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Schwanger - 7. Woche! Beschäftigungsverbot?!

30. März 2011 um 13:43 Letzte Antwort: 1. April 2011 um 15:49

Hallöchen an alle,
ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.
Ich bin seit zwei Jahren bei einer Firma im Einzelhandel (Discouter) als Filialleitung angestellt. Seit einigen Tagen konnte ich mich kaum mehr auf den Beinen halten. Mir ist morgens als auch den gesamten Tag sowas von übel.

Nun bin ich zum Frauenarzt und dieser hat festgestellt, dass ich in der 7. Woche schwanger bin.

Wann muss ich das nun meinem Chef sagen?
Kann ich mir denn zutrauen, immer noch Paletten abzupacken, die gesamte Verantwortung zu übernehmen, 10 Stunden auf Arbeit zu sein bzw. zu stehen (muss ja präsent sein), zwei Stunden Fahrtzeit... Als liebende Mutter möchte ich mein Baby nicht in Gefahr bringen - und wenn ich daran denke, was ich in den letzten Wochen geschleppt habe!!!
Zudem kommt auch noch, dass ich weiß (!) dass wir schädliche Ware verkaufen (Giftstoffe, Quecksilber angereichert). Dies ist ja auch vom Gesundheitsamt bestätigt worden. Wir müssen auch immer wieder Ware aus dem Sortiment nehmen, weil dies der Fall ist.

Ist denn ein Beschäftigungsverbot möglich? Wenn ja, wie funktioniert so eines? Mein Frauenarzt meinte, dass ich dies mit dem Arbeitgeber vereinbaren müsste?!

Vielen Dank!

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1. April 2011 um 15:49

BV vom Arbeitgeber oder FA
klar am besten ist es wenn du zu deinem Arbeitgeber gehst, der muss deine Arbeitsstelle so gestalten wie es das Mutterschaftsgesetzt vorschreibt. Wenn ihr wirklich so gefährliche Stoffe auf Arbeit habt dann kann sogar der Ag ein BV aussprechen. Aber du musst mit deinem Chef reden. Wenn gar nichts passiert und du sollst so weiter machen wie bisher ohne Pausen, ohne Sitzmöglichkeiten und weiterhin die arbeit mit gefährlichen Stoffen. Geh zu deinem FA und lass dich krank schreiben, erkläre ihm alles. Bei mir war es fast so meine Chefin hat gemobbt un ddann hab ich ein BV bekommen.

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