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Rechte der Mütter nach der Schwangerschaft - Sorgerecht etc.

5. März 2014 um 14:28

Ich möchte die schwangeren Mütter(unverheiratete Mütter mit keiner oder schlechter Beziehung zum Kindsvater) nur darauf aufmerksam machen, dass sie, sobald das Kind ihren Bauch verlassen hat, mehr oder weniger rechtlos werden. Über das jetzt grundsätzlich auch den Vätern gewährte gemeinsame Sorgerecht (auch im Falle einer Schwangerschaft mit Abtreibungsforderungen des Vaters und keiner Beziehung)sind Väter in der folgenden Position: Mit dem im Sorgerecht enthaltenen Aufenthaltsbestimmungsrecht können sie die Mutter wirksam hindern, umzuziehen. Für die Mutter gilt dann das Grundrecht der Freizügigkeit nicht mehr. Es gilt dann auch das Grundrecht auf freie Wahl der Arbeitsstätte nicht mehr, da die Mutter gegen den Willen des Vaters nicht umziehen darf. Sie kann auch keine neue Beziehung und Ehe an einem anderen Ort führen. Es ist deshalb allen Müttern zu raten, sich noch in der Schwangerschaft Gedanken zu machen, wo sie wohnen wollen. Und während der Schwangerschaft umzuziehen. Gerade auch bei problematischen Verhältnissen, wenn z.B. der Kindsvater gewalttätig wurde oder eine Persönlichkeitsstörung hat, stalked oder aber sich zum Ganztagsvater und hauptberuflichen Prozessierer hochstilisieren will, kann ein größerer Abstand der Mutter zum Vater den Stress der Mutter sehr minimieren. Wohnt die Mutter erstmal weit weg, und will dann an einen anderen Ort ziehen, wird der Kindsvater nichts mehr ausrichten können. Problematisch ist immer nur, wenn die Mutter sich vom Kindsvater entfernt...... also: vorher nachdenken und handeln, nachher ist es zu spät. Der Stress, in dem sich eine Schwangere wegen Umzug wähnt, ist nur ein Pups im Verhältnis zum Stress, den die jetzt schwangere Frau später hat.....Man kann sich noch einmal rechtlich informieren beim Verein alleinerziehender Mütter und Väter e.V oder bei der Mütterlobby e.V.

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6. März 2014 um 9:44

Einen Punkt wirfst Du durcheinander.
Du sagst wenn man schon weiter weg vom Vater wohnt und dann nochmal umziehen möchte, könnte er nichts mehr ausrichten??
Wenn nämlich das Mitspracherecht des Vaters auf dem Aufenthaltsbestimmungsrecht beruht, macht das keinen Sinn!
Dann könnte er durchaus sagen, das Kind solle nicht umziehen um einen Schulwechsel zu vermeiden bzw. nicht aus dem gewohnten Umfeld gerissen zu werden.
Hier hätten dann Männer mit Sorgerecht was zu sagen.

Du sprichst noch vom Umgangsrecht bzw. dass durch einen Umzug möglicherweise der Umgang erschwert werden kann wenn man weiter fort zieht.
Das Umgangsrecht haben aber auch Väter ohne Sorgerecht!

Also grundsätzlich ist das in der Theorie tatsächlich schwierig mit der Umzieherei. In der Praxis allerdings dann (zum Glück) doch oft einfacher
Niemand braucht für einen Umzug irgendwo eine Einwilligung, Erlaubnis, Unterschrift des Mannes...





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