun einmal per se deutlich über dem liegen, was ich zum Einschlafen mag (zumal ich außer im tiefsten Winter immer mit offenem Fenster schlafe), ziehe ich meine Schlafbrille und meine Ohrstöpsel aus dem Gepäck und schlafe wie ein Baby. Ggf. bis mein Vibrationswecker mich, von den Ohrstöpseln völlig unbeeindruckt, aus dem Schlummer holt.

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25. April um 10:53

und wirken Wunder.

Jetzt bin ich kein Teenager mehr und es gibt so ein paar Dinge, die man dann etwas anders sieht - ich gebs zu, mit 20 hätte ich über die Idee einer Schlafbrille noch nicht mal gelacht.
Inzwischen bin ich aber durchaus in einem Alter, wo ich schon empfindlich merken, wenn ich nicht gut geschlafen habe. Dann hatte ich da mal einen Beitrag im TV gesehen, welche Auswirkungen Licht- und Lärmemissionen, die für uns heutzutage viel zu selbstverständlich geworden sind (also die "ganz normalen" wie Straßenbeleuchtungen in der Stadt, fahrende Autos auf der Straße etc., noch nicht mal so große wie die TE beschreibt) auf unseren Schlaf haben, hab geguckt, was solche Dinger kosten - ok, in der "mal ausprobieren" -Version fast nix, warum nicht einfach mal probieren? Hat mehr bewirkt, als ich mir vorgestellt hätte.

Was in diese Kategorien auch mit reingehört, sind diese Schlafphasen-Wecker, die sich darum bemühen, einen aus einer günstigeren Schlafphase als dem Tiefschlaf zu holen, damit man nicht mit dem Gefühl aufsteht, unglücklich unter den Zug gekommen zu sein.

Sorry, OT, ich weiß. Mea Culpa.

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Von: user25943
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14. April um 16:00
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