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"Ruhe haben" in der Mietwohnung

13. Juni 2017 um 18:45

Moin ihr, 

ich hätte eine theoretische Frage für einen Fall, der noch nicht eingetreten ist, aber eintreten könnte. 
Ich bin vor einem Jahr bei meinem Freund und dessen Mutter eingezogen, sie ist meine Vermieterin (ich bin also Untermieterin von ihr), sie kriegt 200€/Monat, was ehrlich gesagt zu viel ist für das, was ich alles so verbrauche aber gut, mein Freund meint, das "Seelische", das sie dabei auf sich nimmt, kommt auch noch dazu. Sie ist ein sehr.. Schwieriger Mensch, kann man sagen. Sehr zickig und schwierig im Umgang. Ich habe evtl. eine kleine Stelle in Aussicht, bei der ich bis 14 Uhr arbeite. Sie arbeitet etwa 2-4 Mal die Woche. 
Nun zur Frage: Ist sie dazu berechtigt, zu sagen dass ich mir noch zusätzlich etwas suchen soll, damit ich nicht um 14 Uhr zu Hause bin, damit sie ihre "Ruhe" hat (weil sie "Ruhe" folgendermaßen definiert: allein zu Hause sein, selbst wenn ich komplett leise in meinem Zimmer bin, in das sie nie rein kommt), wenn sie an einem Tag nicht arbeiten geht, um 9 aufsteht und ich somit 5h später komme? Abgesehen davon, dass sie einfach sagen könnte, dass sie möchte dass ich ausziehe. Könnte sie einfach sagen, dass ich raus soll bzw nicht zu Hause sein soll? Ich möchte nichts Moralisches hören, sondern nur rechtliche Sachen, weil sie und ihre Sichtweise von allem mich nervt, da sie (im Ernst) keine anderen Meinungen akzeptiert, wenn sie davon überzeugt ist, dass sie im Recht ist.

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13. Juni 2017 um 18:48
In Antwort auf mariaxx6

Moin ihr, 

ich hätte eine theoretische Frage für einen Fall, der noch nicht eingetreten ist, aber eintreten könnte. 
Ich bin vor einem Jahr bei meinem Freund und dessen Mutter eingezogen, sie ist meine Vermieterin (ich bin also Untermieterin von ihr), sie kriegt 200€/Monat, was ehrlich gesagt zu viel ist für das, was ich alles so verbrauche aber gut, mein Freund meint, das "Seelische", das sie dabei auf sich nimmt, kommt auch noch dazu. Sie ist ein sehr.. Schwieriger Mensch, kann man sagen. Sehr zickig und schwierig im Umgang. Ich habe evtl. eine kleine Stelle in Aussicht, bei der ich bis 14 Uhr arbeite. Sie arbeitet etwa 2-4 Mal die Woche. 
Nun zur Frage: Ist sie dazu berechtigt, zu sagen dass ich mir noch zusätzlich etwas suchen soll, damit ich nicht um 14 Uhr zu Hause bin, damit sie ihre "Ruhe" hat (weil sie "Ruhe" folgendermaßen definiert: allein zu Hause sein, selbst wenn ich komplett leise in meinem Zimmer bin, in das sie nie rein kommt), wenn sie an einem Tag nicht arbeiten geht, um 9 aufsteht und ich somit 5h später komme? Abgesehen davon, dass sie einfach sagen könnte, dass sie möchte dass ich ausziehe. Könnte sie einfach sagen, dass ich raus soll bzw nicht zu Hause sein soll? Ich möchte nichts Moralisches hören, sondern nur rechtliche Sachen, weil sie und ihre Sichtweise von allem mich nervt, da sie (im Ernst) keine anderen Meinungen akzeptiert, wenn sie davon überzeugt ist, dass sie im Recht ist.

Oh, dazu sollte ich sagen, dass sie, wenn sie gerade nicht arbeitet, und die Sonne scheint, sowieso die Hälfte des Tages auf dem Balkon verbringt und somit erst recht nicht den Hauch davon mitbekommen würde, dass ich überhaupt existiere.

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14. Juni 2017 um 10:25

Das ist sogar zienlich oft der Fall, nur mangelt es derzeit an Geld.. 
(ich mein, wenn man schon froh drüber sein muss, dass mit ihrer Periode auf Migräne einhergeht und man dann nen Tag lang Ruhe vor ihr hat, läuft doch irgendwas schief) 

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14. Juni 2017 um 11:54

Naja, sie hat zugestimmt dass ich hier einziehen kann und ich bezahle Miete. Meiner Meinung nach kann sie mich nicht rausschmeißen solange das der Fall ist. 
Er versteht ihre komische Art von Sichtweise in Bezug auf "Ruhe" haben. Liegt wohl in der Familie. Nir, dass es ihm bspw ausreicht, wenn ich mal nicht im Zinner bin. Aber bei ihr müsste ich schon aus dem Haus sein und das geht doch nicht. 

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14. Juni 2017 um 14:01
In Antwort auf mariaxx6

Moin ihr, 

ich hätte eine theoretische Frage für einen Fall, der noch nicht eingetreten ist, aber eintreten könnte. 
Ich bin vor einem Jahr bei meinem Freund und dessen Mutter eingezogen, sie ist meine Vermieterin (ich bin also Untermieterin von ihr), sie kriegt 200€/Monat, was ehrlich gesagt zu viel ist für das, was ich alles so verbrauche aber gut, mein Freund meint, das "Seelische", das sie dabei auf sich nimmt, kommt auch noch dazu. Sie ist ein sehr.. Schwieriger Mensch, kann man sagen. Sehr zickig und schwierig im Umgang. Ich habe evtl. eine kleine Stelle in Aussicht, bei der ich bis 14 Uhr arbeite. Sie arbeitet etwa 2-4 Mal die Woche. 
Nun zur Frage: Ist sie dazu berechtigt, zu sagen dass ich mir noch zusätzlich etwas suchen soll, damit ich nicht um 14 Uhr zu Hause bin, damit sie ihre "Ruhe" hat (weil sie "Ruhe" folgendermaßen definiert: allein zu Hause sein, selbst wenn ich komplett leise in meinem Zimmer bin, in das sie nie rein kommt), wenn sie an einem Tag nicht arbeiten geht, um 9 aufsteht und ich somit 5h später komme? Abgesehen davon, dass sie einfach sagen könnte, dass sie möchte dass ich ausziehe. Könnte sie einfach sagen, dass ich raus soll bzw nicht zu Hause sein soll? Ich möchte nichts Moralisches hören, sondern nur rechtliche Sachen, weil sie und ihre Sichtweise von allem mich nervt, da sie (im Ernst) keine anderen Meinungen akzeptiert, wenn sie davon überzeugt ist, dass sie im Recht ist.

Hast Du denn einen rechtskräftigen Mietvertrag mit der Frau? Dort sollte festgehalten sein, was zum Mietumfang gehört.

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14. Juni 2017 um 14:09
In Antwort auf flyingkat

Hast Du denn einen rechtskräftigen Mietvertrag mit der Frau? Dort sollte festgehalten sein, was zum Mietumfang gehört.

Nein, sie hielt das nicht für nötig (wahrscheinlich genau deswegen..) 
Mehr als mit der Vermieterin abgesprochen wurde nicht

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15. Juni 2017 um 6:24

Dann, vermute ich, hast du schlechte Karten. Klar, normalerweise zählt auch eine mündliche Absprache, aber was willst du tun? Zum Anwalt gehen? Es ist ihre Wohnung. Wenn du weiteren Stress aus dem Weg gehen möchtest, dann zieh aus. Mir wäre mein Leben für so etwas zu schade. 

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15. Juni 2017 um 18:16
In Antwort auf flyingkat

Dann, vermute ich, hast du schlechte Karten. Klar, normalerweise zählt auch eine mündliche Absprache, aber was willst du tun? Zum Anwalt gehen? Es ist ihre Wohnung. Wenn du weiteren Stress aus dem Weg gehen möchtest, dann zieh aus. Mir wäre mein Leben für so etwas zu schade. 

Sie hat keine schlechten Karten. Bei einem Mietvertrag liegt keine Schriftformerfordernis vor und wenn es keine schriftlich fixierten oder nachweisbaren Absprachen gibt, gelten die Bestimmungen des BGBs.

Natürlich kann ein Vermieter nicht bestimmen, wann der Mieter sich in den von ihm angemieteten Räumen aufhält.

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15. Juni 2017 um 20:41

Lies noch einmal genau den Eingangstext - die Fragestellerin spricht explizit von "Untermiete" und "meinem Zimmer".

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2. August 2017 um 1:27

Da ich ein netter Mensch bin, werde ich dir "mein Geheimnis" offenbaren - es steht im Eingangsbeitrag (Hervorhebung durch mich):

(weil sie "Ruhe" folgendermaßen definiert: allein zu Hause sein, selbst wenn ich komplett leise in meinem Zimmer bin, in das sie nie rein kommt), 

Nichts zu danken.

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